Installing RepRap on your computer/de

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Installation der Software

Mendel-Bauanleitung



Material-select.png
Bitte beachten: Diese Seite beschreibt, wie man die RepRap Standardsoftware installiert. Es existieren Alternativen zur RepRap Standardsoftware. Diese sind hier aufgelistet.


Contents


Systemanforderungen

Die RepRap Software läuft zur Zeit unter 32-Bit-Linux oder Microsoft Windows. Wir arbeiten an Versionen für Mac und 64 Bit.

Es wird Java auf dem Computer benötigt. Wenn man es nicht bereits hat, bekommt man es hier:

Die Hostsoftware ist unter Windows mit Java 6 immer noch ein wenig fehlerträchtig, bei Problemen mit Java 6 und der Software sollte man versuchen, Java 6 zu deinstallieren und die neueste Java 5 Laufzeitumgebung zu installieren:

Es ist außerdem notwendig, die Arduino Entwicklungsumgebung herunterzuladen und zu installieren, um die Firmware für die RepRap-Maschine zu erstellen. Diese gibt es hier:

Dann benötigt man noch die Sanguino Add-Ons für Arduino:

Zum Schluss dieses Abschnitts ist es vielleicht sinnvoll einen Blick auf nützliche Software für RepRap zu werfen, die jedoch nicht zwingend benötigt wird. Hier gibt es eine Auflistung:

Download

Die Reprap-Distribution von Sourceforge herunterladen:

http://sourceforge.net/projects/reprap/

Dort gibt es einige Dateien und Archive aus dem Projekt, der Haupt-Download hat jedoch einen Namen in folgender Form: reprap-nnnnnn-yyyymmdd.zip. Dies ist der Haupt-Download für RepRap von Sourceforge; nnnnnn ist der Name der aktuellen RepRap-Maschine und yyyymmdd ist das Veröffentlichungsdatum.

Installation unter Linux

Unter Linux kann man Reprap als Einzelnutzer oder für alle Nutzer installieren.

Als Einzelnutzer

Die heruntergeladene Datei entpacken:

$ unzip reprap-nnnnnn-yyyymmdd.zip

Es wird ein Verzeichnis mit dem Namen reprap-nnnnnn-yyyymmdd erzeugt (also mit dem Namen der aktuellen RepRap-Maschine und dem Veröffentlichungsdatum). Um RepRap auszuführen einfach in dieses Verzeichnis gehen und die Datei mit dem Namen reprap ausführen:

$ cd reprap-nnnnnn-yyyymmdd
$ ./reprap

Installation für alle Nutzer

Für die systemweite Installation für alle Nutzer muss man sich als root einloggen.

Angenommen, die Datei reprap-nnnnnn-yyyymmdd.zip wurde in das Verzeichnis /xxx/yyy heruntergeladen. Ins Verzeichnis /usr/local gehen und die Datei entpacken:

# cd /usr/local
# unzip /xxx/yyy/reprap-nnnnnn-yyyymmdd.zip

Danach ins Verzeichnis /usr/local/bin gehen und mit einem beliebigen Editor (in diesem Beispiel gedit) ein kleines Shell-Skript namens reprap erstellen.

# cd /usr/local/bin
# gedit reprap

Diese drei Zeilen in das Script einfügen und speichern:

#!/bin/sh
cd /usr/local/reprap-nnnnnn-yyyymmdd
./reprap

(Nicht vergessen, das nnnnnn und yyyymmdd mit den richtigen Werten zu ersetzen.)

Zum Schluss wird die Datei ausführbar gemacht:

# chmod 755 reprap

Jeder Nutzer kann nun die Software ausführen indem er einfach den Befehl "reprap" eingibt.

Es gibt das RepRap-Tropfenlogo als Symbol in der Datei /usr/local/reprap-nnnnnn-yyyymmdd/reprap-icon.png die verwendet werden kann um das Programm auf dem Desktop oder in die Taskbar anklickbar abzulegen. Das Programm ist /usr/local/bin/reprap .

Wenn man Speicherplatz sparen möchte, kann man nun die .zip-Datei löschen:

# rm /xxx/yyy/reprap-nnnnnn-yyyymmdd.zip

Linux AMD64

Die RepRap-Software beinhaltet rxtx- und java3d-Binaries für 32-Bit-Architekturen, das heißt, um die RepRap-Software auf AMD64-Rechnern zum Laufen zu bringen muss man entweder die 32-Bit-Version von Java oder die 64-Bit-Versionen der Bibliotheken installieren. Für letzteres ist hier die Anleitung:

Bei java3d ist es leicht, einfach mit folgendem Befehl installieren:

sudo apt-get install libjava3d-jni

Für rxtx kann man die Binaries der letzten stabilen Versien hier herunterladen. Die .zip-Datei entpacken:

unzip Downloads/rxtx-2.1-7-bins-r2.zip

Die 64-Bit-Binaries nach /usr/lib kopieren:

sudo cp rxtx-2.1-7-bins-r2/Linux/x86_64-unknown-linux-gnu/librxtxSerial.so /usr/lib

Jetzt muss man nur noch symbolische Links setzen, damit die RepRap-Software die Binaries findet:

cd  reprap-mendel-20100105
rm libj3dcore-ogl.so
rm librxtxSerial.so
ln -s /usr/lib/jni/libj3dcore-ogl.so
ln -s /usr/lib/librxtxSerial.so

GilesBathgate 10:50, 16 January 2010 (UTC)

Installation unter Windows

Man benötigt hierfür Administratorrechte.

Einen neuen Ordner erstellen:

C:\Programme\Reprap

Die .zip-Datei irgendwohin entpacken. Es wird dabei ein Ordner mit dem Namen reprap-nnnnnn-yyyymmdd erzeugt, wobei nnnnnn der Name der aktuellen RepRap-Maschine ist und yyyymmdd das Veröffentlichungsdatum. Alle Dateien in diesem Ordener nach C:\Programme\Reprap verschieben.

Anschließend kann man den Ordner reprap-nnnnnn-yyyymmddd und die .zip-Datei löschen, wenn man möchte.

Unter C:\Programme\Reprap findet man eine .bat-Datei mit dem Namen reprap.bat. Wenn man diese ausführt, wird die RepRap-Hostsoftware gestartet. Man kann sich diese .bat-Datei auf den Desktop oder wohin auch immer kopieren um einen klickbaren Programmstarter zu haben.


Anmerkung: Mit Java 6 unter Windows 7 64 Bit (und eventuell anderen Systemen, bitte bestätigen), muss man die PATH-Umgebungsvariable von Hand setzen.

Java 6 32bit installieren und dann folgendes ausführen:

Systemsteuerung -> System -> Erweiterte Systemeinstellungen -> Umgebungsvariablen

Bei Systemvariablen auf "Neu..." klicken und hier folgendes eingeben:

Name der Variablen: Path

Wert der Variablen: ;c:\Program Files (x86)\Java\jdk1.6.0_21\bin;c:\Program Files (x86)\Java\jdk1.6.0_21\jre\bin

Der Pfad c:\Program Files (x86)\Java\jdk1.6.0_21 muss überprüft werden da dieser von System zu System abweichen kann. Nun den Rechner neu starten. In der DOS Eingabeaufforderung kann die Eingabe geprüft werden echo %PATH%.

Quellcode

Distributionsinhalt

Informationen über die Dateien in der RepRap-Distribution sind unter RepRap Distribution Files verfügbar.

Woher bekommt man die neuesten Quellcodes?

Alle Dateien für RepRap werden in einem Subversion-Projektarchiv auf Sourceforge gehalten.

Man kann sich einzelne Dateien per Web-Browser hier ansehen und herunterladen.

Wenn man die neueste Version der Dateien haben will, kann man sie in dem Projektarchiv finden. Aber Vorsicht - diese Dateien sind Entwicklungsversionen die noch Fehler beinhalten können.

Der einfachste Weg, um die Dateien zu bekommen, ist wahrscheinlich die Verwendung der Eclipse Entwicklungsumgebung, die von allen RepRap-Entwicklern benutzt wird.

Folgendes ist dafür zu tun:

  1. Eclipse von diesem Link herunterladen und installieren,
  2. Subclipse (Subversion für Eclipse) von diesem Link herunterladen und installieren, und
  3. Eclipse ausführen.

In Eclipse zu folgendem Menü navigieren: Window -> Open Perspective -> Other... und man erhält ein Menü, welches (neben anderen Dingen) den Eintrag SVN Repository Exploring enthält. Den Eintrag auswählen und mit OK bestätigen. Es sollte sich ein Fenster namens SVN Repository öffnen. Mit der rechten Maustaste in das Fenster klicken und New -> Repository location auswählen.

Die URL des RepRap Projektarchivs als Location einfügen: https://reprap.svn.sourceforge.net/svnroot/reprap/

Das Projektarchiv öffnen (Der kleine Pfeil links davon) und nach unten zu trunk gehen. Rechtsklick auf mendel, und Checkout... wählen. Dadurch erhält man alle mechanischen und elektronischen Entwurfsdateien und die Microcontroller-Firmware-Quellen.

Als nächstes nach unten zu reprap gehen und host auschecken (das ist die Java-Software für den Hostcomputer).

Man beachte, dass man eine ganze Menge an Daten herunterlädt (ungefähr 60 MB), also kann es bei langsamer Verbindung ein wenig dauern.

Jetzt zurück zur Java-Ansicht in Eclipse (zwei kleine Pfeile oben rechts: >>) und man sollte alle Projektdateien haben.

Man kann jede beliebige Datei oder einen ganzen Ordner voller Dateien vom Projektarchiv aktualisieren indem man mit der rechten Maustaste darauf klickt und team -> update... auswählt.

Um mit dem Java-Quellcode zu arbeiten benötigt man die systemabhängigen Bibliotheken die RepRap verwendet. Diese findet man in dem Verzeichnis Reprap/lib/system-dependent/. Die .so-Dateien (Linux) oder die .dll-Dateien (Windows) müssen an den entsprechenden Ort im Java-System kopiert oder verlinkt werden.

Alternativen

Es sind alternative Softwarepakete verfügbar, um G-Code zu generieren und den RepRap zu steuern. Weitere Informationen darüber findet man unter Alternative Software.