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Neuling stellt sich vor - Huxleybau

geschrieben von yulivee 
Neuling stellt sich vor - Huxleybau
15. May 2012 03:14
Hallo Leute,

nachdem ich beschlossen habe meinen eigenen Reprap zu bauen möchte ich mich und meine Pläne kurz vorstellen und hoffe auf einen regen Gedankenaustausch winking smiley

Ich bin 23jährige Informatikerin und bastel ausgesprochen gerne mit Computern, Linuxen, Elektronik und Mikrocontrollern, auch wenn ich von Elektronik nur begrenzt Ahnung hab grinning smiley. Mein Partner, den hier sicher einige als Chopper925 kennen, hat mich durch den Bau seines Mendels motiviert selbst so einen Drucker zu bauen. Im Gegensatz zu ihm bin ich allerdings unter der Woche viel unterwegs und möchte den Drucker gern als transportable Abendgestaltung haben. Aus diesem Grund habe ich mich nach reiflicher Überlegung und Diskussion mit den netten Kollegen vom Hackerspace Frankfurt dazu entschieden, einen modifizierten Huxley Pro zu bauen.

Für mich soll der Drucker folgende Bedigungen erfüllen:
- Kleines, leichtes Gerät
- Möglichst robuster Aufbau, der nicht ständig nachkalibriert werden muss
- Gewisse Unempflindlichkeit gegen Stöße etc. (Was bei häufigen Transporten eben so passieren kann)

So was habe ich jetzt vor an dem Huxley Pro zu modifizieren smiling smiley
An sich gefällt mir die Konstruktion mit dem Bowdenzugextruder, denke da ist eine hohe Fahrgeschwindigekeit und Präzision drin weil der schwere Extruder nicht durch die Gegend gefahren werden muss. Was mir allerdings missfällt ist dieses Konstrukt mit den hängenden Motoren an der Z-Achse, die nur über diese Quetschlaschen angeflanscht sind. Da muss ich ja nur einmal an die Gewindestange kommen, und schon ist meine vertikale Achse verstellt...
Hier habe ich vor, die Bauweise des originalen Huxley zu adaptieren und einen Zahnriemen zu benutzen. Zusätzlich möchte ich ans obere Ende der Gewindestangen noch eine Führung bauen um die Konstruktion etwas robuster zu gestalten. Ich stelle mir da ein zusätzliches Plastikteil vor mit einem Kugellager drin, so dass die Welle nicht horizontal ausbrechen kann - wie gesagt das Gerät wird viel im Auto herumfahren wenn es fertig ist.
Eine weitere Überlegung ist, eventuell die Gewindestangen durch Trapezgewindewellen zu ersetzen für noch höhere Präzision und weniger Spiel. Hat das hier schonmal jemand ausprobiert? Hat sich das bewährt?

Ich weis das klingt ziemlich abgefahren für den ersten Drucker, der Huxley scheint hier auch eher ein seltener gebauter Exot zu sein. Aber ich denke mit der netten Community hier, den Kollegen vom Hackerspace und der Hilfe meines Partners wird das schon werden.

Na was denkt ihr grinning smiley ?

Grüße
Yulivee
VDX
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
15. May 2012 03:38
Hi Yulivee,

erstmal willkommen im Forum smileys with beer

... und ja, das klingt schon nach einem ziemlich anspruchsvollen Vorhaben für den ersten Drucker grinning smiley

Nichtsdestotrotz, mit der lokalen Unterstützung sollte das schon zu schaffen sein thumbs up


Viktor
--------
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Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
15. May 2012 03:46
Ich denke für deine Anforderung (das es leicht transportierbar sein sollte) wäre die FoldaRap ein bessere Wahl.
Auch auf Thingiverse und hier im forums.

Es gibt ein zweite solche Tier als Indiegogo projekt (von Muhammad Badr) das jetzt gelöscht ist. Es war noch kompakter und leichter als der FoldaRap.

Der Tantillus sieht auch sehr robust und klein aus.

4-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.05.12 10:16.


Bob Morrison
Wörth am Rhein, Germany
"Luke, use the source!"
BLOG - PHOTOS - Thingiverse
Elk
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
15. May 2012 06:13
Hallo yulivee

Deine Bedenken mit der Z-Achse kann ich nur unterstützen (was die Motoren und Übergang von Motorwelle zu Gewindestange angeht). Was als ein weiterer Nachteil diester Konstruktion angeführt werden kann, ist die axiale Belastung der Motorlager. Ich weiss nicht wie sich dies auf den Verschleiss auswirkt, aber normalerweise sind diese Lager für radiale und nicht für axiale Belastungen gebaut.
Ich stelle beim Druck vom ersten Layer auch gerne noch von Hand die Höhe etwas nach, das geht auch nur, wenn die Axen über einen Riemen verbunden sind. Ausserdem finde ich die Doppelbelastung (zwei Motoren an einem Treiber) auch nicht sooo toll.

Ich habe zwar einen Prusa (und keinen Huxley) gebaut, aber vielleicht hilft Dir diese Idee hier trotzdem weiter bei deinen Plänen. Mein Prusa ist damit ausgestattet und das funktioniert absolut perfekt, wenn die Höhe einmal sauber eingestellt ist. Klar, ich belaste so auch zwei Lager Axial, diese sind aber viel Grober als die Motorenlager und ich kann sie sehr einfach und für einen Euro oder so wechseln smiling smiley ob dies beim Motorlager auch so einfach geht weiss ich nicht.

Betreffend der Gewindestangen brauchst Du Dir nicht den Kopf zu zerbrechen. Da reichen aus meiner Sicht normale M8 Gewindestangen längstens, solange die einigermassen gerade sind (Ich habe INOX verwendet - die laufen mit etwas Fett perfekt auf einer normalen Mutter. Ich drucke momentan schichtstärken von 0.15mm und die werden absolut präzise. Die Z-Achse ist auch bei meinem ersten Mendel nie das Problem gewesen, diese ist immer um Längen genauer als X oder Y Achse (zumindest aus meiner Erfahrung gesprochen...).

Viel Erfolg mit deinem Projekt!
Gruss
Sebastian
Nio
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
15. May 2012 12:14
Komm öfter in den Chat!


[repraphd.blogspot.com]
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
16. May 2012 06:23
@Elk: Das sieht nach dem aus was ich suche. Vielen Dank thumbs up Ich denke das kann ich gut verwenden, der Huxley Pro unterscheidet sich in seinem oberen Aufbau nicht sonderlich vom Prusa.

Eine Frage zu deiner Konstruktion muss ich mir jetzt doch erlauben^^:
So wie ich das sehe verlegst du den Motor wie beim Mendel nach unten, führst allerdings dann den Zahnriemen samt Pulleys oben auf deiner Konstruktion aus. Mich würde interessieren wieso du dich hierfür entschieden hast, statt die klassische Z-Achsen Konstruktion des alten Mendel zu übernehmen. Dort ist der Riemen ja unter dem beweglichen Tisch angesiedelt, was ich ansich gar nicht schlecht finde, weil man da nicht ausversehen reingreifen kann.

@Nio - Hier gibts einen Chat? Das ist mir irgendwie entgangen bisher, ich werde mal reinschauen winking smiley

Grüße,
Yulivee
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
16. May 2012 06:27
Hi Bob,

der Drucker muss nicht unbedingt klappbar sein, es reicht wenn er in eine Klappbox passt. Die Ideen finde ich an sich nicht schlecht, ich würde allerdings im Hinblick auf Unterstützung durch andere RepRap-Begeisterte und Softwareunterstützung (Printrun etc.) doch lieber bei einem verbreiteteren Modell bleiben. Zum Huxley gibts einfach mehr Dokumentationsmaterial und Aufbauanleitungen.

Trotzdem danke fürs raussuchen smiling smiley

Gruß Yulivee
VDX
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
16. May 2012 06:39
Hi Yulivee,

wenns dir vor Allem um die Größe geht, dann schau dir mal den Tantillus an:

[forums.reprap.org]

[forums.reprap.org]


Viktor
--------
Aufruf zum Projekt "Müll-freie Meere" - [reprap.org] -- Deutsche Facebook-Gruppe - [www.facebook.com]

Call for the project "garbage-free seas" - [reprap.org]
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
16. May 2012 07:19
Quote
Yulivee
ich würde allerdings im Hinblick auf Unterstützung durch andere RepRap-Begeisterte und Softwareunterstützung (Printrun etc.) doch lieber bei einem verbreiteteren Modell bleiben.

@Sandra: Softwareunterstützung ist basiert auf deine Elektronik und firmware und ich nehme an das du die platine das Jan entwickelt einsetzen will. Und bei neue modelle gibt immer viele begeisterte... smiling bouncing smiley

Und nochmals... Der Tantillus sieht auch sehr robust und klein aus!
Paßt in jede klapbox rein.


Bob Morrison
Wörth am Rhein, Germany
"Luke, use the source!"
BLOG - PHOTOS - Thingiverse
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
16. May 2012 08:07
rhmorrison Wrote:
...
> @Sandra: Softwareunterstützung ist basiert auf
> deine Elektronik und firmware und ich nehme an das
> du die platine das Jan entwickelt einsetzen will.
> Und bei neue modelle gibt immer viele
> begeisterte... smiling bouncing smiley

Joa, offensichtlicher geht es kaum^^
"Aber ich denke mit der netten Community hier, den Kollegen vom Hackerspace und der Hilfe meines Partners wird das schon werden."

Der Hackerspace Ffm e.V. an sich unterstützt Dich nicht,
Einzelne ("noch Mitglieder") tun das eventuell.

Gruß, Marcus
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
16. May 2012 08:30
Hi Marcus,

das der ganze Hackerspace das nicht macht ist mir schon klar grinning smiley Ich glaube da hab ich mich wohl unglücklich ausgedrückt. Ich erwarte auch nicht dass die das Gerät für mich bauen oder die Fehler beseitigen, ich denke da mehr an einen kreativen Erfahrungsaustausch. Fahre heut Abend auch zum Ideen sammeln wieder vorbei winking smiley

Bauen will ich den Drucker unbedingt selbst, der Weg mit seinen Hindernissen ist ja auch das Ziel, sonst lernt man ja den Drucker auch nicht gescheit kennen. Freu mich schon auf die Phase wo ich mit einem ganzen Haufen Schrauben, Muttern, Motoren und Plastik zu puzzeln anfange grinning smiley Ich hoffe das ist jetzt nicht falsch rübergekommen.

Gruß,
Yulivee
Nio
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
16. May 2012 11:38
Fim Fischer Wrote:
-------------------------------------------------------
> rhmorrison Wrote:
> ...
> > @Sandra: Softwareunterstützung ist basiert
> auf
> > deine Elektronik und firmware und ich nehme an
> das
> > du die platine das Jan entwickelt einsetzen
> will.
> > Und bei neue modelle gibt immer viele
> > begeisterte... smiling bouncing smiley
>
> Joa, offensichtlicher geht es kaum^^
> "Aber ich denke mit der netten Community hier, den
> Kollegen vom Hackerspace und der Hilfe meines
> Partners wird das schon werden."
>
> Der Hackerspace Ffm e.V. an sich unterstützt Dich
> nicht,
> Einzelne ("noch Mitglieder") tun das eventuell.
>
> Gruß, Marcus


Wurden einzelne Beiträge gelöscht, ich peil gerade voll nicht den Zusammenhang ..


[repraphd.blogspot.com]
Elk
Re: Neuling stellt sich vor - Huxleybau
16. May 2012 16:53
@ Yulivee:
Betreffend obenliegender Riemengeschichte:
Ja stimmt schon - man könnte die ganze Sache auch unter der Maschine verstauen. Allerdings ist die originale Mendel-Konstruktion viel komplexer und weniger gut zugänglich. Durch die obenliegende Riemenführung musste ich nur die beiden oberen Teile anpassen, welche normalerweise die Motoren halten (also nur zwei Teile austauschen). Sonst hätte ich die Z-Achse komplett neu konstruieren müssen - oder aber ich hätte die original Mendel teile genommen, dann hätte ich aber mehrere gewindstangen zusätzlich gebraucht und eine neue Lösung für den oberen Abschluss der Z-Achse suchen müssen. Es war also für mich die einfachste Lösung.

Das Offenliegen kann auch als Vorteil (besser zugänglich, einfacher von Hand nachjustierbare Z-Position) gesehen werden.
Bisher bewährt sich die Konstruktion sehr und die Gefahr des Reingreifens würde ich nicht überbewerten - die Maschine ist ohnehin ein komplett offenliegendes System - kann auch sein, dass Du aus versehen in die X- oder Y-Achse greifst... von da her spielt dies aus meiner Sicht nur eine untergeordnete Rolle.

Gruss Sebastian
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