PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
19. November 2018 02:44
Guten Morgen,

ich habe neuerdings ein Problem mit PETG. Ich drucke mit folgenden Einstellungen auf einem Anycubic I3 Mega. Ich muss zunächst dazu sagen, dass das Bett in der Mitte minimal gewölbt ist. Bei PLA und Stützstrukturen bleibt die Nozzle gerne mal leicht dran hängen, was aber bei guter Bodenhaftung eigentlich kein Problem ist.

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Schichthöhe: 0.1-0.2 mm
Drucktemperatur: 210°C
Druckbett: 75-80°C
Flow: 100-110%
First Layer: ohne Lüftung
Retraction: 6 mm
Retraction Speed: 45mm / s
Druckgeschwindigkeit: 50 mm/s
--


Mit normalen Objekten habe ich grundsätzlich kein Problem. Gestern habe ich jedoch für ein Projekt versucht, eine Gameboy-Cardridge aus PETG zu drucken. Die Fäden sind noch nicht einmalo das Problem. Jedoch bleibt ein Goßteil des PETG an der Nozzle kleben, wodurch das Objekt nicht sauber gedruckt wird. Ich habe das aber eher bei schmalen Objekten. Bei großflächigen Objekten funktioniert das einwandfrei. Beim Ausbau der Nozzle habe ich festgestellt, dass am Gewinde etwa PETG lief. Aber dann müsste sich das theoretisch auch auf kleine schmalle Objekte auswirken. Wie sind da eure Erfahrungen?

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3D-Drucker können unberechenbar sein. Ich habe beispielsweise mit dem Dremel PLA das Problem, dass der Dremeldrucker immer Fäden zieht und zwar sehr sehr feine, zumindest bei mehreren nebeneinander liegenden Objekten mit feinen Strukturen. Ich kann die Temperatur nicht zu tief setzen, da sonst die Schichten nicht mehr aneinander haften. Ich habe die Retraktion sogar auf 2mm / 30mm/s runtergesetzt, da zuvor sogar bis 10mm/60mm/s hochgegangen bin, jedoch das Gefühl hatte, dass dadurch noch mehr Fäden gebildet werden.

Mittlerweile glaube ich sogar, dass es an dem Filament selbst oder an der Düse liegt. Habe mir Testweise eine Mk10 Düse für den Dremeldrucker bestellt und für den Anycubic ebenfalls eine MK8.


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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
19. November 2018 03:26
... welchen Slicer benutzt Du?
Mit S3D kann ich beim Retract eine sog. Restart-Distanz einstellen, die auch negativ sein kann, bei mir je nach Material so ca. -0,10 - -0,15 mm
Hintergrund dieser negativen Distanz ist, dass das Filament beim Vorschub nicht ganz bis nach vorne gefahren wird, weil beim Rückzug nicht alles Material transportiert wird, im Düsenkanal und der Schmelzkammer verbleiben Reste an den Wandungen und die sind dann im Überschuß zu der gerechneten Menge. Folge: Mit dem erneuten Vorschub tritt schon Material aus und verbindet sich mit dem vorhergehenden Layer. Soweit mal das Grundsätzliche dazu.

Anycubic, der ist doch ein I3-Klon wie mein Kleiner, ein Anet A8 und hat einen Direktextruder ???
Da sind 6 mm Retract "tödlich", richtig ist ein Wert zwischen 1 bis 2 mm. Mit 6 mm ziehst Du das Filamentbis hinter den Übergang Zuführrohr / Schmelzkammer ; das ergibt erhebliche Temperaturprobleme, Verklebungen u.ä.m. Insbesonders ziehst Du damit Luft in die Schmelzkammer, das flüssige Restmaterial setzt sich vor den Düsenkanal und wird erst einmal "ausgeblasen", unkontrolliert durch entstehenden Überdruck aufgrund der Wärmeausdehnung und anschließend durch das Vorfahren des Filaments. Und da das während der Retract-Phase passiert, die ja je nach Weg recht lang sein kann, windet sich die austretende Schmelze um die Spitze der Düse und versaut sie. Ist sie einmal versaut, wird dieser Effekt immer stärker, bis Du da einen Knäuel hast, der dann den ganzen Druck versaut.
Bei meinem Bowdendrucker mit immerhin ca 70 cm Bowdenlänge fahre ich ausgemessene 5,2 mm Retract. Es kommt beim R nur darauf an, den Druck aus der Pipe zu nehmen und das ungewollte Extrudieren während des Retracts zu vermeiden. Da der Bowden ca 3,2 mm Durchmesser hat und das Filament üblicherweise nur 2,85 real, bilden sich "Schlagenlinien, wenn der Extruder von hinten drückt und das erzeugt eine erhebliche Spannung und damit Druck; mit den 5,2 mm nehme ich diese Schlangenlinien raus und habe dann noch ein paar Zehntel, die das Filament effektiv zurück gezogen werden. Bei einem Direktextruder hast Du dieses Problem nicht. Mit den ersten 2 - 3 Zehntel mm ist der Pressdruck abgebaut und der Rest ist dann effektiver Rückzug.

Flow ist das Korrektiv zu der richtigen Einstellung der Filamentdurchmessers (messen mit Mikrometerschraube), der üblicherweise bis zu +/- 0,05 mm von dem Nenndurchmesser abweichen kann. Mit 110% förderst Du also 110% der Materialmenge, die sich aus dem eingestellten Durchmesser errechnet. Eine recht deftige Überextrusion ist da sehr wahrscheinlich. Das verstärkt den vorgenannten Effekt nochmals.

Temperaturen sind für meinen Geschmack deutlich zu hoch, sowohl Bett als auch Extruder, aber das hängt wesentlich vom Filament selbst ab.

Ich habe in letzter Zeit recht viel PETG gedruckt, und mich einem optimalen Ergebnis angenähert und je nach Modell auch schon erreicht. Das ist alles sehr abhängig von den lokalen Bedingungen des Druckers und des Umfeldes und jedes Material, das sich so nennt, ist aber trotzdem recht unterschiedlich. Meine wirklich guten Ergebnisse entspringen überwiegend dem zuletzt benutzten Material, vorher hatte ich auch durchaus diese von Dir beschriebenen Probleme, auch mit verstopften Düsen ab einer bestimmten Höhe (= Zeitablauf) und da hilft nur, die Nase an der Frontplatte des Druckers (falls vorhanden) platt zu drücken und zu beobachten und zu testen, testen, testen ...

Habe noch ein Bildchen angehängt, PETG-Gedrucktes der kleineren Art, ohne jegliche Nachbearbeitung, denn das sind "Überschußteile". Kleinsachen drucke ich immer mehrfach und die einzelnen Objekte gefügig weit auseinander gesetzt, um dem Abkühlen eine Chance zu geben.

H.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.18 03:40.
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
19. November 2018 08:16
Mhmmm, ich drucke auf Carbon und gerade bei PETG (nutze 3 verschiedene Hersteller (Extrudr, Das Filament, 3DPSP) habe ich keinerlei Probleme.

Da drucke ich dünne Röhre hochkant und schnell, ohne dass sich das etwas löst. Dabei reinige das das Druckbett nur sporadisch.

Deine Druckbetttemperatur ist schon hoch. Das nutze ich max. bei Druckobjekten mit hohem Schwerpunkt und dürftiger Auflagefläche.
Die löse ich dann aber nur noch mit Gewaltanwendung oder Schockkühlung.

Die Drucktemperatur wäre mir zu niedrig. Da bin ich eher bei 225 Grad und je nach Speed auch ein paar Grad mehr..
Bei Problemdrucken lasse ich nicht nur den ersten Layer ungekühlt. Da steige ich erst deutlich später mit der Kühlung ein.
Die Kühlung richte ich immer je nach Druckobjekt individuell ein.

Gruß
Andreas


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau
Sparkcube: Komplett auf 24V - DDP 8mm + 1,5mm Carbonplatte - RADDS 1.5 + Erweiterungsplatine + RAPS128 - Nema 17/1,7A 0,9 Grad - ind. Sensor für Z-Probe (kein ABL) - FTS - Titan Booster Hotend - Sparklab Extruder - Firmware Repetier mit @ Glatzemanns G33 - Repetier Server pro - Simplify3D
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
19. November 2018 11:37
Mit der Drucktemperatur fahre ich sehr gut, da der Raum relativ warm ist. Die Druckplattentemperatur ist für meine Verhältnisse optimal, habe sehr lange damit experimentiert.

Der Anycubic hat übrigens einen Bowden - Extruder, also nicht direkt. Somit sind 6 mm für die Retraction in Ordnung. Nach zahlreiche Fehlversuchen habe ich zumindest feststellen können, dass die Fäden oft filamentbedingt auftreten. Oftmals sehe ich absolut keine Auswirkungen der Retraction, da der Drucker an sich bereits sehr gut druckt.

Ich denke, dass es eventuell bei kleineren Objekten hilfreich wäre, eine vernünftige Düse zu verbauen oder das Filament mal zu wechseln. Bei großen Objekte läuft es mit PETG 1A.


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Anonymous User
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
19. November 2018 12:07
@Horst ich habe sogar 7mm Retract mit 70mm/S im S3D für meinen Anycubic i3 Mega am Laufen,
Das geht hervorragend und so schnell wieder aus der Düse, daß das Filament aus meiner Sicht
kaum Zeit zum Abkühlen hat, da es noch genügend lang in der Düse drin ist. Die Düse beim
Anycubic i3 Mega ist gesamt 12,5mm hoch, gemessen siehe Bild 001 von rote markierung bis
Cyan Markierung. Selbst wenn ich jetzt nur die Länge im Bild 002 nehme, von Cyan auf Rote
Markierung, gemessen 11mm, so wäre das Filament immer noch 4mm in der Düse drin.
Und das es funktionieren kann, kann ich zumindest bei mir sehen und bestätigen. Ich konnte,
seid ich meinen i3 Mega habe noch keinerlei Nachteile für diese Retract Einstellung bemerken,
egal ob ich mal bei 10mm/S - 60mm/S gedruckt habe. Aber dazu muß die Fläche von der Düse
zur Fläche des Gewinderohres genau aufeinander liegen, da darf keine Luft dazwischen sein,
also gut dicht sein, siehe Bild003 Cyan und Rote Markierung.

Denn dann kann es tatsächlich Probleme geben! Bei mir war es sogar am Anfang so, daß sogar Filament oben
am Alublock durch, bzw. über das Gewinde ausgetreten ist.

Zum PETG kann ich nichts sagen, ich verdrucke nur PLA.







4-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.11.18 12:07.
Anonymous User
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
19. November 2018 13:15
@Whitecrane, es wäre mal gut wenn Du mitteilen würdest welchen Sclicer Du verwendest
und was für Einstellungen bei PLA oder bei PETG hast. Bilder wären von den Druckergebnissen
des PETG vielleicht auch nicht schlecht?
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
20. November 2018 07:25
Sorry, ich verwende den Cura in der neusten Version. Ich habe mal die Druckdüse getauscht, in der Hoffnung auf Besserung. Bei der alten lief es am Gewinde entlang. Vor allem bei feiner Schichthöhe.
Anonymous User
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
20. November 2018 12:08
Okay, Cura hab ich nicht in Verwendung, dann bin ich raus!
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
20. November 2018 13:19
Hallo whitecrane18,

ich drucke hauptsächlich PETG, allerdings mit einer
Temperatur von 240°C mit einem E3Dv6-lite Hotend.

Gruß Schrittverlust
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
21. November 2018 12:35
Hi,

ich stelle ab sofort meine Parameter mithilfe eines einfachen TempTowers ein. Anschließend nutze ich ein Modell für die Retraction. Fahre derzeit gut damit. Das einzige Problem ist, dass mein Anycubic I3 Mega insbesondere bei PLA zwischen 190 und 235°C so gutr wie identisch druckt. Nicht das ich nach Fehlern suchen würde, aber es ist einfach merkwürdig. Derzeit teste ich PLA Bronze, wo ich zwischen 205 und 240°C eine unsaubere Oberflächenstruktur erkennen kann. Die Kanten sind ebenfalls alle identisch und absolut nicht verzogen oder schlecht gedruckt. Eventuell habe ich eine guten Drucker erwischt.

Meine aktuellen Werte für fast alle PLA von Filamentworld, Janbex und Patona:
Drucktemperatur: 190-197°C
Retraction: 4 mm
Retraction Speed: 40 mm/s (schneller geht immer, aber so passt es auch)

Damit fahre ich richtig gut. Mit dem Standardwert Retraction=6 mm habe ich an einigen Stellen eine Unter-Extrusion, mit 4 mm fahre ich aber gut.

Bei meinem Dremel Drucke nutze ich sogar 2 mm für die Retraction, da ich ansonsten große Probleme mit der Unter-Extrusion bekomme. Stattdessen versuche ich die Fädenbildung, die übrigens mit einer Retraction von 6 mm auch nicht besser wird, mit der Retraction-Speed, mehr Travel-Speed und geringerer Flowrate in den Griff zu bekommen. Nächste Woche teste ich außerdem eine andere Düse und ein anderes Filament (Dremel Filament könnte besser sein) ... manchmal hilft das auch.
Anonymous User
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
21. November 2018 13:21
@Whitecrane, was denn nun? Hattest Du in Deinem Eröffnungsbeitrag nicht was von PETG Problemen geschrieben?
Und jetzt schreibst Du wieder was von PLA! Da soll noch einer durchblicken?????????????????

Übrigens hast nicht nur Du einen sehr guten Anycubic i3 Mega, ich drucke bis jetzt beim First Layer
je nach PLA Filament zwischen 210 und 220 Grad, ansonsten bei den restlichen Layern mit 200 Grad.
Das Filament stammt aus Ebay für 11- knappe 12 Euronen die Kilo Rolle! Und entgegen gesetzten
Meinungen vieler, daß billig Filament nix ist, kann ich nur das Gegenteil sagen, es muß nicht immer
das doppelt so teure sein!

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.11.18 12:18.
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
22. November 2018 10:42
Ich war auch etwas verwirrt zumal ich Stringing nur von PETG kenne (aber auch, wie man es verhindert, bzw. minimiert.)

Gruß
Andreas


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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 00:56
Ich habe vor kurzem herausgefunden, dass PETG bei Lagerung ohne Trockenmaßnahmen nach einiger Zeit fast unbrauchbar wird. Es war Extrudr PETG und lag etwa 1 Jahr einfach so rum. Drucke damit zeigten extremes Stringing, sogar an Objekten an denen nicht gesprungen wurde! Mit einlegen einer neuen, versiegelten Rolle gleicher Farbe, war das Problem sofort verschwunden, ich habe normalerweise praktisch kein Stringing. Die Drucke erfolgten unmittelbar nacheinander und aus der selben G-Code Datei, retract habe ich 1mm. Eine Nachfrage beim Hersteller bestätigte meine Tests. Ich habe nun eine Filamentbox mit trockner bestellt und werde mal versuchen die Feuchtigkeit wieder rauszuholen, bin gespannt ob die sonst ausgezeichneten Eigenschaften des Extrudr PETG wieder zurückkehren.


Geeetech i3 Alu Pro (GT2560, LCD2004, TMC2208, MK7 direkt, H6 Wellen, MK2a Carbon Bed, 12V 300W PSU); Von Slic3r 1.3 auf SD Karte
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 01:38
Das ist mal wieder so ne Aussage. eye rolling smiley
Ich habe hier ca 30kg Material von 3 Herstellern hier liegen. Auch Extrudr ist dabei. Meine Zwangspause von auch ca einem Jahr+ haben noch nicht einmal PETG Rollen fast offen oder offen ohne Trockenmittel gelagert geschadet. Ich hatte verschiedenste Farben letztens wieder verdruckt und konnte dabei keinen Unterschied feststellen.
Mit einem PLA hingegen hatte ich plötzlich Mikrobläschen im Druck.

Gruß
Andreas

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.12.18 01:40.


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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 01:57
Tut mir leid dass meine Aussage nicht deinen Geschmack trifft aber genauso ist es. Ich habe das Material bisher so sorglos gelagert, da der Effekt bei PETG wohl sehr gering ausfällt, in diesem Fall war er aber deutlich. Es ist gut möglich, dass die Rolle noch älter war, mindestens aber ~1Jahr. Übrigens steht dazu auch etwas in den Unterlagen vom Extrudr PETG, dass hatte ich vor der Kontaktaufnahme nicht gesehen. Microbläschen hatte dieses Filament auch, habe ich nur vergessen zu erwähnen.
Da ich immer gerne dazulerne, was ist deiner Meinung nach passiert? Bilder kann ich leider -wiedermal- nicht anhängen

-Edit- Nun Extern.

[picload.org]

[picload.org]

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.12.18 02:03.


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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 03:15
Quote
Lenny2
Ich habe vor kurzem herausgefunden, dass PETG bei Lagerung ohne Trockenmaßnahmen nach einiger Zeit fast unbrauchbar wird.

Was hat das denn mit Geschmack zu tun?

Die Aussage ist einfach falsch.

Zudem, so meine Erkenntnis, gibt es das PETG gar nicht. Jedes Material verhält sich je nach Hersteller und Farbe völlig anders.
Ok, je nach Anspruch und Sehvermögen.

Mit freundlichen Grüßen

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.12.18 03:23.


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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 04:00
Das sich die Filamente unterschiedlich verhalten ist mir klar, deswegen schreibe ich immer "Extrudr" dazu. Der Satz war etwas hart formuliert und trifft so nicht unbedingt zu, da hast du recht. Sagen wir es so, für mich unbrauchbar, denn Stringing, Oberflächenqualität und Stabilität sind wesentlich schlechter.

Zu dem Rest kann ich mich nur wiederholen, selber Drucker, selbe Datei 30min. dazwischen, alte & neue Rolle gleicher Farbe = siehe Bilder. Bestätigung meiner Vermutung durch den Hersteller im Kontakt und Vermerk dazu im Datenblatt.
Ich sage nicht, dass es generell so sein muss, es war nur eine Idee was der TE mal prüfen könnte. Wenn du diese Probleme nicht hast ist das schön, könnte aber auch an diversen Umwelteinflüssen liegen. Wenn du dir jedoch so sicher bist was diese Effekte nicht hervorruft, bin ich wie gesagt auf deine Vermutung gespannt...


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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 06:36
Dann bin ich doch schon bei Dir.

Die Wasseraufnahme ist bei PETG wirklich vernachlässigbar gering ggü. PLA.
Warum bei Dir das so extrem ausfällt, weiß wahrscheinlich noch nicht mal der Hersteller.
Wenn es nach einer Trocknung im Backofen wieder funktioniert, hast Du ja Deine Erklärung für diese eine Rolle. Grins


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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 07:34
Bei mir hängen 8 Rollen PETG von Extrudr auf einem Alurohr hinter dem Drucker. Die kann ich tauschen, wie ich will. Habe noch nie Probleme damit gehabt.


Liebe Grüße aus Kaltenkirchen.
Frithjof
Meine Seite
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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 07:52
Ist schon komisch... Ich werde die Rollen in Zukunft mit Datum versehen und die betreffende mal trocknen.


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Anonymous User
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 11:19
Mich wundert es, daß noch niemand auf die Idee gekommen ist ob er eventuell eine zu hohe
Luftfeuchtigkeit in seiner Bude hat wenn er Probleme bei den Filamenten hat? eye rolling smiley
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
03. December 2018 11:58
oder er druckt vielleicht Unterwasser.

Grins und weg


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Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
04. December 2018 01:16
@Wutz Doch, ich bin darauf gekommen winking smiley Die Feuchtigkeit wird vom Smarthomesystem überwacht und steigt nicht über 60%, zur Not wird mittels Klimaanlage getrocknet.

Die restliche Debatte lassen wir besser, das führt zu nichts. Wer doch noch über seinen Tellerrand hinausschauen möchte, im Netz gibts genug Berichte, Tests und Videos zur hygroskopie von PETG


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Anonymous User
Re: PETG / PLA - Erfahrungen und Probleme mit Temperaturen
04. December 2018 02:48
Naja, hätte ja sein können wenn man viele Terrarien und Aquarien herumstehen hätte. winking smiley
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