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Unterschied Flow <-> E-Steps

geschrieben von NikNolte 
Unterschied Flow <-> E-Steps
13. January 2019 13:57
Mal eine grundsätzliche Frage, die ich mir schon oft gestellt habe.

Ich habe an meinem Drucker die richtigen E-Steps ermittelt, also nach der üblichen Methode eine definierte Länge des Filamentes zu fördern, vergleichen mit der gewünschten Länge und dann die E-Steps in der Firmware oder LCD korrigieren.
Soweit so gut..
Wenn ich aber dann feststelle, dass ich trotzdem in den Layern noch kleine Lücken habe, was verändere ich dann, den Flow oder Steps, oder ist das egal bzw. das gleiche ??
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
13. January 2019 14:04
U.m mehr zu fördern , muss doch der Extruder schneller drehen. Also mehr Steps/sec Um erst einmal eine devinierte Einstellung zu bekommen, Steps/100mm einstellen.
Im Prinzip ist beides das gleiche aber um Filamente vergleichen zu können, benötigt man erst einmal eine Grundeinstellung


Liebe Grüße aus Henstedt-Ulzburg.
Frithjof
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Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
13. January 2019 14:23
Eine Grundeinstellung habe ich ja vorgenommen, also die Steps für ein z.B. 100mm langes Filament eingestellt.eye rolling smiley

Mache ich danach im Feintuning mit den Steps weiter oder mit dem Flow..?

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.19 14:24.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
13. January 2019 15:27
Jedes Filament ist etwas anders und abweichend vom Soll-Durchmesser.
Hast Du bei gut eingestellten Steps eine Über- oder Unterextrusion mit einer bestimmten Filamentsorte während dem Drucken, regulierst Du das am Display über den Flow. Z.B. für die Bodengruppe mit dem FirstLayer etwas höher drehen und für den Rest etwas niedriger, da gibt es kein Patentrezept.

Ich kenne es auch nur so, dass man die Steps VOR dem Druck einstellt und das eher nur einmalig, den Flow WÄHREND des Drucks als Regulation im laufenden Betrieb. Daneben stellt sich der Flow als %-Wert dar, der sich letztendlich auf den Filamentdurchmesser bezieht so wie der Multi (Volumen bezogen), die Steps wohl in aller Regel als Real-Wert (oder wie nennt man das?), die sich auf die mm Filament beziehen. Das das alles zusammen hängt, ist völlig klar.
Wenn ich sehe, dass ich in geringem rahmen Über- oder Unterextrusion habe, habe ich mit Multi und mit Flöw in % ein sicheres Empfinden für zu verändernde Einstellungen, was es dagegen im Millimeterbereich oder Teilen davon in Steps ausmacht - k.A. Steps müsste ich in Testreihen ausmessen und ich denke, sie sollten auch nur in dem Zusammenhang exalt eingestellt werden, dass 100 mm auch wirklich 100 mm sind, egal wie dick oder dünn die Wurst ist. Lrtzteres wird eben über Durchmessen, Multi und ggf noch Flow geregelt.

H
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
13. January 2019 15:39
Vergesst den Filament Durchmesser nicht, der spielt genauso mit rein.

Die Steps/mm hängen auch vom Filamentdurchmesser hab, daher reicht es bei den Steps die Grundeinstellung zu lassen.
Als nächstes normal den korrekten Filamentdurchmesser angeben.
Erst dann schlägt man sich mit dem Flow/Multi rum.

Wenn man oft Filament wechselt (wie ich), kanns auch einfacher sein den Flow/Multi einfach auf 100 zu lassen und stattdessen den Filamentdurchmesser fein anpassen.
Das hat den gleichen Effekt, wie Flow/Multi aber man muss nur an einer Stelle Werte ändern anstatt zwei.

Unterm Strich haben aber Steps / Flow / Multi / Filamentdurchmesser jeweils die gleiche Funktion, man erhöht oder verringert den Materialfluss pro zurückgelegter Wegstrecke.

Am besten sucht man sich nen kleines Testteil, das man nach jedem Filamentwechsel druckt, und führt eine Optische und Bruchprüfung durch.

mfg Chri

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.19 15:41.


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Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
13. January 2019 17:09
Quote
Wenn man oft Filament wechselt (wie ich), kanns auch einfacher sein den Flow/Multi einfach auf 100 zu lassen und stattdessen den Filamentdurchmesser fein anpassen.
Hier gilt nur zu beachten, dass ein größerer Filamentdurchmesser einen geringeren Materialdurchsatz zur Folge hat, sich also umgekehrt zu Flow/Step-Variation verhält.


P3Steel Toolson MK2 / TMC2130 / Marlin 1.1.8 / Ramps 1.4 / 24V / S3D
Velleman Vertex K8402 / TMC 2100 / Marlin 1.1.8. / Ramps 1.4 / 24V / S3D
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 00:37
Hallo Nik,

ich bin beim Anpassen der Grundeinstellungen schon fast verzweifelt. Überall liest man andere Tips und viele davon sind schlicht weg falsch.
Also muss man den "Blutpisser"-Weg gehen und alles selbst ausprobieren.

Ich verwende inzwischen ausschließlich den slic3r von Prusa - und nach meinen Testreihen würde ich behaupten, dass Schritte/mm (Firmware) und Filamentdurchmesser die theoretischen Grundlagen darstellen.
Irgendwo las ich mal, man solle den Drucker für 100% Extrusionsfaktor kalibrieren. Habe ich nicht hinbekommen.

So wie ich es verstehe, wird aus Filamentdurchmesser, Extrusionsbreite und Schichthöhe das Extrusionsvolumen bestimmt, welches dann noch mit dem Extrusionsfaktor verkuddelt wird. Selbst Filamente mit gleichem Durchmesser können sich völlig anders verhalten - je nach Additiven eben.
Dann denke ich, dass die Faktoren auch mit dem Hotend zusammen hängen. Also gibt es auch hier viele Gründe, warum man nicht die Druckwerte von anderen übernehmen kann.

Wenn Du zuviel Plaste rausdrückst, häuft sich das ja rechts und links der Düse an und führt dann zu Graten, aus denen später Bobbels werden, die irgendwann zu Schrittverlusten führen. Also ist ein Ziel die Extrusionsmenge so einzustellen, dass rechts und links nichts aus der Düse kommt.

Schaust Du dann die letzte Oberfläche an, so wird zuviel Material auch dort seitlich weggedrückt. Sind die Linien jetzt soweit auseinander, dass sie normalerweise sich nicht berühren würden, kann das überschüssige Material in die Lücken reingedrückt werden. Du hast also den Eindruck, dass die Fläche mit der richtigen Extrusionsmenge gedruckt wäre. Erst am Übergang von der Fläche zu Wandlinien wird offenbar, dass es in Wirklichkeit zuviel Plaste war, dass der Linienabstand aber nicht stimmt. Somit gibt es Lücken zu den Wänden.
Reduziert man die Extrusionsbreite, dann bekommt man die Lücken geschlossen. Wenn jetzt zuviel Material gefördert wird, gibt es wieder Anhäufungen, bzw. Grate. Also muss man mit dem Extrusionsfaktor runter.
Dann gibt es noch den Überlappungswert von Infill und Wand. Auch den kann man verwenden, um Lücken zu schließen.
Letztlich gibt es noch die Ecken bei rechtwinkligen Objekten. Wenn die Ecken aussehen, als ob Rundmaterial auf die Ecke gedrückt wäre, dann ist die Extrusionsmenge noch zu hoch. Ecken sollten scharfkantig werden.

Für diese Art der Einstellungen sind kleine Würfel mit Durchbrüchen geeignet, sodass man Außen und Innenwand und Fläche begutachten kann.
Man kann sich auch Testobjekte selbst schnitzen winking smiley
Ich habe mir eines gemacht, bei dem ich auch noch Infill und Support begutachten kann.

Wenn Du die Einstellungen genau machen willst, kann schon mal ein Kilo Plaste nur für Testobjekte draufgehen. Zumindest bis man die ganzen Zusammenhänge verstanden hat. Später geht es dann leichter von der Hand, aber im Grunde müsste man bei jedem neuen Filament wieder mit Testobjekten anfangen.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 02:40
Die E-Steps anzupassen finde ich etwas sperrig zumal das einer der wenigen direkt messbaren Werte ist. Der Durchmesser des Filaments ist hier nämlich beim Messen egal, entscheidend ist der Radius Motorachse zu den Zähnen des Extruderrads, die Abweichung durch den Filament Durchmesser wird durch das Gegenlager aufgenommen. Der Radius des Extruderrads bleibt gleich (wenn man vom unterschiedlichen Einpressen in das Filament absieht, das lassen wir erst mal außer vor). Stellen wir darüber also die E-Steps/mm ein können wir das direkt messen. (je länger das gemessene Stück desto genauer)

Filament Durchmesser (FD) ist der zweite "fixe" Wert der sich gut messen lässt, sofern man nicht die Spitzen des Messschiebers wie ein Ochs in das Filament presst. D.h. dieser Wert ist für dieses Filament fix.

Extrusionsbreite (EW) lässt sich in einem gewissen Rahmen um den Düsendurchmesser frei wählen. Mit Extrusionsmulti (EM) regelt man dann nach, dass das was gedruckt wird dem gewünschten entspricht.

Es gibt also 2 messbare Werte und eine Stellschraube. Zwei Stellschrauben wenn man den EW noch mit anpasst.


Hat man nun ein neues Filament, misst man den FD, trägt in im Slicer ein, stellt den EM auf 1, druckt einen Rahmen mit 2/3 Perimeter ohne Infill, vergleicht soll-ist und berechnet daraus den neuen EM. 2 Iterationen später steht der. Im Toplayer wird er dann nochmal nachjustiert und das Ergebnis passt zu 90%. Dauer 30min.
Ist der Multi zu grob in der Stufe, weil +/- 1% einen zu großen Unterscheid macht, kann man den FD etwas korrigieren, das schreibt man dann auf die Rolle und verrechnet das mit dem FD. Aber Achtung, das invertiert!
Ändert sich der FD über die Rolle oder man kauft eine neue desselben Filaments vom selben Hersteller, misst man nach und kann es im Slicer eingeben (oder bei bestehenden GCode in Flow umrechnen -> FD-alt^2 / FD-neu^2 ; den FD-alt entnimmt man dem GCode)

Stellt man während des Drucks fest, dass zu viel/zu wenig Material gefördert wird, lässt sich der EM=Flow nachjustieren.


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Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 03:06
Erstmal vielen Dank für die interessanten Beiträge.
Ich bin scheinbar mit dem Problem nicht alleine..

Was habe ich bisher gemacht...

1. den Extruder kalibriert, also die E-Steps bezogen auf eine definierte Filamentlänge eingestellt.

2. Einen Würfel gedruckt mit 3 Perimeter ohne Infill und die Wanddicke gemessen. Bei einer EW von manuell 0,4 mm und 3 Perimeter müsste die Wanddicke 1,2mm sein.. Gemessen .. passt !
EM liegt bei 1,0

3. Filament von Extrudr, an mehreren Stellen gemessen. Nur geringe Abweichungen vorhanden. Also 1,75mm eingetragen.

Trotzdem habe ich beim Drucken keine geschlossenen Deckschichten sondern teilweise noch Lücken zwischen den Layern.

Was kann ich jetzt machen ??
Die Steps/Fluß einfach solange erhöhen, bis die Lücken weg sind. Dann stimmt der Rest aber nicht mehr (wahrscheinlich..)
Irgendwie verzwickt..confused smiley
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 04:03
Moin,

habe ich das was überlesen, kein Angabe ABS oder PETG ? und was für einen Slicer ?

Ich nutze den Slicer, und drucke den Würfel im Vasenmodus mit 0,4mm , danach stelle ich die
Steps nach, alles andere bleibt erst mal so, wenn man dann ein Benchy druckt sieht man schon,
ob zu viel oder zu wenig Material gefördert wird, da kann man die Steps nochmal nachstellen + oder -.

Mit S3D kenne ich mich nicht aus. (kommt mir auch nicht ins Haus, ...Bananensoftware...)

Gruss
Peppi
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 04:33
Hallo Nik,

Punkt 1 und 3 ist klar.

Punkt 2 bin ich nicht von überzeugt, dass es zielführend ist. Probier doch mal einen Würfel mit einer senkrechten Bohrung zu drucken.
Dann reduzierst Du nur die Extrusionsbreite bis die Lücken zu sind. (Ich bin bis auf 0.35 runter).
Anschließend kannst Du mit dem Extrusionsfaktor ausgleichen, je nachdem ob Du zuviel oder zu wenig Material hast.

Manche sagen ja, dass man bei PLA und PETG grundsätzlich von 90% Extrusionsfaktor ausgehen sollte.

Deine bisherigen Fotos haben eher nach Überextrusion ausgesehen.
Am besten ist es, wenn Du nur einen Wert änderst. Dann zeigen sich die Zusammenhänge besser, als wenn man viele Werte auf einmal ändert.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 05:05
Quote
NikNolte
...
Was kann ich jetzt machen ??
Die Steps/Fluß einfach solange erhöhen, bis die Lücken weg sind. Dann stimmt der Rest aber nicht mehr (wahrscheinlich..)
Irgendwie verzwickt..confused smiley

Was MeisterMJ12 schreibt ist doch richtig! Lass die Finger von den Steps! Die werden einmal eingestellt und gut ist. Da ist doch nur absolut wichtig, dass der Weg, den der Druckkopf zurücklegt, deckungsgleich ist mit dem Strang, der extrudiert wird.
Die Menge des extrudierten Strangs reguliert man / stellt man ein über die Parameter des Durchmessers und des Multipliers; nachreguliert im laufenden Druck wird über den Flow, der bei Druckbeginn automatisch auf 100% steht.
Dass alles irgendwie und irgendwo zusammen hängt, ist doch völlig klar. Mit Änderungen der Extrusion Weight wird allein die Bahn, die der Druckkopf zu laufen hat, beeinflusst. Macht man sie größer oder kleiner, verändern sich die Bahnen, aber die relative Menge Material bleibt gleich - breitere Bahn = mehr Material usw. Das wird über die Firmware berechnet und ausgegeben.
Will man mehr Material auf eine in sich unveränderte EW haben, kann man am Flow drehen (+), oder man kann den Multi in den Voreinstellungen erhöhen (auch +), ODER man kann den Durchmesser niedriger ( - !!!) einstellen. Dadurch "denkt" die Firmware, das ist aber ein dünnes Zeugs, da muss ich mal eine Schippe drauf legen.
Über die Größerordnung eine derartigen Änderung muss man sich einfach mal klar werden und verschiedene Einstellungen durch Vergleich der GCode-Daten beobachten. Dazu nimmt man am Besten einen Rahmen o.dgl., z.B. 100 x 100 und sliced den. Im GCode gleich die erste Bahn nehmen und den E-Wert notieren, dann einen Parameter ändern (kräftig, um die Auswirkungen besser erkennen zu können) und gleicht das wiederum ab. Ist man mit den Einstellungen soweit im Klaren, druckt man das aus (die eine Bahn reicht dafür) und misst nach. Dann hat man Handfestes vorliegen, nach dem man sich richten kann.

H.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 08:37
Quote

Mit Änderungen der Extrusion Weight wird allein die Bahn, die der Druckkopf zu laufen hat, beeinflusst. Macht man sie größer oder kleiner, verändern sich die Bahnen, aber die relative Menge Material bleibt gleich
Hm, also das habe ich schon öfters gelesen. Am häufigsten von S3D-Anwendern.
Diese Behauptung konnte ich weder mit Cura noch mit Slic3r PE nachvollziehen. Deshalb schrieb ich, dass die Bahnbreite wohl auch beim Berechnen der Extrusionsmenge verwendet wird.

Wenn Extrusionsbreite nur der Abstand der Bahnen wäre, müsste ich Überextrusion doch durch Verbreiterung der Bahnen ausgleichen können, bzw. Unterextrusion mit Verkleinerung der Bahnbreite.
Bei meinen Tests war es so, dass ich Lücken zwischen den Bahnen hatte. Eine Verringerung der Extrusionsbreite hat die Lücken aber nicht geschlossen, sondern nur die Bahn dünner gemacht - die Lücken blieben gleich.

Ich habe keine Ahnung von den Programm-Internas - habe es nur durch Versuch und Irrtum herausgefunden.
Vielleicht verhält sich S3D an der Stelle ja anders?
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 08:42
Quote
Brummie
Quote

Mit Änderungen der Extrusion Weight wird allein die Bahn, die der Druckkopf zu laufen hat, beeinflusst. Macht man sie größer oder kleiner, verändern sich die Bahnen, aber die relative Menge Material bleibt gleich
Hm, also das habe ich schon öfters gelesen. Am häufigsten von S3D-Anwendern.
Diese Behauptung konnte ich weder mit Cura noch mit Slic3r PE nachvollziehen. Deshalb schrieb ich, dass die Bahnbreite wohl auch beim Berechnen der Extrusionsmenge verwendet wird.

Lies doch bitte mal genau, was ich geschrieben habe!!! Und zwar vollständig. Einfach den letzten Satzteil weglassen ist nicht fair!

Die Extrusionsmenge wird relativ zur Breite automatisch von der Firmware angepasst. D.h. durch Verbreitern oder Schmälern der Verfahrwege ändert sich an der zugehörigen Menge nichts. Mager bleibt mager und Fett bleibt Fett.

Ist das jetzt etwas anderes als Du schreibst?

H.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 10:00
Quote
horst.w
Quote
Brummie
Quote

Mit Änderungen der Extrusion Weight wird allein die Bahn, die der Druckkopf zu laufen hat, beeinflusst. Macht man sie größer oder kleiner, verändern sich die Bahnen, aber die relative Menge Material bleibt gleich
Hm, also das habe ich schon öfters gelesen. Am häufigsten von S3D-Anwendern.
Diese Behauptung konnte ich weder mit Cura noch mit Slic3r PE nachvollziehen. Deshalb schrieb ich, dass die Bahnbreite wohl auch beim Berechnen der Extrusionsmenge verwendet wird.

Lies doch bitte mal genau, was ich geschrieben habe!!! Und zwar vollständig. Einfach den letzten Satzteil weglassen ist nicht fair!

Die Extrusionsmenge wird relativ zur Breite automatisch von der Firmware angepasst. D.h. durch Verbreitern oder Schmälern der Verfahrwege ändert sich an der zugehörigen Menge nichts. Mager bleibt mager und Fett bleibt Fett.

Ist das jetzt etwas anderes als Du schreibst?

H.
Da muss ich mal einhaken, weil ich da auch div Aussagen gelesen habe.
Wo ist denn dann der Nutzen dieses Verfahrens, außer das sich evtl die Maße des Druckteils ändern.


Liebe Grüße aus Henstedt-Ulzburg.
Frithjof
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Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 10:25
Quote
horst.w

@Das wird über die Firmware berechnet und ausgegeben.
@Dadurch "denkt" die Firmware, das ist aber ein dünnes Zeugs, da muss ich mal eine Schippe drauf legen.


Die Extrusionsmenge wird relativ zur Breite automatisch von der Firmware angepasst. D.h. durch Verbreitern oder Schmälern der Verfahrwege ändert sich an der zugehörigen Menge nichts. Mager bleibt mager und Fett bleibt Fett.
Ist das jetzt etwas anderes als Du schreibst?
H.

Was hast du denn für eine Firmware in deinem Drucker, wenn ich meinen (Firmware Marlin) Drucker nicht mit Gcode füttere, ist der strohdoof, der hat auch keinen eigenen IQ.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 10:35
@LundM
horst.w bemängelte die fehlende Intelligenz vor der Bildschirm.
... und da hat er einfach nur Recht. Ich habe zu oberflächlich gelesen.

Quote

Wo ist denn dann der Nutzen dieses Verfahrens,
Frithjof, da bin ich ganz bei Dir. Ich finde es auch Schwachsinn, dass die Extrusionsbreite bei der Volumenberechnung verwendet wird.
Wäre schön, wenn man damit einfach die Spurweite des Druckkopfes einstellen könnte.
So muss man sich fast einen abbrechen, um akzeptable Werte zu finden.
Bei Cura fand ich es extrem schlimm. Scheinbar wird für Infill und Support noch ein unsichbarer Faktor mit verrechnet, jedenfalls habe ich dort entweder die Wand oder den Infill einstellen können, aber nicht beides.
Das war mit der größte Grund, warum ich auf sliz3r gewechselt bin. Abgesehen davon, dass der Support auch besser gerechnet wird smiling smiley
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 13:11
@ Brummie

jetzt sei mal so gut und kläre einen alten Mann auf.

Machern wir es mal anhand eines Beispiels (hoffentlich) verständlicher:

Ausgangssituation
Ich drucke regelmäßig mit einer Extrusionsbreite von 0,48 mm und meine Flächen, oben wie unten, sind perfekt geschlossen. Soweit so gut.

Nun will ich aus anderen Gründen mit einer EW von 0,60 mm drucken. Was muss ich da alles neu einstellen???

Bei mir ist das höchst einfach! Ich stelle in meinem S3D im Menue EXTRUDER die EW von 0,48 auf 0,60 mm. Das ist alles - und ich habe nach wie vor saubere, geschlossene Flächen. Daraus kann ich nur den Schluß ziehen, dass S3D die benötigte Mehrmenge je Bahn automatisch hochrechnet.
Das darf man nicht damit verwechseln, dass die Gesamtmenge, die für einen Layer gebraucht wird, dabei gleich bleibt, solange die Layerhöhe nicht verändert wird. Aber selbst wenn, dann ändere ich die Layerhöhe, indem ich den neuen Wert eingebe - und sonst nichts. Durchmesser, Multi und Flow bleiben da völlig außen vor, wenn sie nicht aus anderen Gründen geändert werden müssen.

So, und jetzt Du! was ist bei Dir da anders?

H.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 13:15
Quote
LundM
Quote
horst.w

@Das wird über die Firmware berechnet und ausgegeben.
@Dadurch "denkt" die Firmware, das ist aber ein dünnes Zeugs, da muss ich mal eine Schippe drauf legen.


Die Extrusionsmenge wird relativ zur Breite automatisch von der Firmware angepasst. D.h. durch Verbreitern oder Schmälern der Verfahrwege ändert sich an der zugehörigen Menge nichts. Mager bleibt mager und Fett bleibt Fett.
Ist das jetzt etwas anderes als Du schreibst?
H.

Was hast du denn für eine Firmware in deinem Drucker, wenn ich meinen (Firmware Marlin) Drucker nicht mit Gcode füttere, ist der strohdoof, der hat auch keinen eigenen IQ.


... das verrate ich Dir, wenn Du mir vorher erklärst, was eine "Bananen-Software ist.
Bananenrepublik kenne ich, und den Typ, der im Hamburger Hafen mit Bananen um sich wirft, aber mit Bananen-Software kann ich nichts anfangen ...

H.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 13:29
Quote
horst.w
... das verrate ich Dir, wenn Du mir vorher erklärst, was eine "Bananen-Software ist.
Bananenrepublik kenne ich, und den Typ, der im Hamburger Hafen mit Bananen um sich wirft, aber mit Bananen-Software kann ich nichts anfangen ...

Eine Bananen-Software reift beim Kunden.


Best regards / Viele Grüße
Till
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 14:55
@microfortnight... das ist Richtg.

Ich habe diese Software nicht, und wie schon gesagt, es gibt auch andere Software die sehr gut ist, und nichts kostet,
und wesendlich weniger Probleme bei den Usern macht, siehe Slic3rPE.

Ich vermute mal, die haben schon 2/3 des Preises für den Softwareschutz ausgegeben, na ja.

Wenn ich beim Slic3rPE einen Würfel im Vasenmodus mit einem EW von 0,4mm drucke, hat der Perimeter auch 0,4mm,
bei S3D bin ich mir nicht so sicher, da gab es mit wersy schon eine Riesendiskusion.

Aus Filamentdurchmesser, Düsengrösse und EW wird die Menge an Filament für eine Strecke berechnet.
Ich mache mein Feintunig immer über die Steps, und immer nur für eine Rolle, neue Rollen werden bei mir
neu eingedruckt (eingemessen).


Jeder kann das aber machen wie er will.

Ich hoffe wir haben NikNolte nicht vergrault.

Gruss
Peppi
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 14:58
Nee.. aber ich drucke seit geraumer Zeit in S3D und kann das gejammer hier nicht hören.
Aber ob Cura oder Slicr ist fast wurscht-. Jeder wie er will.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 15:24
@ Horst
Jetzt habe ich es verstanden. S3D passt beim Slicen die Breite an und macht, falls nötig, eine Bahn weniger, um das Maß zu halten. Jetzt ist es klar.


Liebe Grüße aus Henstedt-Ulzburg.
Frithjof
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Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 15:35
und das macht nur S3D ??
Glaube ich nicht.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 15:44
Quote
microfortnight
Quote
horst.w
... das verrate ich Dir, wenn Du mir vorher erklärst, was eine "Bananen-Software ist.
Bananenrepublik kenne ich, und den Typ, der im Hamburger Hafen mit Bananen um sich wirft, aber mit Bananen-Software kann ich nichts anfangen ...

Eine Bananen-Software reift beim Kunden.

Achso, ja doch, habe ich schon mal gehört. War aber in anderem Zusammenhang.

Fühle Dich bitte nicht veräppelt, aber ich weiss es tatsächlich nicht, was da für eine Firmware drauf ist. Sie läuft nun schon das 5. Jahr ohne jede Änderung, aber was soll ich auch ändern, ist weitgehend perfekt, besondere Wünsche daran hätte ich aber scon, weil besser (=Steigerung von gut) geht bekanntlich immer.
Der Mankati ist ein Fix- und Fertigdrucker rundum. Das würde hier sicher nicht jedem gefallen, gefällt mir im Nachhinein betrachtet auch nicht, die Gründe dafür sind vielfältig und führen hier
aber zu weit.

Deine Aversion gegen S3D magst Du ausleben so viel Du willst, aber über ein Produkt herziehen, ohne es zu kennen, ist schon arg. Solltest Du mal überdenken.
Ich bin weder Missionar noch Interessenvertreter, insoweit kann mir das echt wo vorbei gehen. Ich beherrsche die Software noch lange nicht, obwohl ich von Anfang an damit gearbeitet habe - und bin sehr zufrieden. Welche Software hat keine Schwächen? Na und?

H.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 16:33
Hätte ich das vorher gewusst das du mit S3D arbeitest, hätte ich mich hier nicht beteiligt, da S3D ein Eigenleben führt,
und da gibt meine Glaskugel keine Lösung her.

@horst.w ... gefällt mir im Nachhinein betrachtet auch nicht.
Hättes du das vorher gewuss, hättest du den Drucker bestimmt nicht gekauft.

Es gibt hier viele Berichte mit Problemen von S3D, warum sollte ich mir diese Software kaufen, damit ich mich ärgern kann.
Wer kauft ein Produkt, wenn man im vorfeld weis, das es nicht so funktioniert, wie man es sich vorstellt.

S3D zieht doch sein Support hier aus diesem Forum, damit ist für mich die Diskusion über S3D erledigt.

Und ich kann auch das gejammer von S3D Problemen auch nicht mehr hören.

Gruss
Peppi
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
14. January 2019 18:02
das siehst Du falsch, aber sei es drum.
Die Software funktioniert hervorragend und hat viele feine Optionen, nur Detail stimmen nicht und das letzte Update war ein Griff ins Klo.

Ja, da hast Du Recht, der Mankati ist ein hervorragender Drucker - und trotzdem würde ich ihn nicht mehr kaufen und das liegt sicher nicht am Preis, dafür gibt es andere Gründe, die im Umfeld liegen, und man wird ja mit der Zeit auch schlauer. Muss man aber auch mit dem Blick auf die Jahre 2013 ff sehen und was da angeboten war, das ist mit der heutigen Lage einfach nicht vergleichbar.

H.
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
15. January 2019 00:30
Quote

Nun will ich aus anderen Gründen mit einer EW von 0,60 mm drucken.
Wenn Du mir jetzt noch erklärst, warum man sowas wollen sollte???

Ich sehe viel größeren Bedarf, den Bahnabstand der tatsächlichen Breite der Bahn anzupassen.
Aber gut - 2 Leute 3 Meinungen smiling smiley
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
15. January 2019 03:26
Quote
LundM
Hätte ich das vorher gewusst das du mit S3D arbeitest, hätte ich mich hier nicht beteiligt, da S3D ein Eigenleben führt,
und da gibt meine Glaskugel keine Lösung her.

@horst.w ... gefällt mir im Nachhinein betrachtet auch nicht.
Hättes du das vorher gewuss, hättest du den Drucker bestimmt nicht gekauft.

Es gibt hier viele Berichte mit Problemen von S3D, warum sollte ich mir diese Software kaufen, damit ich mich ärgern kann.
Wer kauft ein Produkt, wenn man im vorfeld weis, das es nicht so funktioniert, wie man es sich vorstellt.

S3D zieht doch sein Support hier aus diesem Forum, damit ist für mich die Diskusion über S3D erledigt.

Und ich kann auch das gejammer von S3D Problemen auch nicht mehr hören.

Gruss
Peppi

Sorry, daß ist doch Quatsch was Du da schreibst. Erstens hast Du selber keine eigene Erfahrung
mit S3D gemacht, weil Du so wie Du schreibst kein Geld dafür ausgeben möchtest, also hast Du
S3D nicht installiert. Zu dem kannst Du nur vom Hören und Lesen aus diesem Forum über S3D
berichten was andere darüber schreiben. Das nenn ich gefährliches Halbwissen.
Mit S3D ist es wie mit vieler anderer Software, man muß sich mit ihr richtig beschäftigen und sie erlernen,
damit man mit ihr auch richtig arbeiten kann. S3D kann auch nur so gut sein wie derjenige der sie
richtig zu bedienen weiß! winking smiley


3D-Drucker machen das wozu sie technisch in der Lage sind. Ob der- oder diejenige, der oder die davor sitzt das immer so genau weiß,
daß steht auf einem anderen Blatt. Ein 3D Drucker kann nur so gut sein wie der der ihn auch richtig zu bedienen weiß!

Ich drucke derzeit mit einem ANYCUBIC i3 Mega. Meine Empfehlungen können funktionieren, müssen aber nicht!
Re: Unterschied Flow <-> E-Steps
15. January 2019 03:43
Quote
Brummie
Quote

Nun will ich aus anderen Gründen mit einer EW von 0,60 mm drucken.
Wenn Du mir jetzt noch erklärst, warum man sowas wollen sollte???

Ich sehe viel größeren Bedarf, den Bahnabstand der tatsächlichen Breite der Bahn anzupassen.
Aber gut - 2 Leute 3 Meinungen smiling smiley


??? Was für eine Frage ???

Wenn ich eine Wand drucken will, massiv und ohne Infill, dann habe ich 2 Möglichkeiten:

- 1. ich zeichne sie am CAD so dick, dass sie ein Vielfaches meines "fest" eingestelten EW entspricht, oder

- 2. ich nehme die Wandung wie sie sich nun mal aus technischen Gründen ergibt und passe den EW darauf an.
Bei S3D ist das ein einziger Mouseklick
Aber es gibt noch viele andere Anlässe, die EW anzupassen, aber auch noch andere Möglichkeiten dafür. S3D eben.

Den Kardinalfehler im Umgang mit S3D machen selbst sehr erfahrene Leute immer wieder: sie glauben, was sie von anderen Slicern her kennen, dass muss doch bitte bei einem Programm, das Geld kostet, genau so gehen und zwar genau so und nicht anders!. Und genau das ist nicht, es funktioniert zu Teilen eben anders, wie es scheint, schon allein bei dem Einstellen von EW und den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Kann man als Vorteil sehen kann man als Nachteil sehen. Jeder nach seinem Gousteau. Aber ohne sich intensiv mit dem Programm zu beschäftigen, geht es nun mal nicht.
Ich finde, jeder der derzeitigen Slicer hat seine Daseinsberechtigung, weil jeder irgendwo Stärken hat, die andere nicht aufweisen. Man muss halt wissen, was man will und wie man das beste Ergebnis erzielt!

H.
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