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welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger

geschrieben von 3DDruckBertl 
welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
18. April 2021 05:10
Liebe Freunde der additiven Fertigung!

Ich möchte mir einen 3D Drucker zulegen und bin im Moment erschlagen von der schier endlosen Auswahl.
Daher suche ich hier Eure Hilfe und hoffe auf ein paar Tipps.

Ich bin Techniker und habe daher sicherlich erhöhte Ansprüche an einen 3D Drucker, als vielleicht andere.
Daher suche ich nach einem soliden Modell, dass mir lange Freude machen wird.
Habe aus der Firma für die ich arbeite schon einiges mit 3D Druck an Erfahrung sammeln können.

Aufgrund der großen Auswahl denke ich, dass ein Filament Drucker die beste Wahl sein wird.

Von den Kosten her hätte ich die Latte auf maximal 2000€ gelegt.

Die Teile Größe sollte so groß, wie möglich sein.

Ich möchte durchaus auch mechanisch "hoch belastbare" Teile drucken. (Zahnräder, etc.)

Ein Must Have wäre auch das Drucken von TPU.

So, nun bin ich gespannt auf Eure Modell Tipps.
Ich hoffe ich habe ausreichend an Basis Infos gegeben!

Vielen Dank!

Liebe Grüße, Bertl
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
19. April 2021 07:14
Hmmmmmmmmm, Du bist Techniker, in welcher Branche? Elektrotechnik,
Maschinennau, Klimatechnik? In welcher Berufssparte arbeitest Du?
Du konntest schon Erfahrung mit 3D Druck in Deiner Firma sammeln.
Was stellt Deine Firma her und für was nutzt sie 3D Druck wenn man fragen darf?

Zu Deinen Ansprüchen, solides Modell, große Teile (wie groß?), max. 2000 Teuro,
Daß geht schon eher in den professionellen Bereich rein. Und was verstehst Du
unter mechanisch hoch belastbar? Was möchtest Du den für Teile und für was drucken?

Teure Drucker müssen nicht automatisch besser sein, vor allem wenn man Anfänger im
3D Druck ist. Deshalb die Fragen um einen Eindruck zu gewinnen in wie weit Du da
nun mal eben schon Erfahrungen in Deiner Firma sammeln konntest.

Möchtest Du einen fertig vormontierten Drucker, einen teilmontierten oder gar einen
zum selber zusammen zu bauen? Ist es Dir egal ob der aus China kommt, oder möchtest
Du einen deutschen Hersteller, ich kenne da momentan nur einen, Multec in Illmensee. Makerbot ist auch ein
recht bekannter Hersteller aus USA, die haben wenn ich mich recht erinnere aber eine Niederlassung
in Stuttgart. Beide findet man über Google. Die dürften aber schon weit über die 2000er Grenze gehen.



Quote
3DDruckBertl
Liebe Freunde der additiven Fertigung!

Ich möchte mir einen 3D Drucker zulegen und bin im Moment erschlagen von der schier endlosen Auswahl.
Daher suche ich hier Eure Hilfe und hoffe auf ein paar Tipps.

Ich bin Techniker und habe daher sicherlich erhöhte Ansprüche an einen 3D Drucker, als vielleicht andere.
Daher suche ich nach einem soliden Modell, dass mir lange Freude machen wird.
Habe aus der Firma für die ich arbeite schon einiges mit 3D Druck an Erfahrung sammeln können.

Aufgrund der großen Auswahl denke ich, dass ein Filament Drucker die beste Wahl sein wird.

Von den Kosten her hätte ich die Latte auf maximal 2000€ gelegt.

Die Teile Größe sollte so groß, wie möglich sein.

Ich möchte durchaus auch mechanisch "hoch belastbare" Teile drucken. (Zahnräder, etc.)

Ein Must Have wäre auch das Drucken von TPU.

So, nun bin ich gespannt auf Eure Modell Tipps.
Ich hoffe ich habe ausreichend an Basis Infos gegeben!

Vielen Dank!

Liebe Grüße, Bertl

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.21 07:26.
VDX
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
19. April 2021 07:53
... je nach Anspruch an Größe und Detailgenauigkeit und späteren Einsatzzweck ist die "Bandbreite" da schon ziemlich -- hab' auch schon mit einem Eigebau für unter 200€ Selbstkosten Teile für Unis, Institute und Firmen hergestellt, die normal mit 100k€-Anfragen "hausieren" gehen.

Hab' auch gerade Daheim (bzw. in meinem "home-office") einen Elegoo Mars im Einsatz für unser aktuelles F&E-Projekt, womit ich letztens kleine Düsen-Einsätze für Prototypen gedruckt habe.

Also beschreib mal deine "Wunschvorstellung" in Richtung Detailauflösung, Größe ud Materialfestigkeit (z.B. "Grünlinge" für Metall-Feinguß drucken) smoking smiley


Viktor
--------
Aufruf zum Projekt "Müll-freie Meere" - [reprap.org] -- Deutsche Facebook-Gruppe - [www.facebook.com]

Call for the project "garbage-free seas" - [reprap.org]
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
20. April 2021 04:35
Hallo,

Also erstmal danke für Eure Fragen!
Die haben mir sehr geholfen mich ein wenig besser zu orientieren in der Welt des 3D Drucks.

Sagen wir mal so: "Ich suche einen 3D Drucker für den ambitionierten Haushaltsverwender"
Ich möchte Halterungen drucken, und diverse mechanisch belastbare Funktionsteile. Alles was so in einem Haushalt mit vielen Geräten und Maschinen kaputt gehen kann.

Ich habe aus der Firma insofern Erfahrung, als das wir uns mal mit 3D Druck für unsere Fertigung (Blechbearbeitung, Drehteile und Frästeile) beschäftigt haben. Wir sind im Sondermaschinenbau unterwegs.
Wir waren dazu auch bei Eos in München und haben uns dort ein Orientierungseminar reingezogen.

Der Drucker den ich suche sollte auch mit schwieriger zu verarbeitenden Material, wie ABS oder ASA gut zurecht kommen. PLA, TPU und PTFE sollten sowieso funktionieren. PC wäre die Krönung

Der verfügbare Bauraum sollte, wie gesagt eher größer, als zu klein sein. Derzeit schwebt mir zB. ein Projekt vor, bei dem ich Antriebsräder für meinen Rasenmäher Roboter drucken möchte. Diese haben einen Durchmesser von etwa 260mm und eine Höhe von 45mm.
Der Durchmesser von > 260mm wäre daher erstmal die Mindestanforderung. Gerne auch größer - wer weiß, was da noch so alles an Projekten kommt. :-)

Von der Auflösung her tu ich mir schwer beim einschätzen. Habe gesehen, dass die meisten so eine Mindestschichtdicke von 0,1mm oder etwas weniger können.
Ich würde zB (auch für meinen Rasenroboter) gerne mal probieren die Zahnräder für dessen Planetengetriebe an den beiden Antriebsmotoren zu drucken, weil die alle 2 Jahre kaputt gehen und man dann immer den ganzen Motor kaufen muss.
Die haben etwa einen Durchmesser von 1cm oder etwas mehr.
Kann schwer einschätzen, welche Auflösung man dafür braucht. Je feiner desto besser natürlich.
Und vom Material wahrscheinlich aus ASA oder wenns geht aus PC.

Und zu guter letzt glaube ich, dass ein Bausatz oder teilweiser Bausatz wahrscheinlich besser sein wird´- so lernt man den Drucker am besten kennen.
Lasse mich aber auch gerne von einem Komplett Set überzeugen. ;-)

So, nun bin ich gespannt, was von Euch zurückkommt!

Vielen Dank schonmal dafür!

Liebe Grüße, Bertl
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
20. April 2021 05:28
Hallo Bertl,

sodele, Du kommst aus dem Maschinenbau, ich ebenso. Also von Technik schon eine Ahnung!
Du hast es schon richtig erkannt, mit einem Bausatz oder einem zum Teil vormontierten Drucker
kann man den Drucker besser verstehen. Man weiß wie er aufgebaut ist und wie er dann auch funktioniert.
Daß kann von Vorteil sein wenn es mal klemmt und man dann weiß wo man hinlangen muß.

Eine Schichtdicke von weniger als 0,1mm bei einem Filamentdrucker halte ich persönlich schon sehr sportlich.
dazu braucht es 1. viel Erfahrung, 2. ein sauber eingerichteter Drucker, 3. ein saugutes Filament, daß aber
nicht unbedingt teuer sein muß!
Ich hab zwar schon 0,05mm hinbekommen, aber die Druckzeit ging schon bei kleinen Teilen ziemlich hoch!

Aus dem Maschinenbau kommend brauch ich Dir nicht beschreiben auf was es bei Zahnrädern und seinen
Toleranzen ankommt damit sie auch reibungslos zu einander passen und auch laufen ohne zu klemmen,
egal ob aus Metall oder Kunststoff. Wenn es wirklich lang haltende Zahnräder werden sollten, dann würde ich das
bei einem Drucker Dienstleister machen lassen die das dann über das Lasersinterverfahren in hoher Qualität
und in zig verschiedenen Kunststoffen drucken können. Bis man mal ein vernünftiges Zahnrad vom Filamentdrucker
bekommt kann man schon einiges Filament für den gelben Sack produziert haben. Soll heißen, man muß einfach
die Kosten und Nutzen abwägen!

Wenn Du auch mal ABS oder ASA drucken möchtest wäre ein eingehauster Drucker sehr empfehlenswert.
man muß aber nicht gleich schon einen eingehausten Drucker kaufen, man kann sich auch eine
Einhausung selber zusammen bauen, zum Beispiel aus Alumontageprofilen und Plexiglas.
Auch solltest Du gleich von Anfang an drauf schauen was das Druckbett und ein Hotend an maximaler
Temperatur ab kann. ABS braucht etwas mehr Temperatur als PLA. Auch wenn Du mit verschiedenen
Kunststoffen drucken möchtest, brauchst Du dafür auch sehr viel Zeit um Druckprofile für jedes Einzelne
Material zu erstellen bis das läuft. Es kann einen schon in den Wahnsinn treiben!

Versprochen in der 3D Drucker Werbung was ein Drucker so alles kann, wird schon verdammt viel,
aber eben manchmal nur versprochen. Ich drucke mit einem Anycubic i3 Mega schon seit fast drei
Jahre ohne mechanische Probleme. Das ist ein großes Glück wenn man bedenkt, daß er aus China kommt.
Aber nicht alles was aus China kommt muß auch automatisch schlecht sein!

Mein Tipp, wenn Du was direkt aus Deutschland und einen guten Support bei Problemen möchtest:
[www.3djake.de]
3DJake wird immer wieder als guter Lieferant und Supporter genannt. Da ist für jeden was dabei!
Ein spezielles Model oder Marke für Deine Ansprüche kann und möchte ich nicht empfehlen. Schau Dich einfach mal
bei 3DJake um was Dich ansprechen könnte. Informier Dich dann über die technischen Eigenschaften
und dann mußt Du Dein Bauchgefühl entscheiden lassen. Wenn der Drucker den Du ausgewählt hast
dann bei Dir ist, dann nimm Dir zeit beim Auf und Zusammenbau, falls es ein Baustaz oder Teilbausatz wird.
Auch brauch ich Dir aus dem Maschinenbau nicht schreiben auf was man beim Zusammenbau achten muß.
Das ist aus meiner Sicht im Sondermaschinen mit großen Maschinen und in der Feinwerktechnik nicht viel
anderst.

Ein 3D Drucker ist aber auch nur so gut wie derjenige der davor sitzt und die Terminologie dazu versteht! winking smiley

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.21 05:46.
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
20. April 2021 09:00
Danke für Deine Antwort @McWaeffele!

Wenn Du von sauguten aber günstigen Filamenten sprichst, welche Herstellern meinst Du denn damit?
Wie sind die Filamente von Amanzon Basics denn so? Die scheinen ja zumindest günstig zu sein ...

Ich habe mir nun einige Drucker mit größerem Druckraum angesehen und einer sticht mir sehr ins Auge, den ich wahrscheinlich kaufen werde.
Es ist der Creality Ender 5 Plus.
Er hat einen Bauraum von 370x370x400mm und kommt ab Werk schon in Kastenbauweise daher. Es erscheint mir als stabiler und auch prädestiniert dort eine Einhausung aus zB Plexiglas draufzubauen.

Die Düse heizt bis zu 260°C auf und das Heizbett bis zu 110°C.

Er hat einen Stromausfall Schutz und eine automatische Platform Nivellierung.

Und mit knapp 600€ erscheint er mir jetzt auch nicht massiv überteuert zu sein für das was er bietet.

Außerdem ist erkompatibel mit dem Prusa Slicer, der mir als sehr mächtige Slicer Software anmutet.

Was meinst Du zu meiner Vorauswahl?

Freue mich auf Deine Antwort!

Liebe Grüße, Bertl
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
20. April 2021 14:07
Hallo Bertl,

ein Druckerkollege von mir hat einen Creality Ender 5 und ist höchst zufrieden damit.
Er druckt viele Bauteile für sein Hobby RC-Modellschiffe.

Viele schwören auf den Cura Slicer, andere wieder auf den Prusa Slicer. Dann gibt es noch einen
IdeaMaker Slicer. Zu den dreien kann ich aber nix sagen, da ich sie nicht verwende. Sie sind
zwar kostenlos aber ich verwende sie trotzdem nicht. Dazu nur den Tipp, alle drei über Google suchen
und downloaden, anschauen und mal ausprobieren was einem so zusagen könnte.

Ich drucke mit meinem Anycubic i3 Mega schon fast drei Jahre lang mit Simplify 3D Sclicer.
Allerdings hatte ich schon vorher Kontakt zu Simplify und 3D Druck in einer Schulungseinrichtung.
Für mich hat Simplify ein gut gestaltetes Design wo man alles schnell finden kann was man braucht!
Der einzigste Nachteil an dem, er kostet 150 Teuronen, falls er noch verkauft wird. Auf alle Fälle
wurde die Software schon lange nicht mehr für Updates angeboten. Entweder hat der Anbieter
und Programmierer keine Lust mehr dazu oder sieht keinen Grund mehr daran was zu verbessern.

Ich verwende zur Zeit zwei saugute und günstige Filamente. Zum einen eines für den Kilopreis
für diesen Preis und zuzüglich Versandkosten.
[www.ebay.de]
Zum 1. Toleranz von plus/minus 0,05mm, 2. klasklare Filamentrollen, sieht man gleich wieviel Filament drauf ist,
3. eine vorbildliche Wicklung was man oft nicht einmal bei teuren Filamenten vorfindet, 4. Die Qualität ist saugut zu drucken!

Zum anderen wenn es mal die Farben angeboten werden die ich verwende, dann dieses Filament:
[www.ebay.de]

Man braucht so seine Zeit bis man das richtige für sich findet. ABS zum Beispiel habe ich mal probiert, hatte aber
einen unangenehmen Geruch und so richtig drucken wollte es aber auch nicht, weil eben eine Einhausung gefehlt hat!
PETG hatte ich auch mal, daß relativ gut zu drucken ging, aber für meine Standmodelle die ich so mache reicht auch
ein PLA Filament, daß meistens preisgünstiger zu haben ist!

Sodele, Deine Auswahl zum Ender 5 Pro ist gut, Du hast schon richtig erkannt auf was es ankommt.
Ob Du tatsächlich noch so einen großen Bauraum brauchst, daß wird sich heraustellen. Aber eines
laß Dir gesagt seine, je nachdem wie die Qualität sein soll und es ein großes Bauteil werden soll,
dann können 24 oder noch mehr Stunden Druckzeit sehr schnell anliegen!

Nachtrag zu meinen Links: Ich bekomme keine Provision für diese Linkangaben!

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.21 14:14.
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
22. April 2021 22:58
Vielen Dank McWaeffele für Deine ausführlichen Beschreibungen und die Tipps der beiden Filamente. Die sind preislich echt nicht zu toppen. Habe ich mir schon bestellt :-)
Nun heißt es warten auf den Drucker.
Inzwischen werde ich die Zeit nutzen, um mich mit einem Slicer vertraut zu machen.
Nach meinen bisherigen Recherchen wirds denk ich erstmal der PrusaSlicer sein. Der scheint sehr gut dokumentiert zu sein und eine große Community zu haben.
Ich freue mich auf einen zukünftig regen Austausch hier im Forum und, dass ich auch mal was beitragen kann!
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
23. April 2021 03:18
Hallo Bertl,

mit dem Filament ist es halt immer so eine Sache, man kann einem was empfehlen, daß bei einem
selber sehr gut gedruckt wird, egal ob es billig ist oder dreimal so teuer. Das kann dann
bei einem anderen eventuell gar nicht gut funktionieren, warum auch immer und wo der Fehler liegt.

Aber wie schon geschrieben, es kann am Anfang vielleicht gleich alles gut klappen beim Drucken,
aber es kann auch sein, daß man viel Geduld braucht um den Drucker und das Filament zueinander
paßend zu bekommen. Da darf man nicht gleich wieder aufgeben. Das ist wie im Maschinenbau, manchmal
brauchts halt seine Zeit bis diese ordentlich eingerichtet sind! Am Anfang wird man dann schon ein paar
Kilo Filament verbraten bis alles paßt, 1 Kilo aber auch schnell weg.

Interessant wird es beim 3D Druck wenn man seine Bauteile selber mit einem CAD wie Autodesk Inventor
oder Solidworks konstruieren kann.
Da kann man gleich von Anfang an am Bauteil einiges für den Druck berücksichtigen. Denn eines hat mich die letzten
paar Jahre gelehrt, einfach nur blind links was von den einschlägigen Anbietern von STL Dateien herunterzuladen
und vertrauen, daß das gut geht, daß sollte man nicht machen. Vieles ist als STL einfach vorab nicht sauber
konstruiert worden und es können viele Fehler in der STL vorhanden sein. Und STLs lassen sich nun mal
als Flächenmodell mit einem CAD wie Autodesk Inventor oder Solidworks nicht nacharbeiten wie bei einem
parametrisch erstellten Volumenmodell. Aber das wirst Du als Techniker sicherlich wissen!

Ein 3D Drucker ist aber auch nur so gut wie derjenige der davor sitzt und die Terminologie dazu versteht! winking smiley
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
23. April 2021 06:04
Flächenmodelle wie eine .stl zum Beispiel lassen sich im Inventor durchaus bearbeiten, jedoch nicht parametrisch.

Auch wenn es im eBay viele verschiedene Anbieter von Filamenten gibt, welche sich auch sehr gut drucken lassen, würde ich am Anfang eher auf die etablierten Onlineshops wie extrudr, dasFilament, Filafarm und Co. ausweichen.
Dort ist nicht nur eine gleichbleibende Qualität gewährleistet, sondern auch eine gewisse Verfügbarkeit über einen sehr langen Zeitraum. Ich möchte Drittanbieter bestimmt nicht schlecht reden, aber es ist nie gewiss, wie lange es dieses Material / diesen Händler gibt. Ich persönlich bevorzuge es, mich nicht öfter umstellen zu müssen. Weiterhin sind die meisten Händler hier im Forum aktiv, was Verbesserungsvorschläge oder sonstige Angelegenheiten angenehmer macht.

Die Lernkurve beim Drucken ist wirklich steil. Am Anfang ist alles doch recht erschlagend. Aber wenn Du erstmal die Basic drin hast und nach einigen Monaten abschätzen kannst, welche Parameter im Slicer welche Wirkung (oder auch Wechselwirkung untereinander) erzeugen, fällt es Dir immer leichter. Du wirst Dich wundern, wie viele Nächte am Wochenende für diesen Quatsch draufgehen und es wird Dir Spaß machen grinning smiley.
Du wirst am Anfang viele bescheuerte Fragen stellen, wo wir gar nicht mehr großartig drüber nachdenken. Wenn es soweit ist, immer raus damit, wir helfen immer gerne smileys with beer.


/Julien


Wer rasiert mit mir KingKong? Der wichtigste Guide - Triffid Hunter's Calibration Guide


Drucker:
HyperCube EVO (Derivat) in 2502x300 - geschlossen für ABS - Duet2WiFi - Eigenbau Wasserkühlung
Eigenbau I3 - V6-Clon- Profilrahmen - Ramps 1.4 24V - TMC2208 - Simplify3D - Octoprint - Marlin 1.1.8
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
23. April 2021 07:40
@Julien, Du hast recht damit, daß man STLs in Inventor bearbeiten kann, aber halt nun mal nicht parametrisch,
Aber wer hat schon die Möglichkeit Inventor bei sich zu Hause installiert zu haben? Das können nur Studenten
die bei Autodesk einen Nachweis erbringen können. Die Zeiten an eine Studentenversion bei Autodesk zu
kommen ohne einen Nachweis sind vorbei! Wer aber die jährliche Miete von glaube ich zu wissen um die
2000Teuro bezahlen kann, bitte gerne wenn ihm das sein Hobby wert ist!
Natürlich geht auch die kostenlose, aber sehr sehr schwer erlernbare Software Blender!
Aber, STLs (Flächenmodelle) nachzuarbeiten ohne Parametrie und daß dann auch noch die Maße exakt
stimmen wie man möchte, daß ist dann eher ein Glücksfall! Julien probier mal ein Zahnrad das als
STL vorliegt, aber Fehler hat in Inventor brauchbar nachzuarbeiten! Es kann per Zufall schnell gehen,
aber man kann auch Stunden dran sitzen! In einem CAD habe ich das dann aber schneller selber
nachkonstruiert! Ich wollte nur damit aussagen und drauf hinweisen, daß man sich nicht blind links
auf eine Genauigkeit und gute Qualität von STL Anbietern verlassen kann und darf, vor allem nicht
wenn man nicht weiß wie sie und mit was die User sie erstellt haben! Auch STL ist nicht gleich STL.

Zum Filament gebe ich Dir auch recht. Wer weiß schon wie lange ein Filament zum Beispiel über
EBAY angeboten wird???? Das gleiche gilt aber auch für etablierte Händler, der von heut auf morgen
keinen Bock mehr hat was zu verkaufen oder Insolvenz anmelden muß.

Aber die zwei Links die ich genannt habe sind wirklich gute und günstige Filamente die am Anfang
Geld sparen können, vor allem wenn man zunächst nur Teile für den gelben Sack produziert bis man
mal weiß wie der Drucker selber und die Sclicersoftware mit seinen ganzen Einstellungen funktioniert,
zusammenarbeitet und man auch alles selber versteht, damit ein brauchbares Druckteil heraus kommt.

Wenn man dann brauchbare Teile hat, keine Frage, dann kann man sich auch mal Filamente pro Kilo
bis zu 50ig Teuro leisten! Aber das muß nun mal jeder selber entscheiden was er sich antun möchte! winking smiley
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
24. April 2021 16:52
Quote
McWaeffele
glaube ich zu wissen

Halbwissen kann gefährlich sein.

Das habe ich schon mehr als genug mit Dir durchgekaut und ich will es nicht noch einmal machen. Du hörst mir anscheinend nicht richtig zu.
Eine Inventor-Lizenz für den Hobbygebrauch (Modell Student; voller Funktionsumfang) kostet Dich jährlich maximal zwei Semesterbeträge des günstigsten Studiums, was Du finden kannst!

Und wenn Du unbedingt .stl-Dateien bearbeiten willst, geht das auch mit Solidworks, OpenSCAD und anderen. Wenn Du ein Zahnrad in .stl bearbeiten willst und dabei Präzision erwartest, läuft ohnehin etwas schief - so etwas ist nur eine absolute Notlösung.
Das konstruiert man sich entweder selbst (gerne mit einem Generator im bevorzugten CAD-Programm) oder holt sich eines von TracePARTS. Mehr als den Modul, den Schrägungswinkel und den Teilkreisdurchmesser bzw. Zähnezahl braucht es dafür nicht*.
Eine .stl ist ein Flächenmodell, egal wie es exportiert ist. Wer primär fertige Druckdateien von anderen verwendet, weiß genau, worauf er sich einlässt.
Tipp am Rande: 3Djake sitzt in Österreich, nicht in Deutschland.

@ Bertl:
Solltest Du die Gelegenheit haben (als Student oder über Deine Firma), besorge Dir ein grafisches Konstruktionsprogramm. Sollte das nicht möglich sein, dann nimm für den Anfang OpenSCAD - dafür gibt es haufenweise sehr gute Tutorials auf YouTube.
Du hast anscheinend den Anreiz, hauptsächlich eigene Konstruktionen zu drucken, das ist gut. In meinen Augen ist das auch der primäre Verwendungszweck im 3D-Druck. Vom ausdrucken wilder Figuren und Dekoelementen halte ich als langjähriger Konstrukeur persönlich gar nichts. Da hat aber jeder seine eigene Meinung zu - steht jedem frei, zu drucken was er möchte.
Wenn Du (wir kennen Deinen Wissensstand nicht) einmal die Basics der Konstruktion beherrscht, eröffnet sich Dir eine ganz neue Welt. In der additiven Fertigung kann man von konventionellen Methoden abweichen und hat vielfältige Möglichkeiten, die einzige Hürde ist dabei die eigene Fantasie.

Beste Grüße,
Julien

*) Disclaimer: nur Evolventenverzahnung ohne Zahnverschiebung (Standardzahnräder).


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Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
25. April 2021 02:26
Quote
ZipZap
Quote
McWaeffele
glaube ich zu wissen

Halbwissen kann gefährlich sein...............

Julien, es geht hier aber nicht um mich, sondern um 3DDruckBertl! Und ich weiß auch wie man STLs nacharbeiten
könnte, obwohl es ziemlich aufwendig sein kann. Und ich komme genauso aus dem Maschinenbau wie 3DDruckBertl,
was mich vermuten läßt, daß auch er weiß was eine CAD Software ist.
Das mit meinem Tipp von 3Djake, daß sehe ich jetzt erst, daß war von mir falsch und unvollständig formuliert!
Und das mit einem Zahnrad im STL Format war nur als Beispiel gedacht, ich hätte auch was anderes nehmen können!

Für mich ist dieser Beitrag jetzt aber auch durch. 3DDruckBertl hat genügend Informationen und einen Eindruck bekommen
können und weiß jetzt auf was er sich mit 3D Druck einläßt und das war ja auch das Ziel seiner Frage in seinem Eröffnungsbeitrag!


Das habe ich schon mehr als genug mit Dir durchgekaut und ich will es nicht noch einmal machen. Du hörst mir anscheinend nicht richtig zu.
Eine Inventor-Lizenz für den Hobbygebrauch (Modell Student; voller Funktionsumfang) kostet Dich jährlich maximal zwei Semesterbeträge des günstigsten Studiums, was Du finden kannst!
Und wenn Du unbedingt .stl-Dateien bearbeiten willst, geht das auch mit Solidworks, OpenSCAD und anderen. Wenn Du ein Zahnrad in .stl bearbeiten willst und dabei Präzision erwartest, läuft ohnehin etwas schief - so etwas ist nur eine absolute Notlösung.
Das konstruiert man sich entweder selbst (gerne mit einem Generator im bevorzugten CAD-Programm) oder holt sich eines von TracePARTS. Mehr als den Modul, den Schrägungswinkel und den Teilkreisdurchmesser bzw. Zähnezahl braucht es dafür nicht*.
Eine .stl ist ein Flächenmodell, egal wie es exportiert ist. Wer primär fertige Druckdateien von anderen verwendet, weiß genau, worauf er sich einlässt.
Tipp am Rande: 3Djake sitzt in Österreich, nicht in Deutschland.

@ Bertl:
Solltest Du die Gelegenheit haben (als Student oder über Deine Firma), besorge Dir ein grafisches Konstruktionsprogramm. Sollte das nicht möglich sein, dann nimm für den Anfang OpenSCAD - dafür gibt es haufenweise sehr gute Tutorials auf YouTube.
Du hast anscheinend den Anreiz, hauptsächlich eigene Konstruktionen zu drucken, das ist gut. In meinen Augen ist das auch der primäre Verwendungszweck im 3D-Druck. Vom ausdrucken wilder Figuren und Dekoelementen halte ich als langjähriger Konstrukeur persönlich gar nichts. Da hat aber jeder seine eigene Meinung zu - steht jedem frei, zu drucken was er möchte.
Wenn Du (wir kennen Deinen Wissensstand nicht) einmal die Basics der Konstruktion beherrscht, eröffnet sich Dir eine ganz neue Welt. In der additiven Fertigung kann man von konventionellen Methoden abweichen und hat vielfältige Möglichkeiten, die einzige Hürde ist dabei die eigene Fantasie.

Beste Grüße,
Julien

*) Disclaimer: nur Evolventenverzahnung ohne Zahnverschiebung (Standardzahnräder).

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.04.21 02:40.
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
25. April 2021 13:35
Dass es um den Bertl geht ist mir durchaus bewusst. Jedoch streust Du immer wieder Halbwissen in diverse Beiträge, hier zuletzt.
Es nützt ihm leider nichts, wenn Du behauptest, CAD im Privatbereich wäre teuer - das ist einfach falsch und schreckt nur die User ab.
Und mit dem Bearbeiten einer .stl hast nur Du angefangen, danach hat niemand gefragt, auch nicht der Bertl...
Ich weiß ja, dass Du es gut meinst und helfen willst.

Trotzdem hoffe ich, dass er zumindest einen ersten Eindruck vom Thema erhalten hat.
Sobald er seinen Drucker bei sich daheim hat, kommt er bei Bedarf schon bei uns vorbei um Wissen abzugreifen.
Und das ist auch gut so, gerade die Anfangsphase ist duch viele beeinflussbare Parameter und Fachbegriffe etwas erschlagend - irgendwann ist dann die Routine drin cool smiley.

/Julien

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.04.21 18:43.


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Drucker:
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Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
25. April 2021 23:09
Ich will Eure rege Diskussion nur ungern unterbrechen ... ;-)

Habt Dank für Eure Tipps!

Ich benutze privat zum konstruieren FreeCad. Das gefällt mir sehr gut und bietet ausreichend Möglichkeiten für meine Zwecke.

Freue mich auf ein baldiges "Wiederlesen"

LG, Bertl
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
26. April 2021 02:53
Hallo Bertl
Um zur Ursprungsfrage zurückzukommen
werfe ich einfach mal dem Sparkcube V2 in den Raum
mfG Dieter
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
26. April 2021 03:27
Quote
zopf
Hallo Bertl
Um zur Ursprungsfrage zurückzukommen
werfe ich einfach mal dem Sparkcube V2 in den Raum
mfG Dieter

Danke Dieter!
Warum kannst Du den SparkCube V2.0 empfehlen?

LG, Bertl
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
27. April 2021 03:15
Hallo Bertl
Du schreibst das Du Techniker bist, daher vermute ich das der Aufbau für Dich nicht schwierig sein wird.
Wenn man etwas selbst zusammengebaut hat, bekommt man ein besseres "Gefühl" bei einer eventuellen Fehlersuche
und erhöht sein Verständnis für diese Fertigungstechnik.
Modifikationen die die Größe betreffen. können dank der frei zugänglichen Daten leicht gemacht werden.
Die Präzision der späteren Ausdrucke wird von der Sauberkeit und Genauigkeit des Aufbaus bedingt
und liegen damit in Deiner Hand.
Ein stabiler Rahmen, 3 Punkt Aufhängung des Druckbetts, Core XY Kinematik sind weitere in meinen Augen positive Punkte.
-Allgemeiner-
Es gibt wohl hauptsächlich 3 verschiedene Usergruppen
Preiswertere Fertigdrucker - Figurendruck, Neugier, Spieltrieb usw
Höherpreisige Drucker - reine Fertigungsdrucker für die Produktion
Und die Fraktion der "Hobbybastler" die sich nicht nur mit dem Druck, sonder der Optimierung der Druckergebnisse
und möglichen Modifikationen beschäftigen und damit auch die Weiterentwicklung beschleunigen.
Den Sparkcube V2 würde ich den letzten beiden Gruppen zuordnen
und daher als gute Option betrachten.
mfG Dieter
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
27. April 2021 04:24
Hallo Dieter!

Danke für Deine Antwort!
Ich zähle mich zu den letzten beiden Gruppen.
Das Ausdrucken von Spielfiguren liegt mir fern.
Ich möchte Gebrauchsteile ausdrucken, die meist selbst konstruiert sind.
Nachkonstruierte Teile, die kaputt gegangen sind, Gadgets, usw.
Wenn notwendig auch an die Grenzen des verwendeten Materials gehend.
Druck mit PLA wird wohl nicht meins sein. ich denke das zumindest an PETG, aber auch TPU, ABS und ASA.
Vielleicht auch anspruchvolleres,

Das war es immer, wonach ich gefragt habe.

Du bist allerdings der Erste, der mir einen konkreten Drucker empfohlen hat in all dem Dschungel da draussen. Das schätze ich sehr!

Ich habe mich mittlerweile für den Ender 5 Plus entschieden und ihn bereits erhalten.
Mache damit gerade erste Testdrucke.
Wenn ich damit zusammenkomme, dann behalte ich ihn.
Was hältst Du persönlich von diesem Gerät?

Vielen Dank und LG,

Bertl
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
27. April 2021 04:36
Dem kann ich nur zustimmen.
Persönlich bevorzuge ich die dritte Variante, da man, wie von Zopf erklärt, am allermeisten über die Finessen der Technik lernen kann. Außerdem ist die Erweiterbarkeit bei Bedarf um ein vielfaches Einfacher, als bei einem Kaufgerät.
Der Sparkcube ist ein sehr gut dokumentierter Drucker - die dafür nötigen gedruckten Bauteile (oder generell für einen Eigenbau) kannst Du hier über das Forum am Schwarzten Brett anfragen.

Ich werfe sonst auch noch den Hypercube EVO in den Raum, der auf dem gleichen Niveau wie der SC liegt. Davon habe ich selbst letzten Herbst ein Derivat gebaut.

/Julien

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.04.21 04:37.


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Drucker:
HyperCube EVO (Derivat) in 2502x300 - geschlossen für ABS - Duet2WiFi - Eigenbau Wasserkühlung
Eigenbau I3 - V6-Clon- Profilrahmen - Ramps 1.4 24V - TMC2208 - Simplify3D - Octoprint - Marlin 1.1.8
VDX
Re: welcher 3D Drucker für ambitionierten Einsteiger
27. April 2021 05:59
... ich habe die letzten 2 Jahre praktisch nichts mehr mit FDM gedruckt - entweder gefräst oder bei Shapeways machen lassen ... dafür habe ich zwei Resin-Drucker da, mit denen ich immer wieder mal was kleineres für die Firma oder "Reparaturen" drucke -- einen Elegoo Mars und seit letzte Woche einen (fast neuen) Anycubic Photon mit kleinem Bildschirm und geringerer Auflösung als "sidekick" smoking smiley


Viktor
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