Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 07:18
Bleiben wir beim Riemen.

Layer 2 = -6 (liegt tiefer als soll)
Layer 3 = +7 (liegt höher als soll)

Sprung somit 13 (1/100) Differenz, bei einer Layerhöhe von nur 0,1 mm confused smiley

Oder ich verstehe jetzt irgendwas komplett verkehrt. Hmmmm, kann auch sein.

Ich denke nicht dass man mit einer Abweichung von größer 20% Prozesssicher drucken kann.
Meine Meinung dazu.

Übrigens, Vincent, denkt niemand etwas negatives über ihn, man kann froh sein wenn das jemand wirklich untersucht. Die Diskussion soll sachorientiert bleiben.
Nicht immer angegriffen fühlen. Ich für meinen Teil will es verstehen, und auch nachvollziehen wenn jemand ein System favorisiert.

Gruß
Mirco

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.14 07:23.


Druckwerk-3D.com
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 07:22
Quote
Mirco S.
Bleiben wir beim Riemen.

Layer 2 = -6 (liegt tiefer als soll)
Layer 3 = +7 (liegt höher als soll)

Sprung somit 13 (1/100) Differenz, bei einer Layerhöhe von nur 0,1 mm confused smiley

Oder ich verstehe jetzt irgendwas komplett verkehrt. Hmmmm, kann auch sein.

Ich denke nicht dass man mit einer Abweichung von größer 20% Prozesssicher drucken kann.
Meine Meinung dazu.

Gruß
Mirco
Es bezieht sich immer auf den Layer vorher.
Der Fehler ist von 1 auf 2 -6/100.
Der Fehler ist von 2 auf 3 +7/100.
Der absolute Fehler von 1 auf 3 ist 1/100.

Und ich möchte sehen wie man drucken möchte, wenn man mal nen Layer von 4/100 hat. Dann wieder 17/100 usw.
Die relative Abweichung liegt bei bis zu 70%, das ist nicht mal mehr von Prozess die Rede smiling smiley
Das mag sich relativieren, wenn man einen Flaschenzug einbaut. Aber selbst mit einem 3er Flaschenzug hast dann immer noch bis zu 2/100 Versatz. Dann kannst gleich ne eiernde Spindel einsetzen ohne diese zu richten.

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.14 07:30.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 07:34
Aber was den Riemen angeht, ja beim Riemen müsste man eigentlich mindestens eine umdrehung des "grössten" pullys im system messen um eine echte aussage zu bekommen.
ABER wenn die ersten 19 zehntel schon so extrem unbrauchbar sind, brauch ich eigentlich nicht weiter messen. Denn für ein gutes Druckbild sind die relativen fehler der einzelnen Layer interessant, denn wenn ein layer 0.04 dick ist, und der nächste Layer 0.17 dick ist, dann sehe ich das und das schaut schei.. aus.

und ja ich kann das sicher wirgendwie verbessern, flaschenzüge einbauen usw. ...... aber wozu wenn eine 28$ kgs wunderbare ergebnisse liefert und 100 mal einfacher auf zu bauen ist.

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.14 07:43.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 07:34
Diese Differenzen, die man bei besonders fein gedruckten Teilen umso mehr sieht kann man sogar an der X und Y-Achse erkennen, besonders bei höheren Verfahrgeschwindigkeiten wenn sich das ganze System noch dazu aufschaukelt und der Riemen wie eine Feder die Energien speichert und wieder abgiebt. So summieren sich die Fehler.

Deshalb werde ich bei meiner aktuellen Planung für einen Drucker auch dafür keinen Riemenantrieb mehr vorsehen.

Gruß Edwin
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 07:45
Quote
Wurstnase
Quote
Mirco S.
Bleiben wir beim Riemen.

Layer 2 = -6 (liegt tiefer als soll)
Layer 3 = +7 (liegt höher als soll)

Sprung somit 13 (1/100) Differenz, bei einer Layerhöhe von nur 0,1 mm confused smiley

Oder ich verstehe jetzt irgendwas komplett verkehrt. Hmmmm, kann auch sein.

Ich denke nicht dass man mit einer Abweichung von größer 20% Prozesssicher drucken kann.
Meine Meinung dazu.

Gruß
Mirco
Es bezieht sich immer auf den Layer vorher.
Der Fehler ist von 1 auf 2 -6/100.
Der Fehler ist von 2 auf 3 +7/100.
Der absolute Fehler von 1 auf 3 ist 1/100.

Das meinte ich ja, der Layer 2 liegt tiefer als er soll und der Layer 3 höher. Somit müsste der Layer 2 eine "Dicke" von 0,23 haben damit die Layeranfanghöhe von 3 wieder auf 0 liegt. Angenommen dass der gedruckte Layer immer eine Höhe von 0,1mm hat.

Gruß
Mirco


Druckwerk-3D.com
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 07:55
Quote
Mirco S.
Quote
Wurstnase
Quote
Mirco S.
Bleiben wir beim Riemen.

Layer 2 = -6 (liegt tiefer als soll)
Layer 3 = +7 (liegt höher als soll)

Sprung somit 13 (1/100) Differenz, bei einer Layerhöhe von nur 0,1 mm confused smiley

Oder ich verstehe jetzt irgendwas komplett verkehrt. Hmmmm, kann auch sein.

Ich denke nicht dass man mit einer Abweichung von größer 20% Prozesssicher drucken kann.
Meine Meinung dazu.

Gruß
Mirco
Es bezieht sich immer auf den Layer vorher.
Der Fehler ist von 1 auf 2 -6/100.
Der Fehler ist von 2 auf 3 +7/100.
Der absolute Fehler von 1 auf 3 ist 1/100.

Das meinte ich ja, der Layer 2 liegt tiefer als er soll und der Layer 3 höher. Somit müsste der Layer 2 eine "Dicke" von 0,23 haben damit die Layeranfanghöhe von 3 wieder auf 0 liegt. Angenommen dass der gedruckte Layer immer eine Höhe von 0,1mm hat.

Gruß
Mirco
Ne tongue sticking out smiley
Wenn der erste Layer 6/100 weniger ist, aka 0,04mm dann müsste der nächste Layer 16/100 (0.16mm) haben damit dieser wieder auf 0 ist. In dem Beispiel hat der Layer sogar 17/100 und hat deshalb wieder 1/100 zu viel.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 08:14
naja schön das es dann wieder auf 0 ist, aber für den drucker bedeutet das einmal extrusion width von ~166% und im nächsten layer eine extrusion width von 58%
Das ergebnis kannst dir denken winking smiley auch wennst dann wieder auf 0 wärst würde das dein druckbild nicht besser machen winking smiley
weil für die qualität der layer zählt nur die abweichung von der eingestellten layer höhe.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 08:16
Quote
mantus
naja schön das es dann wieder auf 0 ist, aber für den drucker bedeutet das einmal extrusion width von ~166% und im nächsten layer eine extrusion width von 58%
Das ergebnis kannst dir denken winking smiley auch wennst dann wieder auf 0 wärst würde das dein druckbild nicht besser machen winking smiley
weil für die qualität der layer zählt nur die abweichung von der eingestellten layer höhe.
Das hat ja auch niemand bestritten smiling smiley
[forums.reprap.org]

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.14 08:17.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 08:21
irgendwie kenn ich mich in dem durcheinander jetzt nimma aus .... sind jetzt eh alle davon überzeugt das er riemen antrieb zu ungenau ist? grinning smiley
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 08:29
Ja, schon lange smileys with beer
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 13:20
ich nicht grinning smiley

Solange der Aufbau von Vincent nicht erläutert wurde, kann die Messung doch alles mögliche ergeben. Angenommen, er hat den Riemen nicht vernünftig gespannt? Oder den Motor mit einem Druckteil befestigt, das nicht steif genug ist und sich bewegt, wenn der Motor das Bett bewegt? Oder die Riemenspannung mit zu schwachen Federn gelöst hat? Oder... oder oder...
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
11. November 2014 14:41
ich habe nicht gesagt das man einen riemen nicht so verbauen kann das er genau ist ..... nur wozu wenns billiger ist sich eine kgs zu kaufen winking smiley
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
13. November 2014 08:02
Hab ich heute gesehen: Z-Achse mit Faden
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
13. November 2014 08:07
Richard Horne(RichRap) muß scheinbar Angler seinsmiling smiley, fast alle seine Drucker arbeiten mit Angelschnur.


Gruß Jürgen

Alles wird jut
Yet another Core XY 'YacXY'
Triffid_Hunter's_Calibration_Guide/de
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
13. November 2014 10:34
Wäre mal interessant zu wissen, wie sich seine Spectra Angelschnur und GT2 Riemen im Bezug auf die Zugfestigkeit unterscheiden.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
13. November 2014 12:15
Also, habe mir jetzt angeschaut was solch eine Schnur tragen kann.
Die stärkste die ich gefunden habe 51kg. Was aber schon ein stolzer Wert ist.
Für einen Drucker mehr als ausreichend. Wobei die Tragkraft nicht so ins Gewicht fällt, eher die Dehnung.
GT2 Riemen gibt es hier ein paar Informationen >>>>>HIER<<<<<<
bei ca. 60kg ist hier auch wieder Schluss. Wobei die Dehnung eine endscheidende Rolle mitspielt. Je kleiner desto besser.

Persönlich finde ich das Prinzip mit den Schnüren sehr interessant, vor allem für die Deltas!

Gruß
Mirco


Druckwerk-3D.com
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
13. November 2014 12:59
und das schicke bei Richards System:
Er schreibt sleber, dass er noch nie! vorher in einem nicht-delta-drucker eine so genau und gut auflösende Z-achse hatte.

Da passt doch irgednwas nicht zusammen?!
Ich meine, ist tatsächlich sooo ein Unterschiede von Riemen zu Schnur?

kann ich mir ja nur schwer vorstellen

Alex

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.11.14 13:00.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
13. November 2014 13:14
Ja, der Riemen hat Zähne und kann sich daher nicht so gleichmäßig abrollen wie eine Schnur.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
14. November 2014 00:38
Quote
Wurstnase
Ja, der Riemen hat Zähne und kann sich daher nicht so gleichmäßig abrollen wie eine Schnur.
so allgemein würde ich das nicht schreiben.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
14. November 2014 01:35
Quote
mantus
Quote
Wurstnase
Ja, der Riemen hat Zähne und kann sich daher nicht so gleichmäßig abrollen wie eine Schnur.
so allgemein würde ich das nicht schreiben.
Ok, dann weniger allgemein. Ein Zahnriemen hat Zähne und kann sich daher nicht so gleichmäßig abrollen. tongue sticking out smiley
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
14. November 2014 03:35
was ich meinte ist das er das sehr wohl kann winking smiley nur eben nicht auf einer Umlenken die aus einem Kugellager gemacht ist z.b. :p
Und die Art und Form der Zähne ist auch noch ein Riesen Faktor.
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
14. November 2014 07:59
Jetzt bewerft euch schon mit Kot winking smiley

Also ich kenne das noch aus meiner Feinmechanik lehre, da gab es sehr dünne Drahtseilchen mit denen die Physiklaboranten ihre seltsamen Gerätschaften bewegt haben, wie wäre sowas anstelle einer Angelschnur?


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Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
27. November 2014 06:18
Diese Angelschnur besteht wahrscheinlich aus Dyneema (http://de.wikipedia.org/wiki/Dyneema), die Dehnung wird mit 0,5 - 2% angegeben und eine Schnur mit0,3mm DM hat lt Händler eine Tragkraft von 28 kg (http://www.nordfishing77.at/schnuere-line-vorfaecher/geflochtene-schnur/saenger-speciflex-geflochtene-dyneema-schnur-10005.html?gclid=CMPil5nRmsICFRMatAod0FkA7Q).
somit eine durchaus kostengünstige Alternative zu Zahnriemen.
safe riding
eberhard
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
07. July 2015 17:37
...und kriecht wie Hölle weil HDPE. Für den der ständig nachspannen will eine Lösung.

Apropos: gleichmässiges Abrollen: Spectra- Leinen sind Schläuche. Wie genau die "Abrollen" bleibt zu prüfen. Da wäre das ummantelte Stahlseil wie in Stiftplottern eher mein Favorit. Die Excentirizität der Rolle (oben als wichtigster Faktor bewertet) wirkt sich aber bei Leine und Riemen genau gleich aus.

Liebe Grüße,

Markus
Re: Riemenbetriebene Z-Achse?
10. September 2015 13:06
Überlege schon ne weile über das Thema nach und mir erschließt sich nicht warum das so ungenau sein soll.

* Punkt 1. Ausdehnung vom Riemen stimmt ja, aber es ist ja immer gleich gedehnt und eine wirkliche "Fallhöhe"(Layerhöhe) ist es ja nicht.
* Punkt 2. Das allerwichtigste finde ich das die Z-Achse mit kompletten Heizbett vom Eigengewicht superleicht laufen muss ohne irgendwo nur das kleinste hackeln, klemmen etc.
Da könnte auch ein kleines Gewicht an der richtigen stelle also direkt unter oder an dem Lager mithelfen. Mir ist klar das eine Spindel die Z-Achse eher ein wenig losreißt was ein Riemen nie macht.
Man hat glaub ich Vorteile in Punkto Z-Wobbel, keine Eierspindel, Extra Pendellager überflüssig.

* Punkt 3. Ich war im Urlaub 2x mal bei 2printbeta und habe gedruckte Teile gesehen, auch in der Hand gehabt. z.b kleines Krügchen mit 1Perimeter / 0,2mm / irgendwas über 100mm/s ABS.
und konnte keinen Z-Wobble erkennen(Tageslicht),,,, ja gut mit ner Lupe vielleicht.
Übrigens netter, kompetenter Kontakt in Konstanz.

Gruß

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.15 13:32.
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