Welches CAD/CAM für mich?
25. October 2013 11:26
Hallo,
nachdem nun mein Drucker hier steht, versuche ich meine Ideen umzusetzen und scheitere an dem richtigen CAD.

Als Beispiel soll ein großes "A" mit 10cm Höhe herhalten. Als Erweiterung soll jeweils links und rechts ein Loch durch die Schräge "gebohrt" werden.

- FreeCAD:
Auch wenn die Constrains machmal etwas zickig waren, so habe ich den Sketch schnell erstellt, extrudiert und auch durch zwei weitere Sketches schnell die Löcher geschaft. So nur noch umdrehen, damit das A liegend auf dem Bett gedruckt werden kann. Ab da stand ich dann wie ein Ochs vor dem Berg. Wie schaft man es die erzeugten Parts zu positionieren und zu drehen?

- Autodesk Inventur Fusion 2013:
Hier bin ich schon beim Festlegen einer vertikalen Höhe gescheitert

- Blender
Hmm, wie arbeitet man hier überhaupt mit Maße?

- Alibre
Da es auch was kosten darf (naja, bis 250EUR), habe ich mir mal die Alibre Demoversion installiert. Hier konnte ich noch den Sketch für das A erstellen aber dann stand ich genau vor dem selben Problem wie bei FreeCAD: wie positioniere und rotiere ich das Teil. Und überhaupt gibt es dort keine standard Solids mit denen ich ein Objekt schnell zusammenbauen kann? Zudem ist in der Demo nicht ersichtlich welcher Teil später in der Cubify-Version nicht enthalten ist.


Unterm Strich wäre ich mit OpenSCAD und einer Formelsammlung wohl schneller fertig geworden. Nur hier stört mich, dass ich die generierten Teile nicht nachmessen oder ein wenig auseinander nehmen oder durchschneiden kann. Ist hält ärgerlich wenn man nach 3h Druck feststellt dass das Teil nicht passt weil man sich irgendwo verrechnet hat.

Hmm, was nehmen?


Danke, und ciao
Norman
Re: Welches CAD/CAM für mich?
25. October 2013 15:37
Schau Dir mal Design Spark Mechanical von RS-Components an.


Schöne Grüße aus Österreich

Gerhard
**********************************************************************
Re: Welches CAD/CAM für mich?
25. October 2013 18:14
Hi,
ich benutze derzeit vor allem FreeCAD und bin eigentlich ziemlich zufrieden.
Wegen deiner Frage: Das Bautel sollte man da drehen können, wo man auch die Postition bestimmt ( unter den Objektdaten neben Positionierung auf "..." klicken.
Auch wenn die Benutzeroberfläche nicht ganz so übersichtlich ist ist es doch ein ziemlich gutes CAD-System.
Blender habe ich auch mal versucht zu verstehen, bin aber nicht weit gekommen. Ich denke aber es ist eher für Animationen und organische Formen ohne genaue Maße geeignet.
Sonst kenn ich noch OpenScad, das hier anscheinend recht beliebt ist. Das benutze ich aber recht selten, da ich nicht sooo gerne programmiere ;-) .
Ich werde aber jetzt im Laufe meines Studiums Inventor Pro benutzen müssen und mich da auch einarbeiten, mal sehen wie das so ist.
Es gibt eigentlich auch kein "richtiges" CAD, sondern nur das mit dem du am besten zurecht kommst.

Schöne Grüße,
Marius
Re: Welches CAD/CAM für mich?
28. October 2013 07:44
Für einfache Objekte wäre auch Google Sketchup einen Blick wert. Ansonsten finde ich, dass sich gerade mit Inventor nach einiger Einarbeitungszeit sehr übersichtlich auch komplexe Objekte erstellen lassen.


Grüße, Franz


MendelMax 1.5
3mm PLA | 0,35mm Nozzle | Ramps 1.4
Repetier-Firmware | Repetier-Host
Re: Welches CAD/CAM für mich?
28. October 2013 12:38
Ich suche schon ein CAD wo ich Objekte richtig bemaßen kann, daher ist z.B. Blender auch schnell aus meiner Auswahl heraus geflogen.


Cubify Design (aka. Alibre) gefällt mir hier, da ich Konstanten hinzufügen kann, bzw. mit vorhandenen Bemaßungen rechnen kann. Allerdings gefällt mir weniger, dass man anscheinend keine Standard-Solids einfügen kann. Mal eben einen Spielwürfel erstellen, indem man einen Cube nimmt und dann die Augen durch Spheres ausschneiden lässt, geht nicht. Da muss man anscheinend umständlich mit dem Revolve-Tool und zig Sketches arbeiten.

Auch vermisse ich die Möglichkeit, mal ein Ding zu greifen und verschieben, so wie es in Blender möglich ist.

Neben Cubify Design für $199 gibt es ja noch Cubify Invent für $49 ohne den Assembly und 2D Teil. Lohnt sich der Aufpreis von $150 dafür?

Ciao,
Norman
In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.

Klicke hier, um Dich einzuloggen