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Einfach, robust, schnell: Gen7

geschrieben von Traumflug 
Einfach, robust, schnell: Gen7
15. November 2015 17:41
Nachdem inzwischen offensichtlich ist, dass die Drucker-Controller immer komplizierter statt einfacher werden, musste ich wohl die Gen7 wieder hervor holen. Eine schneller 32-bit ARM drauf, Anschlüsse für 4 Schrittmotoren, Extruder, Bett und 2 SPI-Geräte. Und natürlich -- sonst wär's keine Gen7 -- kann man das Teil selbst herstellen.



Die Rückseite ist prima gefräst, dafür mit ein paar Macken beim löten:



Warum ich das hier schreibe? Nun, die erste Gen7 ist inzwischen 5 Jahre her und während es für diesen Controller jede Menge Gemaule und Flamewars gab, gab und gibt es auch eine ganze Reihe Leute, die das Ding einfach gut finden. Ich mache seit 2 Jahren keine Werbung mehr dafür, trotzdem erreichen mich regelmässig Bestellungen -- die ich im Moment sogar ablehnen muss. Die Leute, die eine Gen7 haben, sind's also zufrieden. Da können die Leute ohne Gen7 gerne maulen :-)

Neu gegenüber dem vorherigen ARM-Prototypen sind die beiden SPI-Anschlüsse, ein Onboard-USB Adapter, eine Menge Detailänderungen und kleiner ist sie auch geworden: 110 x 90 mm.

Ein paar mehr Details gibt's im Wiki: [reprap-diy.com]


Generation 7 Electronics Teacup Firmware RepRap DIY
     

Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
15. November 2015 17:50
P.S.: der Preis wird etwas über dem eines nackten Arduino Due liegen. Irgendwelche Aufsteckboards braucht's nicht, nur eine Garnitur der bevorzugten Sorte Pololus.


Generation 7 Electronics Teacup Firmware RepRap DIY
     
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
16. November 2015 06:16
Da ich ein Fan öffentlicher Kommunikation bin, hier eine PM, die mich erreicht hat:

Quote
PM
bin gerade über Deinen Fred zur Generation Sieben gestolpert und bin wieder aufs neue begeistert von der Platine (Deine Platinen haben mich im Wiki schon öfters begeistert, aber gerade gab es wieder einen neuen Schub winking smiley )

Mit welcher Software bekommt man denn so eine Platine hin?
Ich gehe mal nicht davon aus, dass die Bahnen manuell gepinselt sind.
Das Layout dürfte ja für eine Fräse optimiert sein.

Habe gerade auch gelesen, dass Du den Adler nicht magst und geda favorisierst.
Puh - ich konnte mich mit geda (noch) nicht anfreunden. Muss es wohl nochmal probieren :O

Ja, richtig, das ist mit gEDA gemacht. Das ist deutlich besser geeignet als Eagle, weil man das Layout mit einem Texteditor bearbeiten kann. Auch kann man gEDA von der Kommandozeile (oder mit einem Skript) bedienen. Den G-code für's bohren hole ich direkt aus gEDA (Menü -> File -> Export -> gcode). Für die Isolationsbahnen mache ich erst Gerber, daraus dann mit Visolate die Fräsbahnen.

Ui ja, da gibt es dann noch ein Skript mit inzwischen über 2000 Zeilen, das

- Das gEDA-Layout so anpasst, dass es von Visolate verarbeitet werden kann. Visolate kann (noch) keine Polygone, also auch keine rechteckigen Pads.

- Das Obige automatisch ausführt.

- Die Zahl der Bohrer mit gEDA's "apply vendor drills" auf 3 reduziert (0,75 mm, 1,0 mm, darüber).

- Die Bohrungen über 1,0 mm auch mit 1,0, aber weniger tief bohrt. Das ist dann eine Zentrierung für's händische nachbohren.

- Die Platinen ausmisst und berechnet, wie viele davon auf ein Panel passen. Ein "Panel" ist bei mir derzeit 130 x 100, also kaum grösser als das Board. Bei kleineren Plantinen ist das dagegen sehr praktisch.

- Dann so viele Platinen wie möglich auf einem Panel anordnet.

- Einen Rahmen um die fertigen Platinen fräst. Dann lassen sich die Platinen einfach wie Schokolade abbrechen.

Das alles kann man auch manuell machen, doch ich bin ein vergesslicher Mensch, schreibe mir die Arbeitsgänge also lieber in Form eines Skripts auf.

Wirklich optimiert für's fräsen ist die Platine nicht. Nur, dass sie eben einseitig ist. Die Leiterbahnen sind mit 30 mil auch recht breit, das hilft beim Toner-Transfer-Verfahren und stört sonst nicht.

----

Jetzt bitte Daumen drücken, dass sie auch funktioniert :-)


Generation 7 Electronics Teacup Firmware RepRap DIY
     
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
16. November 2015 06:56
3 Jumper für die µ-Steps thumbs up.

Das einzige was mich stört, dass das Teil für nen ATX-Netzteil ist.
Das ist aber keine Kritik. Das entspricht nur nicht meinem Setup.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.11.15 09:20.


Triffid Hunter's Calibration Guide --> X <-- Drill for new Monitor Most important Gcode.
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
16. November 2015 09:28
Quote
Wurstnase
Das einzige was mich stört, dass das Teil für nen ATX-Netzteil ist.

Alles Andere macht die Sache eben deutlich komplizierter. Das ATX-Teil steckt man ein und ist fertig. Irgendwelche Verdrahtungen entfallen. Software on/off, an dem sich hier im Forum so Manche verkünsteln, gibt's gratis nebenbei.

Wenn man unbedingt selbst verdrahten will kann auch Schraubklemmen einlöten. Erlaubt aber nicht ganz so viel Strom für's Bett. Ein Spannungsregler für die 3,3 Volt ist drauf.


Generation 7 Electronics Teacup Firmware RepRap DIY
     
VDX
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
16. November 2015 09:51
... da ich den Adler auch nur notfalls in Anspruch nehme, mache ich Iso-Bahn-Leiterplatten schon seit vielen Jahren mit Target - das gibt direkt Iso-Bahnen für meine Isel-Fräsen oder auch als DIN/ISO-G-Code aus ... und die Bohrungen oder Gerberfiles für den Kleber oder Lotpaste habe ich auch als direkt-Export im passenden Format winking smiley

Inzwischen habe ich auch eine lauffähige Pronterface-Modifikation, mit der ich direkt die Gerber-Files von Target (oder auch von Eagle) einlesen kann, um dann mit einem Klebstoff- oder Lotpaste-Dispenser die Tröpfchen auf die Pads zu setzen.

Irgendwann nächstes Jahr will ich das Teil noch mit einem kleinen Sauggreifer bestücken und für SMD-Kleinserien-Bestückung anbieten ...


Viktor
--------
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Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
16. November 2015 10:24
Quote
Traumflug
Quote
Wurstnase
Das einzige was mich stört, dass das Teil für nen ATX-Netzteil ist.

Alles Andere macht die Sache eben deutlich komplizierter. Das ATX-Teil steckt man ein und ist fertig. Irgendwelche Verdrahtungen entfallen. Software on/off, an dem sich hier im Forum so Manche verkünsteln, gibt's gratis nebenbei.

Wenn man unbedingt selbst verdrahten will kann auch Schraubklemmen einlöten. Erlaubt aber nicht ganz so viel Strom für's Bett. Ein Spannungsregler für die 3,3 Volt ist drauf.

Ja, hat wohl seine Vorteile. Bei 24V machts die Sache leider nicht so einfach. sad smiley


Triffid Hunter's Calibration Guide --> X <-- Drill for new Monitor Most important Gcode.
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
22. November 2015 06:02
Also da kommentiere ich auch mal grinning smiley
Meine erste Elektronik welche ich mir beim zusammenbauen meines Druckers im März diesen Jahres zugelegt habe war eine Gen7 (1.5). Und irgendwie habe ich absolut kein verlangen nach etwas anderem!
Warum habe ich mich für Gen7 entschieden? Ganz einfach: Ich habe einen alten PC um sein ATX Netzteil erleichert und das sollte an den Drucker dran. Das geht mit Gen7 am besten (oder ehr einfachsten) Zudem entspricht die Gen7 am ehesten meiner vorstellung der RepRap Philosophie: DIYable. Und das möglichst einfach.
Die Gen7 hat alles was ich brauche und ist einfach meine Elektronik der Wahl. Was anderes kommt mir nicht an den Drucker winking smiley
Danke Traumflug für diese tolle Elektronik!
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
22. November 2015 06:18
Ich finde das Projekt klasse. Selbst hab ich mich für ein gängiges fertiges Board entschieden, weil ich auch nichts anderes kannte.
Es fühlt sich leicht zeitversetzt an, da ich früher auch meine Platinen selbst herstellte und bestückte.
Respekt.thumbs up

Gruß
Andreas


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau und einen Qidi Tech Q1 Pro.
Sparkcube: Komplett auf 24V - DDP 8mm + 1,5mm Carbonplatte - Octopus max EZ - BTT Pi2 - EZ2209 - Nema 17/1,7A 0,9 Grad - BL Touch - Filamentsensor - Titan Booster Hotend - Sparklab Extruder - Klipper/Mainsail - HDMI 7 V1.2 Touchscreen - Simplify3D
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
22. November 2015 08:59
Quote
Traumflug
Eine schneller 32-bit ARM drauf, Anschlüsse für 4 Schrittmotoren, Extruder, Bett und 2 SPI-Geräte... ein Onboard-USB
Ob schnell, kann ich nicht beurteilen, auf die Schnelle hab ich keinen Schaltplan gefunden.
4 Schritties, USB aus dem letzten Jahrtausend - noch schreiben wir das Jahr 2015, aber die Zukunft rückt unaufhaltsam immer näher.

Irgendwie erinnert mich das ganze an längst vergessene Malkünste, zunächst direkt aufs Cu, dann mit Fotolack und Folie und Klebetechnik, dann mit Rotring, Lithfilm, DuKa und Dunco..

Es gibt also immer noch Idealisten.
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
22. November 2015 09:10
Quote
bianchifan

4 Schritties, USB aus dem letzten Jahrtausend - noch schreiben wir das Jahr 2015, aber die Zukunft rückt unaufhaltsam immer näher.

Also USB Typ C braucht man ja mindestens, ne andere Schnittstelle ist viel zu langsam um damit alle notwendigen Informationen zu übertragen ...eye rolling smiley
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
22. November 2015 14:03
Quote
bianchifan
die Zukunft rückt unaufhaltsam immer näher.

Irgendwie kommen mir doch solche Sprüche von einem zentralschwäbischen Eisenbahn-Doppelprojekt ziemlich bekannt vor. Am Bedarf vorbei, aber Hauptsache "Zukunft" :-)

Toll, dass sich die Gen7-Freunde mal gemeldet haben. Sonst hört man ja von gut funktionierenden Sachen kaum was, weil es keine Probleme zu erörtern gibt.

Bislang habe ich an dem Prototypen drei Macken entdeckt. Eine davon ist diese hier:



Die ATX12V-Stecker haben ja je nach Netzteil 4, 6 oder 8 Pins und wenn man einen mit 4 Pins nimmt, kommt der ganz rechts (im Bild links) zu liegen. Und damit dessen Schnapper in Konflikt mit dem MOSFET. Also habe ich den Stecker um 180 Grad gedreht, dort ragt der Schnapper zwar über das Board hinaus, hat aber allen Platz der Welt.

Ansonsten läuft er prima. Da kann ich morgen gleich noch einen Prototypen machen, das braucht hier ja keine 6 Wochen und auch keine 50.000 Euro.


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Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 04:01
Quote
Traumflug
Quote
bianchifan
die Zukunft rückt unaufhaltsam immer näher.

Irgendwie kommen mir doch solche Sprüche von einem zentralschwäbischen Eisenbahn-Doppelprojekt ziemlich bekannt vor. Am Bedarf vorbei, aber Hauptsache "Zukunft" :-)

K.A. was Du meinst oder liegt Stuttgart in Schwaben?
Ich hab' mich in der gegend schon mehrfach in die Nesseln gesetzt...

Du hast ein neues PCB entwickelt und verwendest eine "UNO"-Buchse?
Die Zeit der überall rumliegenden USB-Druckerkabel ist Geschichte.
In Zeiten, wo alle nach Dualextrudern schreien und ihre Hebebühnen mit min. drei Antrieben ausstatten wollen ist die Festlegung auf vier
Pololu-Plätze sehr einengend, jedenfalls nicht ausbaufähig und von daher auch nicht zukunftsfähig.

An welche Klientel hast Du bei der Entwicklung gedacht?
Wenn Du mit Deiner Nische zufrieden bist, ist es ja in Ordnung.
Ich wunder mich halt nur.
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 05:21
Quote
bianchifan
Ich hab' mich in der gegend schon mehrfach in die Nesseln gesetzt...

Da bist Du nicht der Einzige. So langsam gewinnt man den Eindruck, dass diesen teuren Tiefbahnhof überhaupt niemand mehr haben will. Ist eben ein neues BER, nur vier Mal so teuer.

Quote
bianchifan
Du hast ein neues PCB entwickelt und verwendest eine "UNO"-Buchse?

Du meinst die USB-B-Buchse? Was sollte man für USB denn sonst verwenden? Ein Micro-USB, bei dem kein Staubkorn dazwischen kommen darf und bei dem man zum anlöten ein Mikroskop braucht?

Quote
bianchifan
In Zeiten, wo alle nach Dualextrudern schreien und ihre Hebebühnen mit min. drei Antrieben ausstatten wollen ...

Hier im Forum kann man tatsächlich diesen Eindruck gewinnen. Guckt man sich im Rest der Welt um, sind Mendel90, Prusa i3 und ähnliche Gerätschaften noch immer die beliebtesten Modelle und die kommen mit 4 Motortreibern aus. Neuere Entwicklungen sind Deltas und die wildesten Geschichten mit Dreharmen, alles mit 4 Motoren inkl. Extruder. Die Controller werden dagegen immer komplizierter, mit 6, 8, 10 Schrittmotoranschlüssen, die bestenfalls als Ersatz für Defekte gebraucht werden. Entsprechend steigen deren Preise bis satt in den dreistelligen Bereich.

Die Gen7 ist übrigens modular in dem Sinn, dass man CPU und Schrittmotortreiber ohne Lötkolben austauschen kann.


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Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 05:45
Bianchifan weiß eh nicht was er/sie schreiben soll. Zum einen schreit er nach Reprap, dann wieder alles altertümlich...

Ich habe selbst mit nem RAMPS angefangen, weil da so viel drüber geschrieben wurde. Wollte damals sogar dafür nen altes ATX umbauen, was man bei nem Gen7 nicht braucht. Außerdem wollte ich nen Dualextruder, wie fast jeder 'Anfänger'. Wenn ich nochmal bei 0 anfangen würde, würde ich mich wahrscheinlich an nem Gen7 orientieren und den sogar vielleicht selbst zusammen löten. Zumindst hätte ich aktuell Spaß daran.


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VDX
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 11:35
... ich hatte im Rahmen einer Kooperation mit der GRRF (heute "German RepRap") probiert, sie von der Gen3 hin zu ArduinoMega+RAMPS zu überreden, weil der damals der Controller mit den besten Werten war ... war ihnen aber noch 'zu früh' ... 4 Monate später sind sie praktisch 'gezwungenermaßen' selber umgeschwenkt, weil die community ebenfalls das RAMPS entdeckt hatte eye rolling smiley

Aktuell basiere ich meine OS-Entwicklungen auf dem Due und RADDS ... ansonsten auf SAM-4 oder -9 mit den diversen Discovery-boards ...


Viktor
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Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 12:17
An nen ARM kommt man bei der aktuellen Preisentwicklung nicht mehr vorbei. Ich bin gerade mit nem STM32F4 beschäftigt.


Triffid Hunter's Calibration Guide --> X <-- Drill for new Monitor Most important Gcode.
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 13:01
Quote
Wurstnase
An nen ARM kommt man bei der aktuellen Preisentwicklung nicht mehr vorbei. Ich bin gerade mit nem STM32F4 beschäftigt.

Das Preisparadies scheint erst mal wieder vorbei zu sein. Die LPC1114 hier auf dem Tisch haben noch etwa € 2,50 gekostet. Aktuell eher 5,50 Euro bis 9 Euro. Letzteres bei Conrad. Cortex-M3 & Co. scheint es auch nicht mehr für unter 7 Euro zu geben. Die waren mal bei 3-4 Euro.


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VDX
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 13:13
... für meine 'industriellen' CNC-Controller verwende ich auch ein STM32F4Discovery-board für 17€ beim blauen Klaus, auf die ich die Firmware für Editask10 flashe - da entwickle ich aber nicht selber, sondern kooperiere hier mit dem Entwickler, damit er für mich wesentliche Features implementiert.

Mit der Variante schaffe ich allerdings nur max. 100kHz Stepper-Takt für 3 Achsen mit 80 G-Code-Befehlen lookahead ... mit (selbst anpaßbarem/angepaßtem) Marlin4Due und Pronterface schaffe ich bis über 300kHz ... mit einem BeagleBoneBlack-Lasercontroller (4-achsig oder 2-achsig als 'XY-Scanner-Ersatz') bis zu 500kHz ...


Viktor
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Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 14:02
Quote
VDX
... für meine 'industriellen' CNC-Controller verwende ich auch ein STM32F4Discovery-board für 17€ beim blauen Klaus, auf die ich die Firmware für Editask10 flashe - da entwickle ich aber nicht selber, sondern kooperiere hier mit dem Entwickler, damit er für mich wesentliche Features implementiert.

Mit der Variante schaffe ich allerdings nur max. 100kHz Stepper-Takt für 3 Achsen mit 80 G-Code-Befehlen lookahead ... mit (selbst anpaßbarem/angepaßtem) Marlin4Due und Pronterface schaffe ich bis über 300kHz ... mit einem BeagleBoneBlack-Lasercontroller (4-achsig oder 2-achsig als 'XY-Scanner-Ersatz') bis zu 500kHz ...

Etwas OT.

Hast du ne Ahnung Viktor, wie der industrielle CSMIO Controller bei 3 Achsen 1MHz schafft? Was wird denn da drin stecken? Man findet da ja keine Infos, die Angabe fand ich aber irgendwie...unrealistisch.

Gruß

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.15 14:02.


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Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 14:08
Quote
Stud54
Etwas OT.

Ich glaube der Viktor braucht ein eigenes Unterforum.


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Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
23. November 2015 15:11
Quote
Traumflug
Quote
Wurstnase
An nen ARM kommt man bei der aktuellen Preisentwicklung nicht mehr vorbei. Ich bin gerade mit nem STM32F4 beschäftigt.

Das Preisparadies scheint erst mal wieder vorbei zu sein. Die LPC1114 hier auf dem Tisch haben noch etwa € 2,50 gekostet. Aktuell eher 5,50 Euro bis 9 Euro. Letzteres bei Conrad. Cortex-M3 & Co. scheint es auch nicht mehr für unter 7 Euro zu geben. Die waren mal bei 3-4 Euro.

Wahrscheinlich nen Schnupperpreis gewesen? Hab beim Ali aber noch nen 5er-Paket für 12,85$ entdeckt.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.15 15:12.


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Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
27. November 2015 11:34
Quote
Traumflug
Du meinst die USB-B-Buchse?
Selbstredend..

Quote
Traumflug
Was sollte man für USB denn sonst verwenden? Ein Micro-USB, bei dem kein Staubkorn dazwischen kommen darf und bei dem man zum anlöten ein Mikroskop braucht?
Letzte Woche durfte ich beim Samsung Phablet meiner Tochter eine solche noch austauschen..7+2=neun Kontakte, damit es machanisch hält winking smiley
Ohne fette Lupe und Heißluftgeläse ist da nix zu machen..., weiß der Geier, warum davon 256+x Versionen existieren.
Ich habe/hatte eigentlich immer nur ein einziges B-Kabel besessen, das Original HP-kabel für meinen DJ970 aus dem letzten Jahrtausend.
Bei zwei Arduino-Nano Klonen lagen so 30cm Wi(n/t)zlinge bei.

Diese Mikrodinger sind jedenfalls handelsüblich und bei Smartphone-Nutzern eigentlich auch vorrätig.
Persönlich ziehe ich die MIniversion vor, wie sie bei vielen externem Puter-Zeuchs Usus war.

Quote
Traumflug
Guckt man sich im Rest der Welt um, sind Mendel90, Prusa i3 und ähnliche Gerätschaften noch immer die beliebtesten Modelle und die kommen mit 4 Motortreibern aus.
Ich kenn einige Leutchen mit i3-Derivaten, im nächstgelegenen Fab gibt es einen Mendelmax und einen UM.
Das soll aber nix heißen, niemand von denen nutzt eine Gen7 oder liebäugelt mit einer Gen7ARM.

Soweit ich das bislang verstanden habe, möchtest Du die Gen7ARM auch gerne verkaufen.
Mit einer Beschränkung auf 4 Pololus schränkst Du Deine potentielle Kundschaft zu sehr ein.
An deiner Stelle würde ich noch einen Schritt weiter gehen und eine zusätzlich eine Alternative mit abgeschirmten Steuersignalen anbieten, so dass man auch solche Treiber nutzen kann, welche direkt auf den Motor geschraubt werden.

Quote
ToastPrinter
Also USB Typ C braucht man ja mindestens, ne andere Schnittstelle ist viel zu langsam um damit alle notwendigen Informationen zu übertragen ...eye rolling smiley
USB 3.0 ist bei Festplatten,SSDs e.t.c sinnvoll, bei sowat lahmarschigem wie 'nem 3D-Drucker zigfacher Overkill, solange die Daten bitweise durch die Leitung schlurfen und nicht in einem Rutsch komplett im RAM landen.

Abgesehen davon gibt es WIFI & Konsorten winking smiley
Re: Einfach, robust, schnell: Gen7
27. November 2015 15:57
Schön, dass uns da jemand die Welt erklärt. Komplizierte Sachen noch komplizierter zu machen ist trivial und manche finden das sogar "geil", wie man im anderen Thread lesen kann. Deswegen gibt's da auch Unmengen davon.

Die Sachen einfacher und zuverlässiger zu machen ist deutlich anspruchsvoller, doch das ist es, was am Ende beliebt ist. Siehe Apple, siehe Arduino, siehe Ubuntu, diese VW, siehe Google, siehe Twitter, siehe Facebook, siehe ... was zählt ist: "es druckt" und der Weg dort hin sollte, zumindest für DIYer, ein Erlebnis der angenehmen Art sein.


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