Willkommen! Anmelden Ein neues Profil erzeugen

Erweiterte Suche

Granulat Extruder

geschrieben von BE-Flo 
Re: Granulat Extruder
18. July 2012 05:27
Philipp Wrote:
-------------------------------------------------------
> Es muss doch noch etwas einfacheres geben.

Geistesblitz smiling smiley

Einen Thermistor in die Schmelze hängen. Wenn die Schmelze soweit sinkt, dass der Thermistor freigegeben wird und sich abkühlt, dann wird der Schmelztrichter wieder aufgefüllt.

LG, Willy
hd
Re: Granulat Extruder
18. July 2012 05:36
vieleicht ein neigungsschalter an nem kleinem hebel im fülltrichter?
gruss hd
Re: Granulat Extruder
18. July 2012 05:38
Hallo Philipp,

mein Vorschlag währe die Dosierung per Gewicht vorzunehmen.
D.H. es wird die Menge an Granulat die sich im Extruder befindet über das Gesammtgewicht des Extruders bestimmt und so lange Granulat nachdosiert bis ein bestimmtes Gewicht erreicht ist.

Dazu muss der Extruder natürlich so gelagert werden, das zum Beispiel über einen oder mehrere flache Drucksensoren das Gewicht ermittelt werden kann.

Hier ein Beispiel eines
Drucksensors.

Der große Vorteil die Dosierung per Gewicht zu machen ist die direkte Abhängigkeit zwischen zufließendem Material und verbrauchtem Material. D.H. man könnte die Fördermenge je nach Differenz zu der Maximalmenge im Extruder quasi zeitgleich anpassen.

Gruß Nico
Re: Granulat Extruder
18. July 2012 07:27
Hallo Leute,
ich freue mich, dass es so viele interessante Vorschläge gibt.

Die Drucksensoren erscheinen mir sehr interessant, allerdings für andere Anwendungen, denn ich befürchte, dass die die Reaktionskräfte zwischen Bauteil und Düse die Gewichtsmessung zu stark stören.

Der Thermistor Vorschlag von Willy könnte funktionieren, ist sicher relativ träge. Der "Verschleiß" des Thermistors in der Schmelze ist sicher auch ein Problem.

HD's Vorschlag des "Neigungssensors" finde ich sehr interessant, ich hatte da auch schon mal dran gedacht. Man könnte einen einfachen Microschalter benutzen dessen Schaltfahne man als Hebel benutzt. Das wird nur leider sehr warm. Ich habe bei meinen Versuchen immer mal wieder mit einer Pinzette das Granulat in die Schmelze gedrückt. Die Pinzette wird nach wenigen Minuten sehr heiß.

Was haltet Ihr von meinem Vorschlag?

Gruß Philipp
Anhänge:
Öffnen | Download - Vereinzelung2.pdf (28.8 KB)
hd
Re: Granulat Extruder
18. July 2012 08:14
wie sind die granulatkörner geometrisch definiert und sind die gleich gross?
gruss hd
P.S.: den neigungssensor stell ich mir als eine art löffel vor, der auf dem granulat "schwimmt", den könnte man doch dann isolieren.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.12 08:23.
Re: Granulat Extruder
19. July 2012 03:45
Philipp Wrote:
-------------------------------------------------------
> ... Der "Verschleiß" des Thermistors in der
> Schmelze ist sicher auch ein Problem.

Nun ja, man sollte ihn sicherlich nicht an den dünnen Drähtchen reinhängen sondern z.B. in ein Edelstahlrohr verpacken ...

> Was haltet Ihr von meinem Vorschlag?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ganz ohne Füllstandskontrolle geht. Außerdem sehe ich das Problem, dass sich Granulatkörner zwischen Glocke und Rohr verklemmen.

LG, Willy
Re: Granulat Extruder
19. July 2012 12:22
Ich glaube das mit den Termistor hat einen Fehler...
Das Granulat ist ja Kalt wenn es in den Trichter fällt, und bracht eine Weile bis es heiß ist. In der Zeit würde der Trichter ja weiter gefüllt. Außerdem wirkt der Trichter ein wenig wie ein Karmin... da steigt die Wärme hoch. Der Termistor würde ständig falsch gehen ??

Gruß aus der Bretagne drinking smiley


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Granulat Extruder
19. July 2012 14:30
Stoffel15 Wrote:
-------------------------------------------------------
> Gruß aus der Bretagne drinking smiley

Mit dem Zelt in der Bretagne - mutig, mutig smiling smiley Ich wünsch Dir gutes Wetter!

> Ich glaube das mit den Termistor hat einen
> Fehler...
> Das Granulat ist ja Kalt wenn es in den Trichter
> fällt, und bracht eine Weile bis es heiß ist. In
> der Zeit würde der Trichter ja weiter gefüllt.
> Außerdem wirkt der Trichter ein wenig wie ein
> Karmin... da steigt die Wärme hoch. Der Termistor
> würde ständig falsch gehen ??

Ja, das ist eine regelungstechnische Herausforderung - also Philipp's Job winking smiley
Trotzdem ein paar Hinweise:
Wenn die nachgefüllte Menge (z.B. eine Glockenfüllung) nur so groß ist, dass der Schmelztrichter bis z.B. 90%+/- 5% aufgefüllt wird, dann ist das Überfüllen schon mal kein Problem. Dann muß mit dem nächsten Nachfüllen so lange gewartet werden, bis die Temperatur wieder auf Schmelztemperatur angestiegen und danach erneut deutlich unter Schmelztemperatur gesunken ist. Dabei ist es nicht wichtig, eine genaue Temperatur zu messen, nur die Schwankung muß groß genug sein.

LG, Willy
Re: Granulat Extruder
19. July 2012 18:39
Ein einfacher Gedankengang: Wenn ich unten x Meter Filament extrudiere, dann weiß ich, daß oben y Gramm Granulat fehlen, oder?

Wenn sich über dem Trichter eine Dosiervorrichtung in Form einer stehenden Revolvertrommel befindet, in deren Kammern jeweils z Gramm Granulat sind, sollte sich die Trommel bei y>z zur nächsten Kammer drehen. Die Kammern müssen vor dem Druck befüllt und der Pegelstand im Trichter auf einen definierten Level gebracht werden.
Re: Granulat Extruder
20. July 2012 14:23
Ansatz finge ich gut....
kennt jemand die Futterautomaten von Aquarien ?
Hat so ein bisschen Ähnlichkeit mit einem Betonmischer.... die trommel steht ein bisschen schräg und hat vorne einen Schlitz den man auf und zu machen kann . Je weiter der offen ist, je mehr Futter kommt raus.

Wenn ich so was Baue, und das dann synchron mit dem Extrudermotor laufen lasse... müßte ich doch in der Lage sein, die richtige Menge ein zu stellen ? Denn je schneller der Extruder läuft je mehr Material brauche ich (umgekehrt das selbe).


@Willi
Ich hab Sonnenbrand sad smiley... hier knallt der Planet...und das soll die nächsten Tage so bleiben.


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Granulat Extruder
21. July 2012 05:01
Hallo Leute,
also das mit dem Schieber kann ich mir noch nicht so recht vorstellen, da es beim Retract zu Problemen kommen kann.
Der Revolver könnte funktionieren wenn man Ihn mit einem Getriebe am Motor anbindet und den Retract über einen Hysterese weg abfängt.
Gruß
Philipp
Anhänge:
Öffnen | Download - Vereinzelung3.pdf (39.4 KB)
Re: Granulat Extruder
22. July 2012 05:48
Hi Philipp,
bei der letzte Zeichnung sehe ich ein Problem kommen...

Zwischen Trichter und Revolverscheibe hast du ja nur eine definierte Menge Platz. Jetzt sind die Granulatkörner ja nicht alle gleich.
Stell dir vor, das letzte Körnchen liegt nun halb in der Kammer und halb darüber (also im Scherpunkt) . Was passiert dann ? Verklemmt sich die ganze Sache dann ?

Bei diesen Trommel-Futterautomaten, ist vor dem Schlitz/Schieber eine kleine Kammer, die nur eine gewisse Menge Futter(bei uns Granulat) aufnehmen kann. Hat ein wenig Ähnlichkeit mit dem Lottoautomaten. Wenn die Öffnung dann wieder unten steht, fällt nur das Material in der Kammer aus dem Schlitz. Bei der nächsten Drehung wird die dann wieder "geladen" und der Überschuss fällt währen der Drehung wieder raus.

Wenn ich zuhause bin mach ich mal ein Foto. Das ist etwas schwierig zu beschreiben...obwohl es eigentlich simpel ist


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Granulat Extruder
22. July 2012 06:02
Moin Wolfgang,
Du hast recht, ich sehe das genau so. Eine wirklich schlüssige Lösung ist das noch nicht. Aber für ein Brainstorming können auch die verrücktesten Ideen helfen.
Daher bin ich euch für jede Unterstützung dankbar.

Ich habe bei solchen gesteuerten Lösungen meine Bedenken ob auch immer die richtige Materialmenge geliefert wird, denn die Granulatkörner sind nicht alle gleich groß, und manche sind auch hohl.

Gruß
Philipp
Re: Granulat Extruder
22. July 2012 06:45
Aber Differenzen im Granulat müßten sich über den "Auffangraum" über der Schnecke abfangen lassen. Im längeren Durchschnitt müßte sich das ja wieder egalisieren ? Wenn ich dann den Einfüllbereich groß genug halte und nie ganz fülle, dürfte das doch nichts mehr ausmachen... aber wie heist es so schön... Versuch macht Kluch grinning smiley


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Granulat Extruder
29. July 2012 18:32
Hi zusammen,

ich glaube hier etwas sehr simples und günstiges als Lösung anbieten zu können.

Ein elektrischer Hopper aus dem Paintballsport.

Diese Trichter haben alles was man braucht. Normalerweise sorgen sie dafür das die Paintballs schneller als normal in den Markierer fallen von wo aus sie dann abgefeuert werden.

Funktionsprinzip:
Trichter mit Flügelrad, welches in Rotation versetzt wird, sobald die Lichtschranke, welche sich im Hals des Trichters befindet,
unterbrochen wird.

Das würde sicher auch mit Granulat anstatt von Gelatinebällen funktionieren.
Die einfachsten Ausführungen solcher Hopper kosten nur wenige Euronen.

Die Lichtschranke kann man ja hinsetzen wo man möchte, dann fährt man auf der X-Achse nie mehr Granulat wie nötig umher. Der Trichter selbst kann fest am Gestell befestigt werden.

[www.ebay.de]

Bei dieser Auktion wird so ein Gerät verkauft.

Schönen Gruß
Re: Granulat Extruder
31. July 2012 06:26
Hallo Feuerkraft,
schöne Idee. Insbesondere der Einlauf diese sTrichters erscheint mir segr interessant, da werden die Körner sauber geordnet. Mit der Lichtschranke habe ich allerdings noch keine Idee wie das geht, ich werde mal darüber nachdenken, vielleicht gibt es dafür eine Lösung.
Vielen Dank, das ist mal eine neue Richtung in die man denken kann.
Philipp
hd
Re: Granulat Extruder
31. July 2012 07:45
drehflügelschalter:
Die Drehbewegung eines Flügels um eine Achse wird durch Bedecken mit Schüttgut gestoppt; dann schaltet ein Relais (Grenzschalter). Das erforderliche Haltemoment kann durch Veränderung der Flügelgeometrie dem Schüttgut angepasst werden. Das Messverfahren ist unabhängig von Staub und Anbackungen.
gruss hd
Re: Granulat Extruder
31. July 2012 08:29
Hallo,
ich habe mir nun einige Gedanken zu dem Vorschlag von Feuerkraft gemacht und eine Kleine Skizze angefertigt.
Als der Einlauf des Tanks zum Extruder ist nicht schlecht gelöst. Ich könnte mir vorstellen einen kleinen Unwuchtmotor an zu bauen.
Die Vereinzelung würde dann über den Staudruck automatisch geschehen. Ob das funktioniert ohne, dass das Granulat anbappt, hängt von der Geometrie und der Wärmeabfuhr ab.

Gruß
Philipp
Anhänge:
Öffnen | Download - Vereinzelung4.pdf (71.1 KB)
Re: Granulat Extruder
31. July 2012 08:30
@HD:
Hast Du vielleicht eine Skizze von deinem Vorschlag?
Danke Philipp
hd
Re: Granulat Extruder
31. July 2012 08:52
hab hier grad kein zeichenprogramm, aber im prinzip dreht ein schwacher motor einen flügel im trichter. wenn der durchs schüttgut gestoppt wird gibts ein signal.
wenn ich ein bisserl mehr über die form und grösse der körner wüsste, gäbs vieleicht noch die "stimmgabel"- füllstandsmessung mit vibro sensor, auch aus dem industriellen anwendung abgeschaut.
die idee mit deinem "schieberschwimmer" schaut gar nicht schlecht aus, wenns kein prob mit verklemmen gibt.
gruss hd
Re: Granulat Extruder
31. July 2012 16:30
Ich erklären kurz wie es in meinem Kopf rumspukte:

Der Extruder und der Vorratstrichter sind zwei voneinander getrennte Einheiten.

Der Trichter sitzt oben auf dem Drucker.
Der Trichter hat unten eine Scheibe mit einem aussermittigen Loch, welche drebar gelagert ist und durch z.B. einen Servomotor angetrieben wird.
Der Trichter selbst hat auch ein Loch welches mit dem aussermittigen Loch der Scheibe flüchtet.

Der Extruder kann aussehen wie er möchte, mit einem kleinen Vorrat an Granulat.
Der Trichter ist über einen Schlauch mit dem kleinen Granulatvorrat am Extruder verbunden.

Durch den Vorrat am Extruder geht eine Lichtschranke.
Sobald der Vorrat die Lichtschranke nichtmehr unterbricht wird der Servomotor am Trichter aktiviert und macht eine Umdrehung.
Bei dieser Umdrehung fluchten die Löcher im Trichter und eine Menge X an Granulat fällt durch den Schlauch in den Vorrat am Extruder.

usw. usw.

best regards
Re: Granulat Extruder
31. July 2012 16:52
Hallo Feuerkraft,
ich fürchte so einfach ist das mit der Lichtschranke nicht, denn das Granulat im Vorratsbehälter des Extruders st im Normalfall immer nahe zu aufgeschmolzen, die Lichtschranke müsste also ser heiße Temperaturen ertragen, und das geschmolzene Granulat darf nicht an dem Glasröhrchen wo die Lichtschranke sitzt haften bleiben, denn sonst wird diese blind.
Ich sehe noch nicht das das funktionieren kann, aber trotzdem vielen Dank für Deine Idee, vielleicht bringt uns das auf einen neuen Ansatz.

Gruß Philipp
ado
Re: Granulat Extruder
31. July 2012 18:17
Für "Ultraschall-Abstandssensoren" ist vermutlich zu wenig Platz . Hmm.

Oder ein Entfernungsmesser mittels Laserstahl.


________________________________________________________________________________
Prusa mit Gen6-Mod und 230V Heizbett mit Solid State Relais
Repetier Host + Repetier FW mit Slic3r
Re: Granulat Extruder
10. September 2012 09:18
Würde es nicht vielleicht funktionieren, das ganze vielleicht mit einem pneumatisch, oder hydraulisch angetriebenem Kobel durch die Düse zu drücken?

Nach der Düse ein mit 3 mm aufgebohrtes, ca 15 mm stück Wärmebarriere und dann in ein gekühltes Rohr ebenfalls mit 3 mm wo der Strang nun Zwangserkältet wird.

Der Kolben darf natürlich nicht komplett pressen, sondern es soll immer etwas geschmolzenes Granulat (also ca 10%) in dem Heizbereich übrig bleiben. Dann fährt der Kolben wieder zurück und wird neu mit Granulat aufgefüllt und geschmolzen.
Re: Granulat Extruder
10. September 2012 11:17
Hi,

kann mir einer der schon "praktisch" ne Schnecke gebaut hat sage wie er die fertigt?
Ne Drehe mit einem entsprechendem Vorschub gibts denk ich im Hobbybereich nicht oder?

Und Donutbleche stanzen, um ne Welle und aneinander verschweissen/löten hat, denk ich, auch keiner gemacht (riesen Arbeit)

cu
Hirte
Re: Granulat Extruder
10. September 2012 15:10
Hallo Masterle,
ich verstehe nicht was du mit einer 3mm Düse drucken willst? Und wie willst Du mit Wasser dein Tiel kühlen?
Ich glaube wir haben eine andere Vorstellung von dem was passiert. Es gibt ein großes Problem wenn du diskontinuierlich arbeitest. Ich schätze mal du willst Filament erzeugen, dann bau dir doch gleich einen Schmelzraum der 1kg fasst, beaufschlage den mit Pressluft. Es wird nur recht kompliziert werden den Strang zu kalibrieren. Du wirst den Strang noch einmal leicht strecken müssen.
Gruß
Philipp
Re: Granulat Extruder
10. September 2012 15:37
Hallo Hirte,
ich befürchte die Antwort wird dir nicht gefallen.
Das mit der Schnecke ist ganz einfach zu machen alles was du brauchst ist eine CNC Fräsmaschine. Mit dieser kannst Du dir leicht eine Drehachse fertigen, diese kannst du mit Hilfe eines Microcontrollers mit den Encodern der CNC-Achsen deiner Fräsmaschine koppeln und synchronisieren. Dann musst Du nur noch einen passenden Fräser haben und ein passendes Programm schreiben, dann kannst die Schnecke fertigen. So habe ich es jedenfalls gemacht, Zeitaufwand für alles etwa 6 Monate, aber der Weg ist das Ziel und wenn der Granulatextruder das erste mal Fäden produziert entschädigt das für viel.
Alternativ kann man die Schnecke sicher in der gleichen Zeit auch aus dem Vollen feilen. Aber das ist alles Geschmackssache.

Viele Grüße
Philipp
Re: Granulat Extruder
11. September 2012 04:20
Hi,

hab noch Draht um Welle wickeln und schweissen/löten gefunden und halt ne menge O förmige Bleche in ner Helix aneinanderschweissen und um die Welle legen ... wird aber ehr im grösseren Masstab bei Förderschnecken für Pellets gemacht.

... Eine lange Holzschraube missbrauchen oder nen Korkenzieher (die Bauform mit Kern)

für reiche auf ner Indumaschine "wirbeln"...ne cnc Drehe ... ne cnc Fräse mit ner Achse ...

gibts keine Gewindeschneider für sowas?

cu
Hirte
hd
Re: Granulat Extruder
11. September 2012 04:28
hi hirte
das problem dabei ist die progressive steigung der schnecke, aber mit ner 5. achse (teilkopf) wärs realisierbar.
gruss hd
Re: Granulat Extruder
11. September 2012 06:12
Ihr müsst euch darüber im Klaren sein dass ihr nicht eine Standardschnecke fertigen werdet. Ich habe jetzt etwa 10 unterschiedliche Geometrien ausprobiert, bis ich jetzt eine vorerst brauchbare Geometrie gefunden habe.
Es gibt noch eine Möglichkeit cnc-gesteuert eine Helix zu fahren, das in Verbindung mit einem Scheiben-o. T-Nutenfräser kann unter Umständen auch zum Ziel führen, ich habe mich aber nicht getraut es zu testen. Die Belastung für den Fräser ist nicht optimal und das macht dann bei einem Stahl mit ausreichend hoher Festigkeit größere Probleme.
Viel Erfolg
Philipp
In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.

Klicke hier, um Dich einzuloggen