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Erfahrung mit PET

geschrieben von Culain 
Re: Erfahrung mit PET
31. October 2015 06:07
Sicher, dass deine Platte beschichtet ist? Kann ja mal passieren....

Hast du mal mit Silikonspray rum gespielt, bei deinen Lagern oder so? Das Zeugs ist die Hölle und aus jedem Drucker zu verbannen.

Ich habe jetzt auch mal das probiert, was Sascha hier empfohlen hat. 100 Grad Platte und Layerhöhe des ersten Layers auf 100%.
Das ist perfekt. an einem Zylinder mit 10mm Durchmesser hebe ich meine Platten an, wenn nach dem Druck die Platte noch 60 Grad hat. Nicht ab zu bekommen.

Ich würde nicht aufgeben, das Material ist dafür einfach zu genial.

Gruß


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Re: Erfahrung mit PET
31. October 2015 08:20
Nee, mit Silikonspray bin ich ganz ganz vorsichtig. Das kam nicht zum Einsatz.
Die Druckplatte kam nur mit Alkohol und Aceton in Kontakt gekommen und ich gehe mal davon aus, dass Frank die Platte beschichtet hat. Is halt ein grauer schmieriger Film wie dünne Wasserfarbe (optisch betrachtet) drauf.
PLA haftet richtig gut. Das löst sich erst, wenn es kühl ist. Das PETG haftet wie gesagt Null und das bei 100Grad

Ich hab nun Benzin und Bremsenreiniger und das teste ich nacheinander aus. Mehr kann ich nicht tun.

Gruß
Andreas

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.10.15 08:21.


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau
Sparkcube: Komplett auf 24V - DDP 8mm + 1,5mm Carbonplatte - RADDS 1.5 + Erweiterungsplatine + RAPS128 - Nema 17/1,7A 0,9 Grad - ind. Sensor für Z-Probe (kein ABL) - FTS - Titan Booster Hotend - Sparklab Extruder - Firmware Repetier mit @ Glatzemanns G33 - Repetier Server pro - Simplify3D
Re: Erfahrung mit PET
31. October 2015 10:51
Hast du dein Filament mal geölt? Ich meine dass die Jungs von Extrudr damals gesagt haben das dies katastrophal für die Haftwirkung von PETG ist.


Gruß,
Steffen

Geetech Full-Acrylic Graber Air V3 SteBa Edition, v6 J-HEAD v5 E3D Custom Hotend, 230v Induktionskochfeldheizplatte mit Aceton Beschichtung, Rumpsbaradds 64-Bit AliExpress Edition, Softeisextruder
Re: Erfahrung mit PET
31. October 2015 11:33
Nö, ich habe noch nie irgendein Filament geölt.
Aber Danke für den Hinweis.

Ich muss erst mal entspannen und baue daher gerade zur Entspannung mal auf Glatzemanns 3-Motoren Autoleveling um.
Es fängt auch hier gut an, denn meine mich seit der Lehre begleitete ERSA Lötstation hat den Geist aufgegeben. eye rolling smiley

Gruß
Andreas


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau
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Re: Erfahrung mit PET
31. October 2015 12:19
Das hat bei mir die Haftung bei kleinen Teilen stark verbessert eye rolling smiley


--
Microsoft MVP in den Kategorien DirectX/XNA * Visual C++ * Visual Studio and Development Technologies seit 2011

  • Mein Erster (RAMPS 1.4, Selbstbau WolfStrap-Derivat mit Linearführungen, Wade Extruder und E3D lite6 Hotend)
  • Cub44 (Selbstbau Dual Wire Gantry Derivat mit Zahnriemen und Linearschienen, RADDS 1.5 und DUE, Custom Hotend - E3D like, Compact Bowden Extruder)
  • HexMax (sechseckiger Delta (eigenes Design) mit Druckraum 300mm Durchmesser und >=400mm Höhe, RADDS 1.5, 24V, Custom Hotend, Compact Bowden Extruder)
  • P3Steel Toolson MK2 - Keine Zeit zum selbst planen ;-)

Andere Projekte: FSR Board (ABL-Sensor-Platine inkl. Firmware) * ThirtyTwo (32Bit RepRap-Firmware)
Re: Erfahrung mit PET
21. November 2015 04:41
Wie sieht es bei euch mit Überhängen und dem ersten Layer nach dem Infill aus ?

Der erste Layer nach dem Infill fällt bei mir komplett in den Infill rein. Druckt ihr alle mit Kühlung oder ?

Hab das noch nicht im Griff weil die Lüfter meinen Cyclops so stark anblasen das mir die Temp auf Störung geht. Denke aber das ich das mit Kapton hinbekomme smiling smiley

Sieht man hier recht schön :

Filament Kühlung

evtl. bin ich auch ein bisschen zu heiß unterwegs. Wie oder mit welchen Parametern druckt ihr so ?

Hab auch das PETG von Extrudr und bin begeistert ! In Kombination mit dem Filaprint bekommt man das nicht mal kalt von der Platte grinning smiley
Re: Erfahrung mit PET
21. November 2015 05:11
Moin,

habe mir jetzt mal hitzefeste 2-Komponenten Silikon bestellt und will dann den ganzen cyclops-Klotz eingiessen, so daß nur noch die Düse rausschaut.
Das sollte helfen und auch die doch recht hohe Wärmeabstrahlung nach unten mindern.
Werde mal berichten wenn´s fertig ist.

Grüße

Sascha



Quote
4ndi

Hab das noch nicht im Griff weil die Lüfter meinen Cyclops so stark anblasen das mir die Temp auf Störung geht. Denke aber das ich das mit Kapton hinbekomme smiling smiley
Re: Erfahrung mit PET
21. November 2015 05:23
Auch mit isoliertem Heizblock bekomme ich gute Ergebnisse nur mit direkter Kühlung beim Druck. Die Unterschiede in der Qualität sind immens.


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Re: Erfahrung mit PET
21. November 2015 05:44
Alles klar dann weis ich ja was zu tun ist grinning smiley
Re: Erfahrung mit PET
21. November 2015 06:18
Quote
4ndi
Wie sieht es bei euch mit Überhängen und dem ersten Layer nach dem Infill aus ?

Der erste Layer nach dem Infill fällt bei mir komplett in den Infill rein. Druckt ihr alle mit Kühlung oder ?

Von der Theorie her muss PETG beim Druck nicht gekühlt werden. Es expandiert ja nicht wie PLA nach dem Austritt aus der Düse.
Gehobene Zielsetzung sollte es also eigentlich sein PETG ohne Kühlung zu drucken.

Mittlerweile drucke ich fast alle größeren PETG Teile ohne Kühlung. Das minimiert das warping nochmals deutlich.
Das hat aber auch gedauert um bis zu diesem Punkt zu kommen bzw. die Parameter zu finden.

Und ja, auch Bridging funktioniert ohne Kühlung.

Kleine Teile oder wenn die Druckplatte nichtmal ansatzweise voll wird noch mit Kühlung.
Stellenweise füge ich nur mal ganz sporadisch M106 und M107 in den G-Code.
Eigentlich nur noch dort wo sehr steile Überhänge sind.


Lars - Blog, Thingiverse, Git

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Re: Erfahrung mit PET
21. November 2015 14:27
Also wenn ich kleine Teile drucke verhält sich das Komplete Teil wie weicher Gummi. Und die Düse "rührt" da drin rum smiling smiley Ich denke ein große rolle spielt schon die Wärme Abstrahlung des Cyclops Hotends. Hab mir jetzt im Baumarkt so Glasfaser Laminier Matten geholt und werde mit Hilfe von Kapton Klebeband dies mal ein wenig eindämmen und das Ergebnis dann vergleichen. Derzeit hab ich eine Hülle von 0,8mm sprich 2 Layer und bei 15% Infill bekomm ich nicht einmal die Oberfläche geschlossen hin. Es sind kleine Löcher zu sehen.





Sparkcube 1.1 /// RADDS 1.5 und DUE RAPS 128 und TMC 2100 /// E3D Cyclops /// Repetier Firmware /// Simplify 3D /// BQ Cyclops 3D Scanner
Hexagon V2 /// RADDS 1.6 und DUE RAPS 128 /// Repetier Firmware

Thingiverse
Re: Erfahrung mit PET
23. November 2015 03:22
Hallo "4ndi",

> . . . verhält sich das Komplete Teil wie weicher Gummi. Und die Düse "rührt" da drin rum < das hört sich an, wie . . .

kann es sein das dein Flow zu hoch ist, ich hatte in den Anfängen auch "zu viel" Material gefördert und damit erst das Problem geschaffen.
Bin dann mittlerweile (obwohl der Drucker richtig kalibriert ist) bei PETG bis auf 90-92% runter und die Ergebnisse sind Top.

Gruß Didi


Aktuell:
Selfmade-Drucker mit Wasserkühlung u. Carbon-Wechselplatte,
Selfmade-Drucker ( Nr. 7 in Arbeit . . . ), CAD Creo 3.0/4.0 , Mac, Cura, Prusa Slicer . . .
Re: Erfahrung mit PET
23. November 2015 06:12
HI grinning smiley

kann gut sein ! bei mir passt so einiges noch nicht ^^ da ich so im allgemeinen eher noch Neuling bin !

Hab gerade mal sein ein Test Teil gedruckt :

Test your 3D Printer !

sieht bei mir so aus :



Ich musste direkt lachen grinning smiley ein bisschen vom Spinnenbefall gereinigt sah dass dann so aus :



Retract hab ich 0,8 mm / mach ich mehr ist an der ersten stelle wo weiter gedruckt werden soll zu wenig. Muss mal alle Einstellungen nochmal durchgehen aber im Moment bin ich eher ratlos.
Das mit dem Flow werde ich mal testen ! Daran hab ich noch gar nicht gedacht. Vielen Dank !

7-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.15 06:41.
Re: Erfahrung mit PET
04. December 2015 04:48
Nur zum Nachgang. Was auf der PEI DDP nicht funktionierte. Auf der Carbonplatte hält das PETG von Sascha wie PLA. grinning smiley
Link

Gruß
Andreas

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.15 04:49.


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau
Sparkcube: Komplett auf 24V - DDP 8mm + 1,5mm Carbonplatte - RADDS 1.5 + Erweiterungsplatine + RAPS128 - Nema 17/1,7A 0,9 Grad - ind. Sensor für Z-Probe (kein ABL) - FTS - Titan Booster Hotend - Sparklab Extruder - Firmware Repetier mit @ Glatzemanns G33 - Repetier Server pro - Simplify3D
Re: Erfahrung mit PET
21. April 2016 14:16
Quote
Glatzemann
Das hat bei mir die Haftung bei kleinen Teilen stark verbessert eye rolling smiley
Ist schon etwas länger her aber gerade teste ich auch meinen Drucker mit PETG.
Erster Layer ist kein Problem aber irgendwie hab ich den Eindruck, dass sich die Düse langsam zusetzt und daher hatte ich auch schon mal an ölen gedacht.
Bei PLA und meinem Protos funktioniert das sehr gut.
Die Frage ist ob das die Haftung auf der PEI -DDP von Frank schädigt?
Irgendwo glaube ich das schon mal gelesen zu haben.

LG

Wolfgang
Re: Erfahrung mit PET
22. April 2016 01:52
Also wer das mit dem Ölen von dem Filament hier aufgebracht hat, den sollte man steinigen.

Letztendlich ist das was wir hier machen, ja eine Art von "kleben". Geht ihr auch hin und streicht die Klebestellen vorher kräftig mit Öl ein ?
Das ist nichts anderes was ihr da macht confused smiley

Und dann nachher klagen, das es nicht auf dem Tisch hält, oder die Layer nicht richtig haften.


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Erfahrung mit PET
22. April 2016 03:14
thumbs up vielleicht glauben sie Dir ja, Wolfgang!

Gruß Didi


Aktuell:
Selfmade-Drucker mit Wasserkühlung u. Carbon-Wechselplatte,
Selfmade-Drucker ( Nr. 7 in Arbeit . . . ), CAD Creo 3.0/4.0 , Mac, Cura, Prusa Slicer . . .
Re: Erfahrung mit PET
22. April 2016 04:56
Und nochwas, wegen der Haftung auf dem Tisch.

Ich hab mir vor ein paar Jahren die Pei-Platte von Mtplus.de gekauft. Ich weis, die sind nicht grad billig, aber da drucke ich jetzt schon ein paar Jahre drauf.
Ihr werdet es mir nicht glauben, aber da drunter hab ich eine Alu-DDP...jetzt fragt mich nicht, warum die da drunter ist tongue sticking out smiley...weil die ausprobiert hab, und die relativ plan ist... warum hab ich die andere drauf gemacht .... tja... weil die Aluplatte nicht mehr funktionierte. Die Beschichtung schleißt sich ab.Halbes Jahr und das wars.

Bei den GFK-Peiplatten muss ich mir keine Gedanken wegen der Haftung machen. Ich WEIS das es haftet. Egal was ich drauf drucke. Richtige Temperatur eingestellt und ab dafür.
Da muss ich mir gar keinen Kopf wegen machen. So lange wie die jetzt schon hält, und was ich da schon alles drauf gedruckt hab, hat sich der Preis schon mehr wie einmal amortisiert.

Aber kauft ruhig weiter billig, ich werd mir einen grinsen, wenn ich hier so lese wie ihr euch rum quält und vor der Maschine sitzt "hält es oder hält es nicht".
Ich schicke den Druck ab, und zeichne/arbeite weiter...brauch ich garnicht mehr hinsehen.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.04.16 04:57.


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Erfahrung mit PET
22. April 2016 06:38
Hi,

so hochkomplex ist das jetzt aber auch wieder nicht, geht mit Buildtak und Filaprint auch.
ab 50 Grad hält PET (Orbitech und Motedis bis jetzt) perfekt, Wundermittel is es aber halt auch keines - die Kupplungen von Loco kann ich ohne Brim auch nicht drucken.

BG Jörg


Meine Drucker: Geeetech i3x (Acryl Prusa i3) / P3Steel toolson edition / CL260 / China Delta mit reraptoolsfsr, smoothieware / Creality CR10/ Tronxy X1 / Renkforce RF100 / Ender 2/ Hypercube/Tronxy X3S / Tronxy X5S / Ender 3 / Alfawise U10
my thingiversthings / Location: AT/Wien
Re: Erfahrung mit PET
22. April 2016 08:22
Klar, man muss schon mit dem Drucker umgehen können...Wunder können die alle nicht vollbringen.


Mfg
Wolfgang
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Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Erfahrung mit PET
22. April 2016 09:21
Quote
Stoffel15
Also wer das mit dem Ölen von dem Filament hier aufgebracht hat, den sollte man steinigen.

Letztendlich ist das was wir hier machen, ja eine Art von "kleben". Geht ihr auch hin und streicht die Klebestellen vorher kräftig mit Öl ein ?
Das ist nichts anderes was ihr da macht confused smiley

Und dann nachher klagen, das es nicht auf dem Tisch hält, oder die Layer nicht richtig haften.
Also ich habe keine Ahnung ob es in der Theorie geht, in der Praxis funktioniert es mit PLA!
Mit meinem Protos hab ich PLA am Ende nur so gedruckt und hatte nie Probleme mit der Haftung zwischen Layern und auch nicht auf dem Tisch!
Durch das "Ölen" wird ganz klar der Widerstand im Hotend und in den gesamten Führungen vermindert was zu einem gleichmäßigeren Fluss führt und auch höhere Filamentvorschübe zulässt.

Auf dem Protos hatte ich aber und werde ich wohl auch nicht bekommen eine DDP mit PEI-Beschichtung von Frank, die im Übrigen eine tolle Sache ist.
Eine solche DDP läuft nun seit einiger Zeit ohne Probleme auf dem meiner Sparkcubevariante. Vermutlich werde ich dem nächsten, im Bau befindlichen Drucker, auch solche eine DDP spendieren.
Das ist aber alles garnicht die Frage, sondern ob die Haftung auf der PEI-Platte durch Rappsöl auf Dauer leidet?
Eigentlich kann man die Frage nur beantworten wenn man das mal getestet hat!

LG

Wolfgang

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.04.16 09:23.
Re: Erfahrung mit PET
22. April 2016 09:42
Quote
Stoffel15
Und nochwas, wegen der Haftung auf dem Tisch.

Ich hab mir vor ein paar Jahren die Pei-Platte von Mtplus.de gekauft. Ich weis, die sind nicht grad billig, aber da drucke ich jetzt schon ein paar Jahre drauf.
Ihr werdet es mir nicht glauben, aber da drunter hab ich eine Alu-DDP...jetzt fragt mich nicht, warum die da drunter ist tongue sticking out smiley...weil die ausprobiert hab, und die relativ plan ist... warum hab ich die andere drauf gemacht .... tja... weil die Aluplatte nicht mehr funktionierte. Die Beschichtung schleißt sich ab.Halbes Jahr und das wars.

Also in diesem Punkt habe ich eine andere Erfahrung gemacht. Die erste DDP, die ich damals bei youprintin3d.de gekauft habe, haftet heute noch wie am ersten Tage. Und obwohl bei 20x20cm, normales Alu und nur 3mm dick ist da auch nix krumm. Nichts desto trotz hat sicherlich jede Druckoberfläche ihre Daseins-Berechtigung.


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Re: Erfahrung mit PET
23. April 2016 07:59
Wenn ich Öl in eine Düse tun muss, stimmt da was nicht...
(zyn on)
aber deshalb steht ja auch auf jeder Art von Klebern "bitte schmieren sie Öl auf die Fläche" . Und nicht "Bitte Öl und Fett und Staubfrei machen....". eye rolling smiley
Öl ist ja auch ein prima Haftmittel....... eye popping smiley
(zyn off)

Diese Beschichtungen auf den Aluplatten sind hauchdünn... auch wenn die in die offen Eloxierte Platte eingebracht werden...
Mit jedem Lösen der Teile reißt man kleine Mengen von dem Pei mit runter. Auch wenn man es durch erkalten von alleine passieren lässt.
Immer wenn die Düse anfangs über den Tisch geschoben wird lösen sich kleine Partikel von der Fläche.
Irgendwann ist oben drauf nur noch das blanke Alu. Nicht nach 2-20 Drucken... da muss die Platte schon richtig beansprucht werden. Dann geht das aber recht plötzlich. Von einem Druck zum nächsten hält das plötzlich nicht mehr. Erst kommen die Ecken hoch, und dann schiebt man nur noch drüber wie auf einer Aluplatte ohne alles.
Die Aluplatten halten wesentlich kürzer wie GFK-Peiplatten.

Ich hatte die ersten Platten davon...und später dann auch den Aluguss Nachfolger... die Beschichtung ist Anfangs richtig klasse.
Ich war auch absolut begeistert. Es ist echt schade drum...aber es funktioniert auf Dauer nicht. Ist halt ein Verschleißteil.

Die Zeit und die Benutzung haben gezeigt, das man deren öfter eine Neue kaufen muss als wenn ich eine Platte verwende die durch und durch aus PEI ist.
Sonst würde ich sie heute noch verwenden.
Nachdem ich aber 3 von den Alu Platten durch hatte, hab ich die alte GFK-Pei wieder drauf geklebt. Die bleibt jetzt auch drauf.

Mehr wie sagen kann ich es nicht.... aber ich druck ja erst seid ein paar Monaten....smoking smiley ich hab keine Ahnung.


Mfg
Wolfgang
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Re: Erfahrung mit PET
26. April 2016 05:19
Hi,
ich möchte wegen der Haftung auf einer DDP auch noch was sagen.
Ich habe eine DDP von einem anderen Händler, der vor 1 Jahr hier mal empfohlen wurde. Weiß aber jetzt nicht mehr wo.
Die Platte hat keine wirklich Färbung, sie sieht etwas milchig aus. PEI beschichtet.
Teile lassen sich wunderbar drauf drucken.
Ich habe 2 mal den Fehler gemacht sie gründlich zu reinigen (Aceton). Danach hielt nichts mehr auf der Platte.
Bremsenreiniger, Iso, Benzin. Je mehr ich probierte desto schlimmer. Ich dachte sie währe hin.
Das erste mal wurde nach und nach die Haftung wieder besser. Nach vieleicht 2-3 Tagen.
Dann später den Fehler nochmal mit Aceton, sollte ja eigentlich gut sein. Wieder war die Haftung für PETG dahin.
Danach " weils schnell gehen mußte" hab ich kurz nen Sprüher Haarspray drauf. TIP: Super geholfen.
Teile lösten sich als wenn sie neu wäre.
Seitdem reinige ich die Platte nur noch mit einem trockenen Zewa und ab und an nen spritzer Wasser. Keine Probleme mehr.

Eigentlich hält alles und wenn die Platte kalt ist liegt alles lose drauf. Egal ob eine Kantenlänge von 20cm oder nur 1cm.
Vieleicht kann man also die Platte auch Überreinigen winking smiley


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Re: Erfahrung mit PET
27. April 2016 03:28
Kann man Sascha....ich habe meine fast 7 Monate nicht ein einziges Mal gereinigt. winking smiley

Und Wolfgang hat Recht....wer Öl für PLA braucht....sollte sich dringend mal ein funktionierendes Hotend anschaffen. winking smiley


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Re: Erfahrung mit PET
27. April 2016 03:33
Kann mich dem nur anschließen. Habe auch bei meiner ersten Platte den Fehler gemacht da mit Aceton und anderem Zeugs zu "reinigen". Bei der aktuellen bin ich nur mal mit trockenem Zewa drüber. PETG hält bestens. Aktuell mit 90°/75° und bei Raumtemperatur ist alles lose.


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Re: Erfahrung mit PET
27. April 2016 03:33
Waschbenzin.


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Re: Erfahrung mit PET
27. April 2016 13:07
Ich hab eine Sprühflasche Glaseiniger neben dem Drucker stehen. Ab und zu einen Spritzer, den ich mit einem Papiertuch abwische. Zum Staubbinden.

Gruß
Andreas


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Re: Erfahrung mit PET
30. April 2016 01:32
Also, das mit dem Aceton kann nicht sein.
PEI ist nicht Aceton löslich. Das Aceton entzieht dem PEI das Wasser, was dazu führt das das klebt wie sau.
Wenn die sehr kleben, legt man über Nacht einen feuchten Lappen drauf... dann wird das wieder besser.
Ich mach die GFKPEI-Platte immer mit Aceton sauber. nutzt aber nur bei ABS wirklich was. PLA/Petg löst sich nicht mit Aceton. Also werde ich damit auch die Rückstände kaum runter bekommen.
Waschbenzien nutzt bei ABS nichts.. soll aber bei PLA gut funktionieren.
Alkohol ist ein Fettlöser, das nimmt die Tingertappen weg.
Spiritus, was ja auch Alkohol ist, hinterlässt einen weißen Schleier (vermute das Vergälungsmittel). Ich hab eine Weile lang Aceton mit Spiritus gemischt...dann aber wieder reines Aceton genommen. Danach dann wieder mit einem feuchten Küchentuch drüber. Funktioniert bei ABS am besten.

Bei Glasreiniger wäre ich vorsichtig. Da sind auch Stoffe drin, die dafür sorgen, das das Wasser "streifenfrei" vom Glas perlt.
Nehmen also Einfluss auf die Haftung vom Wasser auf dem Glas... eine Art "Antihaftschicht".

Bei der Aussage Bremsenreiniger wäre ich auch vorsichtig, da müßte noch die Marke dabei. Wegen der Zusammensetzung. Hab ich aber selber noch nie versucht.

Die Alu-DDPs verschleßen mechanisch und nicht chemisch.
Man kann aber versuchen sie zu regenerieren, indem man ein paar Krümel PEI in Dichlomethan löst, und das auf die Platte pinselt. Vorsicht Krebserregen..."sehr gesund"...


Mfg
Wolfgang
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Re: Erfahrung mit PET
30. April 2016 01:42
Quote
Wurstnase
Kann mich dem nur anschließen. Habe auch bei meiner ersten Platte den Fehler gemacht da mit Aceton und anderem Zeugs zu "reinigen". Bei der aktuellen bin ich nur mal mit trockenem Zewa drüber. PETG hält bestens. Aktuell mit 90°/75° und bei Raumtemperatur ist alles lose.

Also PET ist ja, durch seine konsistenz, das was am einfachsten zum haften zu kriegen ist...das krallt sich ja überall fest. Wer damit Haftungsprobleme hat, dem ist kaum zu helfen winking smiley
(zyn on)
Das kannst du ja schon auf nem warmen Lappen drucken und kriegst es nicht mehr runter...
(zyn off)

Nur sollte man weder Silikonspray noch Öl an das Filament tun, wer schon mal einen tropfen Öl auf den Tisch gekriegt hat (z.B. beim abschmieren der Laufstangen), weis was das für einen Spass gibt das weider runter zu kriegen.
Noch besser ist Silikonspray an die Laufwellen...da kommt dann noch mehr Spass auf. Die Sauerei ist kaum noch vo Tisch zu kriegen.


Mfg
Wolfgang
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