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Prometheus V2 Hotend

geschrieben von arndtw 
Prometheus V2 Hotend
11. March 2016 06:09
Ich bin gerade dabei, mir einen zweiten Mendel 90 nach meinen Vorstellungen zu bauen.
Hab eigentlich alles zusammen bis auf das Hotend. Ich drucke sowohl PLA als auch ABS.
Jetzt bin ich über das Prometheus V2 gestolpert. Hat jemand von Euch Erfahrung damit? Habt Ihr andere Empfehlungen?

Gruß Wolfgang
Re: Prometheus V2 Hotend
11. March 2016 06:15
[www.youtube.com]

Bringt dich vielleicht weiter....


[www.facebook.com]

Power is nothing.....without control!
Re: Prometheus V2 Hotend
11. March 2016 15:01
Danke für das Video..... Na da bleib ich bei meinen Merlin

Merlin Merlin über alles, über alles in der Welt... *sing *


Prusa Air 2
Merlin Hotend (passiv und verlängert)

Eigenbau X300 Y500 mit verlängertem Merlin Hotend
BIQU Magician
JGAURORA A5
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--------
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Re: Prometheus V2 Hotend
11. March 2016 15:03
Der Daniel von FF schwört auf das Ding....aber der ist ja auch ganz dicke mit dem....soll ich Entwickler sagen....na dem Kerl halt.

Gruß


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Power is nothing.....without control!
Re: Prometheus V2 Hotend
11. March 2016 17:52
Mit teflon läuft nun mal alles besser....


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Re: Prometheus V2 Hotend
12. March 2016 04:16
Ich habe anscheinend irgendwas nicht mitbekommen. Aus Euren Posts werde ich nicht schlauer...
Re: Prometheus V2 Hotend
12. March 2016 04:34
Wenn du einfach nur drucken willst mit der Robustheit eines russischen Panzers, dann kauf es besser nicht

Wenn du aber Spaß am kalibrieren, einstellen, Tests mit verschieden hoch angesetzten Heizzonen und und und hast, dann ist das das richtige für dich.


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Re: Prometheus V2 Hotend
12. March 2016 05:07
Und der russische Panzer ist das Merlin? Wo kann man das in D bekommen? Fabber-parts habe ich schon gesehen, zahle aber lieber mehr, wenns problemlos läuft
Re: Prometheus V2 Hotend
12. March 2016 05:14
Quote
Stud54
Der Daniel von FF schwört auf das Ding....aber der ist ja auch ganz dicke mit dem....soll ich Entwickler sagen....na dem Kerl halt.

Gruß


Moin Stud54:
Ich bin nicht "dicke" mit dem Kerl (Entwickler von Prometheus), sondern wir pflegen ein normales geschäftliches Verhältnis und ich schätze seine Arbeit,
da Sie uns zu besseren und zuverlässigeren Drucken mit All-Metal Hotends verholfen hat.


Ich habe mich damals für das Prometheus V1 entschieden, da zu dieser Zeit das E3D V5 Verstopfungsprobleme mit sich brachte.
Auch seit Release von V6 hört man immer wieder von Problemen. Ich selber hatte auch V5 und V6 bei Neuerscheinung intensiv getestet.
Damals gab es auch noch keine Edelstahl oder beschichtete Düsen, die langlebiger sind bzw das Verstopfungsproblem lindern oder eliminieren.


Das Prometheus war und ist hier seiner Zeit voraus. Eine polierte, durchläufige Edelstahldüse mit weniger Widerstand und Reibung, keine Fugen im und über dem Heating Block.
Zu guter letzt ist die Verarbeitung auf sehr hohem Niveau.
Gerade für fortgeschrittene User oder im Einsatz konkreter Anwendungen ist dieses Hotend in jeden Fall sein Geld Wert. Die Schmelzzone ist individuell anpassbar für den Schnellen oder sehr akkuraten druck oder eben die gute Mitte smiling smiley
PETG druck sich traumhaft. Es tritt kein Stringing auf, ein Anheben des Rückzugs ist nicht oder nur in nicht relevanten Maße notwendig.
Richtig konfiguriert können auch sehr hohe Durchsätze (auch PETG) gefahren werden.

Gibt es Nachteile ? Na klar.
der Düsenwechsel ist aufwendiger und die Ersatzdüsen kosten mehr, wobei Edelstahl länger hält als die Messingdüsen.
Ich drucke 90% mit 0.4mm Düse. Ein Wechsel kommt daher ehre selten vor. smiling smiley



Stuf54: Zu deinem geposteten Video. Sorry aber das ist ein Farce smiling smiley



Herr Sanladerer hat das Hotend nicht entsprechend der Anleitung, sondern schlichtweg falsch zusammengebaut und die Übergangszone mal eben um das ca. 6 fache verlängert, dabei die Schmelzzone halbiert.
Das ihm das nicht aufgefallen ist aber vor allem, dass das Video noch online ist, nunja. Nicht mein Brei.
Da soll sich einer wundern das eine Boing 747 mit 2 Taktergemisch nicht abhebt.

Wie das Drucken mit Prometheus aussehen kann ?




Hier mit PETG - click aufs Bild leitet euch auf YTube.




PLA



plaTec





Zusammengefasst, dieses Hotend ist meine erste Wahl, weil es sich bei mir im Einsatz (2 Jahre) bewährt hat.
Zum Thema russischer Panzer => FilaHead



Viele Grüße

6-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.16 05:51.


Onlinestore: www.filafarm.com & Galerie
Re: Prometheus V2 Hotend
19. March 2016 18:13
Hallo Daniel

Das Prometheus ist aber leider auch kein Allheilmittel.
Ich habe es seit etwa 5 kg PLA im Einsatz (bis dahin Problemlos), heute hatte ich leider schon einen ersten Extrusionsaussetzer damit bei einem schwierigen Druck (mit schwierig meine ich schwer für´s Hotend, also 0,1 mm Schichtstärke, viele kleine Islands und damit viele Retracts).



Vielleicht lag es auch an eurem Filament (schwarzes Filafarm-Filament): Bei den ersten beiden Versuchen habe ich mit Filafarm-PLA mit 0,1mm gedruckt, beide male kam es sporadisch zu Extrusionsfehlern. Beim dritten mal habe ich alles nochmal mit 0,15mm Schichtstärke und mit Innofil3d-Filament gedruckt, dieses mal gab es keine Probleme. Generell braucht das Hotend ca 5-10 °C mehr als ein E3d-V6 für das selbe Ergebnis.

Wegen der flacheren Düsengeometrie sind Überhänge damit auch noch etwas problematischer als mit dem E3d-v6

Mit welchen Einstellungen (Schichtstärke, Geschwindigkeit, Beschleunigungswerte) wurden eigentlich die Teile auf den geposteten Bildern gedruckt und um welchen Drucker handelt es sich dabei?

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.16 18:26.
Re: Prometheus V2 Hotend
26. March 2016 19:29
Hallo Legion 2.3,

Allheilmittel ist ein weitreichender Begriff in diesem Zusammenhang.
Du schreibst das 5Kg PLA problemlos gedruckt wurden und jetzt bei einem neuen "schwierigeren" Druck ein Problem auftritt, dazu noch ein Erstdruck.
Das sind exzellente Werte, welche die allerwenigsten erreichen smiling smiley Ich kenne niemanden der 100% Ausbeute auf Anhieb erzielt.

Bzgl. der Düsengeometrie, so drucke ich auch mit dem FilaHead ohne weiteres starke Überhänge, dessen Spitze ist noch ein gutes Stück flacher. Viel Kühlung bei PLA, ggfls Perimetergeschwindigkeit runter und die Layerbreite anpassen.
Es ist richtig, das Prometheus benötigt in der Slicersoftware etwas erhöhte Temperaturen. 5-10°C. Dies hängt mit der Position des Thermistors und der Wärmeübertragung an der Edelstahldüse zusammen.
Ein FilaHead kommt auch mit niedrigeren Temperaturen als E3D und Prometheus klar, da dort der Thermistor sehr nah am Schmelzbereich anliegt und der Block aus Messing gefertigt wird.

Zu deinem Problem, würde die Retract Settings noch einmal überprüfen (ggfls kürzer und langsamer).
Eine sichere Lösung für deinen Druck dürfte die 0.3 oder 0.35mm Düse sein.
Auch mit den verstellbaren Schmezzonen kann man gut arbeiten, wenn man höchste Präzision braucht.

Wir drucken mit 0.12-0.3mm Layerhöhe, 60-200mm/s. Die Beschleunigungswerte sind je nach Maschine und erforderlicher Qualität unterschiedlich.
Ich bin sehr zufrieden mit den Prometheus Hotends, nach wie vor.

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.03.16 19:39.


Onlinestore: www.filafarm.com & Galerie
Re: Prometheus V2 Hotend
27. March 2016 07:02
So langsam glaube ich, dass das Prometheus Probleme mit dünnen Schichtstärken und/oder kleinen "Inseln" (Teilflächen) bzw mit wenig Vorschub hat.





Dieses Teil wurde mit grünem Innofil-3d-PLA gefertigt bei 0,1 mm Schichthöhe und 230 °C. Die Geschwindigkeit betrug 90 mm/s, wobei diese bei den äußeren Perimetern kontinuierlich auf 40% dieses Wertes reduziert wird (Slicer: Simplify3d).
Das untere Segment des Teils ist bis auf 2 Layer überwiegen noch in Ordnung. Im oberen Segment, wo die Inseln kleiner und die Retracts häufiger werden, scheint das Prometheus extreme Probleme zu bekommen. Wie man sieht, fehlt hier an vielen Stellen Material. Man erkennt relativ deutlich, dass zu Beginn jeder Insel zunächst kaum Material gefördert wird, wohingegen der äußerste Perimeter oft wieder in Ordnung ist.

Diesen Druck habe ich mit verschiedenen Retract-Einstellungen (0,6 mm - 1mm Retract bei 30 - 50 mm/s) und unterschiedlichen Temperaturen (210°C - 230°C) getestet, ohne Besserung.
Ein direkt im Anschluss gedrucktes Teil mit 0,2 mm Layern und größerem Querschnitt wurde hingegen wieder perfekt damit gedruckt.

Möglicherweise könnten die kleinen Inseln gelingen, indem ich bei jedem Retract extra Material extrudieren lasse, aber das könnte bei größeren Querschnitten wieder zu Überextrusion führen.

Vielleicht ist es möglich, durch Änderung und Anpassung etlicher Parameter das Teil irgendwie doch erfolgreich zu drucken, doch ich habe ehrlich gesagt keine Lust, bei jedem Teil erst die richtigen Einstellungen ertesten zu müssen. Daher habe ich wieder mein altes E3d-v6 mit neuer Düse und neuem Heatbreak eingebaut und der Druck ist auf Anhieb bei den gleichen Einstellungen mit 220°C gelungen:



Ich habe keine Ahnung, wieso das Prometheus mit diesem Teil Probleme hat. Ich habe die Düse schon mit Rapsöl behandelt, um die interne Reibung zu senken und die das Hotend so konfiguriert, dass es für feine Ausdrucke eingentlich ideal sein sollte:



Bei 230°C kann man das Material mit 2 Fingern mit wenig Wiederstand bis etwa 15 mm/s durch die Düse des Prometheus drücken, die Düse ist also nicht vertopft. Vielleich liegt es am Edelstahl: Durch die niedrigere Wärmeleitfähigkeit des Materials muss eine höhere Temperatur eingestellt werden. Bei sehr langsamen Vorschub wiederum verkocht das Material im Inneren möglicherweise schon, was diese Aussetzer zur Folge hat, aber das ist nur eine Theorie.

Tatsache ist, dass bei gleichen Einstellungen das E3d-v6 bessere Ergebnisse liefert als das Prometheus, zumindest bei mir. Wenn ich dafür vielleicht alle 300 Betriebsstunden die Düse oder den Heatbreak tauschen muss aufgrund von Ablagerungen, nehme ich das in Kauf.
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