Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
12. December 2016 12:37
Hallo Miteinander,

aus der Netzteilgeschichte halte ich mich ebenfalls (bei mir Mangels Wissen) raus; denke aber ebenfalls das hier ein einziges Netzteil mit genügend Leistung das A und O ist.

Ich wollte eigentlich noch was zum Eigenbau von einem 3D-Drucker loswerden.

Hier kann ich nur jedem empfehlen mal ein Konzept auszuarbeiten und mit eigenen Teilen umzusetzen.
Ihr werdet Euch wundern an welche Grenzen und auf welche Probleme man bei der Geschichte stößt.
Ich bin inzwischen ja bei V3 meiner Eigencreationen.

Allein bei einer Vergrößerung des Druckbereiches von 200 auf 300mm erlebt man das ein o. andere blaue Wunder.
(Verzug von Material, Durchbiegung, Toleranzen die sich ungünstig aufaddieren, etc.)

Auch schon beim Konzept (bewegt sich der Kopf und/oder das Bett) kann man grandios Scheitern.

Wenn man dann noch an die Geschichte dran will ohne z. B. den K8200 verstanden zu haben ist so ein Vorhaben fast zum Scheitern verurteilt.

Trotzdem kann ich jedem nur empfehlen mal so ein Projekt durchzuziehen; was man dabei an Wissen mitnimmt ist super und vielfältig.
(Mechanik, Elektrik/Elektronik, Schwingungstechnik, da ist aus jeder "Waffengattung" was dabei!)

Gruß

Oliver


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
Z-Links: 1 x Kugelumlaufspindel 12x4, Z-Rechts: 2. Kugelbüchse, X/Y-Umbau auf GT2-Riemen, 24V/120W Netzteil
für Bett via Relais-Schaltung, vom Board gesteuerter Hotend- und Logiklüfter via MosFET-Schaltung.

Weitere/detailliertere Infos zu Umbauten/Eigenkonstruktionen an/von meinem/meinen 3D-Drucker(n) findet Ihr unter:

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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
12. December 2016 13:08
Es ist keine besonders schlaue Idee, Schaltregler in Reihe zu schalten wenn das die Spezifikation nicht explizit so vorsieht.
Und das ist bei diesen Computerdingern nicht der Fall.
Kauf dir bei Reichelt oder Pollin ein Passendes und gut ist.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
12. December 2016 14:09
PS:
die preiswerten Netzteile bei Pollin haben offen liegende Anschlußklemen.
Bei Thingiverse z.b. gibts richtig gute Abdeckungen!

[www.thingiverse.com]

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.12.16 14:10.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
12. December 2016 16:29
Hallo Freunde des 3d Drucks

Ich folgen euch schon seit dem ich mir den K8200 vor 2 Jahren gekauft habe ! Seitdem bin ich immer sehr froh gewesen das ich euch heimlich folgen durfte. Jetzt möchte ich mich mal kurz melden um zu zeigen was ich mittlerweile erreicht habe , bin auch sehr zufrieden über meine druck Ergebnisse ! Leider habe ich jetzt noch ein winziges Problem . Ich habe an der äußeren Schicht immer solche kleinen Nasen und darum jetzt meine Frage an die Spezies unter euch wie bekomme ich diese weg oder minimiert ?
LG Björn
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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
12. December 2016 19:28
Hi,

ich habe meinen Velleman seit Anfang 2014 glaub ich und sehr gepimpt, allem vorran natürlich die Spiegelfliese, 24V Heiznetzteil und eine Turbokühlung.... Auch wenn er nach endlosen Verbesserungen am Ende noch brauchbare Sachen produzierte ist dies hier doch ein Abgesang auf den k8200. Ich habe grad einen Original Prusa i3 mk2 aufgebaut und man was ein Unterschied. Sicher wäre der Bau nicht so problemlos gelaufen ohne die viele Erfahrung die ich mit dem Velleman gesammelt habe. Aber hey ich habe noch nicht mal mit einem "Elektromarkt"-NEO auf Anhieb einen perfekten Erstdruck erzielen können. Und wie klein der i3 gegenüber dem k8200 ist trotz größerem Bauraum. Und PETG.... was ein geiles Material.

Keine Ahnung was ich mit dem Velleman mache, eine Platinenfräse? Ein Roboter bauen? Hmmm. Ideen wilkommen ;-)

Viele Grüße,
Carsten

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.12.16 19:29.


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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 07:12
Hallo Donboy, da scheinen wir ja fast in der selben Branche zu sein (gewesen) Ich nehme gerne alte Netzteile aus PC´s die sind noch nicht ganz so ausgereitzt wie heute, meist primär getacktet und haben einen wenn auch sehr kleinen Trafo wegen der hoen Frequenz. Da gibt es noch eine Trennung zwischen Netzt und Verbraucher. Netzteiltechnik im Einzelnen hier zu erklären dürfte aber etwas zu weit gehen.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 11:24
@Calli:
Der Bauraum beim Prusa i3 mk2 ist mit 250 x 210 x 200 sicherlich recht ansehnlich.
die ersten Prusa i3 mit der Gewindestangentechnik waren aber auch nicht der Hit.

Der alte i3 liegt bei ca. 200 Euro; das Gerät wäre nichts für mich.
Wo liegt der i3 MK2 500-700 Euro?

Ein Abgesang auf den K8200 findet meines Erachtens hier nicht statt. Aber es ist nun mal ein Forum für den K8200 und da wird kräftig gebastelt und Informationen ausgetauscht.
Ich vermute, dass die i3-Jünger genauso in Ihren Drucker verliebt sind, wie die K8200-Leute (von denen Du ja scheinbar auch mal einer warst!).
Seinerzeit wo der i3 noch eine Wackelpeter-Nummer mit zusammengeschraubten Gewindestangen, ohne Bettheizung und mit einem Bowden-Extruder der Probleme mit Flex-Material machte, war der K8200 schon etwas weiter (aber auch teurer!).
Das war seinerzeit für mich auch die Kaufentscheidung für den K8200. Dass sich inzwischen einige Drucker recht gut weiterentwickelt haben und der K8200 da im Auslieferungszustand auf dem alten Stand geblieben ist, mag sein.
Aber immerhin ist der Preis für den K8200 von 800 Euro (habe ich noch bezahlt) auf inzwischen ca. 400 Euro runter gegangen.
Aber den i3 MK2 würde ich nicht mit dem i3, den es seinerzeit zeitglich zum K8200 gab, gleichsetzen.

Der i3 MK2 ist eine deutliche Weiterentwicklung und ein Gerät, dass ich mir wahrscheinlich auch sofort kaufen würde. Finde ich auf jeden Fall ein tolles Gerät.
Ich habe mich allerdings vor geraumer Zeit entschieden ein Gerät selbst zu entwickeln und zu bauen und bin nun bei Version 3, da die ersten beiden Geräte
nicht so ideal waren. Technisch haben die zwar funktioniert, aber die Layerlagen lagen nicht so schön aufeinander, da die Geräte zu labil waren.
Einer davon hatte ich übrigens nach dem Prusa-Konzept gebaut (Tisch macht Y, Extruder macht X und Z).
Inzwischen habe ich da eine gute Lösung mit einem kartesischen Prinzip gefunden. Ich finde es halt gut, wenn der Druckkopf X und Y mit einer definierten Masse macht
und der Tisch sich nicht bewegt bzw. nur Layer für Layer abwärts geht. Hier habe ich einen Bauraum von 200 x 350 x 330 realisiert. 300 in X wäre sicherlich auch möglich
wenn ich mir neue Teile bestellt hätte und nicht die alten Teile aus V1 und V2 verbaut hätte. Dieses Gerät darf ich allerdings auch nicht mit dem K8200 vergleichen,
da die Layerlagen und auch die Oberflächen qualitativ sehr gut sind. Und das obwohl ein alter, halblebiger K8200-Extruder auf dem Drucker montiert ist.

Aber meinen alten VW-Käfer (war immer zuverlässig und gut) würde ich auch nicht mit meinem Peugot 308 vergleichen wollen.
Das war halt damals "Stand der Technik" und so muss man das beim K8200 wahrscheinlich auch betrachten.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß mit Deinem i3 MK2 (der sicherlich ein tolles Gerät ist), nach dem Motto "Leben und leben lassen".

So, nun weiter zu K8200:
@Unkapputtbar:
Du meinst sicherlich die Nasen, die beim Start/dem Ende der einzelnen Perimenter entstehen.
Wenn Du den Slic3r benutzt gibt es dort eine Funktion, die die Startpunkte der einzelnen Perimeter z. B. per Zufall setzt.
Unter Slic3r - Print Settings - Layers and perimeter - Advanced



Dort gibt es die Einstellung "Seam Position" (=Naht-Position) mit folgenden Parametern:
- Aligned = Nahtpunkte in Reihe (das wird wohl bei Dir im Standard wohl eingestellt sein!)
- Nearest = optimiert für kurze "Reisewege" des Druckkopfes, aber "Aligned" recht ähnlich.
- Random = Zufall (Startpunkte werden zufällig gesetzt; kann das Teil aber etwas "picklig" aussehen lassen. Einfach mal probieren!)

Du kannst auch "external Perimeter first" ausprobieren. Da werden dann die Layer von außen nach innen gedruckt.

Ich hatte mit der "Aligned"-Einstellung eigentlich nie Probleme, aber irgendwo muß der Layer/der Perimeter ja starten.
Wenn das natürlich im Sichtbereich von einem optisch ansprechenden Teil ist, ist das ev. nicht erwünscht.

Hoffe ich konnte helfen.

Gruß

Oli

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.12.16 12:24.


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 12:11
Quote
unkapputtbar
... Ich habe an der äußeren Schicht immer solche kleinen Nasen und darum jetzt meine Frage an die Spezies unter euch wie bekomme ich diese weg oder minimiert ?

Hi Björn,
wie Oli schon angeführt hat, handelt es sich um ein Problem mit dem Startpunkt des Layers. -> Bis der Kopf auf Position ist quillt Filament aus der Düse und "verewigt" sich als Blob an der Stelle.

Du kannst den Startpunkt zufällig setzen lassen, daß verhindert die Verdickung an einer bestimmten Stelle, jedoch sind die Blobs dadurch nicht automatisch weg. Hier ist ein wenig das Zusammenspiel zwischen Retract, Temperatur und Perimeter Einstellung gefragt.

- Perimeter innen beginnen: Diese Nasen verschwinden innerhalb des Bauteils, jedoch nicht für alle Druckobjekt gut geeignet, da Bridging komplett in die Hose geht
- Temperatur runter: Das Filament ist zäher und fliesst nicht ungewollt aus der Düse, jedoch verändert das alle andere Variablen (Tempo, Stärke, etc) ist mit Vorsicht zu geniessen
- Retract: Hier mal am besten probieren die Retract-Werte bei Layerwechsel "gefühlvoll" hoch zu setzen; dürfte meiner Meinung nach auch einen sichtbaren Erfolg bringen

smileys with beer
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 12:15
@Harry: Bin noch voll drinngrinning smiley - hab zwar Informatik studiert, entwickle und baue aber berufsmäßig Kamera- und Monitorsysteme für industrielle Abnehmer....manchmal rauchts auch hier und da mal...Was beweißt daß elektronische Bauteile nur funktinieren, weil Rauch drinn eingesperrt ist. Kommt der raus - geht nix mehr cool smiley
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 13:24
Quote
samurai1967
@Calli:
Der Bauraum beim Prusa i3 mk2 ist mit 250 x 210 x 200 sicherlich recht ansehnlich.
die ersten Prusa i3 mit der Gewindestangentechnik waren aber auch nicht der Hit.

Der alte i3 liegt bei ca. 200 Euro; das Gerät wäre nichts für mich.
Wo liegt der i3 MK2 500-700 Euro?

Ein Abgesang auf den K8200 findet meines Erachtens hier nicht statt. Aber es ist nun mal ein Forum für den K8200 und da wird kräftig gebastelt und Informationen ausgetauscht.

@Oli: Mein Abgesang auf den k8200!

Ja der Original Prusa i3 mk2 Bausatz kostet etwas über 700Euro, allerdings reden wir hier von einem "Original" und die Komponenten und auch die Plastikteile sind von wirklich hoher Qualität. Allein schon was es an Zeit spart das die Kabel vorkonfektioniert sind. Damal beim k8200 musste man ja alles löten und obwohl ich Lötpfötchen (TM Norman!) habe war das echt ätzend.

Und ja seinerzeit habe ich mich auch nach langer Recherche für den k8200 entschieden! Aber jetzt ist der einfach durch, neuer Extruder und ggfs was an der Z Achse machen wäre möglich aber ich wollte was neues ;-)

Gruß,
Carsten


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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 13:58
Hallo Carsten,

dann habe ich Dich mit dem Abgesang mißverstanden. D. h. Du nimmst den K8200 für Dich außer Betrieb.

Wie gesagt, der i3 MK2 wäre sicherlich auch was für mich. In diesem Fall würde ich auch keinen China-Clone o. ä. nehmen. Für die Druckgröße und Features, was das Gerät hat kann man über den Preis auch nicht meckern.

Aber wenn ich dann wieder sehe, dass ich den Drucker für private Basteleien brauchen (hin und wieder mal ein Prototypen-Teil für's Geschäft), bin ich mit meinem K8200 recht zufrieden.
Die Druckqualität ist absolut ok. Habe aber auch Einiges dran rum gebastelt. Da ist es halt schön, wenn man den i3 MK2 mit allen Weiterentwicklungen dabei hat und nicht noch dran rumbauen muss.

Ich wäre noch so verrückt und würde mir ein 3. Gerät anlachen. Da macht aber meine Regierung nicht mit. Sie sagt, dass 2 Geräte eigentlich schon eines zuviel ist.
(Bei Schuhen ist dass aber offensichtlich nicht so;-))

Vielleicht mache ich mir zu Weihnachten auch noch selbst ein Geschenk?!
Das Gerät käme auf jeden Fall in Frage.

Wie gesagt, ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß mit dem Gerät und freue mich für Dich mit.

Du suchst ja auch noch Ideen, was Du mit dem alten K8200 anstellen kannst:

- Schoko-Drucker (gibt's ein Umbaukit; die Qualität ist aber wohl eher bescheiden!)
- Mit einem kleinen Dremel eine kleine Platinenfräse

Oder einfach als Notfalldrucker behalten, wenn der i3 MK2 mal nicht tut.

Gruß

Oli


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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 14:09
Hallo
und Danke schon mal für die schnellen Antworten leider nutze ich das neuste Cura da ich damit die besten Erfahrungen gesammelt habe. Leidere ist das neuste Cura komplett aufgearbeitet worden und somit finde ich mich auch nicht mehr so richtig recht. Könnten di blobs auch von der Beschleunigung her rühren denn einen Retrakt habe ich an dieser Stelle nicht ! Werde aber mal versuchen die Layere von innen nach aussen zu drucken vieleicht wird es ja besser.
LG Björn
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 14:13
Quote
samurai1967
Hallo Carsten,

dann habe ich Dich mit dem Abgesang mißverstanden. D. h. Du nimmst den K8200 für Dich außer Betrieb.

Wie gesagt, der i3 MK2 wäre sicherlich auch was für mich. In diesem Fall würde ich auch keinen China-Clone o. ä. nehmen. Für die Druckgröße und Features, was das Gerät hat kann man über den Preis auch nicht meckern.
...
Vielleicht mache ich mir zu Weihnachten auch noch selbst ein Geschenk?!
Das Gerät käme auf jeden Fall in Frage.

Rat mal was mein Weihnachtsgeschenk von mir an mich war.... ;-)

Pro Tip zum WAF: Ich habe meiner Frau 20 Schneeflocken aus transparenten PETG gedruckt für die Winter Deko: [www.thingiverse.com] das hat alle Zweifel bei Ihr zerstreut :-)

Schoko Drucker ist ne Idee :-)

Carsten
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 14:37
Ich würde mit beiden rausfliegen, mit den Flocken und mit dem Drucker ;-)
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 17:49
Liebe K8200-Fans und Verbesserer,
und wieder stürzt Ihr Euch auf ein Druckerproblem, jetzt mal "Nasen", vorher (von mir angereregte) Frage zu Netzgeräten. Toll, und Danke!

Ich habe dieses Forum aboniert u. lese regelmäßig, obwohl mein K8200 seit 1 1/2 Jahren mit "verstopfter Nase" nur noch untätig rumsteht, habe inzwischen viele gute Ideen gelesen, die ich aber kaum auf den bisherigen 245 Seiten wieder finden werde.

Und deshalb fand ich die Gründung vom [k8200-wiki.de] so gut! Das sollte nämlich eine Zusammenfassung von unseren Lösungsvorschlägen sein, und auch eine Verständnishilfe für Drucker(Menschen), die nicht so sicher im Fach-Englisch sind.
Allerdings sind die "neuesten" Beiträge dort auf wiki vom 6.2.2016, davor 24.5.2015! Neuester Beitrag dort also roundabout 360 Beiträge dazwischen!
Also Oli, stell doch bitte Deine Slic3r-Einstellung/Erklärung/Übersetzung auch dort ein (nur ein Beispiel, ich meine alle Anderen ebenso)!


Grüße,
Robert

K8200 mit Original-Druckbett, umgedreht, unten mit Kork isoliert, oben Glasscheibe m. Wärmeleitpaste dazwischen, 24V m. SSR gesteuert.
Doppel-Z, Tr 8 x 1,5, mit Riemen getrieben; von Federn gehaltener, frei schwingender Druckertisch, höhenverstellbar.
Früher: Merlin-Hotend (zu friemelig für meine alten Augen), jetzt E3D v6

Super, das es [k8200-wiki.de] gibt (man beachte das .de)!
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. December 2016 18:11
Hier noch mein Problem:
Ich habe (wohl zu viel des Guten) gleichzeitig vom Original-Hotend auf Merlin, und gleichzeitig von PLA auf ABS gewechselt.
Seit dem "verstopfte Nase" (Drucker u. ich).
Ich hoffe, dass ich mich demnächst wieder mehr mit 3D-Druck beschäftigen kann, denn Ideen bzw. Bedarf dafür sind reichhaltig angewachsen.
Alle mechanischen Reinigungsversuche waren damals allerdings erfolglos.
Ich bin inzwischen auf "Reinigungsfilament für ihren 3d-Drucker" von 3dk.berlin gestoßen u. gekauft, noch nicht angewendet. Hat jemand damit schon Erfahrung damit? Hilft es? Bessere Ideen?


Grüße,
Robert

K8200 mit Original-Druckbett, umgedreht, unten mit Kork isoliert, oben Glasscheibe m. Wärmeleitpaste dazwischen, 24V m. SSR gesteuert.
Doppel-Z, Tr 8 x 1,5, mit Riemen getrieben; von Federn gehaltener, frei schwingender Druckertisch, höhenverstellbar.
Früher: Merlin-Hotend (zu friemelig für meine alten Augen), jetzt E3D v6

Super, das es [k8200-wiki.de] gibt (man beachte das .de)!
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
14. December 2016 04:36
Hallo Robert,
das Reinigungsfilament kenne ich nicht und kann es mir nicht richtig vorstellen, wie das helfen soll.
Empfohlen wird, die Düse auszubrennen und dann den Russ zu entfernen. Dabei besteht aber die Gefahr, dass das Messing weich werden und sich verformen kann.

Da ich die Temperatur nicht wirklich kontrollieren kann, habe ich das so gemacht: die Düse auf Stahldraht aufgehängt und mit einem kleinem Gasbrenner heiß gemacht. Dann schnell auf einem Holzbrettchen die Kunststoffreste ausgekratzt. Die Öffnung habe ich im heißem Zustand mit einem spitzgefeiltem Zahnstocher "befreit". Dabei muss man aufpassen, dass der Zahnstocher nicht abbricht und die Düse zu bleibt winking smiley Dabei keinen starken Druck mit Zangen & Co. ausüben!
Ja, es ist etwas fummelig, schließlich will man seine eigene Finger nicht anbrennen lassen smiling smiley Zahnstocher sind gutes Werkzeug, hinterlassen keine Kratzer und schmelzen nicht. Küchenpapier ist auch gut, da muss man allerdings aufpassen, dass keine Reste in der Düse bleiben. Es klebt zu gern am abkühlendem Kunstoff.

Ferner habe ich mir einen Feinbohrersatz besorgt, den würde ich aber nicht zum ausbohren, sondern nur zum durchstechen der Öffnung benutzen, sollte da was Festes drin sein.

MfG,
Andreas
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
14. December 2016 05:23
Wer Gitarre (E-Gitarre/Western) spielt hat auch gute Werkzeuge zum Düsenpopeln. Ich bin mit den Endstücken (haben so Messingrollen als "Griff") rein, ggfs die Düse heizen oder/und den Draht. Man kann auch probieren einen umgedrehten Cold Pull zu machen, dazu vorn an der Saite einen winzigen Haken biegen, rein, Düse etwas abkühlen lassen, so das das Material so gerade noch Viskos ist und dann beherzt ziehen. Bei größeren Düsen kann man die mit Draht umwickelten Saiten nehmen. Wenn die Düse frei ist heizen und von oben mit einem Wekzeug das Filament Durchmesser hat (gut gehen lange Sechskantschlüssel) drücken und schauen ob unten was raus kommt, ggfs nochmals mit Draht stochern. Danach ist Reinigungsfilament eine gute Idee. Ich bekomm damit immer schwarze Pöppel raus ;-)

VG,
Carsten


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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
14. December 2016 05:45
calli
Das ist eine sehr gute Idee. Laut Wikipedia fangen die Saiten mit ca .25mm an? Coole Sache. Einen Riesenvorteil gegenüber den Bohrern ist die Flexibilität, die Saiten würden nicht so einfach brechen, wie die Bohrer, oder?

MfG,
Andreas
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
14. December 2016 05:49
Die Saiten brechen nicht. Reißen höchstens wenn man zu dolle spielt ;-)

GGfs mal bei den örtlichen Heavy Metal Gitarristen anfragen, die spielen oft noch dickere Saiten, die haben dann noch andere Abmessungen und passen ggfs noch besser und der Verschleiß (beim spielen nicht reinigen) ist auch hoch so das man sicher mal einen Satz alter Saiten geschenkt bekommt smileys with beer

Carsten

PS: Beim Prusa i3 mk2 Bausatz liegt eine Akkupunkturnadel bei... Ich denke aber die ist eher zu dünn.... Sei den sie kommt aus der SM Ecke :-)

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.12.16 05:53.


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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
14. December 2016 12:04
Hallo Miteinander,

bzgl. dem Reinigungsfilament:

Habe auch schon davon gehört, dass das etwas abrasiv ist und wenn man nicht aufpasst dann auch ruckzuck die Düsenbohrung ausgeschliffen/ausgeweitet ist.

Einen kleinen Handbohrer habe ich mir auch besorgt und mal in die K8200-Düse reingedreht (Bohrer = 0.5mm = Düsenloch von der 0,5er Düse).
Ergebnis war dann, dass die Düse stärker nachgetropft hat und die Fäden auch nicht mehr glatt waren.
Also war das auch nicht das Wahre.

Gitarrensaiten habe ich mir schon vor ca. 2 Jahren besorgt und auch mal eine verstopfte Düse frei bekommen.
Inzwischen habe ich aus dem Geschäft Federstahldraht mit 0,4mm Durchmesser mitgenommen und der funktioniert einwandfrei.

In den Anfängen hatte ich auch mal einen Bohrer in die Düse gesteckt und das Teil prompt abgebrochen. Da war dann nichts mehr und ich habe seither einige Düsen auf Vorrat.
Gerade von den alten K8200-Düsen habe ich sicherlich noch einige rumliegen und auch Teflonkörper, etc.

Seit ich allerdings das E3D-Hotend drauf habe, hatte ich hier mit Verstopfung der Düse (bisher) keine Probleme (und nun auch eine Menge alte Teile (alle unbenutzt/neuwertig) rumliegen!)
Das Teil läuft aber auch erst seit ca. 3-4 Monaten.

Bzgl. den Verstopfungen glaube ich aber auch, dass der Teflonkörper da nicht immer ganz unschuldig ist. Irgendwie klemmt da dann das Material drin fest und verbrennt in der Düse und bleibt dort dann auch fest drin.

Übrigens: ein kpl. Merlin-Hotend unbenutzt habe ich noch originalverpackt rumliegen. Wollte ich immer mal ausprobieren, bin dann aber auf E3D.
Würde ich auch für einen Appel und ein Ei hergeben.

@Rowa: Bzgl. dem K8200-Wiki war hier schonmal die Anfrage, ob ich z. b. nicht den Slicer übersetzen könnte. Gerade für die Leute die kein Englisch sprechen.
Allerdings ist es mir lieber hier auf gezielte Fragen von Leuten im Forum einzugehen, als mir hier die Arbeit zu machen eine Software zu übersetzen.
In Zeiten von Babelfish, etc. dürfte Englisch ja auch keine Hürde mehr sein, so dass man alles übersetzen und erklären muss.
Ich finde das Wiki zwar ok, aber im Forum wird halt deutlich mehr Wissen aktiv ausgetauscht.
Im Geschäft habe ich schon genug mit Arbeitsanweisungen und Verfahrensanweisungen zu tun, da brauche ich das nicht noch in der Freizeit.
Und bei den Hobbyanwendern hier beim K8200-Forum muss ich auch nicht jedem über die Straße helfen und alles vorkauen und mundgerecht servieren.
Der darf dann gerne auch Fragen stellen und man löst das Problem mit einer entsprechenden Erklärung zur Sache.
In unserer heutigen Zeit möchte hier jeder gerne mundgerechte Lösungen (am besten aus einer Datenbank) serviert bekommen (auch im Hobby-Bereich) ohne über etwas nachdenken zu müssen.

Du darfst die Daten aber gerne unter Deinem Namen im Wiki veröffentlichen.

Beste Grüße

Oliver


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
Z-Links: 1 x Kugelumlaufspindel 12x4, Z-Rechts: 2. Kugelbüchse, X/Y-Umbau auf GT2-Riemen, 24V/120W Netzteil
für Bett via Relais-Schaltung, vom Board gesteuerter Hotend- und Logiklüfter via MosFET-Schaltung.

Weitere/detailliertere Infos zu Umbauten/Eigenkonstruktionen an/von meinem/meinen 3D-Drucker(n) findet Ihr unter:

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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
14. December 2016 17:34
Vielen Dank für Eure Antworten!
Obwohl ich massenweise Gitarrensaiten noch von früher rumliegen habe, bin ich auf die Idee, sie als Bohrer zu benutzen, noch nicht gekommen.
Sicher sind sie besser als Kleinstbohrer, denn sie brechen sicher nicht u. es ist auch kein Problem, sie erhitzt zu benutzen.

Hier nun mein Wissen über Saiten:
In Frage kommen Saiten von Western- o. besser noch E-Gitarren, die sind garantiert aus Stahl, schließlich sollen sie dem Magnet-Tonabnehmer ihre Schwingung "mitteilen". Gitarrensaiten werden in Inch gemessen. Die hohe e-Saite fängt bei E-Git. mit 0.008 an, Western-Git. 0.011 bis 0.013. Die nächst-dickere Saite ist (deutsch) die h-Saite, international mit "b" bezeichnet u. ist meist 0.014 bis 0.018 Inch.
Umgerechnet heißt das (für alle, die zu faul sind, die Saitenstärke mit 25,4 zu multiplizieren):
inch - mm
0.008 - 0,203
0.009 - 0,23
0.010 - 0,254
0.012 - 0,3
0.014 - 0,36
0.016 - 0,41
0.018 - 0,45
Was ich für gefährlich halte ist, dass sich beim Abknipsen bestimmt ein scharfer Grad bildet, der über den Durchmesser hinaus ragt. Also vor Benutzung glatt bzw. spitz schleifen, evtl. vorher ausglühen.
Und das ist mein momentanes Problem: ich warte vermutl. noch 3 Monate, bis man mir den "Grauen Star" weg operiert, denn ich habe meinen K2800 mit einem "Merlin"-Hotend verschlimmbessert, da sind Düsen drauf, die original für Airbrush gedacht sind. Und das war schon unter besseren Sehverhältnissen optisch schwer zu bewältigen, z.B. zu sehen, ob das Gewinde sauber genug zum Einschrauben war.
Vielleicht werde ich ja doch beim Wieder-Einstieg zum 3D-Druck (kann noch etwas dauern) wieder auf das Original-Hotend zurück wechseln, damals hatte ich verschmorte Teflonteile, die ich versuchte nachzudrechseln (mit fragwürdigem Ergebnis).
Ich werde dann vermutl. auf Dich, Oli, zukommen u. auch mal sehen, ob es noch Rebecca wg. Düsen gibt.

Viele Grüße,
Robert

PS: Bitte PN, wenn entsprechende Saitenstücke gewünscht werden!


Grüße,
Robert

K8200 mit Original-Druckbett, umgedreht, unten mit Kork isoliert, oben Glasscheibe m. Wärmeleitpaste dazwischen, 24V m. SSR gesteuert.
Doppel-Z, Tr 8 x 1,5, mit Riemen getrieben; von Federn gehaltener, frei schwingender Druckertisch, höhenverstellbar.
Früher: Merlin-Hotend (zu friemelig für meine alten Augen), jetzt E3D v6

Super, das es [k8200-wiki.de] gibt (man beachte das .de)!
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
14. December 2016 18:50
Ja jetzt ist mal wieder mehr los, zwischendurch war es auch hier ruhiger. Von Rebecca habe ich leider schon lange nichts mehr gelesen, war immer hilfreich was sie schrieb.
Zum Glück hatte ich noch keine "Verstoffung" kann auch daran liegen das ich einen Direcktantrieb benutze und wenn es sein muss ABS auch mal auf 300° bringe.
Mein 8200 ist ja auch schon aufgerüstet was die Z-Achse und die Riemen angeht, da habe ich lange nicht mehr so viele Probleme mir dem Schwingen wie bei dem einseitigen Antrieb.
Vom Prinzip sollte X - Y mit dem Druckkopf schon besser sein als mit dem Tisch, wegen der immer gleichen Masse und dem größeren möglichen Druckbereich.
Laser- oder Wasserschneidanlagen bewegen ja auch den Schneidkopf und nicht das Werkstück. Wenn man was grosses schweres druckt dann wird der Drucktisch immer schwerer und der Trägheitsmoment auch.
Ich denke jede Art hat Vor- und Nachteile. Stabiler sieht mir der Prusa MK3 nicht aus.
Die Idee K8200 - WiKi finde ich gut, besonders wenn dort die englischen Begriffe übersetzt sind da auch ich darin nicht so gut bin.
Bei manchen Übersetzungsprogrammen muss man schon in etwa wissen was rauskommen könnte (für die Gebraucht den Lampe glühen) aus einer Anleitung die wohl so ins Deutsche übersetzt wurde.
Die Idee der Verwendung des K8200 zum Fräsen oder Gravieren finde gut, das hatte ich auch schon mal vor und bin für Tips dazu ganz offen.
Meine Blobs habe ich mit etwas mehr Retrack reduzieren können. Die sind im kalten Raum auch anders als im Sommer wenn die Sonne reinscheint, ich denke das da sehr viele Faktoren reinspielen.
Schon eine neues Filament, auch wenn es "das Selbe" von gleichen Hersteller ist verhält sich anders.

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.12.16 19:10.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
15. December 2016 03:59
Hi Robert,

die Merlindüsen sind schon arg fein und haben den großen Nachteil, vorne schnell zu stark abzukühlen (den Vorteil irrsinnig präzise Drucken zu können). Gerade bei ABS ein echt kniffliges Teil. Wenn man die Düse mit Kapton "einpackt" und so vom Kühler-Luftstrom isoliert, gehts recht gut und es verstopft ("jammed") nicht.

Bevor Du aber mechanisch an diese Düse gehst, hätte ich noch zwei Tipps wie Du es ohne "gewalt" lösen könntest:
- ACTEON: Das ABS ist soweit fest im Airbrush-Kanal - Aceton löst ABS komplett auf. Je nachdem ob und wie Du das Ding ins Aceton bekommst, kannst Du probieren es chemisch rein zu bekommen.
- Ausbrennen: ABS "verdampft" bei sehr hohen Temperaturen regelrecht. Entweder direkt über Gasbrenner vorsichtig ausbrennen oder im Hochtemperatur-Ofen falls möglich.

Nur als zusätzliche Vorschläge gemeint winking smiley
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
15. December 2016 10:22
Das mit dem Aceton ist ein guter Vorschlag, ich nutze in Aceton gelöstes ABS als Haftgrund. Bei dem Verdampfen sollte nicht über 400° gegangen werden, da kommt es auf das Düsenmaterial an.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
19. December 2016 07:02
Ich habe mir schon in der Not mit einem einzelnen Draht von einer Drahtburste geholfen.
Auch eine gerade gebogene Kugelschreiberfeder ist meist dünn genug.
Ob verkokeltes ABS ohne mechanisches Werkzeug zu beseitigen ist, wage ich zu Bezweifeln!
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
23. December 2016 01:29
Als zuverlässiges Werkzeug habe ich Düsenreiniger für Acetylen-Brenner kennen und schätzen gelernt.
Die gibt es ab 0,5mm. Siehe auch Schweißhelden.de
Ich habe davon sogar noch einen Oldtimer Set ab 0.25mm.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
27. December 2016 11:02
Hallo Gemeinde,

nun ist für mich persönlich der GAU passiert.

Fa. Membino liefert das bisherige PLA-Material nicht mehr. Ich war bisher sehr zufrieden mit Material und Betreuung.
Allerdings habe ich die Aussage der Fa. Membino, dass das Material aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr weiterverkauft wird.
Bei einem Rollenpreis von bisher 23,90 Euro/kg ist die Marge zu gering. Ein neues (allerdings auch besseres Material) wird es in
der Nachfolge geben. Da wird sich der Rollenpreis allerdings auf 34,51 Euro/750g (sprich 43 Euro/kg) betragen.

Ich konnte von Membino noch die restlichen Rollen in Durchmesser 3mm günstig als Schnäppchenposten bekommen. Dann ist aber rum.
Zwar habe ich dann mal mein Lager auf über 20 Rollen aufgestockt, aber Ihr kennt das ja: Die Farbe die man gerade braucht ist nicht da.

So, nun meine Frage:

Welches PLA-Material könnt Ihr aus Eurer Erfahrung empfehlen bzw. welcher Shop ist für Euch da von Bedeutung?

Meine Einstellungen für Membino PLA sind bisher 210°C Düse, 50°C Druckbett.
(Damit habe ich wirklich gute Drucke bekommen!)
Mein persönliches Preislimit pro Rolle liegt bei +/-30 Euro/kg incl. MwSt.

@Donboy: Besonders Dich bitte ich hier um eine Meinung, da ich Dich und Deine Meinung sehr schätze und Du wohl einer
der erfahrensten Personen hier im Forum bist. (Soll nicht heißen, dass die anderen Leute hier nicht bescheid wissen. Aber von Donboy durfte ich hier viel lernen!)

Ansonsten werde ich hier wohl einfach mal diverse Shops durchprobieren und schauen, was das Material so hergibt.

Gruß

Oliver


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
Z-Links: 1 x Kugelumlaufspindel 12x4, Z-Rechts: 2. Kugelbüchse, X/Y-Umbau auf GT2-Riemen, 24V/120W Netzteil
für Bett via Relais-Schaltung, vom Board gesteuerter Hotend- und Logiklüfter via MosFET-Schaltung.

Weitere/detailliertere Infos zu Umbauten/Eigenkonstruktionen an/von meinem/meinen 3D-Drucker(n) findet Ihr unter:

[www.oliver-schlenker.dyndns.org]
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
27. December 2016 12:33
Hallo Leute, das Filament von Membino habe ich noch nicht verwendet. Ich habe schon verschiedene Händler probiert hier eine Ebay - Bestellnummer von dem Roten das ich eben benutze: 131710471959 Von dem Händler habe ich noch Blau, Weis und Schwarz und bin zufrieden. Das Filament ist günstig und nach meiner Meinung gut.
Ich habe meist günstiges gekauft und daher keinen Vergleich zum Membino, aber wenn ich hier die anderen Drucke sehe glaube ich nicht das mein Filament schlechter ist. Ich kann das Filament von 200° bis 230° drucken mit 55° für das Bett.
Da ich noch nicht lange und viel drucke habe ich erst ein Anderes aber als ABS ausprobiert da muss ich aber die Rechnung wegen dem Händlernamen noch mal nachschauen.
Ich hoffe etwas geholfen zu haben.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
27. December 2016 14:08
Hallo
zum thema filament gehen ja die Meinungen auseinander ;-) ich habe gute erfahrung mit dem filament von [www.fabbmatic.com] gemacht lässt sich bei 190 Grad drucken bei einer Bed temparatur von 50 grad
Lg Björn
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