Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
22. August 2014 05:17
ich wollte noch anmerken das mir bei deiner Konstruktion der beheizte Bauraum fehlt. Es wurde schon erwähnt , ich weiss, aber mir stellt sich die Frage:

Wenn der Druck 48stunden dauert und die ABS Teile sind dauerhaft einer Temperatur von 70°C ausgesetzt , halten die das aus ?. Ich glaube nicht das sie unbedingt schmelzen werden. Aber verbunden mit den meschanich wirkenden Kräften wird sich der Drucker auf Dauer verziehen.

Und ich würde auch auf 3 Hotends setzen bei der Bauraum größe. (perimeter, infill ,support) damit es schneller geht.

Vielleicht solltest du eher im Bauraum (Schlitten etc.) aus Alu konstruieren. Ich sag mal vorsichtig das man alles mit Aluwinkel und ner kleinen Standbohrmaschine irgendwie zusammengeschraubt bekommt. Außerdem für das Budget was du genannt hast
kannst du die auch die Ultimaker-teile im Maßstab 2:1 lasern lassen.

Ich hatte auch mal so ein riesen Drucker am Start. Irgendwann hab ich aufgehört , weil ich nicht mehr weiter wusste und das Gefühl hatte das Ding wir nie Drucken können. Bis Dahin hatte ich gut 900€ in das Projekt investiert.
So schlimm ist das auch nicht, ich hab ihn zu 99% in andere Projekte recycelt. Trotzdem ist es Schade und nicht wünschenswert.

Aber das CAD ist das A und O wenn das nicht zu 100% stimmt brauchst du nicht damit anzufangen.


MFG UEBE
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
22. August 2014 07:01
Sol keine Werbung sein. Wurde gefragt:

[www.gates.com]
[www.gates.com]
Vielleicht Inspiration auf Seite 194 ff :-)

Hier die Gates GT3 2MGT oder 3MGT:
[ww2.gates.com]
[zahnriemen24.de]
[ww2.gates.com]

GT3 3MGT habe ich zuhause für meine zu werdende OX openbuilds Fräsmaschine.
Na, wenn sich da was für die Ansteuerung eines 3D Druckers dehnt, wäre ich sehr überrascht.
Recht steif aber 20 Zähne-Zahnrad geht, weniger wohl nicht sinnvoll.
Mehr Zähne sind natürlich besser (Umschlingung) aber da haben wir so viel Umfang, das das wohl zu ungenau wird *denk*.

Apropo Dehnung:
No Stretch -> heisst das die Riemen Reissen aber sich praktisc nicht dehnen

5% energy savings over V-belts
99% efficiency for life of the drive
Cut maintenance & downtime
No stretch
No lubrication
Rated from -35°C to 100°C
Static Conductive (ISO 9563)
8MGT & 14MGT operates on HTD Sprockets


Einen Tod muss man eben sterben.

Jetzt aber gut drinking smiley

Gruss Angelo

Jetzt aber wirklich gut.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.14 07:04.


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Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
22. August 2014 15:13
PROCESSING ...
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
24. August 2014 15:33
So, nach einigen Tagen intensivsten konstruierens kann ich mich wieder mit einem neuen Entwurf melden:











Die größten Änderungen im Überblick:

Die Kugelumlaufspindeln wurden durch 9 mm GT3 Zahnriemen ersetzt.
9 mm weil ich bis jetzt keine passenden breiteren Zahnscheiben finden konnte mit <20 Zähnen. Hier habe ich 9mm Zahnscheiben gefunden: [www.robotdigg.com] . Der Shop bietet aber auch Zahnscheiben nach Kundenwunsch an, ich muss da noch mal nachfragen. Natürlich sind diese Scheiben nicht absolut konzentrisch gespannt. Laut Zeichnung hat die Bohrung eine Toleranz von 0 / +0,02 mm und die Motorwelle 0/-0,05 mm. Damit betrüge der Fehler maximal 0,07 mm. Das könnte man noch mit 0,01 mm Blechstreifchen ausgleichen, da sehe ich also kein Problem.
Laut diesem Datenblatt ( [www.haberkorn.si] ) sollen GT3-Riemen auch auf HTD-Scheiben laufen. Kann das jemand bestätigen?

Wenn jemand noch eine gute Quelle für Riemenscheiben kennt: Her damit ! smiling smiley



Als Motor kommen Nanotec-Motoren mit durchgehender Motorwelle zum Einsatz, die über die üblichen Flex-Kupplungen über 5h6er Wellen die Zahnscheiben antreiben. Die Welle wird von beiden Seiten mit Rillenkugellagern gegengelagert, mit dem h6er Wellen habe ich eine Spielpassung und damit auf der Lagerseite eine Loslagerung, somit ist eventuell auftretende Wärmenausdehnung der Wellen kein Problem mehr.
Der Riemen wird von beiden Seiten angetrieben, hat hoffentlich die genannten Vorteile (danke für den Tipp, Uebe). Durch die mechanische Kopplung werden Schrittverluste hoffentlich verhindert und der XY-Träger wird garantiert (wenn die Kupplungen nicht durchrutschen) gerade bleiben. Eventuell muss ich die Welle bei den Zahnscheiben etwas planschleifen, damit die Stiftschrauben mehr Grip haben.
Falls das mit dem Doppelantrieb aus diversen Gründen nicht funktionieren sollte, setzte ich einfach eine durchgehende Welle zwischen die beiden Lagerböcke.
Die Riemen werden über Spannrollen per Feder vorgespannt, der Riemen wird über mehrere Kugellager geführt. Wahrscheinlich wird auf die Lager noch eine gedruckte Zahnscheibe aufgeklemmt, sodass die Zähne vom Lager nicht plattgedrückt werden. Ich weiß nicht, wie gut das für den Riemen ist....

Alles in Allem sollte diese Konstruktion einem perfektem Riementrieb schon recht nahe kommen, keine unnötigen Umlenkungen, direkter Antrieb, recht kurze Riemenlänge.

Nächste Änderung: Die Rahmenkonstruktion wurde geändert, das asymmetrische Design habe ich aufgegeben, da die Riemenführung sonst wesentlich komplizierter geworden wäre. Die dadurch verlorene Stabilität wird durch die Querstreben, auf denen die Motoren sitzen, kompensiert. Außerdem hat man so von vorne und hinten ungehinderten Blick auf das Druckbett und kann so die gedruckten Teile leichter entnehmen.
Insgesamt ist der Rahmen außen jetzt "clean", es gibt also keine ausladenen Teile mehr, so kann das ganze recht einfach umhaust werden.

Der Extruder wurde ebenfalls stark modifiziert: Er ist jetzt kompakter, das Hotend und der Motor werden vom selben Teil getragen, so habe ich keine resultierende Kraft mehr nach außen. Außerdem ist er jetzt wesentlich Modularer und könnte so einfach bei anderen Konstruktionen eingesetzt werden.





Außerdem habe ich die Wellen des XY-Trägers von 16 mm auf 12 mm reduziert. Der Träger dürfte ca. 700 g wiegen, was bei 1,5 m/s² nur 1,05N entspricht. Die Wellendurchbiegung ist mit 0,02 mm vernachlässigbar. Hier berechnet: ( [www.schweizer-fn.de] )

Die nächste Änderung betrifft das Druckbett: Ich habe die Größe auf 340x320 mm reduziert, so reicht eine 300x300mm Silikon-Heizmatte. Ich muss doch auch etwas auf den Stromverbrauch achten ... Außerdem habe ich so weniger Probleme mit langen Riemen.



Was noch u.A. zu tun ist: Endschalter neu ausrichten.

@ Uebe

Was den beheiztem Bauraum angeht: Das könnte durchaus ein Problem werden. Nicht unbedingt wegen der ABS-Teile, sondern vielmehr wegen des Extruder-Motors. Der Stepper ist bis maximal 50 °C Umgebungstemperatur ausgelegt. Um das zu umgehen, könnte man über eine aktive Kühlung des Motors mit einem kleinen 30 mm Lüfter nachdenken, vielleicht sogar extern zugeführte kühle Luft, über einen Schlauch oder ähnlich.
Was das Material angeht: Auf Kickstarter gab es vor einiger Zeit experimentelle Filamente von Protopasta, unter anderem eine Mischung aus ABS und PC. Dieses Material soll hochfest sein und, jetzt kommts, 135 °C aushalten : [www.kickstarter.com] . Es ist aber recht schwierig zu drucken und nicht ganz billig, aber im Fall der Fälle könnte man darüber nachdenken.

3 Hotends halte ich für problematisch:
Erstens würde das Gewicht des XY-Trägers dann ziemlich hoch, zumindest bei Direktantrieb. (Bowden würde ich gerne vermeiden)
Zweitens ist das Drucken mit mehreren Extrudern immer noch sehr experimentell, es gibt noch kein Hotend oder Extruder, der das wirklich beherscht (korrigiert mich, wenn ich mich irre). Ich setzte da große Hoffnungen in das "D3D Autolift-Hotend", der aber noch nicht erhältlich ist. Bis dahin bleibe ich beim Single - oder maximal Dual-Extruder.
Beim CAD achte ich schon darauf, dass alles sitzt.
Lieblingsspruch eines jeden Konstrukteurs: "Im CAD hat aber alles gepasst" spinning smiley sticking its tongue out

So, jetzt bin ich mal gespannt auf eure Rückmeldung.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
24. August 2014 16:11
Also an den motoren sehe ich noch verbesserunspotenziall. Einmal direkt auf zahnscheibe und das andere ende über welle. Wenn bei der welle gewicht sparen möchtest, nimm ein rohr. Ansonsten, sieht es gut aus. Riemen und riemenscheiben gt3 sind schwer zu bekommen. Vorschlag wäre T2,5 oder mxl, bekommst alles bei mädler.
Ansonsten siehts gut aus. Tischbefestigung ist ein wenig zu stabil denke ich.

Gruß
Mirco


Druckwerk-3D.com
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
25. August 2014 02:57
@Mirco

Dein Vorschlag für die Motoren wäre sicher günstiger.

Der Vorteil meiner Idee ist aber, dass beide Zahnscheiben absolut synchron laufen, da beide symmetrisch über eine Flex-Kupplung angetrieben werden. Außerdem müssen die Motorlager kaum vorspannungsbedingte Radialkräfte aufnehmen, was die Lebensdauer verlängert.

Haben T2,5er Riemen nicht mehr Umkehrspiel als GT-Riemen? Ich dachte, die wären eher zur Lastübertragung konzipiert und GT3 eher für genauere Positionieraufgaben...
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
25. August 2014 04:30
Ist leider besser gezeichnet. ...
Schade, das kleinerer Bauraum.
Schade wegen den nicht mehr Kugelumlauf-Leitspindeln.
So sieht das ganze aus wie ein grösserer Ultimaker mit doppelter Z-Achsen Führung aus :-( .

Nur mal so eine Idee:
Bei den Hammer-Zahnriemen, wieso nicht mal so einen, wie Willy gebaut hatte (CoreXY) + für Z = 2x Kugelumlauf+2x 12Wellenführung mit Misumi SHTNZ12-30 Wartungsfreien Buchsen.
(Bei Gleitbuchsen ist immer zwingend (wegen sonst Materialfrass) ca. 0,01-0,02mm Spiel.
Diesmal wären diese sogar vorteilhaft, da sich die diagonal angeordneten Kugelumlaufspindeln führen + heben -> leichterer Vortrieb ).+ Ein mittig/rand angeordneter Bowden.
Ergebnis: Weitgehendst stehende Massen (Motoren am schwersten).
Bei Willy seiner ist ebenso der ganz grosse Vorteil, das das Werkstück steht.
[www.dr-henschke.de]

Wenn du das noch ein wenig genial konstruierst, sollten 400400x400mm unter 1000 Euro,
genau und schnell, gefühlt kein Problem darstellen

Kannst du dir das grob Vorstellen?

Gruss
Angelo


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Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
25. August 2014 05:38
Tut mit leid, Angelo, ich hätte es auch am allerliebsten mit KGS gebaut, die Anforderungen, die dieser Antrieb stellt, kann ich mit meinen Möglichkeiten und meinem Budget wohl nicht erfüllen...

Bei der Core-XY-Kinematik gefällt mir der lange Riemenweg nicht, ich würde die gerne so kurz wie möglich halten.

Ich weiß allerdings wirklich nicht, wie ich die Kosten unter 1000 € treiben soll, alleine für die Elektronik bin ich ca. 600€ los und gescheite Kugelbuchsen sind auch nicht billig.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
25. August 2014 09:52
Die diskussion über die riemen wurde schon geführt. GT riemen bzw. riemen mit rundem profil eignen sich für leistungsantriebe, T, AT und Zoll profile eher für positionieraufgaben. Bei deiner anordnung denke ich dass es nachteiliger ist über 2 wellen. Wenn die zwei wellen bleiben, wirst unter umständen nicht um 2 weitere lagerblöcke drum herum kommen. Ich diese kupplungen nicht verwenden, sondern klauenkupplungen die einen kunstoffstern haben. Sind wesentlich torosionsbeständiger und kosten unwesentlich mehr.

Gruß
Mirco


Druckwerk-3D.com
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
25. August 2014 10:59
Wozu brauche ich 2 Lagerböcke pro Welle? Durch den langen Hebelweg werden die Motorlager kaum belastet. Anders sieht es aus, wenn eine Zahnscheibe direkt am Motor angeschraubt wird, dann muss das Motorlager die gesamte Radialkraft aufnehmen und ich weiß nicht, wie lange die das mitmachen. Ich habe immerhin vor, den Riemen ziemlich straff zu spannen.

Bei Klauenkupplungen bräuchte ich wieder ein Festlager oder einen anderen Weg, die Welle gegen axiales Verschieben zu sichern. Mit eine 5h6er Welle habe ich in den Rillenkugellagern eine leichte Spielpassung und damit Loslager, die keine Axialkräfte aufnehmen. Man könnte ja auch Starrkupplungen nehmen, dazu müsste man nur den Motor sehr exakt zu den Lagerböcken ausrichten.

Die GT3-Riemen habe ich ausgesucht, weil die angeblich quasi keine Dehnung aufweisen, wie sieht es da bei T/AT/Zoll-Riemen aus?
Wurde das hier im Forum diskutiert? Könntest du vielleicht einen Link posten?
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
25. August 2014 11:15
Also gegen 2. Lagerbock spricht nur der aufwand. Befestigung mittels stellring, relativ einfach. Wenn du radial leichte unrundheit hast kann das system nur über die kupplung so wie es du vorgesehen hast aufschwingen, sprich durch die unrundheit. Ist ja nur meine meinung dazu, gibt viele andere.

Der link zu der diskussion
LINK

Ansonsten, wenn du einmal über die motorwelle direkt antreibst, dann sparst du dir die 2. welle, einen lagerbock zwar zusätzlich und die kupplung dann über eine richtige kupplung. Siemens schreibt z.B. diese kupplungen sogar vor. Nicht umsonst.

Gruß
Mirco

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.08.14 11:15.


Druckwerk-3D.com
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
25. August 2014 11:37
Ich habe immerhin vor, den Riemen ziemlich straff zu spannen.
Antwort: handfest langt, leicht gezogen bei GT3, weil Formschlüssig.


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Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
25. August 2014 13:29
Mit fest angezogen meine ich nicht stramm wie Drahtseile, sondern eher so 10-20 N Vorspannung.

Die Riemen müssen aber schon mindestens so stark gespannt sein wie die maximale Kraft, die dran reißt smiling bouncing smiley
Sonst wird die Spannfeder bei Belastung eingedrückt und ich habe extremes Überschwingen.

Ich überlege grade, ob eine 10mm Trapezspindel auch reichen würde, anstatt der bisher angedachten 16mm-Spindel. Für die kleine Spindel gibt es direkt passende Kupplungen 5mm -> 10mm. Eigentlich dürfte das Gewicht hier ja noch keine große Rolle spielen, oder ?? Das sind höchstens ein paar Kilo, die gehoben werden müssen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass sich die Spindel da schon krumm drückt.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 06:41
Quote
Legion 2.3
alleine für die Elektronik bin ich ca. 600€ los

Wie schafft man es denn, so viel Geld für eine Elektronik auszugeben? Das ist ja schon fast eine Kunst. Die bislang teuerste Elektronik, die mir begegnet ist, ist die R2C2 für etwas über 500,- Die war aber auch ihrer Zeit weit voraus.


Generation 7 Electronics Teacup Firmware RepRap DIY
     
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 08:15
Hier ist die Elektronik-Bestelliste:



Wenn du noch sinnvoll Sparpotential siehst, sind Vorschläge immer willkommen.

Die Motoren für X/Y wollte ich von Nanotec nehmen, weil die eine sehr gute Drehmomentkennlinie und an sich ein hohes Drehmoment haben, dafür sind sie etwas teurer.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 08:22
Mal kurz was anderes zu deiner Liste. 0.5^2 find ich ganz schön dick. Ich habe 0.25^2 und bekomm das gerade eben noch in die Crimpstecker. Zudem sind die Kabel an den Motoren noch dünner...


Triffid Hunter's Calibration Guide --> X <-- Drill for new Monitor Most important Gcode.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 08:33
Sind die Kontakte wirklich so winzig?

@ Angelo, welcher Querschnitt geht bei deinen 128er Treibern zur Motorseite maximal in die Kontakte rein?
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 09:07
Klingeldraht, da laufen 3,3 Volt durch :-)

600 Euro, abr mit sehr edlen ( Nanotec etc..) Bauteilen.
Mit der Radds Elektronik hast du ja 180 euro gespart.
Offiziell wärst du dann bei ca. 800 Euro ...

Wegen 12 Volt Netzteil ...
Hier hast du ein Solides und lautloses Netzteil und sogar einen 10 er gespart.
203 Watt langt aus. 360 Watt braucht kein mensch und irgendwohn musst du das Netzteil auch einbauen.
[www.ebay.de]


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Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 09:14
wozu 0,5 bei gradmal max 2 A ?
Wieso eigentlich 3 einzelne Netzteile? und 60€ für die Heizmatte ist enorm gesalzen.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 09:59
Für die 128er Treiber wollte ich 36 V zur verfügung stellen, damit die Motoren schön schnell fahren können, daher erst mal 1x12v + 1x24V.
Dazu kommt ein seperates Netzteil für das Heizbett, welches laut Datenblatt 20A bei 12V zieht. Die Netzteile, die ich ausgesucht habe, haben außerdem Potis zum Justieren der Spannung, so kann ich die Spannung für das Heizbett bei Bedarf auf ca. 14V (ca. 24A) hochfahren, wenn ich Glück habe.
Außerdem habe ich im schlimmsten Fall 5 voll aufgedrehte Schrittmotor-Treiber, die jeweils 2 A ziehen können, somit 10A auf der 12V-Schiene. (Die Extruder werden wohl nicht mit 2A betrieben, aber die X/Y/Z-Motoren sind jeweils paarweise ausgeführt, so kann man die schon mit maximaler Treiberleistung betreiben, ohne dass sie heiß werden). Deshalb kann ich Stepper und Heizbett nicht an das selbe Netzteil hängen.

Siliconheizmatten in der Größe sind nicht leicht zu finden. Wenn du einen Vorschlag hast, wo es die günstiger gibt, her damit! (keine 230V!)

Gut, 0,5 mm² sind vielleicht wirklich etwas viel. Allerdings sind die dünneren Leitungen (z.B 0,25 mm²) bei Conrad noch teurer als die 0,5 mm² -Leitungen. Ich möchte auch, besonders bei den Leitungen, nicht den allerletzten Billig-Kram nehmen.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.14 10:00.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 10:03
Für die 128er Treiber wollte ich 36 V -> geht nicht! Maximal 29 Volt
Rest auch falsch gedacht ...
Keine Zeit zu antworten


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Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 10:09
Quote
angelo
Für die 128er Treiber wollte ich 36 V -> geht nicht! Maximal 29 Volt
Rest auch falsch gedacht ...
Keine Zeit zu antworten

Hattest du nicht mal geschrieben, dass der Treiber 35 V schafft?

Edit: ok, es waren 30 V

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.14 10:11.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 10:21
auch ein gutes "altes" cat5 Kabel ist billiger als deine 4 0,5er Leitungen / Meter und das hat verdrillte geschirmte Leitungen ... nur mal so als Idee.
und 20€ für einen Schalter? wozu brauchst du einen Lasttrennschalter für 16A?

interessant finde ich das du überall auf teuer setzt, aber dann kaufst dir 2 billig Lüfter, die vermutlich nach 1-2 Monaten betrieb lauter werden als deine Stepper Motoren ... da würd ich lieber beim Hauptschalter sparen und mir bessere Lüfter kaufen. Aber das ist vermutlich ne persönliche Präferenz.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.14 10:22.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 12:57
Ich sag' da nix mehr. Es muss wirklich einen reichen Onkel geben.


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Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 13:44
Quote
Traumflug
Ich sag' da nix mehr. Es muss wirklich einen reichen Onkel geben.

Nein, gibt es leider nicht eye rolling smiley

Quote
Mantus
auch ein gutes "altes" cat5 Kabel ist billiger als deine 4 0,5er Leitungen / Meter und das hat verdrillte geschirmte Leitungen ... nur mal so als Idee.
und 20€ für einen Schalter? wozu brauchst du einen Lasttrennschalter für 16A?

interessant finde ich das du überall auf teuer setzt, aber dann kaufst dir 2 billig Lüfter, die vermutlich nach 1-2 Monaten betrieb lauter werden als deine Stepper Motoren ... da würd ich lieber beim Hauptschalter sparen und mir bessere Lüfter kaufen. Aber das ist vermutlich ne persönliche Präferenz.

Sind Sunon-Lüfter nichts? Ich habe die im Felix auch verbaut und bisher verrichten sie klaglos Ihren Dienst. Welche würdest du vorschlagen?
Ein Netzwerkkabel für die Motoren, interessante Idee... Da muss man nur aufpassen, dass man eine mit geeigneten Querschnitt nimmt, es gibt auch welche mit 0,05mm², was auf jeden Fall zu wenig ist. Für die festinstallierten ist das sicher machbar, aber am Extruder bin ich skeptisch, die Leitung ist sicher nicht für permanente Bewegung ausgelegt.

Einen Hauptschalter möchte ich auf jeden Fall einsetzten, für den Fall der Fälle möchte ich in der Lage sein, den Drucker schnellstmöglich abzuschalten.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
26. August 2014 14:50
Geh' bei den Motoren mal von max. 0,8 A mittlerem Strom aus, den das Netzteil liefern muss. Das 4fach-Kabel von der Elektronik zu den Motortreibern muss nur max. 5 mA können. Zur Stromversorgung der Motoren liegen Kabel mit ca. 0,5 mm^2 bei - die reichen völlig.

LG, Willy


3D gedruckter Messerschärfer +++ RADDS für den Arduino-Due +++ Meine Drucker
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
27. August 2014 01:21
@Mantus:
Sunon werden/wurden neben EBM-Pabst in Server-NT's u. A. von Siemens, Dell und Sun verbaut, große Cisco-Router haben die auch drin.
Grüße
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
27. August 2014 03:57
Quote
seefew
@Mantus:
Sunon werden/wurden neben EBM-Pabst in Server-NT's u. A. von Siemens, Dell und Sun verbaut, große Cisco-Router haben die auch drin.
Grüße
Server-NTs sind ja auch für ihre niedrigen dB werte bekannt winking smiley

@Legion
Ich habe ja nicht gesagt "wozu brauchst du einen Schalter", ich bezweifle nur das es ein 20€ teil sein muss das für 16A Lastentrennung ausgelegt ist.
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
27. August 2014 11:05
@ Mantus

Ich habe mir auch andere Schalter angesehen. Man könnte natürlich auch billige Kippschalter nehmen, nur habe ich bei denen etwas Sorge, dass ich aus versehen mal dran komme und "KLICK" ist ein 40h-Druck für die Tonne drinking smiley
Bei einem abgebrochenen Druck hat man das Geld quasi schon wieder raus.

Deswegen ein ordentlicher Schalter, der auch etwas mechanischen Wiederstand bietet und auch optisch etwas her macht. Nebenbei bemerkt sind 20€ für einen Hauptschalter verdammt günstig und schon ziemlich tief ins Regal gegriffen.
Laute Lüfter stören mich nicht weiter, solange der Druck dadurch gut wird. Welchen Hersteller kannst du denn sonst empfehlen, die leiser/besser sind?

@Willy

Meinst du 0,8 A mittlerer Strom bei 2 A eingestelltem Strom (wegen Sinus-Verlauf) , oder reichen 0,8A eingestellter Strom deiner Meinung nach für 2 Motoren aus?
Wenn ein Motor still steht, müsste er doch den vollen Strom ziehen, oder? Je nach Position sind doch beide Wicklungen voll bestromt.

Man muss die Stromversorgung doch auf die maximal mögliche Last auslegen.

Wenn man jetzt von 24V für die 128er Stepper ausgeht, kann man aber auf jeden Fall auf einen der beiden 12V-Netzteile verzichten, also 1x12V + 1x24V.




Eine der beiden Z-Achsenträger befindet sich im Moment im Druck!
Leider habe ich extremes Warping an der vorderen linken Ecke, vermutlich hat sich die Bohrung links unten schon verzogen. Ich hoffe, dass die Aussparung für die Kugelbuchse noch brauchbar ist, oder zumindest noch nachbearbeitet werden kann.
Beim nächsten Versuch (Teil 2/2) werde ich die erste Schicht vom Support mit 100 % Dichte Drucken, um eine bessere Adhäsion zu bekommen.
Der Rest vom Druck scheint bis jetzt ganz gut am Bett zu haften, obwohl ich nicht über 97 °C am Druckbett komme. Risse im Material habe ich bis jetzt noch keine festgestellt .
Der Felix ist übrigens komplett mit Umzugskartons eingehaust, so habe ich keine Zugluft. Durch das bewegte Druckbett wird natürlich die stehende Luftsäule des Heizbetts immer wieder weggewirbelt, dadurch wohl das Warping ...
Re: Eigenentwicklung "MOAP", riesen-Gerät smiling smiley
27. August 2014 14:08
Quote
Legion 2.3
Deswegen ein ordentlicher Schalter, der auch etwas mechanischen Wiederstand bietet und auch optisch etwas her macht. Nebenbei bemerkt sind 20€ für einen Hauptschalter verdammt günstig und schon ziemlich tief ins Regal gegriffen.
Laute Lüfter stören mich nicht weiter, solange der Druck dadurch gut wird. Welchen Hersteller kannst du denn sonst empfehlen, die leiser/besser sind?
"optisch was her machen" ist was hoch persönliches winking smiley
Ansonst Noctua, oder etwas günstiger Noiseblocker (die black aber dann), klar kann man jeden Lüfter nehmen der verlässlich arbeitet, ich würds meinen Ohren nicht antun.
Vorallem bei 600€ für fast überall das teuerste, versteh ich nicht wieso man dort dann die 10€ sparen sollte.
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