Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
29. October 2017 07:43
Mahlzeit!

Nachdem ich nun schon einige Wochen recht erfolgreich mit dem TronXY p802m drucke, habe ich einige Dinge entdeckt, die für mich das Druckerlebnis, wenn man das so nennt, noch verbessern könnte. Deshalb möchte ich mir in naher Zukunft einen eigenen Drucker konstruieren. Nahe Zukunft heisst Anfang 2018. Also Januar 2018, da dann das entsprechende Geld auch da sein sollte. Natürlich habe ich auch gelesen, dass man nur konkrete Projekte angeben soll und keine fernen Vorhaben. Da ich so ein Projekt ungerne überstürze, beginnt die Planung und Ausarbeitung am Computer quasi schon heute. Ich will auch das Rad nicht neu erfinden, also kein grundlegend neues Gerät bauen, sondern bewährte Konzepte verwenden und diese dann so gesehen mit meinen Ideen erweitern. Da bin ich allerdings auf Hilfe angwiesen, da ich noch nicht wirklich Erfahrung mit den verschiedenen Konzepten habe. Ich hoffe, dass man mir hier dann einige Richtungen zeigen kann, die für mein Vorhaben von Vorteil sein könnten. Dabei will ich aber nicht, dass jemand für mich das Suchen übernimmt, es geht mir wirklich nur um den Schubs in die richtige Richtung. Ferner glaube ich, durch die Erfahrung hier im Forum kann man mich auf grundlegende Fehler in meinem Konzept hinweisen, bevor ich das dann baue und es mies wird. Gesehen habe ich das schon in einem anderen Thema, wo auf Schwingungen durch bewegte Masse aufmerksam gemacht wurde, welche zum Problem führen könnte.

Gedacht ist das ganze in drei Phasen.

1. Konzept ausarbeiten
2. Planung und erstellen eines 3D Modell, welches auch zum Drucken entsprechender Teile herangezogen werden kann
3. Bau

1. Konzept

Mir gefällt das Prinzip des Prusa i3. Mein TronXY ist ja ein Clone davon. Also mit dem Bett bewegt sich die Y-Ache, der Extruder übernimmt X und Z. Als Extruder würde ich gerne beim 1,75mm bleiben, aber nach Möglichkeit sollten mindestens zwei Filamente gleichzeitig druckbar sein. Zum einen, um Leiterbahnen drucken zu können, was mir kürzlich von einem Bekannten vorgeführt wurde und zum anderen, um eine Stützstruktur mit wasserlöslichem PLA drucken zu können. Ich nehme an, Bowden-Extruder haben da ihren Vorteil, da sie das Gewicht der Mechanik nicht mitschleppen müssen. Ausserdem würde ich es begrüssen, wenn ich auch grössere Teile damit drucken könnte. Mein TronXY kann maximal 220x220x240mm.

Vorläufig ins Auge gefasste Komponenten:

Elektronik:

Rumba-Board

Firmware:

Repetier-Firmware

Dann hätte ich direkt noch Fragen.

Grösse:

Wenn ich mir meinen Drucker so anschaue, dann wird die maximale Druckgrösse eigentlich nur durch den Rahmen bestimmt. Da die Z-Achse mit zwei Motoren angesteuert wird gehe ich davon aus, die Länge der X und Z-Achse sollte weniger ein Problem sein. Auch beim Druckbett sehe ich keine Probleme. Auch die läuft auf zwei schienen und ich sehe keinen Grund, warum die nicht länger sein sollten. Liege ich da mit meiner Vermutung richtig, dass die Grösse schlussendlich der Rahmen vorgibt? Ich habe keine feste Maximalgrösse, von daher bin ich flexibel.

So, damit ist der Anfang eigentlich getan. Ich würde mich freuen, wenn ich etwas Unterstützung bekommen würde.

Druckbett:

Ich habe gesehen, dass der Prusa i3 Mk.2 (oder war es 3?) über ein Druckbett und einen Sensor am Extruder verfügt. Leider wurde in dem Video nicht genannt, wie dieses Druckbett heisst. Das wäre natürlich auch eine feine Sache, wenn ich das Bett nicht immer von Hand einstellen müsste, da es leider nicht immer so 100% stimmt. Ist so ein Druckbett auch mit mehreren Extrudern einsetzbar?

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.10.17 15:01.
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
29. October 2017 09:38
Ich würde für die Elektronik ein Rumba Board nehmen. Da ist alles drauf, was man braucht und noch Luft nach oben, wenns dann nachher mehr werden sollte. Beim Ramps fängt dann schon das Basteln mit Erweiterungsmodulen an.

Die Repetier-FW und der Host haben sich bewährt und unterstützen alles, was man möchte. Auch Mehrfarbdrucke.

Der Bau des Druckers sollte nach mechanischen Grundsätzen erfolgen. Also das Gehäuse mit winkeliger Abstützung wie zB der Prusa I3 Steel. Ein CR10 zum Beispiel mit nur einer Befestigung der Z-Achse an der Basis wird auf Dauer nicht stabil sein ( Ich erwarte einen Aufschrei )
Die Druckergröße ist erst einmal egal. Das sind nur ein paar Parameter in der Software. Nur die Größe der Aluprofile und die Dimension der Achsen sollte der Größe angepasst sein.


Liebe Grüße aus Kaltenkirchen.
Frithjof
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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
29. October 2017 12:48
Quote
Fridi
Ich würde für die Elektronik ein Rumba Board nehmen. Da ist alles drauf, was man braucht und noch Luft nach oben, wenns dann nachher mehr werden sollte. Beim Ramps fängt dann schon das Basteln mit Erweiterungsmodulen an.

Habe ich mir gerade angeschaut. Ist ja wirklich phantastisch! Bis zu drei Extruder, Anschlüsse für externes Display und SD-Karte, die Treiber für die Motoren kann man tauschen und wenn ich das richtig verstehe, dann kann man da ein ATX Netzteil vom Computer anschliessen. Da muss ich dann wirklich nicht mehr lange suchen, dass nehm ich!

Vielen Dank für den Tipp!
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
30. October 2017 16:11
Mein TronXY verwendet als Motoren die SL42STH40-1684A. Da es meine ersten, bewussten Stellmotoren sind fehlt mir der Vergleich. Sind die gut, befriedigend, oder sollte man besser andere Motoren für einen Drucker verwenden, besonders im Hinblick auf mindestend 2 Extruder und möglichst grossem Druckbett?
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
04. November 2017 19:17
Ich bin bei der Elektronik beim duet wifi hängengeblieben, habe die anderen boards alle durch, aber das duet wifi ist einfach nur genial. Gerade für Anfänger geeignet, da keine Treiber zum (falsch) rum drauf stecken, vref falsch einstellen etc.
Software ist super simpel und hat auch eine sehr gutes Forum, leider auf englisch aber ich habe mich da auch schon verständigen können winking smiley

Mit dem Erweiterungsboard kann man 10! Treiber ansteuern die bis zu 256 schritte interpolieren. (Sehr leise)
[www.duet3d.com]

Großer Bauraum epmfehle ich KEIN corexy, kein bewegtes Bett!
Empfehle Direkt extruder von Bondtech.
Das ganze dann als Dual X mit 2 Kugelumlaufspindeln auf der Zachse, die auch das Heizbett / Druckplatte trägt.
Als Rahmen min. 40mm Aluprofile oder dicke Aluplatten etc. Kein Holz!
Als Riemen schau mal nach hochwertigen HTD Riemen , denk an den notwendigen umschlingungswinkel und möglichst großen radien....tut dem riemen gut oder dierkt Igus Steilgewindespindeln mit zero backlash muttern.....keine riemen kein nach schwingen.

Bei fragen....fragen smiling smiley


1 Drucker: [forums.reprap.org]
2 Drucker: [forums.reprap.org]
3 Drucker: [forums.reprap.org]
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
05. November 2017 14:12
Das Board klingt in der Tat sehr interessant. Sein Preis ist aber auch sehenswert! Ist auf jeden Fall notiert und ich schliesse nicht aus, dass ich es in zukünftigen Projekten auch verwenden werde. Aber seine Kosten würden aktuell mein Budget schon grösstenteils auffressen.

Was ist denn negativ an einem bewegten Bett, bei grösseren Dimensionen?
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
05. November 2017 17:25
Der preis des boards ist im vergleich zu anderen nicht viel teurer mit der wlan funktion, Weboberfläche, Tmc treibern.... etc.


Bei einem großen bauraum und dementsprechend großer schwerer y achse im prusa style müssen diese massen ständig beschleunigt werden. Das führt zu ungenauigkeiten, unregelmäßigen layern etc.
Was ist meistens am leichtesten? Genau das Hotend. Dieses oben auf linerschienen laufen lassen und dein Druckbett senkt sich ab. Dann hast du eine sehr gute Ausgangsposition für gute Druckqualität.


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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 01:28
Die Vorteile des Boards habe ich durchaus erkannt. Aber Preislich liegt es doch schon eine ganze Ecke über dem RUMBA-Board, zumindest bei den Quellen, wo ich die Boards vergleichen habe. Da stehen 135 € gegen 30€. Aber wie gesagt, ich halte das Board definitiv für interessant!

Was die Bewegung der Massen angeht. Du hast angeregt, Direktextruder zu verwenden. Nehme ich jetzt das Gewicht eines solchen Extruders mindestens mal 2, da ich ja aus diversen Gründen gerne mindestens zwei verschiedene Filamente drucken möchte, Leiterplatten, wasserlösliche Stützstrukturen, ist dann die Masse der zu bewegenden Extruder nicht deutlich höher, als eine Druckplatte inklusive gedrucktem Objekt? Meiner bisherigen Erfahrung nach waren alle Objekte, die ich gedruckt habe, ziemlich leicht. Auch Experimente, um die Qualität des Drucks zu testen habe ich auch schon Objekte von 200x200x210 mit 100% Füllung gedruckt, die waren nicht sonderlich schwer. Ich meine da etwas von < 300g gewogen zu haben. Da wiegt ja ein einzelner Stellmotor schon mehr. Zudem, ich habe bislang noch nie wirklich mit 100% Füllung gedruckt, ausser bei Formen und eben dem Test. Ich mag mich irren, aber das Gewicht von zwei Direktextrudern müsste also deutlich höher sein, als die eines Bettes mit gedruckten Objekt?
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 07:03
Im Allgemeinen hat das Druckbett mit 8mm HB ein ähnliches Gewicht wie 2 Motoren.


Liebe Grüße aus Kaltenkirchen.
Frithjof
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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 07:12
Quote
diabolusUmarov
Da stehen 135 € gegen 30€.

...

Auch Experimente, um die Qualität des Drucks zu testen habe ich auch schon Objekte von 200x200x210 mit 100% Füllung gedruckt, die waren nicht sonderlich schwer. Ich meine da etwas von < 300g gewogen zu haben. Da wiegt ja ein einzelner Stellmotor schon mehr. Zudem, ich habe bislang noch nie wirklich mit 100% Füllung gedruckt, ausser bei Formen und eben dem Test.

?


In einem eher technischen Forum sollte man schon etwas Präzision walten lassen.


Lars - Blog, Thingiverse, Git

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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 07:33
Moin,

kennst du schon meinen 3Tripple Thread ?

Vielleicht bekommst du da noch ein paar Anregungen.

Grüße

Sascha


3Tripple 290x300x280mm, Raspi3+DUE+RADDS mit TMC2100, micron3dp Doppelextruder, Big Booster, Filaprint, Z-Riemenantrieb

www.wattwetter.de
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 07:45
Quote
toolson
?


In einem eher technischen Forum sollte man schon etwas Präzision walten lassen.

Weil ich das exakte Gewicht nicht genannt habe? Okay, war definitiv unpräzise, aber leider nicht anders zu machen, denn das Testobjekt existiert nicht mehr und den genauen Wert habe ich mir nicht notiert. Ich dachte bei der Messung nicht, dass ich diesen Wert einmal irgendwo posten würde.

@saschaho

Schaue ich mir auf jeden Fall an! Danke für den Hinweis!
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 08:28
11,59 kg


Lars - Blog, Thingiverse, Git

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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 12:44
@toolson

Was genau willst du damit sagen? Ich habe doch schon erklärt, warum ich keine präzise Aussage über das Gewicht des Probedrucks machen kann! Da kannst du jetzt noch so viele Zahlen mit Einheiten angeben, ich kann da keine genaueren Angaben zu machen! Ausserdem dürfte es doch auch ohne eine genaue Angabe des Gewichts klar sein, worauf ich hinaus wollte, oder?
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 13:09
Quote
diabolusUmarov
200x200x210 mit 100% Füllung gedruckt,


[de.wikipedia.org]
Dichte 1,21–1,43 g/cm3

Macht 20x20x21x1,21(bis 1,43)g/cm3

8400cm3 x X (in Gram) ...

daher auch das Fragezeichen bei
Quote
diabolusUmarov
200x200x210 mit 100% Füllung gedruckt, die waren nicht sonderlich schwer. Ich meine da etwas von < 300g gewogen zu haben


... ist halt rein rechnerisch gar nicht möglich winking smiley
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 13:14
Das kann man dann aber auch so schreiben, wie du das gerade gemacht hast und nicht so, wie @toolson das gemacht hat!

Da ich deine Rechnung nicht anzweifle, wird der Fehler wohl irgendwo bei mir gelegen haben. Das könnte auch erklären, warum dieses riesen Ding nicht wirklich viel mehr Material gefressen hat, als diverse Formen, die ich gedruckt habe. Ich schiebe es jetzt mal auf eine fehlerhafte Einstellung zurück.
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 13:36
Naja, ist halt nen "Problem der Generationen" grinning smiley

Ich glaube was toolson damit sagen wollte ist :"Denken ist wie googeln, nur viel krasser!" ... bitte nicht falsch verstehen, es ist ganz bestimmt nicht persönlich (oder gar böse) gemeint!!

Aber es gibt Wochenenden da grillen 3 Leute den Spannungswandler auf ihrem Arduino und jeder macht nen eigenen Thread dazu auf, weils zuviel verlangt ist mal 2 oder 3 Zeilen tiefer zu schauen wie das Problem zu lösen wäre.

Und weil ichs wirklich nicht böse meine .... ich bin durch nachdenken auf die Lösung gekommen, es ist halt ein technisches Forum ... und da sollte man schon bereit sein zu denken winking smiley
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 13:36
Quote
diabolusUmarov
Was genau willst du damit sagen?

Peter hats verstanden.

Der Klumpen hätte mehr/fast soviel wie der Tronxy gekostet. Drucken hätte er ihn eh nicht können.

Was ich damit sagen möchte:
1. Man kann sich das nicht alles so schön reden wie man es gerne hätte.
2. Man sollte alles hinterfragen bzw. mal in Ruhe drüber nachdenken.

Quote
diabolusUmarov
hier im Forum kann man mich auf grundlegende Fehler ... hinweisen

Du kannst auch nicht einfach das Rumba, (das es auch Ali nicht unter 36€ gibt) gegen das Duet stellen.
Der entscheidende Unterschied in dem Vergleich sind die 5 TMC 2660 Treiber.


Leider sind krasse Falschaussagen hier in letzter Zeit Trend geworden.
Tut mir Leid, aber ausgerechnet deine hab ich jetzt einfach mal widerlegt.
Das dumme an den ganzen Falschaussagen ist, dass sie irgendwann irgendwo wieder von jemanden aufgeschnappt werden und das führt zu einem tollen Schneeballeffekt.

PS: Das ist wirklich nicht böse gemeint. (Das würde sich dann anders lesen)

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.17 13:38.


Lars - Blog, Thingiverse, Git

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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 13:40
Das nehme ich nicht böse. Ich war wahrscheinlich wegen den seltsamen Formulierungen etwas verbohrt und habe mich deshalb auf meine ungenaue Angabe eingeschossen, als nachzudenken. Soll vorkommen, war mein Fehler!

Netter Nebeneffekt bei der Geschichte, durch meine Denkverweigerung bin ich wirklich davon ausgegangen, Grosses Objekt wird schon nicht so schwer sein, wie mein Test ja zeigte. Das ich da irgendwo Fehler eingebaut habe, daran habe ich überhaupt nicht gedacht und nun leuchtet mir auch das Argument ein, dass Druckbett in grösseren Dimensionen doch nicht zu bewegen und lieber die Extruder! Also, wieder was gelernt!
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 13:46
thumbs upthumbs up smileys with beer

... dann läufts doch smiling smiley
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
06. November 2017 14:32
@toolson

Ich kann vielleicht die Leistungen von Rumba und Duet3D nicht vergleichen, da stimme ich dir zu. Aber ich kann sehr wohl die Preise vergleichen. Man möge bedenken, es ist das erste Projekt dieser Art, was ich in Angriff nehme. Ich rechne absolut mit Rückschlägen und im ungünstigsten Fall auch mit einer Aufgabe, wenn auch eventuell nur auf Zeit. Da macht es schon einen Unterschied, ob man 45 (das Angebot für 32€ war wohl zum bieten sad smiley), oder 130€ in den Sand setzt! Wie ich ja auch geschrieben habe, ich finde das Duet3D Board äusserst interessant!

Zu deinem Punkt 1:

Schön geredet habe ich das nicht. Irgendwo habe ich einen Fehler eingebaut, ja, ich, niemand sonst, habe das Ding dann auf die Waage gestellt und mich gefreut!

Zu deinem Punkt 2 stimmte ich zu! Warum schreibe ich denn hier, anstatt alles einfach so zusammen zukloppen?

Ich mache ganz Sicher viele dumme, unnötige und eventuell auch kaum nachvollziehbare Fehler. Ich hoffe aber, dass ich aus den auch was lernen kann!

Und auch für dich, wenn ich etwas böse nehme, dann reagiere ich anders winking smiley
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
07. November 2017 13:23
Was für Treiber willst du verwenden auf dem Rumba Board?

Falls die A4988 oder DRV 8825 kannst du sogenannte tl Smoother dazwischenhängen, war mir auch neu, werde die mal an einem MelziBoard ausprobieren. [www.amazon.de]

Obwohl da es wahrscheinlich mehr Sinn macht direkt TMC bei Watterott zu holen.

Und 24v verwenden, sind die Motoren agiler. Passende Lüfter und Heizpatronen gibt es ja.


Gruß Andy


1 Drucker: [forums.reprap.org]
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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
07. November 2017 14:02
Ich hatte bislang den DRV8825 im Auge. Der tl Smoother klingt schon von daher gut, dass er vor Induktionsspannung schützt! Ich hatte schon den Effekt, dass ich bei meinem TronXY das Heizbett verschoben habe und das Display kurz aufgeflackert hat. Muss ja nicht sein !

Vielen Dank für den Hinweis!

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.11.17 14:03.
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
07. November 2017 14:56
Quote
diabolusUmarov
.... vor Induktionsspannung schützt! .

Gibt es auch von Watterott, direkt zum dazwischen stecken.

[www.watterott.com]


Gruß
Gregor
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
08. November 2017 13:48
Je mehr Projekte ich mir hier so anschaue und auch aufgrund der schon gegebenen Ratschläge und korrigierten Fehler meinerseits bin ich nun doch auf dem Weg, als Y-Achse doch den Extruder zu bewegen und nicht das Druckbett. Derzeit habe ich Bowdenextruder im Auge, mindestens zwei davon. Da stellen zwei Fragen.

1. Reicht es, wenn ich die Y-Achse mit einem Motor betreibe? Mein jetziges Druckbett wird mit einem Zahnriemen bewegt, so würde ich es auch bei meiner Variante machen.

2. Wenn ich zwei, oder drei Extruder einbaue, wie müssen die angeordnet sein, damit sie die verschiedenen Filamente auch möglichst genau drucken? Einfach hintereinander?
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
08. November 2017 15:02
Weiß jetzt nicht was du genau wie bauen willst.....

Also wenn du die x und y achse bewegen willst, wo wahrscheinlich der bzw die extruder auf der x achse sitzen, wird es mit einem riemen für die Y achse schwierig! Warum? Die y achse besteht ja dann aus 2 linearführungen .Einseitig angetrieben schleppst du die passive seite mit, dann kommt es immer zu geringen abweichungen. Du musst ja immer sicherstellen das die beiden wagen für die y achse möglichst parallel laufen. 2 motoren synchron anzusteuern ist absulut kein problem mehr. Brauchst du dir keine Sorgen machen.
Mit 1 motor über zahnriemen und welle 2 achsen zu bewegen rate ich ab, da zahnriemen Räder immer leicht eiern und riemen schwingen, der ganze Mechanische aufbau viel zuviel Aufwand ist.

Zu2. Äh..... also wenn ich vor dem drucker stehe ist die x achse von links nach rechts......ein extruder parkt links, der andere rechts.....

Schau mal bei YouTube unter bcn3d Sigma R17 oder allgemein unter dual x 3d printer

Gruß


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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
08. November 2017 16:59
Also etwas präziser, aber du hast meine Frage eigentlich schon beantwort!

Das ganze Gerät soll am Ende ein Rechteck ergeben. Auf der X-Achse laufen die Extruder von links nach recht, klar, die ganze Achse wird dann noch nach vorne und hinten bewegt. Meine Frage zielte nun genau darauf ab, was du beantwortet hast. Treibe ich die Y-Achse nur auf einer Seite an, wird es dann ungenau, oder nicht. Wird ungenau, also Ansteuern mit zwei Motoren. Wäre das geklärt. Mal schauen, wie das Rumba-Board dazu zu überreden ist.

Also verstehe ich das richtig? Habe mir noch keine Videos angeschaut, mache ich aber gleich. Die Extruder laufen also nicht die ganze Zeit zusammen hin und her, sondern jeweils nur der, der gerade druckt?

Edit:

Habe mir jetzt ein Video angeschaut. Da wurde zwar mit der Marlin-Firmware gearbeitet, ich denke aber, die Repetier wird das nicht sonderlich anders machen. Nehme ich mal an. Funktioniert also doch ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Aber prima, wieder etwas schlauer und irgendwie auch logisch!

Interessant fand ich die Funktion, dass die Extruder sich selbst auf das Druckbett einstellen. Eine Eigenschaft, die ich natürlich auch gerne im Drucker hätte.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.11.17 17:17.
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
16. November 2017 13:25
"Interessant fand ich die Funktion, dass die Extruder sich selbst auf das Druckbett einstellen. Eine Eigenschaft, die ich natürlich auch gerne im Drucker hätte."

Autobedleveling? Ist eine schicke Sache, habe aber gemerkt das es nicht nötig ist, wenn man immer nur ein und die selbe Dauerdruckplatte nimmt. Falls du mehrere Druckplatten verwenden möchtest, was natürlich super ist weil man dadurch verschiedene Materialen auf verschiedenen Druckflächen zum halten bekommen kann. [www.3dmensionals.de] Flexplate system kaufen, zusätzlich federstahl blech ( kein VA) , diese dann mit Hitzebeständigem Klebeband und der Gewünschten Druckplatte ausstatten. Hier mal eine übersicht was es an platten gibt. [www.filafarm.de]
( Ach habe ich schon erwähnt das du unbedingt Gegossene Aluplatte als Heizbett nehmen sollst ? winking smiley )

Falls es dann doch Autobedleveling werden soll gibt es da viele möglichkeiten ala Endschalter am servo arm der ausklappt, Sensoren etc. Zuverlässigste system meiner meinung ist aber BT Touch. [www.filafarm.de]


Gruß Andy


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Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
16. November 2017 13:47
Klingt soweit sehr interessant! Es muss nicht unbedingt automatisch funktionieren und ist auch für den Grundaufbau nicht geplant, aber Infos kann man sich ja dennoch besorgen, so dachte ich mir winking smiley.

Zur Druckblatte an sich. Wie genau ist die eigentlich aufgebaut? Ich wollte bei meinem Drucker schon linsen, aber ausser die Platte abzubauen sieht man da nicht so viel und ihn jetzt herumhieven möchte ich auch nicht. Ich nehme mal an, dass Heizelement und Sensor einfach auf die Platte geklebt werden. Wie verhält es sich da bei grösseren Druckplatten? Reicht da ein Heizelement und ein Sensor aus?
Re: Abgeleiteter Eigenbau 3D-Drucker
16. November 2017 15:35
Lesen und gucken. [www.filafarm.de]


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