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Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker

geschrieben von PepeLC10 
Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
16. March 2018 18:10
Hallo 3D Gemeinde,

ich habe mich in den letzten Tagen intensiver mit dem Thema 3D Druck beschäftigt und bin dabei auf das Thema 3D Harz Druck gekommen.

Ich habe dann viel gelesen, worums hierbei geht.
Mit dem Gedanken gespielt habe ich schon lange, ich mache Modellbau und würden gerne 3D Modelle selbst erstellen und drucken aber Filamentdrucker waren mir noch zu ungenau.
Da ich ab und an in Giessharz abforme dachte ich mir so ein 3D Drucker sei's doch.
Genauer, kleiner, leiser... aber auch teurer und etwas mehr "Sauerei".

Die Verbrauchsmaterialien sind ähnlich teuer und das Druckverfahren erscheint mir erweiterbar in Grösse, Genauigkeit und Geschwindigkeit.

Zudem sind die Drucker meist sehr einfach gebaut.
Ein Z-Antrieb mit ArduinoClon und Schrittmotortreiber und ein Grafikadapter für das Display.

Erst wollte ich einen Drucker selberbauen, angespornt von einer Machbarkeitsstudie hier im Forum. Jedoch lief mir dann ein gebrauchter LC10 bei eBay für kleines Geld über den Weg....


Den würde ich gerne mit euch teilen:
..eine Zusammenfassung über den Aufbau, gibts hier bei Photocentric.


Der Drucker besteht aus folgendem:

- ein relativ niedrig auflösendes Display 1000x600 in ~10" mit weissem Backlight. Dessen Auflösung liegt bei ca 0,2mm/pixel

- Z-Achse mit 1 oder 2mm pitch, 8mm achse, Kugelumlauflager für den Buildtisch und 2 10mm Führungen mit Bronzelagern, 1 NEMA 17 Motor

- Das Mainboard ist mit einem ATMEL ATMEGA328 ausgestattet und quasi ein Arduino Nano Clone. Die Serielle Kommunication erledigt ein Cypress USB-2-UART converter, der Schrittmotortreiber ist ein Allegro A4982, der auch mit anderen Schrittmotortreibern bestückt sein kann.
Interessant ist das es noch einen zweiten Schrittmotortreiberkanal mit einem anderen Treiber gibt.

Ich habe noch nicht versucht mal das Hex file auszulesen, aber der Header für den Atmel ISP ist vorhanden smiling smiley

- Videoseitig ist ein Novatek NT68676 basiertes Monitor Control Board verbaut.
Dies kann HDMI/DVI und VGA in LVDS bis zu 2048×1152 pix wandeln. Die Auflösung und weitere KonfigDaten des Novatek werden in einem EEPROM gespeichert. Es kann sogar Audio ausgekoppelt werden für Monitore mit Speaker.
Das EEPROM kann über einen Programmieradapter der FTDI basierend ist und über den VGA stecker angesteckt wird programmiert werden...
Somit hoffe ich das ich den Adapter eines Tages umprogrammieren zu können für neue Display timings...

- Dann wäre da noch ein kleine Backlight Boards das die beiden LED Leisten im Display steuert, ebenfalls über das Videoboard.


Das Druckergehäuse besteht aus Blech, die Displayplatten aus dickem Acryl oder Plexiglas (?!). Auch die Gegenlager für die Z Achse und der Motor sind hierin verschraubt.
Weiteres auf den Bildern.

Der Buildplattenhalter ist ebenfalls aus diesem dicken schwarzen Acryl oder Plexiglas. Daran aufgehängt ist ein Blechwinkel der wiederum die Grauglasplatte hält, die Haltewinkel sind mit Silikonkleber angeklebt.

Die Haube und der VAT Tank sind jeweils aus rotem Plexiglas. Leider ist die Haube beim Transport mehrfach gebrochen, das konnte ich aber wieder kleben.

Eben der VAT hat wohl auch Probleme gemacht, denn er ist mal über- oder ausgelaufen.
Dementsprechend verklebt und versaut war der Drucker. Das TFT hat leider einiges abbekommen. Das habe ich komplett zerlegt und gereinigt.

In weiteren Thread dann ein paar Bilder ...

Anlieferungszustand:


Buildplatte und Z Achse








und Anschlag... eher rudimentär smiling smiley


Gehäuse:


Elektronik (Displayboard oben, mainboard unten):






Backlightboard


Mainboard: Es gibt einen Anschluss für den Haubenschalter und den Z-Anschlag unten. für den oberen ist ein Anschluss vorhanden jedoch ist kein Schalter eingebaut. Ich werde mal testen ob der aktiv ist, damit man nicht in den oberen Anschlag fährt...





motor:


Display unter der Abdeckplatte :






Leider ziemlich mitgenommen und verschmutzt:


Display zerlegen und reinigen:




Diffusor:


BEF oder Retarder:


Polarizer:


LCD:


fast wie neu, leider konnte ich manche filme nicht richtig sauber kriegen:



Dipslay wieder eingebaut und abgedichtet mit schwarzem Gaffertape:


Buildtank vorher und nachher:




Mal sehen wie er so druckt. Funktionieren tut alles smiling smiley

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.03.18 18:15.
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
16. March 2018 20:50
War das der von Ebay aus einer Firmenauflösung? Gut, dass ich den nicht gekauft habe grinning smiley


Mit freundlichen Grüßen,
Justin
[www.thingiverse.com]
[www.3dhubs.com]
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
19. March 2018 07:12
Schaut nach chinesischen Leichtbau zu britischen Preisen aus... Der Neupreis ist schon wirklich unverschämt...Konstruktiv haben die aber anscheinend eine Menge dazu gelernt, die neue Generation sieht vielversprechend aus. Auch wenn die Preis nach wie vor total abgehoben sind...danke für die Bilder!

Grüße
Manuel


Deltadrucker, Tantillus Reborn by Toolson/Protoprinter, Ashray - (445nm Lasercutter), die Delta-Kalibrieranleitung, meine kommerzielle Webseite
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
23. March 2018 15:02
Hallo Pepe LC10,

mit einem aehnlichem Thema habe ich mich auch etwas laenger auseinandergesetzt .........

Darf man fragen wie "klein" das Geld war ?

Ansonsten: Forum lesen, ausprobieren und fragen

Ich find es klasse wenn auch "aelteren" Haeschen wieder Leben eingehaucht wird !
(was ein wenig reinigen, schmieren, einstellen und "tuning" doch so ausmachen koennen)

Alles Gute fuer den Freund !


GRuss Fletch

Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf,
genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik,
gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg
von Irrwitz und Idiotie! gez. K. L.
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
07. April 2018 06:22
Hallo Leute,

nach meinem Urlaub und viel Arbeitszimmer Umräumerei und Umbauerei habe ich mal zwei Drucke gestartet.

Verwendet habe ich Daylight resin Ocker (stand zumindest auf der angebrochenen Bütte) und die CWS defaulteinstellungen für farbiges Daylight "hard" 100µm.

Was soll ich sagen, der erste Druck, ein Kalibrierwürfel den ich mir in Sketchup zusammengeklickt habe (2x2x2 cm³) ging in die Hose.
Er haftete nicht richtig an der buildplatte und ist irgendwann an der VAT Folie kleben geblieben und hat dann alle Layer in einen gedruckt.

Ich vermute die Grundfläche war zu gross (2x2cm! ohne Stützstzstruktur) und deshalb die Adhäsionskräfte der VAT-Folie entsprechnend, so das der Druck von der Build Platte gesogen wurde. Oder das Harz ist zu alt oder ein anderes, denn es ist nicht wirklich ocker, eher bräunlich transparent und hatte trotz aufschütteln einige Schlieren.

Der zweite Druck, ein ca 1cm³ grosser Stromtrooperhelm, diesmal mit kleiner in CWS gerechneter Stützstruktur, mit gleichem Harz und slices, verlief besser.
Auch hier ging irgendwas mit dem anhaften der ersten Lagen an der Buildplatte schief, die ersten Paar layer jedoch hielten.
Der Stormtrooper helm kam dann auch erkennbar als solcher aus der Sosse raus.

Prinzipiell funktioniert das "alte" Schätzchen also (erstaunlich das man heutzutage nichtmal 2 Jahre alte Sachen als "Alt" wahrnimmt)

Als nächstes muss ich mir für das GeHarze und GeSpüle mal eine vernünftige Strategie - sprich Becken - zurechtlegen, damit man nicht alles unter fliessend Trinkwasser in den Ausguss abspült.
Das halte ich für eine Umweltsauerei. Das Hantieren mit dem sehr flüssigen Harz ist aber schon eine ziemliche Sauerei.

Ausserdem will ich eine Flasche neues Harz bestellen um das als Fehlerquelle auszuschliessen.
Dann heisst es mehr drucken und Erfahrung sammeln.

Dann kann es ans weitere Tweaken gehen.

Erstmal muss der Druck schneller werden.
Dafür werde ich entweder ein stärkeres, UV intensiveres Backlight bauen, Violett-blaue LEDs sollten hier aufgrund der höheren Energie bei kürzeren Wellenlängen besser funktionieren als weisse. Weisse sind im Prinzip ja auch nur blaue die mit gelbem Phosphor ein Weisses Lichtspektrum erzeugen.
UV Licht möchte ich erstmal nicht verwenden um die TFT Zellen nicht zu schädigen, wobei ich die erhältlichen "UV" oder "schwarzlicht" LEDs ohnehin eher violett blau sind, statt wirklich UV.
Richtiges, energiereiches UV Licht dürfte langfristig für eine Schädigung der Transitoren im LCD sorgen.

Zum zweiten möchte ich auf 0,05mm Layerstärke runter

Zum Dritten werde ich mir dann mal die Auflösung vorknöpfen...

Ach ja, den Drucker habe ich für über 230 aber unter 280 Euro geschossen.... smiling smiley
Dafür das alles eigentlich nur gereinigt werden musste (und vor allem das TFT innen sehr siffig und verdreckt war!), war das ok, denn alles funktioniert. Ich habe mal herumgerechnet ob es Sinn macht dafür alles selber zu laufen (habe keine Erfahrung mit 3D Druckern) und das verworfen. Geldlich wäre das günstiger machbar, aber der zeiaufwand wäre wohl grösser geworden.

Noch ein Tweak:
Da die Steuerplatine einen Anschluss für Endschalter Z max hat will ich dass auch mal ausprobieren denn nach oben ist Z nicht safe. Wenn man zuweit fährt dürfte der Drucker über den Anschlag fahren mit den entsprechenden Konsequenzen.
Und da CWS eine "Dumme" SW ist, die Maustastendrücke beim verfahren der Z Achse aufakkumuliert (WER macht sowas?!?) würde bei Unachtsamkeit der Drucker ohne stopp oben in den Anschlag hämmern (z.B. Maus verrutscht auf "+50" und man drückt 3-4 mal)

Gruss Christian
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
10. April 2018 04:06
Hallo Leute,

ich habe mal etwas weitergedruckt. Diesmal ziemlich grosse Stücke auf "Stelzen", also mit automatisch generierten Stand-offs die Creation Workshop generiert hat.

Leider wiedermal nicht fotographisch festgehalten.
Diese sind durch die bank in mittleren Lagen nichts geworden. Die untersten Lagen (Richtung VAT Tank) und die obersten Lagen (an der Build Platte sind gut gelungen)

Mir ist beim Drucken folgendes aufgefallen:
1. Das Harz schein tatsächlich was zusammengemischtes zu sein (hatte ich bei der Lieferung mit erhalten und war angebrochen). Harz ist "orange" und nicht "cream".

--> Neue Flasche 1kg "cream" Daylight, hard ist bestellt.

2. ein grosses problem schein zu sein, das die gehärteten Harzschichten an der FEP Folie des VAT tanks festkleben.
sie haften auch an der Build Platte. Das führt dazu das der Z Antrieb die Schichten förmlich von der FEP Folie abreissen muss. (man hört ein Geräusch ähnlich wenn man kreppband irgend wo abzieht bemi anheben der build platte.
Gerade bei grossenTeilen ist das ein Problem weil die Klebekräfte immer grösserwerden je grösser das bauteil.

--> Hierfür habe ich keine Lösung ausser einen gelöcherten Build Tisch zu bauen um die Adhäsionskräfte zu veringern. Das bring jedoch probleme bei den Standoffs (diese können nicht mehr beliebig gesetzt werden) und bauteile hätten keine plane Fläche mehr zur Verfügung...

3. 2 oben führt dazu das der Z-Antriebsturm sich neigt wenn die Build Platte aus der Sosse gezogen werden soll. Teilweise, wenn die Kräfte sehr hoch werden neigt sich der Turm oben um gefühlte 5mm nach innen (bei geschätzten 30 cm höhe). Dieses Neigen führt zu ungenauigkeiten in den schichten (shift).

--> Hier werde ich wohl Streben anbringen um den Turm zu stabilisieren. Ein paar Aluminiumwinkel-streben oder gewindestangen, Schrauben und Unibalgelenke sollten es tun, die man oben am Turm anbring und die mit den vorderen Schrauben der Displayhalteplatte veschraubt werden. In ganz toll mit rechts-linksgewinde für die Uniballglenke umd genau auszurichten und spannen zu können.

Ich hoffe heute mal Fotos machen und einstellen zu können.

Christian
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
13. April 2018 05:47
Wichtig damit die Ablösung gut funktioniert ist ein straff gespannter FEP Film. Das ist auch der Grund, warum ich von der Photocentric-VAT-Lösung abgerückt und ein (nach-)spannbares VAT konstruiert habe.

Die Kräfte für das Anheben der Plattform bei den ersten Layern sind enorm, aber unabhängig von der belichteten Fläche. Die Glasplatte liegt anfangs bündig auf der Folie/LCD. Beim Anheben bildet sich zwangsläufig ein Sog, das Harz muss in den entstehenden Schlitz strömen. Da hilft nur, wie Du richtig erkannt hast, langsam fahren oder eine Plattform mit Löchern.
Man sieht die löchrigen Plattformen sehr häufig. Auf vielen Beispielbildern wird erste eine Grundplatte als Verbindung zu Platte ausbelichtet, darauf dann die Support Strukturen.
Wenn die Layer bei Dir zwischendurch nicht gut aussehen, reicht die Belichtungszeit noch nicht. Entweder die hängen am FEP oder am Teil. Wenn es zu Teilablösungen kommt, werden die Druckteile unsauber.
Gewisse Kräfte beim Ablösen vom FEP sind normal...

Aktuell ist mein Drucker komplett zerlegt und wird nach und nach auf Nano DLP umgebaut, die COB-LEDs sitzen jetzt auf einer maßgeschneiderten Aluplatte, Material für eine neue Haube ist bestellt...Die Elektronik kommt mit Distanzhülsen auf eine Acrylplatte...


Deltadrucker, Tantillus Reborn by Toolson/Protoprinter, Ashray - (445nm Lasercutter), die Delta-Kalibrieranleitung, meine kommerzielle Webseite
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
26. June 2018 12:58
Hallo Leute,

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und es ist lange am Drucke nichts geschehen weil ich zwischendurch mal eben ein NAS bauen musste....

Zwischenzeitlich habe ich mal wieder etwas gedruckt. Diesmal mit neuem Ocker Hart Tageslichtharz von Photocentric.

wie es aussieht habe ich immer die gleichen Probleme dich ich mal versuche in Photos darzustellen:

Anhaftung an Glasplatte des LC10 ist durchweg gut. Hatte erst einmal den Fall das mal was im Tankbehälter kleben geblieben ist.

Ob ich mit kleinen standoffs oder einer grossen Platte arbeite ist dabei scheinbar irrelevant.
Was mich wundert ist das die Oberflächen unmittelbar an den Standoffs/abstandhaltern scheitern, krum und schief werden. Aber der Reihe nach:

Zunächst mal das simple Modell:


Das wurde dann mit etwas Luft auf eine solide Platte gesetzt. Hier wie das in CWS aussieht:


Die passenden Settings sind default Photocentric settings für den LC10 und hard colour resin



Was dabei herauskommt ist leider sowas:

















Wie man sieht sind die schichten zwischen Modell und Trägern nicht geworden. Ab einem gewissen Punkt /Layer scheint das Modell dann wieder stabil genug zu sein um ordentlich von der Folie abgezogen zu werden.

2 Theorien:

1.Theorie
Es sieht so aus als habe die Trägerplatte ab Ende der Standoffs probleme die Lage von der Folie als richtige Lage zu lösen oder diese härtet nicht richtig durch und ist noch zu instabil und deshalb klappt sie nach unten weg.
Dadurch könnte es zu diesem Verzug der sersten Modelllagen kommen.

2. Theorie:
Es scheint eine gewisse Menge Harz zwischen Trägerplatte und erster Schicht des Modells stehenzubleiben bzw nicht abzufliessen. Dieses könnte durch die vorigen schichten nachbelichtet werden und undefiniert aushärten und zu der Verkrümmung führen.

Vllt ist es auch eine Mischung aus beidem.
Man kann erkennen das manche Modelle direkt an der Trägerresinplatte kleben in der Mitte.
Jedoch kann das auch durch extremen Verzug kommen.


Eine Lösung könnte sein, länger zu belichten um die Schichten stabiler zu machen.
Eine andere die Position der Teile auf >Vertikal zu ändern aber dann könnte Resin in den Löchern stehen bleiben.
Oder man stellt es 45° auf eine Seite was jedoch unebene Flächen zur Folge hätte....

Generell sollten pyramidenförmige Dinge (grosse Basis, verjüngendes Ende) dieses Problem nicht haben.

Ich werde mal etwas mit Zeiten, Folienspannung und anderer Positionierung experimentieren.
Die Positionierung würde jedoch schon schwer einschränken...

Irgendwelche Ideen?

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.06.18 13:23.
VDX
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
26. June 2018 14:47
... Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung?


Viktor
--------
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Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
26. June 2018 18:07
Gleichmässige Ausleuchtung denke ich schon, die anderen Lyaer sind ja auch ok..
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
27. June 2018 04:28
Hi Leute,

ich habe die Teile mal senkrecht gestellt und die Probleme scheinen gelöst. An den Settings habe ich erstmal nichts verändert (only one change at a a time), bis auf ein etwas engeres Standoff/support grid (war 5x5, jetzt 4x4), das halte ich aber nicht für so masgeblich und ist massgeblich der geringeren Grundfläche der senkrecht stehenden teile geschuldet.

Die Teile hab ich noch nicht in allen Details anschauen können aber das werde ich heute abend unmittelbar nach der Arbeit und dem durchhärten an Sonnenlicht machen können. Gestern um 12.30 als der Drucker nach 4,5h fertig war habe ich nur gewaschen und bin dann in den Heia smiling smiley

Scheinbar lag es in vorigem Fall tatsächlich daran das Harz auf dem Bauteil liegen bleibt, von unten durchleuchtet wird und härtet.
Das schränkt die Art und Weise der Plazierung sehr ein.

Zudem sorgt wohl auch die Platzierung der standoffs/supports für Probleme beim abheben von der Folie und zu Verzug der noch nicht komplett / halb gehärteten resin schichten...(die härten ja erst nach mehr UV licht richtig aus)...

Ich stell später Fotos ein, hoffe aber das das mein erster erfolgreicher Druck aus dem Maschinchen war smiling smiley

PS: Hat schonmal jemand nanaoDLP auf einem Raspberry Pi mit touch display und den LC10 zusammen spielen lassen?
Welche SW nehmt Ihr zum Slicen und Standoff generieren, das ist in CWS ziemlich umständlich

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.18 04:31.
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
27. June 2018 06:12
Quote
PepeLC10
Welche SW nehmt Ihr zum Slicen und Standoff generieren, das ist in CWS ziemlich umständlich

Schau dir mal die Support Erstellung unter Meshmixer an.
Sollte eventuell das sein was du suchst.




Gruß
Gregor

Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
27. June 2018 10:55
Hi Leute,

hier die Fotos zum Druck.

Leider wieder zu früh gefreut.
die ersten Lage zwischen Bodenplatte und erster Modelllage sind wieder mist. zudem sind sämtliche Löcher mit der letzten Lage unpräzise, da diese mit grosser Sicherheit von der vorherigen Schicht mitgehärtet wurden.

Siehe Bilder:

setup:


...und Ergebnis. Die dreier standoffs scheinen besonders schlecht zu sein obwohl eine reihe in der Mitte (und theoretisch gut in der Lage von der Folie abzuziehen).




Seltsamerweise sind die 2er standoff reihen irgendwie besser... trotzdem nicht richtig rund.



Die Lagen zwischen Basis und erster Modellage wieder völlig verwaschen und krumm. Mir erschliesst sich nciht warum. die Flächge schein klein und einfach abhebbar von der Folie...trotzdem härtet es hier nicht richtig...




Löcher unrund:



Ich bin mal die Einzellagen bei CWS durchgegangen und habe keine Fehler wie fehlende Standoffs oder Lücken in Layern gefunden...
Ich bin etwas überfragt worans liegt.

Meshmixer hatte ich auch noch im Visier. Das werd ich mal ausprobieren, aber ich glaube eher es liegt am Drucken selbst....

Schön wäre sowas wie variable Belichtungszeit...

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.18 11:02.
VDX
Re: Photocentric LC10 Daylight 3D Drucker - mein erster 3D Drucker
27. June 2018 13:26
... schau mal,wie die Schichten aufgebaut werden - die runden Oberseiten bei den 3-er standoffs "schweben" in der Luft, bis sie erst nach mehreren zusätzlichen Lagen von dem Kontaktpunkt der standofs gestützt werden - da ist schonmal keine "Rundung" nach Oben möglich ... du müßtest noch eine Unterstützung in der Mitte der Rundung haben.

Das andere Problem könnte wirklich mit dem "Ablaufen" des Harzes auf den Oberseiten zusammenhängen - wenn da Harz draufbleibt, verdickt das wegen Durchbelichtung ... hier entweder länger warten, damit das Harz länger Zeit hat runterzulaufen, oder mehr Farbe rein, damit das weniger durch die schon festen Layer durchleuchten kann ...


Viktor
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