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Kosten Repman, Makerbot

Posted by Dani 
Dani
Kosten Repman, Makerbot
November 11, 2009 06:00PM
Hallo,

ich wollte fragen, ob sich jemand schon einen RepMan oder Makerbot bestellt hat.
Kann mir jemand sagen wie teuer diese jewils mit Steuern, Zoll und Versand sind?

lG Dani
Dani2
Re: Kosten Repman, Makerbot
November 11, 2009 06:01PM
entschuldigung für den Nick...
hab erst jetzt gesehen...
Re: Kosten Repman, Makerbot
November 12, 2009 10:15AM
Der Makerbot kostet 750$, + 86,50$ Porto, sind nach heutigem Wechselkurs etwa 560 Euro.
Wieviel der Zoll dir tatsächlich abknöpft weiß ich nicht sicher, entweder werden keine Zollgebühren verlangt, dann muss man "nur" die Mehrwertsteuer nachbezahlen, also nochmal 19% dazu, dann währen wir bei:

660 € für den MakerBot.

RepMan kostet 750 Pfund + 35 Porto, macht nach aktuellem Kurs:

870 € für den RepMan

Mit den Zollgebühren bin ich mir nicht ganz sicher, der MakerBot ist aber auf jeden Fall billiger... (und IMHO sogar besser)
Re: Kosten Repman, Makerbot
January 22, 2010 06:41PM
Das ist ja eine sehr fundierte Antwort "(und IMHO sogar besser)"
Was sind den die Leistungskriterien nach denen gemessen wird?
Ich persönlich bewundere sehr den Einsatz aller Hobbiesten die sich an diese Technologien wagen, aber diese Pauschalaussagen sind einfach nur doof und bringen überhaupt nichts für Ratsuchende.
Was ist den am billigsten------ völlig uninteressant- Damit zahlt man immer drauf!!!
Was für eine Problemstellung soll den gelöst werden und wie bewerte ich mein Zeit, das Fertigstellungsrisiko, die Integration (Hardware, Software, Daten, Weiterbearbeitung der Rohteile....usw.)

Deshalb meine Bitte an alle die mit diesen Anlagen schon Erfahrungen haben. Wieviel Zeit habt Ihr investiert- erfüllt das System eure Anforderungen- welche Anforderungen habt Ihr --und für mich besonders interessant-- Welche Fähigkeiten habt Ihr mitgebracht um zu diesen Ergebnissen zu kommen.

Danke
Re: Kosten Repman, Makerbot
January 25, 2010 04:06AM
Also, dann formulier ichs ausführlicher:
Vorteile die meiner Meinung nach eher für den MakerBot sprechen, als für den RepMan:

- Billiger bei vergleichbaren Resultaten (das IST ein Argument!)
- Elektroniksystem kompatibel zu RepRap -baut auf (für mich) Bekanntem auf - kann ich daher besser modifizieren etc...
- Der RepMan hat sein eigenes Elektroniksystem - über das ich zugegebenermaßen wenig weiß - ist eben eine Neuentwicklung, die nicht ohne weiteres kompatibel ist.
- RepMan-Elektronik basiert auf PIC, MakerBot auf AVR, ist so ne Art "Glaubensfrage"
- MakerBot wurde zig-mal verkauft, viele bloggen darüber, scheint Gut zu funktionieren - über RepMan höre ich generell irgendwie weniger

Insgesamt scheint mir der MakerBot irgendwie offener zu sein, BitsFromBytes betreibt mir zuviel Geheimniskrämerei (Neuentwicklungen werden z.B: erst vorgestellt wenn man sie kaufen kann, MakerBot beteiligt Community an besser an Entwicklung)


Das ist wie gesagt meine persönliche Meinung, ich behaupte nicht, dass das so stimmt, ist nur ein Eindruck, ich lasse mich gerne belehren...
Re: Kosten Repman, Makerbot
January 27, 2010 09:43AM
Danke Tobias,
für die ausführliche Antwort.
Re: Kosten Repman, Makerbot
January 29, 2010 02:05AM
Ich kann Dir nur sagen wieviel ich in der Schweiz gezahlt habe. Hier meine Odyssee: Ich habe mir vor ziemlich genau einem Jahr einen Rapman V3 von BitsfromBytes gekauft. Ich denke das Risiko und der Aufwand ist kleiner als beim Makerbot. Zusammenbau ca 200-300h Aufwand. Preis Kit inkl ABS und Versand 865 GPB. MWst (CH 7.5%) + UPS Gebühr 120 CHF. Einige Teile mussten nachgekauft werden da sie beim Bau zu Bruch gingen (zu diesem Zeitpunkt noch unvollständiges Buildmanual), Kosten ca 200 CHF. Der Extruder war unbrauchbar: Redesign (Aufwand 150 h) inkl Kleinteile und etwas Farnellkomponenten: ca 100 CHF, dazu Test mit Makerbot Teilen 400 CHF.Dann ging das BfB PCB in die ewigen Jagdgründe, Ersatz auf Garantie 30 CHF Postgebühr, aber leider kam das Paket bei BfB nie an: Kosten neues Board 120 GBP, Vergütung durch Post 170 CHF ... Seit Mitte August 2009 läuft die Maschine und ich habe mittlerweile einige hundert Teile gedruckt, mit guter Qualität (sogar Prototeile für meinen Brötchengeber)...

Ich würde mal 2500 CHF + 300 Stunden budgetieren, denn wahrscheinlich (hoffentlich!) ist mittlerweile die Qualität bei BfB und Makerbot gestiegen..

Gruss aus der Schweiz und viel Spass, die Investition lohnt sich. Eine gehörige Portion Durchhaltevermögen und guter Engineering (= "Kampfbastler") Background ist allerdings Vorausetzung!
Dante
Re: Kosten Repman, Makerbot
January 29, 2010 09:08AM
Hallo,
ich kenne jetzt vom Makerbot nur die Videos und Fotos im Netz, aber die Bauteilqualität meines RapMans sind um Dimensionen besser als die der dortigen Teile. Das kann man eigentlich gar nicht vergleichen. Vermutlich liegt es einfach an der besseren Mechanik/Motoren/Steuerung, und in so fern bin ich eigentlich trotz des höheren Preises ganz zufrieden..

Viele Grüße aus Bayern

> Ich kann Dir nur sagen wieviel ich in der Schweiz
> gezahlt habe. Hier meine Odyssee: Ich habe mir vor
> ziemlich genau einem Jahr einen Rapman V3 von
> BitsfromBytes gekauft. Ich denke das Risiko und
> der Aufwand ist kleiner als beim Makerbot.
> Zusammenbau ca 200-300h Aufwand. Preis Kit inkl
> ABS und Versand 865 GPB. MWst (CH 7.5%) + UPS
> Gebühr 120 CHF. Einige Teile mussten nachgekauft
> werden da sie beim Bau zu Bruch gingen (zu diesem
> Zeitpunkt noch unvollständiges Buildmanual),
> Kosten ca 200 CHF. Der Extruder war unbrauchbar:
> Redesign (Aufwand 150 h) inkl Kleinteile und etwas
> Farnellkomponenten: ca 100 CHF, dazu Test mit
> Makerbot Teilen 400 CHF.Dann ging das BfB PCB in
> die ewigen Jagdgründe, Ersatz auf Garantie 30 CHF
> Postgebühr, aber leider kam das Paket bei BfB nie
> an: Kosten neues Board 120 GBP, Vergütung durch
> Post 170 CHF ... Seit Mitte August 2009 läuft die
> Maschine und ich habe mittlerweile einige hundert
> Teile gedruckt, mit guter Qualität (sogar
> Prototeile für meinen Brötchengeber)...
>
> Ich würde mal 2500 CHF + 300 Stunden budgetieren,
> denn wahrscheinlich (hoffentlich!) ist
> mittlerweile die Qualität bei BfB und Makerbot
> gestiegen..
>
> Gruss aus der Schweiz und viel Spass, die
> Investition lohnt sich. Eine gehörige Portion
> Durchhaltevermögen und guter Engineering (=
> "Kampfbastler") Background ist allerdings
> Vorausetzung!
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 06, 2010 01:21PM
@Dante: die Bauteilequalität Deines (!) RepMan ist um Dimensionen besser?

Meinst Du die Qualität der Bauteile aus denen die Maschine besteht oder jene die produziert werden?

Warum sollten die Produktionsqualität, bei kalibrierten Geräten, um "Dimensionen" differieren?

Kannst Du diese Behauptung mit Bildern oder Quellenverweisen irgendwie belegen?
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 06, 2010 07:55PM
Hallo REDRAP
oder Unbekannt

Warum sollten die Produktionsqualität, bei kalibrierten Geräten, um "Dimensionen" differieren?
Anmelden und sich vorzustellen fänden ich glaube alle nicht schlecht.
[dev.forums.reprap.org]
So mache doch bitte einen Neuen Beitrag auf.
Warum sollten wir auf Unbekannt Antworten.confused smiley

Edited 2 time(s). Last edit at 03/06/2010 08:09PM by Holzwurm.


Ich könnte es auf meine Tastatur schieben, aber nein ich war es selber.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 09:37AM
Hallo,
es tut mir sehr leid, dass ich anonym geposted habe, ich werde mich nachher im Forum vorstellen.

Der RapMan besitzt ganz andere Stepper-Motoren und eben eine andere Elektronik, was sich meiner Ansicht nach dramatisch auf die Auflösung auswirkt. Als Anhang habe ich ein paar Bauteilbilder angehängt, die mein doch schon relativ ramponierter RapMan ausgespuckt hat.

Der Ausdruck "mein" RapMan ist absichtlich gewählt, da ich die Makerbots nicht kenne, und deshalb nicht verallgemeiern möchte. Allerdings ist den Videos auf Makerbot.com nach zu urteilen die Qualität eben ganz und gar nicht vergleichbar. Ganz zu schweigen vom Bauraumvolumen, das sollte man auch nicht vergessen.

Viele Grüße,
Dante
Attachments:
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Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 10:10AM
Hallo,

aber dein "Bauraumvolumen" nutzt dir auch nicht allzuviel. wenn ich mir deinen Darth so genauer ansehe, sehe ich an der Basis deutlich wie sie sich verbogen hat ... stimmts ?


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 10:22AM
Auf jeden Fall kann mann sehen das er doch tolle ausdrucke zu stände bringt!

Edited 1 time(s). Last edit at 03/07/2010 04:27PM by rhmorrison.


Bob Morrison
Wörth am Rhein, Germany
"Luke, use the source!"
BLOG - PHOTOS - Thingiverse
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 10:23AM
Hallo,
ja, in ABS hat man ziemliche Verzüge drin, je nach Geometrie und Füllstrategie lassen die sich aber zumindest minimieren. Mit PLA hingegen tritt das nicht auf, da kann man richtig große Teile bauen.

Viele Grüße,
Dante
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 10:40AM
Hallo,

und wie machst du das mit der Düse. Erst ABS und dann PLA... das gibt ja wohl ein Problem. Oder hast du 2 Extruder ?


Mfg
Wolfgang
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Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 10:42AM
Hallo,
Ich dachte eher daran, das ganze Teil in PLA zu bauen.
ciao,
Dante
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 10:45AM
jaja, schon klar.
Aber wenn ich mit dem Extruder einmal ABS gedruckt habe, kann ich nicht ohne weiteres PLA damit drucken. Wegen der unterschiedlichen Temperaturen. Der Rest von dem ABS blockiert doch wohl die Düse, weil es nicht mehr schmilzt wenn ich auf PLA umstelle.


Mfg
Wolfgang
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Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 10:52AM
Achso, das war noch nie wirklich ein Problem. Ich wechsle eigentlich die ganze Zeit zwischen ABS und PLA hin- und her. Man muss halt zum Wechsel den Extruder ein paar Minuten im "Leerlauf" betreiben.

Ciao,
Dante
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 10:59AM
Ich hab noch keine erfahrung mit PLA... bekomme das erst diese Woche. Hab das nur gelesen, das es da zu Problemen kommen soll. Was ja eigentlich auch logisch erscheint.
Abs wird mit über 220°C und PLA mit um die 170°C (wenn ich jetzt nicht verkehrt liege) gedruckt. Bei 170° muxt sich mein ABS nicht aus der Düse. Deswegen war ich mir da schon gedanken am machen.


Mfg
Wolfgang
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Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 11:02AM
"Leerlauf" ??? wie soll das denn gehen ? das Material kommt doch nur aus der Düse, wenn ich von oben etwas "nachschiebe"....


Mfg
Wolfgang
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Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 11:24AM
Naja, mit "Leerlauf" ist gemeint, den Extruder ein paar Minuten in der Home-Position vor sich hin-extrudieren zu lassen, natürlich schon mit neuem eingelegtem Material, und auf der höheren Temperatur. Am Anfang vermischen sich die Materialien noch, bis nach kurzer Zeit dann das neue in pur extrudiert wird.

Du hast natürlich recht, dass man sich da eigentlich Gedanken drüber machen müsste, aber hier hat das wie gesagt noch immer irgendwie funktionert smiling smiley

ciao,
Dante
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 12:35PM
Hi,

naja, Gesund ist das aber nicht grade... das Zeug zerfällt in giftige Bestandteile wenn man das zu heiß macht. Da mch ich mir doch lieber nen 2. Extruder und wechsele...


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 02:51PM
da geht´s ja ganz schön zu Sache.
Ich versuche mal meine Sicht der Dinge:
Richtig ist das der Makerbot offener ist als der RapMan Kit.
Aber beim RapMan hat man eine Elektronik die die Motoren im Mikroschrittmodus betreibt. Damit ist die Auflösung 16x höher als im Vollschrittmodus der günstigen Makerbotelektronik. Wohlgemerkt ist das die Auflösung, nicht die Bauteilqualität.
Die außerordentlich gute Qualität von Dante´s Bauteilen liegt aber nicht nur an der XYZ Mechanik sondern am geregelten Exruder beim RapMan. Der ist beim RapMan auch von einem Schrittmotor im Mikrostep Modus angetrieben. Ferner ist auf dem PCB der RapMan Elektronik noch eine Reserve für das betreiben 2 weiterer Steppermotoren mit drauf. Die höheren Kosten sind somit selbsterklärend! Also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Ich denke nicht, daß der Makerbot günstiger ist, wenn du in wie oben erwähnt auf das Leistungsniveau eines RapMan bringst, mit entsprechend höherwertiger Elektronik
Die Aussage von 3DP- tools treffen eigentlich ins Schwarze! Es sind nicht die grundsätzlichen Kit Kosten ausschlaggebend, sondern der Aufwand den du betreibst bis deine Kiste wirklich läuft.

Zur Verarbeitung von unterschiedlichen Materialien: Es ist Unsinn für diesen Anwendungsfall einen zweiten Extruder für ein anderes Material zu benutzen. Natürlich reinigt man den Extruder mit dem neuen Material. Giftige Zersetzungsprodukte sind hier nicht relevant wenn von PLA auf ABS oder umgekehrt gewechselt wird. Für die ganz genauen: Beim Spritzguss wird beim Wechsel von sehr unverträglichen Materialien(nicht PLA und ABS) der Extruder mit PE gespühlt da es sehr günstig ist und über einen sehr hohen Temperaturbereich termisch stabil bleibt.

Zum Verzug von Dante´s großen massiven Bauteilen möchte ich noch erwähnen das all diese Hobbylösungen natürlich meilenweit weg sind von der Qualität kommerzieller Systeme.
Die Qualität der Bauteile zwischen günstigen Standard Makerbot und RapMan ist ein dramatischer Unterschied
Sollte die Bauteilqualität eine Rolle spielen würde ich den RapMan empfehlen.
Will man freien Zugriff auf alles und hat die entsprechenden mechanischen, elektronischen, softwaretechnischen Fähigkeiten ist der Makerbot definitiv ein interessantes System.
Mir fehlen die elektronischen Fähigkeiten und 200 Stunden für den Aufbau des RapMan reichten mir vollkommen als Abenteuer bevor ich erste Teile bauen konnte.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 04:16PM
verdammt die teile von dante sehen wirklich gut aus habe die gerade zum ersten mal angesehen

was ich aber noch beitragen will:
alles was über voll und halbschritt hinaus geht ist eigentlich eher ein feature das skeptisch zu betrachten ist und nicht allzu hoch in den himmel gehoben werden sollte
denn bei den "zwischenschritten" werden ja die spulen mit unterschiedlichen strömen belastet bzw steht der rotor des motors zwischen zwei noppen somit ist die kraft nicht annähernd so hoch wie bei einem vollschritt und die reale position des motors stark vom Lastmoment abhänig das kann im extremfall dazu führen das man wieder nur bei der jeweiligen vollschrittposition auch wirklich einen schritt macht
eigentlich sind 4 8 und 16 schrittteilung eher gedacht um geräusche zu minimieren oder den motor in anderen frequenzbereichen laufen zu lassen -> resonanzfrequenzen

das soll nicht heißen das das beim RepMan nichts bringt da ja wie gesagt die genauigkeit von der Last am Motor abhängt und bei normalen positionierbewegungen ja keine allzugroße kraft notwendig ist

also nur für alle die mit diesen gedanken spielen mikroschritt ist keine garantie für genauigkeit(auflösung)!!!
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 07, 2010 05:54PM
>Chaosstifter "also nur für alle die mit diesen gedanken spielen mikroschritt ist keine garantie für genauigkeit(auflösung)!!!"

Wer sowas behauptet hat keine Ahnung von Schrittmotoren

dazu ein Ausschnitt aus Wikipedia...


Genauigkeit [Bearbeiten]

Aufgrund der hohen Polpaarzahl bewegt sich der Rotor eines Schrittmotors mit jedem von außen vorgegebenen Schritt nur mit einem geringen Winkelversatz vorwärts. Üblich sind 24 bis 200 Schritte pro Umdrehung. Eine Polpaarzahl von 50 ergibt im Vollschrittbetrieb 200 Schritte je Umdrehung, also 1,8° Vollschrittwinkel[2]. Positioniergenauigkeiten von unter 0,1 Grad sind im Mikroschrittbetrieb erreichbar.


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 08, 2010 12:57AM
und zu dem Rest von dem Halbwissen, was da steht sollte man sich das ansehen:

Was ist Mikroschritt-Betrieb?


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
VDX
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 08, 2010 03:55AM
... ich habe gerade hier was dazu geschrieben - es hängt vom Aufbau, den mechanischen Parametern und auch vom der Motor-/Steuerungs-Kombination ab, ob und wieviel Auflösung man mit Mikrostepping gewinnt.

Ich habe eine Voll-/Halbschritt-Isel-Portalanlage, die normalerweise bei Halbschritt 12.5 Mikrometer reproduzierbare mechanische Auflösung erreicht, zu einer gemessenen Auflösung unter 3 Mikrometer 'getunt', indem ich 1/8-Mikroschritttreiber eingestezt hatte.

Mit 1/256-Mikroschritttreibern und 2Nm-Motoren konnte ich mit einer 5mm-Spindel ebenfalls unter 2Mikrometer Auflösung erreichen, konnte es aber nur bis zu 5Mikrometer genau messen eye rolling smiley

Da ich aktuell einige hochgenaue 3Phasen-Stepper von Berger-Lahr mit bis zu 1000 Schritten pro Umdrehung 'normal' und 10000 mit 'microstepping' da habe, wollte ich demnächst mal ausprobieren, was das an 'echter' Auflösung an einer 5mm-Spindel (rechnerisch 500 Nanometer pro Schritt) mit 2Nm-Motoren oder als Drehachse (rechnerisch 0.036° pro Schritt) mit einem 4Nm-Motor ausmacht.

Falls das Drehmoment nicht reichen sollte, habe ich noch einen der 2Nm-Motore mit einem 1:5-Planetengetriebe da - das wären dann 50000 Schritte pro Umdrehung mit 10Nm-Drehmoment oder 100 Nanometer Schrittauflösung an der Spindel grinning smiley

Daß man die Auflösung auch bei massiv 'überdefinierten' Motoren nicht komplett rüberbekommt, hat mehrere Gründe - nicht zuletzt die Rundlaufgenauigkeit der Kugeln in den Spindeln und Kugellagern, die bei normalen Kugellagern etwa 1.5 bis 2 Mikrometer beträgt und bei genaueren immer noch knapp 1 Mikrometer.

Auch die thermische Ausdehnung der Aluminium-Profile und Stahlwellen spielt hier schon rein, so daß wirklich präzise Maschine völlig anders aufgebaut werden (z.B. Mineralguß-Rahmen) und in klimatisierten Räumen auf massiven/teuren Schwingungsdämpfern stehen eye rolling smiley


Viktor
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Aufruf zum Projekt "Müll-freie Meere" - [reprap.org]
Call for the project "garbage-free seas" - [reprap.org]
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 08, 2010 04:06AM
Moin Viktor,

war mir fast klar, das du wieder übertreibst smiling smiley

Manchmal hab ich den Eindruck, du bist Welten weg von dem was man als normal sterblicher noch realisieren kann tongue sticking out smiley

Also mir reichen Genauigkeiten im +-0,1mm voll und ganz. Da ist ja der Strang den der Extruder bringt noch ungenauer.

Aber klar, wenn du damit in den Mikrometer Bereich gehen willt... und ner Fliege auf 10m Entfernung ein Auge ausschießen willst winking smiley büddeschön.


Mfg
Wolfgang
Aller Anfang war schwer - Wolfstrap Reprap-fab.org Meine Meinung

Erfahrungen kann man leider schlecht weiter geben, die muss man selber machen.
VDX
Re: Kosten Repman, Makerbot
March 08, 2010 04:44AM
Hi Wolfgang,

... vielleicht ist es wirklich 'etwas abgehoben' für den normalen Anwender - ich beschäftige mich aber schon seit einigen Jahren sowohl hobbymäßig als auch hauptberuflich mit der Nanotechnologie und versuche auch immer wieder mal was in den 'realisierbaren' Bereich zu transferieren ...

Mein bisher kleinstes selber designtes und in 'lowcost-Fertigung' ('nur' knapp 1000 Euro eye rolling smiley, für eine Mikrotechnik-Messe als 'give-away' und Handlingsbeispiel gemacht) hergestelltesTeil ist ein Wafer voll mit 3x2mm großer Silizium-Quadern, bei denen in der Mitte ein Lochraster mit 30 Mikrometer großen und 60 Mikrometer tiefen Löchern in einem 50 Mikrometer-Raster ein Schachbrett definiert mit 8x8 Löchern als 'Spielfeld' und 2x8 Löchern an den Seiten für die 'Spielfiguren' - anbei ein Foto mit ein paar von den Chips auf einem Vakuum-Tisch ... der weiße Punkt in der Mitte ist das 'Spielfeld' grinning smiley

Für das Handling derartiger kleiner Teile habe ich einige unterschiedliche Mikro-Aktuatoren und Werkzeuge entwickelt und damit mehrere Mikromontage-Systeme aufgebaut.

Daheim habe ich noch einige magnetische Ferrofluid-Nanopositionierer mit einigen Nanometer Auflösung und 1mm Weg, sowie einige Piezo-Linear-Achsen mit 0.15 Mikrometer Auflösung und 25mm Weg da, die ich sonst für XYZ-Nanopositionierer verwendet habe ... ohne eine richtige nano-genaue Wegmessung kann ich die aber nur per Kamera kontrolliert bewegen.

Um das überhaupt sinnvoll machen zu können (normale Mikroskopkameras haben einfach zu wenig Schärfentiefe für einen 3D-Arbeitsarum), habe ich mir sogar eine Mikroskop-Optik mit 10 mal größerer Schärfentiefe selber entwickeln müssen eye rolling smiley

Anbei noch ein Foto von einem manuellen Mikromontagesystem mit den erwähnten Piezo-XYZ-Positionierern und Mikroskopkameras mit hoher Schärfentiefe ...

Edited 1 time(s). Last edit at 03/08/2010 05:12AM by VDX.
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Re: Kosten Repman, Makerbot
March 08, 2010 06:27AM
Ich brech zusammen... du bist ja vielleicht heftig... wo willst du hin ? Nanotechnik ?
Also wenn hier demnächst ne Fliege rumsaust, und es knirscht komisch wenn ich die platt haue, dann wars was von dir smiling smiley

Dann war das ein Nanoroboter... aus deiner Hexenküche eye rolling smiley


Mfg
Wolfgang
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