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Welcher 3D Drucker zum Einstieg?

geschrieben von Terri 
Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
03. October 2015 13:27
Schönen Guten Tag smiling smiley

Ich liebäugelte schon seit Anfang des Jahres mit einem 3D Drucker und hatte mich eigentlich dank des Forums für den Mendel von nophead entschieden. Bei den guten Bewertungen, der Anleitung etc war es für mich privat der perfekte Einsteigerdrucker, zumal er preislich im leistbaren Rahmen ist. Ich wollte ihn mir eigentlich zu Weihnachten nun endlich holen aber...
Nun wurde ich aber von meinem Vater gefragt, welcher 3D Drucker sich denn für die Firma zum Einstieg lohnt, und ich so 2500 - 3000€ einkalkulieren darf... Nun, das ist ja mal das dreifache des Mendel vom Budget her.
Zumal die wichtigste Frage ist, ob es ein SLA Drucker oder ein FDM Drucker werden soll wenn man schon dieses Budget hat. Das Ganze soll später für Prototypen und kleinere Gadgets genutzt werden.

Ich muss gestehen, dass ich noch ein Anfänger auf dem Gebiet bin, deswegen wollte ich einen Bausatz nehmen, damit ich da halt eben vieles draus lernen kann. Mein Vater möchte aber am liebsten Auspacken, Aufstellen, Los gehts.

Bisher weiß ich, dass wohl die SLA Drucker deutlich detailreicher sind, allerdings das Material bis zu 6 mal teurer sein kann.
Wobei die Details bei richtiger Feinjustage auch mit einem FDM Drucker erreichbar sind.
Wichtig wäre wohl auch, dass man dann bei dem Budget wohl Stützstrukturen drucken kann die leicht lösbar sind, entsprechender Dual Extruder etc.

Ich hoffe ihr könnt mir hier ein wenig weiterhelfen, weil ich bei dem Budget doch ein wenig überrumpelt war.
Oooder würdet ihr empfehlen, wirklich für den Einstieg den Mendel von nophead zu holen und am Ende evtl einen größeren / besseren / etc Drucker von den restlichen 2.200€ anschaffen sollte?

Ich bedanke mich vielmals im voraus und hoffe auf gute Hilfe smiling smiley
Grüße,
Terri
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
03. October 2015 14:22
Ich finde die Fragestellung interessanter als die meisten hier :-D
SLA ist genauer, teurer, meistens kleiner, das material hält nicht ewig ungedruckt. material Auswahl ist begrentzt.
Habe irgendwann mal gelesen das das Resin auf der Haut nicht so Gesund ist, dann muss man es bei manchen Druckern noch nachhärten mit UV licht.

Bei FDM sieht man mehr und man hat viel mehr Möglichkeiten. Man kann aber auch seehr viel Falsch machen :-D
Ich kann dir nicht sagen ob SLA für deinen Anwendungsfall besser ist, ich würde aber eher zu FDM tendieren. Denke mal es ist einfacher.

Wenn dur wirklich was lernen willst dann solltest du einen Drucker selber zusammen bauen. Aber es gibt auch gute plug and play geräte.

Ich habe den mal live gesehen.
[www.atom3dp.com]
der scheint echt gut zu sein und ist auch was fürs Auge.

sonst findet Tom Sanladerer Printerbot ziemlich toll
[www.youtube.com]

es gibt noch viele andere gute drucker die ich alle nicht kenne ;-)

Viele Grüße
Kevin
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
03. October 2015 14:39
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Nehm lieber FDM anstatt SLA. SLA ist aufwendiger und teurer von den Materialien her. Und wenn das Ding fertig ist ist es fertig. Da kann man nicht mehr viel ändern am Aufbau. Anders als beim FDM da kannst du so viele verschiedene Sachen probieren und machen.

Aber mal so als kleine Info am Rande für SLA:

[3druck.com]

Das ist mal eine nette Idee aber große Teile sind damit nicht möglich.
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
03. October 2015 16:57
Leider gibt es wohl keine Mendel90-Kits mehr von nophead

Quelle: [hydraraptor.blogspot.de]

Damit heisst es wohl zukünftig die Teile einzeln zusammensuchen - wird mehr taugen als die Kits von andren Mendel90 Anbietern...


Mendel90 (nophead-kit), JHead MK5 0.4mm Düse
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
03. October 2015 20:36
Heyho vielen Dank für die schnellen Antworten.

Das ist kein tolles Geschenk von nophead, dass er zu meinem Geburtstag den letzten Mendel verkauft hat. Es ist verwunderlich, da es echt viele Dibond Zuschneider gibt. Ich muss sagen ich fände es toll, wenn er weiterhin das Set anbieten würde und man sich Dibond o.Ä. Materialien selbst kaufen müsste.

Der Atom 2.0 spricht mich jetzt an, bin damals schon auf den RepRap Delta gestoßen und fand ihn schick, der war wohl aber etwas Fehleranfälliger. Der Atom 2.0 wirkt dagegen gut, und wenn ich das richtig sehe kann er von Haus aus ABS und PLA drucken? Der Dual Extruder und die Lasergravur sind zwar noch "In Development", aber würden denke ich leicht nachrüstbar sein. Auf der Seite sprechen sie ja auch von Open Source und Modular.

Der Bauraum liegt etwa im Bereich vom Mendel, halt nur Kreisrund statt eckig, die Höhe ist höher. Pluspunkt smiling smiley Die Schichtdicke von 0,05mm kann ich nun nicht beurteilen, ich meine der Ultimaker war iwo mal als Platz 1 mit 0,01mm angegeben. Beruflich habe ich nur mit max. 0,5mm zu tun gehabt. Sieht man da wirklich nen Unterschied zwischen 0,01 und 0,05mm?
Und wenn ich mir die Bilder angucke was der Atom 2.0 da so gedruckt hat. Wow. Das ist ja von vornherein glatt. Interessant wäre jetzt, wie lange er dafür braucht - und wie oft er eine Wartung benötigt.. Da er zwar Open Source ist, aber wohl gerade die Metallkugeln nicht so einfach nachzubeschaffen sind, ist das ein großer Knackpunkt..

Für weitere Vorschläge bin ich offen. Ich denke persönlich auch dass zwar SLA Drucker für die Industrie durchaus ihre Vorteile haben, aber bei "Klein aber Fein" ein FDM Drucker vollkommen ausreicht, ebenfalls eine hohe Detailgenauigkeit bietet und eben deutlich leichter zu Warten ist.
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
05. October 2015 05:14
Ich habe den Pharaoh ED.
Meiner Meinung nach derzeit der beste Delta unter 10.000,00 Euro und lieferbar.

Sehr Vibrationsarm und Wohnzimmer geeignet.
Den Pharaoh lass ich nur mit einer 0,2mm Düse und vorwiegend in PET-G Drucken
In PLA bekomme ich damit ebenso ATOM Microfrösche hin.
Mit einer 0,2mm Düse ist der Bauraum mehr als ausreichend.

Der Pharaoh® HD hat ein UDOO Quad und eine 32 bit Elektronik (RADDSv1.5/RAPS128) ...

Beim Grand Pharaoh (35 cm diameter x 35 cm height) macht dann wegen dem Bauraum eine 0,2 mm Düse wenig Sinn.

[massportal.com]

Ich bin derzeit wieder an meinem "Spindeldelta" am machen.
Schönes Druckbild ist Standard. Ich will es mit diesem Spindeldelta ein wenig übertreiben mit
Positionsgenauigkeit (0,01mm) innerhalb von 180mm Durchmesser (Höhe ca 300mm).

Mal im Ernst, wer brauch eigentlich so eine Präsitionsmaschine in der Praxis.
Wenn sich aber 10 Interessenten finden würde,könnte den Bausatz für maximal 999,00 Euro besorgen oder weniger.

Wenn du aus der Nähe von Frankfurt kommst, und wir ca. weitere 5 Kollegen finden können wir einen Workshop organisieren und den Im Hackerspace-ffm gemeinsam zusammenbauen.
Der Hintergedanke wäre natürlich, das wir vielleicht dadurch weitere Vereinsmitglieder finden :-).

Wenn du den fertig Zusammengebaut haben möchtest, kann ich mal einige Vereinskollegen fragen, ob Sie Zeit und Lust hätten und zu welchem Preis.

Schau dir das mal an, wenn du magst:
[www.youtube.com]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.15 06:11.


Mein Club: [hackerspace-ffm.de]
RADDS-Shield -> Commercial [max3dshop.de]
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
06. October 2015 06:59
Hallo Angelo,

Der Pharao ist einen ticken kleiner vom Bauraum, dafür aber doppelt so teuer. Was macht hier den gewaltigen Unterschied aus? Und ließe sich der Pharao auch mit einem Lasergravierer nachrüsten? (Der Gravierer des Atom 2.0 hat es meinem Vater angetan XD)
Mein Vater ist ein Fan von Plug und Play wie oben schon erwähnt, also großes Trial and Error und rumgebastle sollte für ihn da nicht sein. Ich habe mit sowas keinerlei Probleme.
Ergo: Den Aufbau des Druckers als Kit stellt für mich keinerlei Problem dar. Das Nachrüsten von bspw Lasergravur o.Ä. sollte allerdings nicht die gleiche Zeit in Anspruch nehmen wie der Aufbau des gesamten Druckers... smiling smiley

Ich habe übrigens bisher nirgends Bewertungen und Berichte zum Atom 2.0 gefunden, was ich schade finde. Bisher hat dieser uns sehr angesprochen gehabt.

Lustigerweise bin ich aus dem Frankfurter Raum, würde auch gerne mal vorbei kommen und mir das ganze anschauen wenn es machbar ist ^^

Für weitere Vorschläge bin ich auch gerne offen, der 3D Drucker Markt ist ja groß genug grinning smiley

Beste Grüße,
Terri

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.15 07:03.
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
06. October 2015 07:14
@Angelo: Welcher Verein in Frankfurt? Gibt es da einen Link mit Infos? Treffen?
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
06. October 2015 11:06
Guckst du Angelos Fusszeile.


Mit Sch.... und Mist kein Drucken ist.
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
06. October 2015 11:11
Quote
Terri
Hallo Angelo,

Der Pharao ist einen ticken kleiner vom Bauraum, dafür aber doppelt so teuer. Was macht hier den gewaltigen Unterschied aus? Und ließe sich der Pharao auch mit einem Lasergravierer nachrüsten? (Der Gravierer des Atom 2.0 hat es meinem Vater angetan XD)
Mein Vater ist ein Fan von Plug und Play wie oben schon erwähnt, also großes Trial and Error und rumgebastle sollte für ihn da nicht sein. Ich habe mit sowas keinerlei Probleme.
Ergo: Den Aufbau des Druckers als Kit stellt für mich keinerlei Problem dar. Das Nachrüsten von bspw Lasergravur o.Ä. sollte allerdings nicht die gleiche Zeit in Anspruch nehmen wie der Aufbau des gesamten Druckers... smiling smiley

Ich habe übrigens bisher nirgends Bewertungen und Berichte zum Atom 2.0 gefunden, was ich schade finde. Bisher hat dieser uns sehr angesprochen gehabt.

Lustigerweise bin ich aus dem Frankfurter Raum, würde auch gerne mal vorbei kommen und mir das ganze anschauen wenn es machbar ist ^^

Für weitere Vorschläge bin ich auch gerne offen, der 3D Drucker Markt ist ja groß genug grinning smiley

Beste Grüße,
Terri

Hi, vieleicht wäre evtl. das was für Dich.[forums.reprap.org]

Der steht im Raum Ffm./Darmstadt.

Liebe Grüße Helmut


Mit Sch.... und Mist kein Drucken ist.
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
06. October 2015 13:57
Der Atom 2.0 sieht ziemlich interessant aus!

Die Drucke, die auf der Seite vorgestellt werden sehen sehr gut aus,
müsste man mal in echt sehen.

Auch scheinen die mal nicht auf HiWin Nachbauten bei den Kugelumlaufwagen zu setzen, sondern auf wertigere Schienen/Wägen.

All-Metal-Frame ist darüberhinaus nen Vorteil.
Ich hab nen 2020er Kossel mit den normalen geduckten Plastikteilen - der ist zwar schon stabiler als nen prusa i3 z.B. - aber immernoch nicht das, was ich mir unter "wirklich stabil/steif" vom Rahmen her vorstelle.

Sehe momentan nichts, was bei dem Atom 2.0 gegen ihn sprechen würde.
Wage es doch einfach mal und berichte hier dann gerne,
wie der so ist^^

vG
Alex

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.15 17:01.
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
07. October 2015 05:34
Hallo Terri.
Umbau auf Laser bzw. Gravieren ist möglich.
Durch die Trapez-Spindel ist es ja stabil genug.

[www.thingiverse.com]
[www.thingiverse.com]

[www.hackerspace-ffm.de]


Mein Club: [hackerspace-ffm.de]
RADDS-Shield -> Commercial [max3dshop.de]
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
07. October 2015 06:21
Guten Tag zusammen,

@Helmut
Dein Drucker wäre evtl was für mich privat. Ich schreib dir diesbezüglich mal ne PN.

@Alex
Das Geld für nen Anfänger in die Tonne zu kloppen wenn er nix is, tut schon weh. Allerdings bin ich gestern nach einiger Suche noch auf etwas gestoßen.

Zugegeben etwas Skurril, aber halt auch Japan: Die Smart-Doll Puppen. Smart Doll Link
Der werte Herr hat vorher mit SLA Druckern produziert und is in Teipei auf den Atom 2.0 gestoßen und druckt nun seine Figuren kommerziell damit. Die sehen 1A bei ihm aus. Zumal er wohl auch viele verschiedene Materialien damit drucken kann. Sehr sehr interessant.

Beste Grüße
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
07. October 2015 06:40
Erst mal damit anfangen?
[www.thingiverse.com]


Mein Club: [hackerspace-ffm.de]
RADDS-Shield -> Commercial [max3dshop.de]
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
07. October 2015 09:37
Quote
angelo
Erst mal damit anfangen?
[www.thingiverse.com]
Nicht dass wir uns missverstehen, ich habe keinerlei Interesse daran solche Figuren zu drucken grinning smiley
Nur die Tatsache, dass dieser Drucker kommerziell für Puppen im Wert von 450€ genutzt wird, spricht finde ich für den Drucker.
Re: Welcher 3D Drucker zum Einstieg?
10. October 2015 06:26
Vielleicht solltest Du etwas darüber schreiben, was Du Dir so vorstellst. Baugröße, Material, Preis, Features. Reicht Dir der Druck von SD-Karte zum Beispiel? Ich wollte unbedingt ein Web-Interface haben und bin deswegen beim Ormerod gelandet zumal mich das Design auch ansprach, da er nicht so "wuchtig" daherkommt. Das ist allerdings auch nachteilig.


Slicer: Simplify3D 4.0; sometimes CraftWare 1.14 or Cura 2.7
Delta with Duet-WiFi, FW: 1.20.1RC2; mini-sensor board by dc42 for auto-leveling
Ormerod common modifications: Mini-sensor board by dc42, aluminum X-arm, 0.4 mm nozzle E3D like, 2nd fan, Z stepper nut M5 x 15, Herringbone gears, Z-axis bearing at top, spring loaded extruder with pneumatic fitting, Y belt axis tensioner
Ormerod 2: FW: 1.19-dc42 on Duet-WiFi. own build, modifications: GT2-belts, silicone heat-bed, different motors and so on. Printed parts: bed support, (PSU holder) and Y-feet.
Ormerod 1: FW: 1.15c-dc42 on 1k Duet-Board. Modifications: Aluminium bed-support, (nearly) all parts reprinted in PLA/ ABS, and so on.
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