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Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten

geschrieben von Helmi 
Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
17. October 2012 15:29
Hi,

wie andernorts bereits angedeutet würde ich gerne nochmal das Thema beheizbares Druckbett auf den Tisch bringen in der Hoffnung, dass wir einen informativen Thread zusammenbekommen. Wichtig ist mir dabei vor allem, dass es sich um für eine breite Zielgruppe realisierbare Variationen handelt. Etwaige Dauerdruckplatten die nicht zu kaufen sind oder komplexe chemische Beschichtungen die kein normaler Mensch in der eigenen Küche durchführen möchte sind zwar sicher für die Zukunft interessant, aber nicht unbedingt für jemanden der heute einen Drucker bauen will.

Auch interessant ist der jeweilige Temperaturbereich der mit dem Heizbett erreicht werden kann. Die Aufheizdauer halte ich für den Privatgebrauch für recht unwichtig, solange sie sich im üblichen Rahmen (bis 10 Minuten?) bewegt.

Relevant ist neben dem Heizbett selbst auch der komplette Aufbau des Schlittens - zumindest beim üblicherweise bewegten Tisch (Y-Achse) wie wir ihn in Mendel, Prusa Mendel (+i2 +i3), Hugo/Printrbot, Mendelmax, etc. vorfinden. Dabei ist hier vor allem das Gewicht ein Faktor so wie eine etwaige Lösung der Nivellierung.

Ich fange einfach mal mit meiner Lösung an die ich bisher am Prusa Mendel einsetze und so oder so ähnlich auch übernehmen will. Sie besteht aus:

- Trägerplatte aus 3mm Dibond mit Lagern (in meinem Fall 4 Igus RJMP 01-08, bzw. im nächsten Bett testhalber 4 Igus Stehlager KSTM-08) ~200g
- 3 Schrauben M4 mit Federn und Rändelmuttern zwischen Träger- und Druckplatte zur Nivellierung.
- Druckplatte aus 3mm Dibond mit darauf montiertem MK2-Heizbett (mit 5mm Abstandshaltern) ~400g (inkl. Kabel)
- Glasplatte 3mm 20x20 ~300g

Alles in allem komme ich also auf rund 900g was mir ansich zu viel ist, was aber soweit erstmal "ok" funktioniert. Ich würde das jedoch gerne reduzieren. Im Moment befestige ich die Glasplatte mit Maulklammern am Heizbett was eine schnell wechselbare (Mehrere Glasplatten mit und ohne Kapton etc.) und sehr ebene Lösung ist. Versuchweise habe ich bereits direkt auf mit Konstanthandraht beheiztes Dibond gedruckt was für PLA gut funktioniert hat (Dibond kann bis 80°C vertragen) aber leider dauerhaft zu Verzug in der Dibondplatte geführt hat.

Dibond eignet sich als Trägermaterial recht gut weil es weitestgehend gerade ist, verhältnismäßig leicht und sehr gut zu bearbeiten (sägen, bohren, fräsen,...) - zudem sieht es auch noch ganz gut aus (in der Regel weiß lackiert, schwarze Zwischenschicht).

Entgegen anderer Meinungen hier im Forum komme ich mit Kaptonband ganz gut zurecht, hab also kein problem das beizubehalten. Wenn man den Umgang damit etwas lernt hält das auch ne ganze Weile ohne zu reissen oder große Blasen zu werfen und kann mit Aceton auch ganz gut reaktiviert werden was die Haftung angeht. Die 200mm breiten Rollen aus China (eBay) erlauben zudem ein Heizbett in MK2-Größe Stoßkantenfrei zu beziehen, wenngleich dafür etwas Übung nötig ist.

Alles in allem bin ich also recht zufrieden - nur das Gewicht würde ich gerne noch runter kriegen. Ideen außer den Verzicht auf die Trägerplatte und damit auch auf die Nivellierung?

Ich bin gespannt auf Eure Lösungen.

Grüße,
Frank


Frank
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
17. October 2012 18:18
Ich habe hier eine CFK-Sandwichplatte, die ist federleicht. Aber teuer.

Alternativ könntest Du Löcher ins Dibond bohren.

Warum sind Dir 900g zu schwer, willst Du so schnell drucken? Dann müsstest Du aber einen Bowden auf den X-Schlitten setzen, sonst bremst der Dich runter.

Wenn ich sowas vorhätte, würde ich aber mal einen Blick auf den Tantillus werfen. Quasi der Ultimaker für kleine Leute.
[www.youtube.com]

btt: Alublech mit Kapton bekleben, Heizdraht kunstvoll drauf verlegen, mit Kapton festkleben. Fertig ist das Heizbett. Thermistor drauf und das Blech unter die Spiegelfliese kleben. Kork zum Isolieren drunter und das ganze Ding auf die Dibondplatte. Geht an jedem Küchentisch. Den Heizdraht mit Aderendhülsen an das Kabel "crimpen". Unschlagbar billig,
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
18. October 2012 01:08
Wofür setzt du die CFK-Platte genau ein? Beheizt du die direkt? Bedruckst du sie direkt? An CFK hatte ich auch schon mal gedacht - welche Stärke? 2mm?

900g sind einfach ne ziemliche Masse die bei Umkehrbewegungen aufwändig gebremst und beschleunigt werden muss. Weniger Masse ermöglicht einerseits höhere Beschleunigungen und dürfte andererseits der Laufzeit des Motors dienen. Den Tantillus hab ich mir schon angesehen, der ist aber nur was wenn man was schön kleines, kompaktes will. Gefällt mir bis auf die Angelschnüre ganz gut.

Aber nen Bowden kann man ja auch so einsetzen... smiling smiley


Frank
hd
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
19. October 2012 07:55
hi,
meine zusammenstellung ist etwa 220g leichter, was hauptsächlich durch verwendung einer 2mm glasplatte begründet ist.
die heizt sich ausserdem wesentlich schneller auf und verteilt die wärme gleichmässiger.
aber im gewicht seh ich eigentlich erstmal keinen handlungsbedarf, ich hat da schon mächtigeres, was auch keine probleme verursacht hat.

pla schlitten auf 150mm aa verbreitert, mit abstandshaltern und 3 lm8uu (http://www.thingiverse.com/thing:23880)
dibond 3mm (dient nur zum halten der isolation, 1mm oder ein dünnes alublech würde genügen)
mk2
2mm glas

auf federn zum nivellieren kann ich verzichten, weils auf dem max fast auf anhieb perfekt gepasst hat.

gruss hd
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
19. October 2012 08:11
hmm 220g wiegt bei mir ungefähr die untere trägerplatte die du ja nicht hast. das wird wohl den Hauptunterschied ausmachen. Meine Glasplatte wiegt 300g - da wird deine wohl auch nen 100er leichter sein oder so. Vielleicht teste ich auch mal nochmal mit 2mm glas. Hatte das Anfangs schon mal.

Seit gestern hab ich ne Trägerplatte mit den Stehlagern im neuen Drucker - macht schon nen ganz guten Eindruck. Bin gespannt wie's aussieht sobald der mal läuft.


Frank
hd
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
19. October 2012 08:37
hi helmi,
beim tommyc schlitten kannst auf die untere (lagerhalte-) platte verzichten. stabil genug ist der schlitten. wenn du die clips in oscad hast, liessen sich die anstatt der lm8uu einfach integrieren.
gruss hd
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
19. October 2012 08:40
Ich baue ja wohlgemerkt keinen Mendelmax. Im grunde könnte man natürlich die untere Trägerplatte gegen was gedrucktes ersetzen wie es beim dem Schlitten ja ist. Das ganze müsste dann nur etwas größer werden weil ja die Nivellierschrauben mit den Federn dran müssen. Klar, geht auch ohne, aber sowohl die Crashgefahr bleibt als auch eben die Nivellierung die bei anderen Druckern als beim Mendelmax doch meistens nötig ist.


Frank
hd
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
19. October 2012 08:45
kurze federn könnten anstandslos als abstandhalter zwischen heizbett und obere platte rein. mehr als 1mm dürfte da nicht zum ausgleichen sein.
gruss hd
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
19. October 2012 12:46
Hallo,

ich bin heute auf etwas interessantes gestoßen: Carbon-Heizmatte

Vlt. könnte man damit zumindest ein PLA-Heizbett bauen? Oder einen beheizten Druckraum? Technische Daten habe ich noch nicht.

Gruß
Stefan
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
19. October 2012 13:53
Ohne Preis und Bezugsquellen fiinde ich das eher wenig interessant smiling smiley


Frank
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
17. December 2012 16:06
Ich bin zwar neu im 3D drucker Bereich aber ich habe für meinen im Bau befindlichen drucker eine Platte aus Pantinen Material eingeplant wo ich denn heizdraht einlegen will und mit einer Aluplatte abdecken will.

Was haltet ihr von der Idee ??
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
17. December 2012 17:39
Ich hab direkt eine Platine zum Heizbett gemacht und das Ganze selber geätzt. Die Temperaturen veträgt das Material problemlos.

Prinzipiell müsste deine Idee funktionieren, das GFK von unten sollte beim isolieren helfen.


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Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
26. December 2012 19:05
So sieht es bei mir im Moment aus.
4mm Platinen Platte geschlitzt, Draht eingelegt und mit Wärmeleitkleber zu gemacht, anschließend mit einer 0,4mm abgedeckt ( verkebt )
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Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
27. December 2012 13:59
Ich habe schon einiges gelesen wegen Themperaturunterschieden und Materialproblemen.

Was spricht gegen ein Heizbrett auf dem eine 3mm Alu-Platte Liegt ? Findet das Material keinen Halt ? Alu sollte die Wärme doch einigermassen gleichmäßig verteilen und ist Stabil...
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
28. December 2012 02:09
Die 2. Lage Platinen Materieal ist nur dafür da das die heitzdrähte da bleiben wo sie sind, Alu Platte aufkleben ist nicht klug da die beiden Materialien unterschiedliche Ausdehnung haben !
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
28. December 2012 02:20
Chopper925 Wrote:
-------------------------------------------------------
> Ich hab direkt eine Platine zum Heizbett gemacht
> und das Ganze selber geätzt. Die Temperaturen
> veträgt das Material problemlos.
>
> Prinzipiell müsste deine Idee funktionieren, das
> GFK von unten sollte beim isolieren helfen.


Bis welche Größe kannst du ätzen ?? An die Variante hatte ich auch schon gedacht, nur habe ich keine Möglichkeit für (-;
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
28. December 2012 16:21
Und wenn die Aluplatte nur aufgelegt wird und man die an den Ecken fixiert ??
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
29. December 2012 18:02
Nur auf legen geht natürlich, habe auch den Fehler gemacht die Aluplatte zu verkleben (mit Uhu 300 endfest)
Biegt sich dann durch wie ein Flitzebogen (-; Good sei dank hält der Kleber nur bis 150 grad (-;
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
30. December 2012 20:07
renni_pronzi Wrote:
-------------------------------------------------------
> Chopper925 Wrote:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Ich hab direkt eine Platine zum Heizbett
> gemacht
> > und das Ganze selber geätzt. Die Temperaturen
> > veträgt das Material problemlos.
> >
> > Prinzipiell müsste deine Idee funktionieren,
> das
> > GFK von unten sollte beim isolieren helfen.
>
>
> Bis welche Größe kannst du ätzen ?? An die
> Variante hatte ich auch schon gedacht, nur habe
> ich keine Möglichkeit für (-;

Ich habe das Heizbett aus einer normalen Bungard-Platine geätzt die ich auf 210x210mm zugesägt habe. Geätzt habe ich das ganze in unserer Ätzküvette aus Plexiglas in die das noch grade so gepasst hat.







So sieht das Ganze dann fertig aus, hier aber mit alter Aluplatte, die sich dann beim ersten mal demontieren übel Verzogen hat, dafür habe ich jetzt eine gefräste 4mm Aluplatte drauf.
Die Löcher in der Platine sind ein bisschen größer als die Schraube damit sie sich um die Schrauben ausdehnen kann ohne das Alu dabei zu verziehen.


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Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
31. December 2012 04:26
Womit isolierst du di leiterbahnen zur Alu Platte ??

Wünsche ein guten Rutsch (-;
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
31. December 2012 10:20
Danke, dir auch nen guten Rutsch.

Ganz vergessen, ich habe da eine Kapton Folienabschnitt von der Rolle ohne Kleber, die hat 200mm Breite. Die habe ich einfach dazwischengelegt, der Thermistor ist dann einfach durch die Folie gesteckt.
Beim Heizbett meiner Freundin haben wir dann 50mm Kapton-Klebeband genommen.

Einziges Manko an dem Heizbett ist bis jetzt, dass ich immer über dem angepeilten Widerstand gelandet bin, was dazu führt das ich 100W Leistung weniger habe als ich wollte.
Wenn ich endlich mal Zeit finde ätze ich mir nochmal eins mit einem geringeren Widerstand.


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Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
31. December 2012 10:45
Guten Abend

Ich hab mir auch meine Gedanken gemacht zu meinem zukünftigen Heizbett

Berechnung:
4600 mm Heizdraht 1.5 mm mit 0.277 Ohm pro meter gibt 1.278 Ohm an 12V ergibt 112W und 9.33A
Der Fühler kommt zwischen Isolation und Spiegelfliesse und hat dadurch die gleiche Oberflächentemperatur wie auf der Platte.

Konstruktion:
Ikea Spiegelfliese 200X200mm
Heizdraht zwischen die Scheiben geklebt mit feuerfestem Silikon
Ikea Spiegelfliese 200X200mm
Isolation
Multiplexplatte

Die Schrauben werden vor der Verklebung in die untere Scheibe eingeklebt und Fungieren als Nivelierschrauben.
Die Spiegelfliessen haben die Selbe Dicke und können sich so nicht verziehen.

a: könnt Ihr meine Berechnungen kontrollieren? (Schreiner und Elektrisch...)
b: was haltet Ihr davon?

Gruss
Niggi
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Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
31. December 2012 13:44
Das knackt Dir weg. Zwischen Draht und Spiegel muss Alublech. Ich habe 2 Heizbetten, die so gebaut sind.

Die zweite Spiegelfliese lass weg. Die ist nur nutzlos schwer.

Das Alublech vorher mit Kaptonband isolieren. Den Draht einfach mit Kaptonband auf dem Blech festkleben.

Isolation mit Kork.

Unbedingt leicht halten.


Detlef

 
Excalibur Hotend
     
reprapzone.blogspot.de

Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
01. January 2013 07:02
Hallo Detlef

Ich denke nicht dass es knackt. Die Erwärmung ist gut verteilt und da beidseitig das selbe Glas verwendet wird baut sich auch da keine Spannung auf. Auf viel über 900g werde ich vermutlich auch nicht kommen, und die scheinen ja bei Helmi auch nicht zuviel gewesen zu sein.
Mehr interessiert mich aber ob meine Berechnungen stimmen. Denn wenn ich auf 112W komme, und Chopper von 100W WENIGER redet, trau ich meiner Berechnung nicht mehr...

Gruss
Niggi
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
01. January 2013 07:56
@Chopper925: die Drähte würde ich direkt auf die Leiterbahn löten. Diese Kupferbleche bringen unnötige mechanische Kräfte ein; die Leiterbahnen könnten ausreissen. Eine Zugentlastung (Loch in die Platine, Drähte davor und dahinter verknoten) ist auch eine gute Idee.


Generation 7 Electronics Teacup Firmware RepRap DIY
     
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
01. January 2013 07:58
Zur Berechnung der Leiterbahnen gibt's hier ein bisschen Theorie: [reprap.org]


Generation 7 Electronics Teacup Firmware RepRap DIY
     
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
02. January 2013 04:43
Also 3,6m * 0,277ohm = 1,272 ohm
12V / 1,272ohm = 9,417 A
12V * 9,417A = 113,004 W

Die wiederstands Änderung bei den Temperatur Unterschied kann man vernachlässigen da es meist bei 100 grad angegeben ist
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
02. January 2013 13:31
@Traumflug: Da habe ich schon drauf geachtet, das ganze läuft mittlerweile seit einem Jahr problemlos und ohne zu wackeln. Probleme mit dem Abreißen gibts eher bei kleineren Flächen oder kleinen Pads.


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GSG-Elektronik
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
02. January 2013 13:54
Meine Quick and very Dirty HBP besteht aus Sperrholz mit geklebten MDF Streifen und 4 Streifenplatinen.

Gewicht liegt bei 1 KG wovon 700 Gramm auf das hitzebeständiges Glas entfällt (230x230x6mm),
Es sind immer 3 Leiterbahnen parallel gelötet. Ergibt 1.2Ohm Widerstand.

Die Temperatur habe ich noch nicht ausgereizt aber 70 Grad erreiche ich in ein paar Minuten laut IrThermometer.

Die Glasscheibe wird in die Mulde eingedrückt und sitzt gut.



Das Teil sollte nur ein Provisorium sein aber nichts hält bekanntlich länger als ein Provisorium ;-)

Das Gewicht lässt sich erheblich reduzieren wenn man eine dünnere Scheibe nimmt oder einen Spiegel.
Montiert ist es mit M3x40 zur Kalibrierung.

Es war ein "Ich nehm das was da ist" Projekt. Der Kostenpunkt ohne Glasplatte liegt etwa bei 10 - 20 Euro.

Zu beachten bei dieser Methode ist, dass die Sperrholzplatte etwa 70% Wärme nach unten strahlt. Ich habe da ein gestricktes Wollstück dazwischen damit meine Plexiglasschlitten sich nicht verändert.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.01.13 14:05.
Re: Heizbett - realisierbare, sinnvolle Varianten
08. March 2014 22:18
ich hab jetzt mal mein heizbett von meinem delta drucker fertig bekommen.
ne ziemlich gewichtige 8mm starke, AlmG3 Aluminium platte mit 4,4 kg und 50cm durchmesser.
ca 300w stark. aber die leistung braucht man auch bei dem dicken material.
das schöne ist das mir das gewicht egal sein kann (ausser beim tragen) da bei nem delta das bett statisch ist spinning smiley sticking its tongue out
ich glaub das taugt. auch wenn es ziemlich lange dauert bis es seine höchste temperatur erreicht bei dauerstrom ohne steuerung.
ich denke nicht das ich die max temperatur von ca 134 grad benötigen werde. aber mal schauen was die erfahrung mich lehren wird

hier kann man sich ein paar bilder anschauen [imgur.com]



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.03.14 22:36.
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