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Idee für eine Automatik-Düse

geschrieben von vw-styler 
Re: Idee für eine Automatik-Düse
18. April 2016 06:11
Hi,

bei einer Revolverdüse, was würde dir da vorschweben von der Anzahl her?
mit 0.2 0.5 1mm müsste man ja alles erschlagen haben.

BG Jörg


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
18. April 2016 06:43
Ich denke die Frage ist welches Spektrum eine Düsengrösse noch sinnvoll abdecken kann.
Gibt es hierzu Erfahrungswerte? zB -30%/+50%

Auf jeden Fall würde ich eine 10% Überlappung der Spektren machen.


Grüsse
Patrick
Re: Idee für eine Automatik-Düse
19. April 2016 16:49
Quote
chaoscrack
Ich denke die Frage ist welches Spektrum eine Düsengrösse noch sinnvoll abdecken kann.
Gibt es hierzu Erfahrungswerte? zB -30%/+50%

Auf jeden Fall würde ich eine 10% Überlappung der Spektren machen.

Bei einer flachen 0,5 mm Düse:
-40% / +40% ist durchaus machbar
-30% / +30% ist sinnvoll

Gruß Michael


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
19. April 2016 17:05
Quote
sobo84
Quote
angelo
Wersy hat recht.
Womit?

Nur mal so.
Meine Meinung dazu:

Generell ist eine Düsen(Spalt-)öffnung, die sich durch Druck auf ein Bauteil ändert mit Sicherheit nicht gut, denn durch die Temperatur und auch mechanische Belastung kommt da glaube ich nichts Gutes bei raus.

Dennoch frage ich mich gerade wer von euch schon alles mal einen Kugelschreiber bedient hat?

In der Theorie ist es doch so:
Je fester man einen Kugelschreiber aufdrückt, desto dicker/kräftiger wird der Strich. Natürlich ändert sich die "Düsenöffnung" am Kulli nicht, aber:
Durch den Druck, den man auf die Spitze bringt, ändert sich die Spaltöffnung zwischen Kugel und "Düsenöffnung". Insofern könnte man also sagen, ein Kugelschreiber hat eine variable Ringdüsenöffnung in Abhängigkeit des Drucks....nur mal so.

Drückt man also nun den Kugelschreiber auf Papier, so entsteht in der Theorie ein homogener Farbfluss um die Kugel in der Kulispitze, der sich letztlich an der Spitze wieder trifft und die Dicke/Wurst/whatever des Striches definiert.

So. Mein Kopf hat geraucht. Ich denke, dass ist genau das was Didi bezwecken wollte...Ideen braucht das Land!

Es ist vielleicht verständlich wenn Dir die ausgeuferte Diskussion den Durchblick erschwert hat.
Möglicherweise habe ich mich auch nicht verständlich genug ausgedrückt. Damit es nicht wieder überlesen wird, hebe ich einige Wörter hervor und versuche es ein letztes Mal – versprochen smiling smiley

1. Die DRUCKBREITE kann nur durch die MENGE des Materials verändert werden, also das, was der Extruder fördert.
Einfachstes Beispiel zum Regulieren: Den Flow verändern, vorher oder während des Druckens.
2. Es ist (in diesem Zusammenhang) OHNE BEDEUTUNG, welchen DURCHMESSER die Düse hat.
3. Eine, wie auch immer geartete, Einengung z.B. mittels Düsennadel oder Kugel ÄNDERT NICHT die DRUCKBREITE - ist also VÖLLIG ÜBERFLÜSSIG.
4. Einengung UND Mengenregulierung ist DOPPELT GEMOPPELT.

Womit habe ich recht?
1. DURCHFLUSS mechanisch regelbar EINENGEN ist SINNLOS.
2. DRUCKBREITE kann NUR durch MENGENREGULIERUNG eingestellt werden.

Zum Kugelschreiberprinzip
Temperatur, Viskosität und Druck in einem Kugelschreiber sind in keiner Weise mit den Verhältnissen mit dem des Schmelzschichtverfahrens zu vergleichen.

Zum Heißklebeverfahren
Außer dass wir es hier auch mit einem völlig anderem Medium zu tun haben, werden hier lediglich unterschiedlich große Klebeflächen aufgebracht, die kaum mit den hohen Anforderungen zu vergleichen sind, mit denen wir es zu tun haben.
Keines der beiden Verfahren erreicht eine Genauigkeit von 0,05 mm.

Bei allen Überlegungen, sollte man im Blick behalten, dass jedes Zusätzliche auch Nachteiliges mit sich bringen kann. Oft ist weniger mehr.
Allein, wer z. B. mal versucht hat, eine verstopfte Düse wieder frei zu bekommen, kann sich ausmalen, wie viel mehr Spaß es macht, wenn da auch noch eine Düsennadel oder sonstiges mit im Spiel ist.

Wenn man einige Jahrzehnte in der Konstruktion zugebracht hat, sieht man alles etwas nüchterner. Da steht rationelles Arbeiten, Kosten-Nutzen Überlegung an erster Stelle.
Vor allen Dingen aber muss man von der Sache etwas verstehen und die grundsätzlichen Abhängigkeiten kennen, da kann man sich nicht so einen fatalen Fehler erlauben, denn im nu sind einige hundert Ingenieurstunden aufgelaufen.
Wenn sich dann herausstellt dass die unsinnig verbraten wurden...

Zum Schmunzeln, die typischen Projektphasen:

1. Enthusiastische Begeisterung
2. Plötzliche Verwirrung
3. Völlige Ernüchterung
4. Suche nach dem Schuldigen
5. Bestrafung eines Unschuldigen
6. Auszeichnung eines völlig Unbeteiligten

Ernsthaft arbeiten sollte man besten also erst ab Phase 3

Aber nichts für ungut, lasst euren Ideen nur freien Lauf, hier kann ja nichts schief gehen smiling smiley

Gruß Michael


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
19. April 2016 17:45
Ich würde, bezugnehmend auf den vorhergehenden Beitrag, auch gerne wissen, was ihr euch von einer Art "Revolverdüse", oder ähnlich hier genanntem, versprecht?

Ich drucke schon seit Ewigkeiten auf meinem V2 mit einer 0.4er Düse und die Perimeter stehen auf 0.4 während der Infill mit 0.6 gedruckt wird. Bei niedrigen Layerhöhen von 0.1 oder ähnlich wird der Infill nur alle 2 oder 3 Layer gedruckt.

Um dem hier genannten hilfreich beizutragen, würde ich gerne wissen, was der zu erreichende Vorteil sein soll.


Der 3D-Druck ist tot, lang lebe der 3D-Druck!

Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Idee für eine Automatik-Düse
19. April 2016 17:48
Was für ein Unfug?! Druck mal mit nem E3D Volcano und nem Merlin Hotend mit kleiner Düse irgend ein winziges Teil, und dann sag noch mal das der Düsendurchmesser egal ist

Und andersherum sollte es gerade bei voll "ausgemalten" Teilen zügiger gehen

Insofern würde ich mir daraus versprechen. Das man mal massive teile drucken kann, infill z.b
mit ner1,2er düse und Äußere perimeter mit ner kleineren Düse für Details.

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.16 17:56.


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 00:09
thumbs up Jo "Kenny-F-Powers", genau so ist es.

Das war auch der Grund, warum ich diesen Beitrag überhaupt gestartet habe. Innovationen werden gesucht.

Wieso werde ich das Gefühl nicht los, das hier immer mehr "Schreiber" und "Theoretiker" als "Macher" unterwegs sind.

Und selbstverständlich lässt sich eine "Revolverdüse" automatisch bedienen und auch reinigen.
Aber nicht mit einer Liste auf der man aufgeführte Positionen abhakt. sondern mit Technologie und Erfahrung.

Und wer behauptet das der Düsendurchmesser keine Rolle spielt, der beschäftigt sich besser erst mal mit Fuid und
Durchflussmengen, als hier irgendwelche Behauptungen in den Raum zu werfen.
Warum beschweren sich denn so viele, das man bei Cura nur mit den Stepps (Flow) od. dem "Düsendurchmesser" und
dem Düsenabstand zum Druckbett die Schmelzgeometrie beeinflussen kann obwohl auf dem Hotend eine statische Düse drauf ist und
benutzen dann "Slic3r" od. andere Progamme, weil da geht doch mehr?

Lasst uns lieber wieder zu den Ideen und kreativen Dialogen die was bringen zurück kehren.

Was für Vorschläge die realistisch und machbar wären, sind bis jetzt gekommen.

* Beeinflussung durch eine Kugel - ist raus - zu komplex und zu aufwendig, egal in welcher Ausführung.
* Steuerung mit einer Düsennadel - ist raus - aus gleichem Grund und weil es sich hier nicht um eine Flüssigkeit handelt.
* Schieber mit unterschiedlichen Düsenöffnungen -
* Revolver-Vorsatz mit drei od. mehr untersch. Düsenöffnungen -
Edit:
* Dicke (dünne) Kunststoff-Drähten mit verschieden Durchmessern von 0.05 / 0.1 / 0.2 / 0.3 / 0.5 /1.0 aus einem Revolver, mit einer Laserdiode direkt auf die Oberfläche "aufgeschweißt".
Edit:
* Der Mechanismus einer Iris, wie bei einem Fotoapparat.

Hab ich noch was übersehen?

Wenn ich sehe, wie viele diesen Beitrag beobachten und verfolgen, kann das Thema
doch wohl gar nicht so "Hirnlos" und überflüssig sein als das es von einigen hier abgestempelt wird.

Beste Bastlergrüße Didi

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.16 12:28.


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VDX
Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 02:38
... ich halte immer noch die Idee mit verschieden dicken (dünnen) Kunststoff-Drähten mit Durchmessern von 0.05 / 0.1 / 0.2 / 0.3 / 0.5 /1.0 aus einem Revolver, mit einer Laserdiode direkt auf die Oberfläche "aufgeschweißt" für am Erfolgversprechendsten winking smiley


Viktor
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Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 02:49
Hi,

aber das würde ja auch heißen das man für die Lösung eben genau die Drähte braucht und nicht mehr auf "normales" billiges Filament zurückgreifen kann das Massenware ist.
Somit würde das Verbrauchsmaterial im Preis empfindlich steigen und die Auswahl wäre stark eingeschränkt.
Ob das dann noch so eine gute Lösung ist?

BG Jörg


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 04:08
Ich als 3D-Drucker Kacknoob finde die Revolveridee gut, wenn auch aufwändig. Die Düse wird nicht eingeschraubt, sondern Elektromagnetisch am Hotend gehalten. Die Düsen sind an einer Scheibe oder einer Art Servohorn vor dem Hotend. Angetrieben (Rotation) von einem Servo. Beim Düsenwechsel mit dem Werkzeugwechselbefehl M6 T2 wird die Magnetkraft ausgeschaltet, die Revolverscheibe rotiert zu T2 und Magnetkraft wieder an.

Mögliche Details wie Arretierabsatz, Tick nach oben zum einrasten etc sind außen vorgelassen.
VDX
Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 05:58
Hi Jörg,

Quote
69291954
aber das würde ja auch heißen das man für die Lösung eben genau die Drähte braucht und nicht mehr auf "normales" billiges Filament zurückgreifen kann das Massenware ist.
Somit würde das Verbrauchsmaterial im Preis empfindlich steigen und die Auswahl wäre stark eingeschränkt.
Ob das dann noch so eine gute Lösung ist?

... es hat mich bei Orbitech fast 4 Jahre Diskussion gebraucht, bis sie neben ihrem Standard-Filament mit 4mm Durchmesser auch welches für uns "RepRapper" in 3mm hergestellt haben confused smiley

Der Umstieg auf 1.75 hat dann nur noch 1 Jahr gedauert eye rolling smiley

Dünnere Filamente mit Durchmessern runter zu 0.03mm gibts viel mehr und auch schon seit über 50 Jahren ... siehe z.B. Angelschnüre oder die Fasereinsätze für Zahnbürsten oder besen winking smiley


Viktor
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Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 06:41
Hallo, grüßt Euch.

Viktor - deinen Vorschlag hab ich nachgetragen.

Für den gewerbsmäßigen Einsatz kann ich deine Argumentation verstehen aber nicht für den "normalen User".
Und mit einem Laser aufgeschweißten Draht, ist dann aber ein ganz anderes Druckverfahren und hat dann aber nicht mehr soviel mit unseren Extruder-Druckern zu tun.

Den elektromagnetischen Vorschlag halte ich für viel zu aufwändig, umständlich und auch zu schwer.
Eine rein mechanische Lösung mit einem Servo und einer Kulissensteuerung reicht völlig aus.
Eine Zwangssteuerung wie bei Uhrwerk-Zahnrädern, nur viel einfacher. Und das wiegt wesentlich weniger.
Es muss doch die Masse auch bewegt werden, also Gewicht sparen.

Wenn man Viktors Vorschlag mal etwas anders interpretiert, kommt da so etwas raus wie ein "Monster".
Aber nicht mit gleichem Durchmesser und unterschiedlichen Farben, sondern mit unterschiedlichen Düsen und Drahtdurchmesser bei gleicher Farbe.
Oder so . . .

Mein Gedanke war ehr etwas einfaches was vielleicht auch so wie - eine Düsenreinigungseinrichtung an der Druckerseite angefahren und - Klack - Klack -
einfach per G-Code-Befehl gesteuert, im laufenden Betrieb umgeschaltet werden kann.

Bis später Didi


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 08:49
HI
Wäre es nicht möglich anstatt das ganze mit unterschiedlichen Düsendurchmessern direkt mit einer einzigen durch Piezokeramik veränderbaren Düse zu realisieren? Es müsste doch machbar sein, den Querschnitt der Düse wie bei einem Piezo Drucker zu verändern.

Iss mir schon klar, das man Tinte nicht mit Kunststoff vergleichen kann, aber wenn man die Düsenspitze aus Piezokeramik gestalten würde, müsste man durch anlegen einer Spannung den Querschnitt soweit verändern können ,das es den gewünschten Effekt hervorruft, sprich
kleiner Querschnitt ---- sehr feine Details
großer Querschnitt --- Infill.

Auf die gleiche Weise könnte man auch den Retract steuern. Bei Piezo Druckern wird durch eine Impulsumkehr etwas ähnliches erreicht wie ein Retract. Deshalb tropfen diese Patronen auch nicht die ganze Zeit.

Sowas kommt dabei raus, wenn mir die Kunden die Mittagspause mal gönnen und ich Zeit hab in den blauen Himmel zu schauen beim Dönerladen von nebenan smoking smiley

Hatte ich gerade noch gefunden:

Rohraktoren

Rohraktoren sind radial polarisiert. Die Elektroden sind auf den Mantelflächen aufgebracht, so dass das Feld parallel zur Polarisation ebenfalls in radialer Richtung verläuft. Rohraktoren nutzen den transversalen piezoelektrischen Effekt, um Auslenkungen zu erzeugen. Möglich sind axiale Auslenkungen bzw. Längenänderungen (Abb. 3), laterale Bewegungen wie Änderungen des Radius (Abb. 4), sowie Biegungen (Abb. 5).

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.16 08:58.


Gruß
Stefan
Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 09:15
Hallo Stefan, das liest sich gut.

Wie verhällt sich das angebaut und aufgeheizt an einem Extruder? Das wäre doch mal die Frage an einen Fachmann.

Wenn die Temperatur an dieser Stelle kein Problem ist, könnte dieser Vorschlag ein gute Möglichkeit sein.

thumbs up find ich toll.

Gruß Didi


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 09:40
Ich hab mal bei Xaar angefragt, was für Temperaturen in einer piezoelektrischen Drop-on-Demand Düse auftreten. Mal schauen ob die antworten. Da aber sehr hohe Drücke entstehen, müssten die Temperaturen auch nicht ohne sein.


Gruß aus dem Tal Kochertal,
Tobias
E-Mail gibts hier

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VDX
Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 11:42
... meine Piezo-(inkjet)-Pastedispenser (siehe [forums.reprap.org]) arbeiten anders - der Düsendurchmesser ist 0.1mm und von hinten dichtet ein piezo-betriebener Stößel die Düse ab, während auf die Paste ein Druck (je nach Viskosität der Paste von 0.5 bis 4 Bar) aufgelegt wird.

Zum "Rausschießen" eines Tropfens stelle ich über den Controller ein, wie schnell der Stößel hochfährt, den Hub, wie lange er offen bleibt und wie schnell er wieder runterschießt.

Die Öffnungszeit über den Druck bestimmt die Tropfengröße, das runterschießen beschleunigt die Masse in der Düse und läßt sie abreißen und wegfliegen.

Die Vislositäten der Pasten, mit denen ich das momentan mache, liegen bei 1000 mPas bis 47000(!) mPas - das sind alles noch flüssige bis zähflüssige Pasten -- k.A., wie das mit dem geschmolzenen Kunststoff zu vergleichen wäre confused smiley


Viktor
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Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 12:28
Hi,
Temperaturen sollten hier wirklich keine Rolle spielen, da solche Elemente auch bei den Dieselmotoren im Bereich der Einspritzung eingesetzt werden. Und ich möchte nicht wissen welche Temp bei einem Druck von 2400 bar entsteht grinning smiley

Schaut euch mal den Freeformer von Arburg an. Dort wird das System so verwendet wie von Viktor beschrieben.
Ist aber aufgrund der Größe und dadurch das es als Druckführendes System ausgelegt ist nix für den Heimanwender. Aber die Arbeiten wirklich mit dem Tröpfchen verfahren im ABS Druck.

CU


Gruß
Stefan
Re: Idee für eine Automatik-Düse
20. April 2016 12:38
Versteh ich das jetzt so richtig?

Dann brauchen wir nur noch eine Einspritzdüse vom LKW in unseren Heizklotz zu schrauben, zwei Kabel dran und
der Firmware noch mitteilen was dort vorgehen soll und dann kann`s losgehen? Das wäre nach meinem Geschmack. smiling bouncing smiley

Das wär doch geil, wenn das eine Lösung wäre.

Gruß Didi


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
21. April 2016 02:41
Klingt sehr cool! Ich wäre sicher dabei!


Hypercube Evolution 300x300x300mm

E3D Titan Aero Hotend
Filafarm 230V 300W Heizmatte
10mm 300x300 Aluminium Heizplatte mit flexibler, beschichteter Federstahlplatte.
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VDX
Re: Idee für eine Automatik-Düse
21. April 2016 03:08
Quote
Grinch74
Ist aber aufgrund der Größe und dadurch das es als Druckführendes System ausgelegt ist nix für den Heimanwender.

... wieso eigentlich? - meinen ersten Minimalkompressor habe ich mir aus einer Doppel-Membranpumpe mit 12V-Motor, die ich mal bei ebay für 10€ ersteigert hatte, und einer PET-Flasche als Druck-Ausgleichsbehälter zusammengestoppelt -- hab' damit immerhin 2.5bar geschafft ... aktuell verwende ich einen kommerziellen "Flüsterkompressor" für 500€ mit max. 8 bar.




Viktor
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Re: Idee für eine Automatik-Düse
21. April 2016 03:42
Hab ichs jetzt richtig geblickt:

Quote
Grich74
(Abb. 3), laterale Bewegungen wie Änderungen des Radius

Ein piezoelektrisches Element, das eine variable Düsenöffnung ermöglicht, soll an der Düsenspitze angebracht sein..!?

Auf jeden Fall interessant!


Gruß aus dem Tal Kochertal,
Tobias
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Re: Idee für eine Automatik-Düse
21. April 2016 04:31
Viktor ich meinte den Aufbau von Arburg. Wenn ich mir die Motoren für den Schneckenantrieb ansehe, welche die da verbaut haben und das für so ein kleines Druckvolumen, wird mir etwas anders in der Magen Gegend confused smiley


Gruß
Stefan
VDX
Re: Idee für eine Automatik-Düse
21. April 2016 05:46
... ich meinte eher den Dispenser-Kopf, weniger der Granulat-Extruder.

Für uns reicht es ja, wenn wir fertiges Filament reinschieben und nur in der Düse aufschmelzen.

Kennst du noch die Magnet-"Stößel" von den alten Nadeldruckern? - ich habe ein paar Köpfe aus Epson- und NEC-Druckern mit je 9 oder 24 Nadeln im Kopf im Regal.

Die arbeiten nur in eine Richtung "schnell", hat aber trotzdem gereicht, um mit mehreren kHz über fast 1mm Hub zu "tackern".

Die Antriebsspulen sind in Gehäusen, dünner als mein kleiner Finger, also von der Größe her eher winzig.

Das dürfte eine ziemlich günstige DIY-Alternative zu den (4k€ bis 9k€ teuren) Piezo-Dispensern sein winking smiley

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.16 05:48.


Viktor
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Re: Idee für eine Automatik-Düse
24. April 2016 11:51
Quote
vw-styler
Wieso werde ich das Gefühl nicht los, das hier immer mehr "Schreiber" und "Theoretiker" als "Macher" unterwegs sind.
Wer erst nach fünf Tagen einsieht:
“Beeinflussung durch eine Kugel - ist raus - zu komplex und zu aufwendig, egal in welcher Ausführung”
der ist wohl kaum ein Macher. Als “Macher” mit ein wenig Erfahrung hätte man das überhaupt nicht vorgeschlagen dürfen.
Und, Deine Erkenntnis ist nur die halbe Wahrheit, denn Kugel und Düsennadel sind in erster Linie überflüssiger Unsinn. Das werde ich aber nicht noch einmal erläutern.

Quote
vw-styler
Und wer behauptet dass der Düsendurchmesser keine Rolle spielt, der beschäftigt sich besser erst mal mit Fuid und
Durchflussmengen, als hier irgendwelche Behauptungen in den Raum zu werfen.

Anscheinend kennst Du Dich sehr gut aus mit Strömungslehre. Da wundert es mich nur sehr, dass Du nicht erkannt hast, dass die Slicer keinen, aber auch wirklich keinen Gebrauch davon machen. Du stellst Zusammenhänge her wo keine sind, und verkomplizierst Vorgänge, die so simpel sind, dass es einfacher gar nicht mehr geht.
Wir können nur froh sein, dass die Materialdosierung so simpel ist. Andernfalls könnten wir nicht mit so einfachen Mitteln unsere Drucker bauen
Dazu brauchst Du nur einen Blick in den gcode zu werfen.
Slice bitte mal ein Teil mit verschieden groß eingestellte Düsendurchmesser. Dann wirst Du nämlich feststellen müssen, dass der Vorschub immer gleich ist – bis auf die fünfte Nachkommastelle.
Du kannst aber gerne einen Slicer programmieren, der alles überkorrigiert/synchronisiert.

Infill
Guter Infill ist besonders wichtig wenn Druckteile auch belastet werden. Das Erste was ich in der ersten Stunde gelernt habe, (da hatte ich noch keinen Drucker) war, sorgfältig in der Druckvorschau zu prüfen, ob auch in engen Nischen Infill vorhanden ist. Mitunter hilft es, den Winkel zu ändern. Dann kann es aber sein, dass an anderer Stelle kein Infill hinkommt. Letztendlich haben wir die Druckbreite schrittweise verkleinert, bis aus 0,5 irgendwann 0,46 geworden ist.
Es gibt keinen idealen Slicer, auch heute noch muss ich mitunter mehrere Slicer durchprobieren, bis es bei kritischen Teilen einer davon fehlerfrei hinbekommt.
Wer das Infill aber nur als lästiges Übel ansieht, dass man möglichst schnell hinter sich bringen will, der darf sein Teil ruhig mit dicken Bahnen vollkleistern.

Zu beschreiben, was sich dabei außerdem an Nachteilen ergibt, verkneife ich mir, denn das ist mein letzter Beitrag in diesem Thema.

Ein wenig Erfahrung darf man mir ruhig zutrauen:
- Über 18 kg PLA gedruckt
- Über 300 Teile konstruiert und veröffentlicht. Und bei keinem Teil wird Support gebraucht. Das erfordert bei der Konstruktion sehr viel mehr Überlegung
- Das erste flugfähige gedruckte Modell veröffentlicht
- Das größte flugfähige, selbsttragende, gedruckte Modell veröffentlicht, das ohne Verstärkung durch Fremdmaterial auskommt

Trotz allem muss ich täglich dazulernen und ich bin über jeden brauchbaren Tipp dankbar.

Steine werfen und schauen was passiert ist ja ganz schön und gut. Es kann aber nicht schaden, vorher darüber nachzudenken – zumindest aber dann, wenn jemand Einwände vorbringt.

Gruß Michael


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
25. April 2016 06:33
Ich hab mir überlegt ob es noch andere Möglichkeiten gibt um die Düsenbohrung zu "quetschen".

Wie wäre es mit einer zweiteiligen Düse? Der Antrieb könnte über eine kleine Spindel via Servomotor erfolgen.
Vielleicht gibt es noch eine weitere Lösung die noch einfacher wäre...


Grüsse
Patrick
Re: Idee für eine Automatik-Düse
26. April 2016 06:25
Hallo grüßt Euch.

Hier mal nur ein Auszug einer Google-Übersetzung:

colorFabb startet in Industriequalität Stacker S4 3D-Drucker auf der Hannover Messe

. . . Unsere Universal-Glühfaden Schiene ist für die einfache und schnelle Laden der Faden Spulen entworfen. Das "U" Kanal-Design alle gängigen Spulengrößen passt ",
seine Hersteller argumentieren. Selbst 2,2 kg Spulen werden durch den S4 unterstützt.

. . . Um diese Fäden und ermöglichen eine einfache 3D-Druck aufnehmen, die S4 kommt auch mit einfachen Düsenwechselmöglichkeiten.
"Allzu oft Benutzer drucken alles mit einer Größe Austrittsdurchmesser (oft 0,40 mm), weil es einfach zu langsam und mühsam ihre Düse zu ändern.
S4 Düsen in weniger als einer Minute verändert werden kann ", sagen sie.
"Warum beschränken Sie sich auf eine Düse Größe, wenn Sie schneller mit einer 0,80 mm Düse gedruckt werden kann?"
Die Düsen sind auch aus einer speziellen Klasse aus Edelstahl Düse Leben zu verbessern, wenn diese korrosiven Verbundfäden verwendet wird.
Die niederländischen Entwickler scheint also Gedanken über alles zu haben, so einen offenen Bereich von Filamenten aufzunehmen. . . .


Jetzt fragt sich doch sicher Jeder warum die so etwas vorsehen. Schnell auswechselbare Düsen in unterschiedlicher Größe, damit schneller gedruckt werden kann.

So ein Quatsch, . . . oder ? ? ?

Oder spinnt der Didi doch nicht so ganz?


Quelle: [www.3ders.org]


Bis später Didi

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.04.16 06:30.


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
26. April 2016 06:38
Hi,

was ist eigentlich das Ziel von dem Druckkopf bzw. der variablen Düse - Geschwindigkeit, Präzision ?

BG Jörg


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Re: Idee für eine Automatik-Düse
26. April 2016 06:47
Quote
69291954
Hi,

was ist eigentlich das Ziel von dem Druckkopf bzw. der variablen Düse - Geschwindigkeit, Präzision ?

BG Jörg

Das hat mir vor 2 Seiten auch keiner beantwortet sad smiley


Der 3D-Druck ist tot, lang lebe der 3D-Druck!

Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Idee für eine Automatik-Düse
26. April 2016 08:56
Wenn auch etwas unglücklich formuliert, aber es stand schon in meinem Start-Post.

> . . . vergrößert oder verkleinert sich die Durchflussöffnung und es tritt mehr oder weniger Material aus.
Erst mal egal wie, wie die Einstellungen des Extruders sind, nur mal erst zur Theorie.

Der erhoffte Vorteil:
Mit einer Düse, langsam kleine, feine Sachen drucken und gleichzeitig (ohne Düsenwechsel) großflächig schnell Flächen zu füllen.
Diese würde die Druckzeit extrem reduzieren. Eine bessere und schnelle Düsenheizung mit der entsprechenden Steuerung, vorausgesetzt. <

Aber ich glaube ich lass es besser, hier weiter zu machen.

Dann habt ihr Alle eure Ruhe !


Aktuell:
Selfmade-Drucker mit Wasserkühlung u. Carbon-Wechselplatte,
Selfmade-Drucker ( Nr. 7 in Arbeit . . . ), CAD Creo 3.0/4.0 , Mac, Cura, Prusa Slicer . . .
Re: Idee für eine Automatik-Düse
26. April 2016 09:28
Hi,

es geht mir hier nicht um einen persönlichen Angriff, Nichts läge mir Ferner sonder eben um ein klares Ziel.

Damit wäre das Ziel für eine Kleinserienteil (nicht für einen Prototypen)

- Preis unter 300 Euro (darüber dürfte es kaum wen interessieren)
- Gewicht unter 500g (sonst erübrigt sich schnell eher)
- Düsendurchmesser von 0.8 bis 0.2 (möglicherweise sogar größer)


Herausforderungen:

- Technologie für die Regelung der Düsen
- Gewicht
- Kosten
- Verschleiß
-Software integration.
- möglicherweise würden sich dem Slicer n virtuelle Extruder mit unterschiedlichen Düsendurchmessern zuordnen lassen die man per Post Processing in Gcode wieder auf einen Extruder und die Befehle zum ändern der Düsendurchmesser umbaut - wobei da die Layerhöhe auch noch ein Faktor wäre.

Ziel:
- Entwicklung eines Prototypen (Gewicht, Kosten sekundär) um das Konzept zu testen

Alternativen:
zb.
- Cylops mit 0.8 und 0.2
- Nachteil Oozing
+billig.

Wenn du jetzt die bis jetzt in Spiel gebrachten Optionen bewertest kommst du ggf. auch weiter - auch wenn das heißen könnte das alle ausscheiden.
Bevor man aber überhaupt in Betracht zieht so einen Prototypen zu entwickeln stellt sich die Frage welchen Mehrwert könnte er bieten.

BG Jörg

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.04.16 10:16.


Meine Drucker: Geeetech i3x (Acryl Prusa i3) / P3Steel toolson edition / CL260 / China Delta mit reraptoolsfsr, smoothieware / Creality CR10/ Tronxy X1 / Renkforce RF100 / Ender 2/ Hypercube/Tronxy X3S / Tronxy X5S / Ender 3 / Alfawise U10
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