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Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht

geschrieben von Mirco S. 
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. November 2016 13:01
Das ist ja ein "schönes" Beispiel für Z-Wobel. Mit welcher Schichtdicke ist das gedruckt? Sieht fast so aus wie 1 -2 mm durch den Effekt.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. November 2016 13:45
Quote
Travestahl
Wollte auf Gleitlager umrüsten. Irgendwo hatte ich die schon einmal gesehen.
Meinst Du sowas?
IGUS 8mm und IGUS 10mm?

MfG,
Andreas
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
13. November 2016 16:52
Hallo Travestahl,

wie man sieht geht es bei Dir vorwärts. Toll.

Bzgl. den Profilen Alfer Coaxis:
[products.alfer.com]
Entweder im Baumarkt (hat aber nicht jeder Baumarkt und z. B. ist ein Hornbach bei uns nicht in der Nähe!) oder beim "Erfinder" des 3DRag alias K8200:
[store.open-electronics.org]
Dort findest du auch eine Wellenkupplung, Winkelverbinder für das Profil, etc.
Allerdings kommen da noch 22% USt. drauf und ca. 11-15 Euro Versand.
D. h. da sollte man schon ein bisschen was bestellen, damit der Versand rentiert.

Bzgl. den Gleitlager-Alternativen für LM8UU + LM10UU von Igus:
Ich habe hier beide Sorten in meiner Bastelkiste.
Ich habe die Teile mal auf die Achsen aufgezogen und festgestellt, dass die Teile relativ straff sitzen und schwer laufen.
Kommt sicherlich auch auf die Genauigkeit der Wellen an. Da gibt es ja auch verschiedene Toleranzfelder.
Ich bin aber wieder auf die Kugelbüchsen zurück gegangen, da für mich eine rollende Bewegung leichter lief als ein Gleitende.
D. h. die Stepper müssen nicht so heftig arbeiten.

Bzgl. dem Wobbeln kann ich nur sagen, dass ich lange Zeit mit der normalen M8-Gewindestange und einer guten Kupplung gute Ergebnisse erzielt habe.
Aber: Die Gewindestange darf nicht eiern (ein Kollege im Geschäft hat mir eine Gewindestange aus Edelstahl A2 DIN 975 M8 entsprechend schön gerichtet).
Zusammen mit einer stabilen unteren und oberen Motoraufhänung und meinem Zusatzteil auf der rechten Seite mit einer 2. Kugelbüchse kamen da recht
gute Ergebnisse raus. Durch das Zusatzteil habe ich die Schwingbewegung der Z-Achse deutlich dämpfen können, was zu weniger wobbeln geführt hat.
Ich habe den Drucker auch auf 4 Schaumstoffklötzen stehen, was das Schwingverhalten ebenfalls nochmals gedämpft hat, was auch der Z-Achse zugute kommt.
Nach ca. 1 Jahr allerdings war dann das M8-Gewinde abgenudelt (Ist halt ein Anzugsgewinde und kein Spindelgewinde!). Da bin ich dann auf eine Kugelaufspindel
12x4 gegangen (aber nur einseitig. Deshalb komme ich auch auf eine Druckhöhe von 225mm).
Seit daher super Ergebnisse. Trapezgewinde soll auch gut funktionieren, aber bei Kugelumlauf braucht man fast keine Kraft = gut für den Motor.
Hier der Link bzgl. Kugelumlauf:
[www.aliexpress.com]
Da habe ich mir noch einen Aufnahmeklotz für die Spindelmutter gebastelt und das schwarze Teil mit der M8-Sechskantmutter drin entsprechend beerdigt.
Die Modifikation der Z-Achse mit Kugelumlauf + Zusatzteil für LM8UU auf der rechten Seite war die halbe Miete, hat meines Erachtens deutlich mehr gebracht als als alle anderen Modifikationen
wie z. B. der Umstieg auf den GT2-Riemen oder das E3D-Hotend. Änderungen in den Layerlagen sieht und spürt man halt sofort. Auch die Maßhaltigkeit leidet durch das Wobblen und feine Schlitze
in oder zwischen Druckteilen neigen zum Verschmelzen. Gerade wenn es um Gelenke o. ä. geht.

Bzgl. meinem Drucker OliCube MK2 kann ich nur sagen, dass ich seit ca. 2 Wochen den OliCube MK3 im Testlauf habe.
Der MK2 hat ja noch nach dem Prusa-Konzept funktioniert: X + Z macht der Kopf und Y der Tisch.

Beim MK3 macht der Kopf X + Y und Z-abwärts macht der Tisch.
Hier habe ich ein besseres Druckergebnis als beim MK2 bekommen, da das Teil nicht mehr auf dem Tisch beim Bremsen und Beschleunigen hin und her wackelt.
Mag das beim K8200 noch mit 200x200 OK sein, war das beim Eigenbau mit dne längeren Verfahrwegen ein Problem.
Im Moment habe ich auf der Kiste noch das alte K8200-Hotend drauf und trotzdem recht gute Ergebnisse.

Die OpenSCAD-Files schicke ich Dir gerne rüber, wenn Du Interesse hast mein Konzept zu verfolgen/nachzubauen.
Wenn es Dir dann doch nicht beliebt kannst Du den Alurahmen auch für ein anderes Druckerkonzept hernehmen.

Beim K8200 bin ich inzwischen auf das Hotend E3D umgestiegen. Was soll ich sagen: Für mich das Referenz-Hotend und endlich Schluß mit dem ausgeriebenen
PTFE-Teil am alten Hotend. Das ging mir langsam auf die Nerven und auch in's Geld. Wenn ich den MK3 auf Herz und Nieren getestet habe, werde ich ihm auch
ein E3D verpassen. Bis dahin ist das alte Hotend aber ok. Aber man sieht (und spürt) einen Unterschied vom E3D- zum K8200/3DRag-Hotend.

Auf meiner Webseite habe ich den MK3 kurz beschrieben.

Auch findest Du dort meine Modifikationen, die ich am K8200 durchgeführt habe mit entsprechenden Kommentaren.

Inzwischen bin ich mit dem K8200 mit der Druckqualität und den Einstellungen soweit, dass er es mit dem Geschäfts-Ultimaker 2 von meinem Schwager aufnehmen kann.
Der ist regelrecht geschockt, was ich aus dem K8200 rausgeholt habe. Da ich i. d. R. mit Layer 0.25 drucke hat der Ultimaker aber bei z. B. 0.10 die Nase vorne.
Aber man muss halt auch sagen, dass die Druckdauer dann deutlich höher liegt. und je nach Bauteil bzw. dessen Einsatz macht das dann keinen Sinn.

Auf jeden Fall finde ich es klasse, dass es bei Dir vorwärts geht und das Teil erstmal soweit funktioniert.
An diesem Punkt waren wir hier wohl alle mal und haben dann eine gute Unterstützung hier im Forum erfahren.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich das Forum etwas abgekühlt hat und die Pioniere sich etwas zurückgezogen haben.
Aber trotzdem die Informationen sind hier gut dokumentiert, wenngleich man da inszwischen über 240 Seiten zu dem K8200-Thema hat.

Beste Grüße und gute Nacht

Oliver


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
Z-Links: 1 x Kugelumlaufspindel 12x4, Z-Rechts: 2. Kugelbüchse, X/Y-Umbau auf GT2-Riemen, 24V/120W Netzteil
für Bett via Relais-Schaltung, vom Board gesteuerter Hotend- und Logiklüfter via MosFET-Schaltung.

Weitere/detailliertere Infos zu Umbauten/Eigenkonstruktionen an/von meinem/meinen 3D-Drucker(n) findet Ihr unter:

[www.oliver-schlenker.dyndns.org]
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
14. November 2016 03:54
Hi Travestahl,

falls Du Dir einen zweiten/neuen Drucker selber bauen willst, kann ich Dir den Rat geben sich mal mit dem Thema CoreXY zu beschäftigen. Habe meinen 2ten Cube (ebenfalls ein Spark-Cube Nachbau) mit dieser Antriebstechnik gebaut und meiner Meinung gibts nichts besseres.

Gruss
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
16. November 2016 01:37
Ist der Heatblock lose? die Wellscheibe sieht nicht zusammengedrückt aus.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
19. November 2016 10:00
Nach einigen Umbauversuchen habe ich nun ganz passable Ausdrucke.
Folgendes hat sich die Woche getan:

Gerichteter Luftstrom zur Kühlung

Z-Achse
Motorträger gedruckt und montiert.
Alu-Kupplung (aufgedreht und mit M8 Innengewinde versehen)
Edelstahl M8 Gewindestange vom Schraubengroßhandel um die Ecke. (Handverlesen)
Messing M8 Führungsmutter.
Geschlossenes Lager.

Bilder folgen.

Vorbereitung für 2. Z Führung
Controlerboard versetzt.

Nächste Woche gehen noch ein Satz Original Gleitlager (8mm u. 10mm)
in eine Industrieentfettung. Werden Gereinigt und mit neuem Öl/Fett versehen.
Evt. Werden die X und Y Führungsstangen noch poliert.

@Olli: Ja ich bin sehr an deinen Konzepten Interessiert. Muss mir bald mal Gedanken machen wie groß der Drucker werden soll.
Werde dich dann mal direckt kontaktieren.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.16 10:00.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
19. November 2016 10:53
Hallo Travestahl,

ich gebe die Dateien und Informationen gerne weiter.

Kein Problem.

Gruß

Oliver


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
Z-Links: 1 x Kugelumlaufspindel 12x4, Z-Rechts: 2. Kugelbüchse, X/Y-Umbau auf GT2-Riemen, 24V/120W Netzteil
für Bett via Relais-Schaltung, vom Board gesteuerter Hotend- und Logiklüfter via MosFET-Schaltung.

Weitere/detailliertere Infos zu Umbauten/Eigenkonstruktionen an/von meinem/meinen 3D-Drucker(n) findet Ihr unter:

[www.oliver-schlenker.dyndns.org]
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
27. November 2016 12:58
Hier ist ja wirklich nichts mehr los. Scheinbar laufen alle K8200 inzwischen problemlos (oder die Leute sind auf andere Drucker/Eigenbaudrucker umgestiegen)?!

Ich nutze die Gelegenheit einfach mal um eine kurze Info über ein privates Experiment loszuwerden:

Betrifft die Haftung auf dem Druckbett/der Glasplatte.

Bisher hatte ich hier Kapton-Tape (oder Übertragungsfolie für Flex-Filament) im Einsatz.
Nun habe ich mal das 3DLac (z. B. hier: [www.3djake.de]) aus der Spraydose probiert.
Das Zeug ist der Knaller bzgl. Haftung.
Der Preis allerdings von 15-20 Euro Plus/Minus ist allerdings recht heftig.

Nun habe ich mal selbst etwas experimentiert und habe mal versucht Zucker in Iso zu lösen.
Fehlschlag: Zucker ist hydrophob und löst sich gut in Wasser aber nicht in Alk.
Also habe ich mir auf dem Herd einen Zuckersirup (Wasser mit ordentlich weißem Zucker) hergestellt.
und anschließend mit Iso wieder verdünnt.
(Den Iso hätte ich generell gerne als Lösungsmittel genommen, da er schneller verdunstet als Wasser.)

Anschließend habe ich mal eine Glasplatte mit der Lösung eingepinselt und trocknen lassen.

Dann einen Probedruck auf der Platte mit PLA-Material.

Ich war wirklich überrascht, wie gut das hält und wie gut das Objekt auch wieder abzubekommen ist.

Ich denke da könnte man sicherlich ein einfaches/umweltfreundliches/kostengünstiges Haftmittel für 3D-Druck daraus herstellen.

Wenn ich mal wieder Zeit habe, werde ich da noch etwas experimentieren und die Lösung mal in eine Sprühflasche füllen.

Ich glaube ein dünner Film reicht da gut aus.

Ein schneller verdunstendes Lösungsmittel wäre auch nicht schlecht.
Habe da aber im Moment keine Idee und Nitro-Verdünnung o. ä. ist mir zu gefährlich.
Gerade beim Versprühen als Airosol kann das recht gesundheitsschädlich sein!
Aceton ist auch nicht wirklich gut für die Gesundheit.

Vielleicht hat ja noch jemand mehr chemische Erfahrung/mehr chemisches Wissen und hätte hier eine Idee?

Gruß

Oli


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 03:26
Hi Oli,

ja ist echt recht ruhig geworden....

Also mein Rezept fürs Printbett ist wie folgt:

Man nehme den billigsten Klebestift, dazu eine kleine Sprühflasche (Kosmetikbereich). Gibts alles in diesen "Wenig-Euros"- Läden.
Je nach Größe der Flasche 1/2cm - 1cm Stfitkleber cutten und mit Wasser in der Flasche mischen. Nach ein paar Tagen ist Klebe-Lasur fertig. Der Kleber komplett im Wasser aufgelöst. Vor dem Druck einen dünne Nebel auf die Platte. Trocknet innerhalb 30 Sekunden und hält ca. auch 3-4 mal.
Das schöne, die Platte bekommt man mit einem feuchten Zewa wieder komplett sauber - nachsprühen - und fertig.

Gruss Don
VDX
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 03:35
... hält noch viel öfter, wenn statt komplett wegputzen mit dem feuchten Finger verreiben -- dann werden die "abgezogenen" Bereiche wieder aufgefrischt ... je dünner die Schicht, umso besser hält das winking smiley


Viktor
--------
Aufruf zum Projekt "Müll-freie Meere" - [reprap.org]
Call for the project "garbage-free seas" - [reprap.org]
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 05:47
Hallo Don,
hallo VDX,

das probiere ich gerne mal aus.

Auf Dauer ist mit Kapton-Tape (hält zwar eine Weile, aber irgendwie ist das mit der Haftung auch nicht immer ideal) und mit dem 3DLac sowieso eine recht teure Lösung.

Die Klebestift-Geschichte habe ich schon öfters vernommen, aber nie wirklich verfolgt.

Danke für die Infos.

Gruß

Oli


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
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Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 06:32
Mit der Ruhe habt Ihr leider recht, kann sein das es im Winter wieder besser wird. Da hat man ja mehr Zeit als im Sommer.
Mit Pritt habe ich es auch schon probiert und brauchbare Ergebnisse erziehlt. Weisleim geht auch sehr schön. Beides langsam anheitzen zum Trocknen, sonst gibst Blasen.
Für ABS habe ich es mal mit in Aceton gelösten ABS-Resten getestet, geht auch gut und hält auch bei PLA bombenfest.
Klaren Lackspray (für 5€) habe ich auch schon probiert, geht nicht besser als bei den anderen Versuchen.
Was auch noch schön geht ist der Haftvermitler für Kunststoffstoßstangen den es im Autozubehör für unter 10€ gibt. Lag alles noch bei mir rum.
Bei allen Lösungsmittel basierten Produkten ist halt der Nachteil dass das Druckbett auch mit Lösungsmittel gereinigt werden muss. Von Nitroverdünung oder Nagellacktentferner rate ich ab weil die bei jeden Hersteller aus anderen "Resten" zusammen gemixt werden und dadurch auch schon mal eher als Trennmittel wirkt. Da sind wohl auch mal Öle oder Fette drin (Nagellackentferner).
Ich benutze Aceton zum reinigen und lüfte natürlich gut, dann ist es sehr gut geeignet. Bei meiner ABS-Lösung habe ich festgestellt dass das Aceton wohl durch die Deckeldichtung diffundiert, da muss ich ein mal im Monat oder vor der Benutzung etwas Aceton nachfüllen.
Als nächstes werde ich mal eine neue Scheibe aus Mattglas besorgen oder eben mit 800 Nass-Schmirgel bearbeiten. Mal sehen ob das was bringt, das die Flächen dann wahrscheinlich nicht mehr toll glänzt wäre für mich tragbar.
Hat hier schon mal jemand das getestet?

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.16 06:40.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 06:38
Ja,
ich hab das auch immer nur belächelt. Hab dann für Töchterchen einen gewünschten tragbaren 3D Drucker gebaut (Kofferprinter)
bei dem ich aufgrund der Netzteilleistung kein beheiztes Bett mehr implementieren konnte. Da flogen die Bauteile alle von der Platte.


Mittlerweilen verwende ich auch bei beheizten Betten die Klebestiftlösung.... wenn man den Dreh raus hat ist es absolut TOPthumbs up
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 06:48
Das nenne ich mal eine gute Idee. Den Nachwuchs auf seine Seite ziehen ist immer gut für den WAF. Spass beseite, hat Deine Tochter den Drucker auch immer selbst zusammen gebaut und eingestellt? dann Hut ab.
Hast Du die Klebestifftlösung bei kalten Druckbett benutzt? Ich drucke bisher immer nur beheizt, 50°-60° bei PLA und um die 100° bei ABS.
Ohne Heizung hab ich es noch nicht mal probiert muss ich leider eingestehen.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 08:48
Aloha :-)

Nachdem ich eine 0,5mm Pertinax-Platte auf die Glasplatte geklebt hatte habe ich keine Probleme mehr was die Haftung angeht. Das ist so was von schön :-)
Kann ich echt empfehlen. Man sollte nur mit den Fingern aufpassen. Sobald da auch nur ein Fettmolekül drauf landet ist es mit der Haftung an der Stelle vorbei. Deshalb alle paar Drucke kurz(!) mit Scheibenreiniger (Fettlösend) und Küchentuch drüber, fertig.
Wenn es mal zu heftig halten sollte, wegen einer sehr große Auflagefläche, einfach warten bis die Betttemperatur unter 30°C sinkt dann löst es sich fast von alleine.

Gruß,
Christian
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 09:54
Bei mir ist es auch ruhig geworden, habe die letzten Wochen nichts mehr gemacht, hatte keinen "Druckbedarf" und da der Drucker auch gerade läuft, musste nichts "verbessert" werden eye rolling smiley Die mit dem Sekundenkleber (Industriekleber) geklebten GT2 Riemen halten noch, mal sehen wie lange. Die Klebestelle sieht schlimmer aus als sie ist - ungerade geschnitten und Kleberreste winking smiley



Klebestift auf Glas und PLA hat bei mir auch recht gut funktioniert, PETG etwas weniger gut. Vor allem die Kleinteile musste ich oft mit Brim drucken.
Dann kam das Alu-Heizbett MK3, da hat es auch mit dem Klebestift nicht gut gehalten. Ich vermute, dass der Kunststoff wegen der guten Wärmeleitfähigkeit des Alu zu schnell abkühlte und sich nicht der Oberfläche anpassen konnte --> schlechtere Haftwirkung.

Jetzt liegt eine 1mm starke Dauerdruckplatte aus Karbon drauf, PLA, PETG, ABS und TPU halten sehr gut drauf, der Abstand zur Düse ist aber wichtig: zu groß - schwache Wirkung, zu nah - gibt es Probleme beim Ablösen. Der Nachteil dieser DDP ist, dass sie teuer und empfindlich gegen Kratzer ist. Beim Ablösen eines festsitzendes Teils mit einem Schraubendreher habe ich ein paar Kratzer hinterlassen, jetzt "zieren" Diese jeden Ausdruck. Dafür aber kein schmieren mit dem Stift mehr winking smiley Heizen tue ich sowieso, beim ABS macht es was aus, bei den Anderen habe ich es nicht anders probiert.

Mit der Sprühdose hätte ich allerdings Bedenken, dass ich neben dem Drucktisch auch die unmittelbare Umgebung damit versaue.

Und zum (älterem) Thema Vibrationen: der Drucktisch ist einfach zu schwer. Bei mir wackelt der ganze Tisch beim Drucken, ich kann die Vibrationen sogar mit den Füßen neben dem Tisch fühlen eye popping smiley (Altbau). Kein Wunder, dass das in den Ausdrucken zu sehen ist.

MfG,
Andreas

PS
EcoF83R
Pertinax-Platten... danke, werde ich mir merken, ist auf jeden Fall günstiger als die Karbon-Platten thumbs up smiling smiley

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.16 10:00.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 10:59
Das mit dem Pertinax ist eine Idee, wo ist die her? meist gibt es doch nur Welche im Eurokarten Format für Leiterplatten. Ich suche auch noch eine Quelle für Pertinax, aber mit CU beschichtet, eben für Leiterplatten. Wenn ich den Gedanken weiter spinne könnte man ja aus der CU-Fläche eine zusätzliche Heizung machen, die Wärme wird auf jeden Fall gleichmäsig verteilt wenn CU unter dem Pertinax ist.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 11:36
Ich finde es geht nichts über eine Dauerdruckplatte! Pritt-Stfit, leim, Haarspray, Platte ultra sauber, kapton oder Buildtak. Alles probiert und die Dauerdruckplatte ist das beste.
Einmal einstellen und los geht es. Nicht jedesmal gucken ob der erste Layer hält etc.

edit.:

sowas hier

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.16 11:43.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 11:48
Harry2006
Ich denke, eine durchgehende Kupferfläche (habe ich das richtig verstanden?) ist ganz schlecht. Wegen dem sehr kleinem Widerstand muss ein Netzteil sehr Stromstark sein, über 100 Amper nach Bauchgefühl. Dann müssen noch dicke Kupferschienen an beide Seiten und dicke Kupferkabel, die möglicherweise an mehreren Stellen an die Schienen angeschlossen werden müssen, sonst wird die Fläche ungleichmäßig aufgeheizt und die eher die Kabel warm, als die Druckfläche.
Die "normalen" Heizbetten haben ja nicht umsonst so viele dünne Bahnen.

ka-sk
So was ähnliches habe ich auch, funktioniert auch gut, nur ist die DDP doch etwas empfindlich, jetzt versuche ich die nicht weiter zu zerkratzen smiling smiley

MfG,
Andreas

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.16 11:52.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 11:52
Aloha :-)

Die Pertinaxplatte ist von Masterplatex.
Vor der Benutzung die Platte wegen des Staubes Nass(!) mit Schleifpapier/-leinen anrauhen.

Gruß,
Christian
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 12:01
Hallo Miteinander,

eine BuildTak-Platte habe ich hier noch rumliegen. Ich Trottel hatte das Tei lauf eine Glasplatte geklebt. Als ich dann das Druckobjekt nicht mehr runterbekam habe ich die Glasplatte aus Versehen kaputt gemacht.
Seit daher liegt die 2. BuildTak noch bei mir rum. Bei einem Preis von 20 Euro pro Stück war mir der Spaß zu teuer.

Ich habe ja noch Kapton-Tape, das ich erstmal verbrauche bzw. im Moment bin ich von dem 3DLac begeistert. Mal sehen, ob man das noch für eine akzeptablen Preis bekommte. Viel braucht man da ja nicht wirklich.
Auch die Klebestift-Geschichte werde ich mal ausprobieren und auch den ABS-Juice werde ich mal testen. Die hier gepostete Dauerdruckplatte (vermutlich PEI) ist mir definitiv zu teuer. Kommt halt auch immer auf
die Haltbarkeit/Lebensdauer drauf an.

Auf jeden Fall danke ich Euch allen für die super Tipps.

@Donboy: Deinen (schnuckeligen) Kofferdrucker finde ich die Wucht. Auf die Idee muss man erstmal kommen und das dann noch so umsetzen. Respekt Extra.

@Andiator: Ich habe unter dem Drucker 4 Schaumstoff-Klötze stehen. Einfach im Baumarkt o. Internet eine Platte besorgen. Gibt's in verschiedenen Festigkeiten. Hier kannst Du ruhig etwas Festeres nehmen.
Damit überträgt die Kiste nichts mehr auf's Regal. Wir haben ein Fertighaus und unten wohnen die Schwiegereltern. Dort hat man über die herrliche Schallverteilung in den Wänden das im unteren Stockwerk
super gehört wie der Drucker läuft. Seit den Schaumstoff-Klötzen ist da absolut Ruhe. Auch das Schwingverhalten des Druckers ansich konnte ich damit recht gut puffern. Das Gerät läuft nicht mehr so "hart".

Für meinen Eigenbau habe ich eine Press-Spanplatte genommen und 4 Teile zur Aufnahme von alten Tennisbällen drunter geschraubt. Damit steht das Ding auf 4 Tennisbällen, was die Schall-/Schwingungsabgabe
in den Boden deutlich dämpft.



Wer das brauchen kann, dem schicke ich gerne die OpenSCAD-Datei oder die STL.

Nochmals danke von Allen für die guten Infos bzgl. Druckplatte. Ich bin da selbst nicht ganz unbedarft oder hilflos, ab man hält ja immer gerne die Augen auf und schaut mal, was die Kollegen da so machen.

Beste Grüße

Oli


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
Z-Links: 1 x Kugelumlaufspindel 12x4, Z-Rechts: 2. Kugelbüchse, X/Y-Umbau auf GT2-Riemen, 24V/120W Netzteil
für Bett via Relais-Schaltung, vom Board gesteuerter Hotend- und Logiklüfter via MosFET-Schaltung.

Weitere/detailliertere Infos zu Umbauten/Eigenkonstruktionen an/von meinem/meinen 3D-Drucker(n) findet Ihr unter:

[www.oliver-schlenker.dyndns.org]
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 13:16
Hallo Andiator, da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Natürlich nicht als ganze CU Schicht, die hätte dann ja nur 0,0001 schlag mich tot Ohm, sondern in Bahnen wie bei den Heizbetten.


Velleman 8200. Arduino Mega2560, Ramps v1.4 mit RepRapdiscount Full GraphicDisplay, MK2B, 1,75 mm Direcktextruder (China), Optische Endstops für Min und Max, 2X16A 12V Netzteil, Doppelkühlung mit Luftführung, 2 Z-Achse mit Motor wie andere Seite und demnächst Leveling.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 14:44
auf dauer ist die ddp platte günstig.. so teuer wie 2 builtak unnd bei abs halten die keine 5 drücke durch..bei mir.
ausserdem fällt das bauteil bei erkalten ab. an den buildtak matten kleben die wie schwein.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 16:45
Harray2006
Ah, OK. Also selber ätzen?
Dann bleibt nur noch der Thermistor, der muss auf der anderen Seite der Glasscheibe angebracht werden. Dann wird er aber nur langsam reagieren. Die Platte wird am Druckanfang zu heiß sein.
Man könnte natürlich in der Mitte der Glasscheibe ein Loch bohren und den Sensor da rein stecken.
Aber die Idee finde ich gut, vor allem da die Glasscheibe ja sehr plan ist.

ka-sk
Ja ich hoffe auch, dass meine DDP lange hält. Außerdem hat sie ja zwei Seiten winking smiley
Bei TPU hatte ich aber das Problem; dass es auch nach dem Abkühlen zu stark klebte. Zum Glück ist es auch sehr flexibel, ließ sich also mit einiger Gewalt abziehen. Aber auch ABS war schon mal fest, da war allerdings die Düse zu nah dran.

MfG,
Andreas

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.16 16:49.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
28. November 2016 17:32
Hallo,

Beim Anschauen des Bildes kommt mir eine Idee.

Nimm etwas GT2 Riemen und klebe diesen mit dem Rücken auf Deine Naht. Das könnte diese Stelle so weit sichern, dass sie nie Probleme macht. Du hast zwar lokal eine etwas steifere Verbindung, aber es ist ein Versuch wert.

Grüße


Umgesetzt:

- 2 Z-Achsen mit TR10-2 und zusätzlich Z-Wobblekompensator (Linearlager) (Eigenkonstruktion)
- X & Y und Z Achse mit 0.9 Schrittmotoren,
- Arduino Due + RADDS mit Marlin 2.0.x
- SilentStepStick TMC 2130 Treiber auf X, Y, Z und E (X, Y 64 Mikroschritte und 256x interpoliert) = 1285 Schritte/mm und Extruder(64 Mikroschritte und 256x interpoliert) = 2300 Schritte/mm)
- Igus Gleitlager für X und Y Achsen - Lagerspiel einstellbar,
- X & Y-Achse auf 10mm beschichtete Aluminium Stange,
- Alu Wellenhalter für X-Achse
- Autobedleveling mit induktivem Näherungsschalter,
- Stärkeres (150W) 15V Netzteil, separates 24V Netzteil für Bett,
- laterale Verstärkung/Abstützung des Z-Achsenrahmens durch zusätzliche Profile & Schlitten mit L-Profilen verstärkt,
- Octoprint auf R-Pi mit USV für geordnetes Herunterfahren,
- Extruder auf GT2 Riemen umgerüstet
- MK3 Heizbett
- Energieketten
- E3D mit 40mm Lüfter,
- Neue Hot-End Aufnahme (Eigenkonstruktion) mit Teilelüfter
- Schaltung des Controller Lüfter und Extruder Lüfter über den Controller
- Filamentsensor am Raspi - Octoprint - Pause (Plugin)
- RGB Beleuchtung / Statusanzeige über Octoprint gesteuert.
- Weitere neu konstruierte Teile in Thingiverse unter "rudyard_kipling"
- Automatisches Abschalten des Druckers nach Abschluss des Drucks mittles FHEM und Intertechno Zwischenstecker

Noch in Arbeit:
- Full Graphic Controller Screen - will ich noch hinzufügen, da ich jetzt die pins frei habe.

Zukunft:
- CoreXY Umbau (reduziert das Gewicht am Schlitten um ca. 370g)
- Filamendickenmessung - optisch
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
29. November 2016 14:12
Quote
Industrial_Spiderman
Nimm etwas GT2 Riemen und klebe diesen mit dem Rücken auf Deine Naht.

Hi,
habe ich mir bereits auch überlegt, aber bei kleinen Radien und wegen Umlenkrollen habe ich das gelassen, es würde zu steif sein und unrund laufen. Bis jetzt hält es auch so, ist auch keine starke Spannung drauf.
Angeblich degradiert Sekundenkleber wegen Feuchtigkeit mit der Zeit, das wird sich noch zeigen.

Hier noch mal Bilder von der etwas besseren Klebestelle, ein gerader Schnitt ist das A und O dabei winking smiley



MfG,
Andreas
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
29. November 2016 14:33
@Andiator:

Ich persönlich würde mir da einen geschlossenen GT2-Riemen besorgen.

Z. B. siehe: [www.ebay.de]

Meine Erfahrung mit Sekundenkleber war bisher, dass der Kleber recht spröde ist und kaum "Walkarbeit" mitmacht. Irgendwann bricht dann wahrscheinlich die Nahtstelle.
Das da kein Zug drauf ist, verstehe ich wohl.

Zum Test oder mal vorübergehend ist das wohl OK, aber ansonsten würde ich persönlich da einen geschlossenen Riemen einbauen.
So ein Riemen dürfte wohl bei ca. 3 Euro liegen. Am Geld kann's also nicht liegen. Wahrscheinlich reizt Dich hier als Bastler ob das funktionieren kann.
Da wäre mir das Risiko zu groß, dass das Ding abfazt und die Z-Achse dann über Kugelumlauf (ohne große Selbsthemmung) sich mit der heißen Druckdüse in's Objekt bohrt.
Am besten noch nachts, wenn ich penne und mir ein 12 Stunden-Druck ruiniert wäre.

Wenn es wenigstens ein elastischer Gummikleber oder so wäre, aber dem Sekundenkleber traue ich bei dynamischen Belastungen nicht über den Weg.

Wie gesagt, überbrückungsweise oder zum Testen würde ich das auch machen. Da wäre aber für mich nur provisorisch.
(Obwohl ein gutes Provisiorium auch ein Leben lang halten kann, wenn da den Zahnärzten glauben darf!)

Ist natürlich jedem selbst überlassen.

Gruß

Oli

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.11.16 16:08.


3DRag alias Velleman K8200, 80mm Objektlüfter, Extruder mit GT2-Riemenantrieb, E3D-Hotend mit 40mm Lüfter,
Z-Links: 1 x Kugelumlaufspindel 12x4, Z-Rechts: 2. Kugelbüchse, X/Y-Umbau auf GT2-Riemen, 24V/120W Netzteil
für Bett via Relais-Schaltung, vom Board gesteuerter Hotend- und Logiklüfter via MosFET-Schaltung.

Weitere/detailliertere Infos zu Umbauten/Eigenkonstruktionen an/von meinem/meinen 3D-Drucker(n) findet Ihr unter:

[www.oliver-schlenker.dyndns.org]
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
30. November 2016 01:15
Vieleicht noch eine 2 Lagen "Geschenkband" drum mit Pattex alles Kleber. Der Kleber ist flexibel und das Band reisst so ziemlich schlecht.
Man(n) müßte mal vulkanisierer vom Fahrradflickzeug testen. Dann wäre es verschweißt und somit flexibel. Aber keine Ahnung ob dieser den Riemen "anweicht"

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.16 01:17.
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
30. November 2016 02:29
Hi Andreas,

diese Klebelösung wird eine "unerwartet" lange Zeit halten... aber letztendlich irgendwann reissen. Hab so einen Belt mal für einen Roboter geklebt und hielt .... wie gesagt unerwartet lang winking smiley
Das Problem hierbei sind aber die Glasfasern im Riemen, die letztendlich die Kräfte aufnehmen. Somit überträgen sich die Zugkräfte über die Klebestelle.

Gebe da Oliver recht, einen passenden Riemen zu finden ist mittlerweilen nicht schwer und die Sorge, daß während des Drucks die Z-Achse ausfällt is wech winking smiley

@ka-sk: Fahrradflickzeug = vulkanisieren - geht leider nicht, schon probiertsad smiley dazu passt die Gummimischung der Riemen nicht. Pattex ist schon deutlich besser!

Gruss
Re: Velleman K8200 Erfahrungen/Baubericht
30. November 2016 04:15
Hallo miteinander, danke für eure Meinungen - ihr habt mich überzeugt smiling smiley

Der Hauptgrund fürs Selbermachen war, dass ich die Längen nicht im voraus abschätzen konnte, und der Basteltrieb wartet ja auf keine Bestellungen winking smiley. Außerdem benutzte ich den Füllstoff (das weiße Zeug in den Klebestellen), damit werden die Lücken überbrückt, was die Klebestellen stabiler macht.

Jetzt kann ich die Riemen ja ausmessen.

MfG,
Andreas

PS
Das Kleben ist eh eine Wissenschaft für sich, es gibt so viel Kleber-Arten, da muss man wissen was und wie damit geklebt werden kann.
Der schwarze Riemen ist anscheinend Gummi, somit sollte es sich mit Gummiklebern kleben lassen, aber nur auf dem Rücken, weil zu elastisch für die Schnittkante die zu wenig Fläche hat. Damit wäre die Klebestelle aber wieder zu dick und unelastisch.

PPS
"Früher" hat man anders vulkanisiert, da gab es Rohgummi, daraus schnitt man einen Flicken, lies es im Lösungsmittel bis es anfing sich aufzulösen und klebrig wurde, dann legte man es auf die gereinigte Klebestelle, Zeitungspapier drauf und schön mit einem heißem Bügeleisen bügeln, bis der Flicken zu einem richtigen Gummi wurde.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.16 04:28.
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