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Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker

geschrieben von Protoprinter 
Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
24. October 2016 08:59
Ich möchte hier kurz ein neues Projekt vorstellen. Zunächst nur wenige Details.
Ich plane mich mal mit etwas anderem als FDM-Druck zu beschäftigen. Die DLP/SLA-Drucker haben mich aufgrund des geringen Bauraums und teurer Komponenten bis dato nicht wirklich ernsthaft interessiert, auch wenn erzeugten Druckmodelle in Bezug auf Detailreichtum schon beeindruckend sind.

Aber: vor kurzem hat die Firma Photocentric 3D mit ihren Druckern auf sich aufmerksam gemacht. Auf der Webseite kann man sich mit dem Prinzip vertraut machen. Die Bottom-Up Drucker benutzen als Matrix für die Belichtung IPS TFT Panels und Tageslicht sensitive Harze. Das Lichtfenster ist eine flexible FEP-Folie, die das Ablösen beim Verfahren der Z-Achse nach der Belichtung vereinfachen soll. Durch die große Auswahl an Displaygrößen und Auflösungen, sind dem Bauraum keine wirklichen Grenzen gesetzt – höchstens bei den Kräften die zur Ablösung benötigt werden.

Ich habe lange gesucht und verglichen, als Belichtungsmatrix dient zunächst ein iPad 3 IPS Panel, gibt es neu in China bereits für 35 Euro, plus passenden Treiber. Der Treiber kann die Hintergrundbeleuchtung und Kontrast (per FW) steuern.

Damit habe ich eine Auflösung von 2048x1536 Pixel bei 9,7“ etwa eine X/Y Auflösung von 97 µm. Der Nachteil: die Belichtungszeiten sind recht lang. Ich vermute daß genau dieses Panel im HD-Drucker von Photocentric verbaut ist. Die geben Belichtungszeiten von etwa 30 Sekunden an. Wenn das Konzept als solches funktioniert, werde im mich eventuell noch damit beschäftigen, die Hintergrungbeleuchtung durch ein UV-LED Array zu ersetzen. Alles Zukunftsmusik.

Die Komponentenpreise liegen bei ca. 150 Euro. Der Harzpreis liegt bei etwa 50 Euro pro kg. Es gibt ein schweizer Start-up , hier liegen die Harzpreise bei 35 Dollar pro kg, der Forge 1 soll um die 1000 Euro kosten und kommt Anfang 2017.

Momentan sammele ich die wenigen benötigten Komponenten. Panel, Treiber und Anti Backlash Trapezgewindemutter 10x2 aus Delrin sind bestellt. Es folgen noch ein Stepper 1,8°, die FEP-Folie und das Harz. Den Rest (Linearführungen, Al-Profile, Ramps) habe ich da. Mit der CAD-Zeichnung geht es voran, es ist aber noch nicht vorzeigbar…in unregelmäßigen Abständen wie man es von mir gewohnt ist kommen Updates. Anderes Thema: die Software...dazu später mehr.

Ach ja, hier noch ein beeindruckendes Video des Liquid Crystal Druckers - der momentan einzig verfügbare Photocentric Drucker (Auslieferung der neuen im November...) Das aktuell verbaute Display hat nur eine XY Auflösung von 220µm! Trotdem finde ich die Ergebnisse überzeugend! Das Video hat mich dazu gebracht es mal zu versuchen!

Grüße
Manuel

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.16 04:21.


Daeltabot - mein Deltadrucker Fotodocku meines Daeltabots, Bautagebuch und Delta-Kalibrieranleitung, TR by Toolson/Protoprinter,
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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
24. October 2016 09:27
Abonniert. Bin sehr gespannt.


Gruß aus dem Rheintal Tal Kochertal,
Tobias
E-Mail gibts hier

[www.thingiverse.com]

Drucker...
P3sTE MK2 [scheuten.me]
AM8 sobo Version
Mostly Printed Laser Engraver im Bau

Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
24. October 2016 09:38
Klingt interessant und ich bin gespannt, was du so alles herausfindest und berichtest...


--
Microsoft MVP in den Kategorien DirectX/XNA * Visual C++ * Visual Studio and Development Technologies seit 2011

  • Mein Erster (RAMPS 1.4, Selbstbau WolfStrap-Derivat mit Linearführungen, Wade Extruder und E3D lite6 Hotend)
  • Cub44 (Selbstbau Dual Wire Gantry Derivat mit Zahnriemen und Linearschienen, RADDS 1.5 und DUE, Custom Hotend - E3D like, Compact Bowden Extruder)
  • HexMax (sechseckiger Delta (eigenes Design) mit Druckraum 300mm Durchmesser und >=400mm Höhe, RADDS 1.5, 24V, Custom Hotend, Compact Bowden Extruder)

Andere Projekte: FSR Board (ABL-Sensor-Platine inkl. Firmware) * ThirtyTwo (32Bit RepRap-Firmware)
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
24. October 2016 16:06
Hallo,

weißt du auf welche Schichtdicke beziehen sich die 30s?

Vergleichsweise mit UV-sensitiven Harzen sollten Belichtungszeiten von ca. 1s sein bei 0,05mm Dicke.
Das würde bedeuten, dass der Druck 30mal länger dauern würde mit dem Ipad-Bildschirm.

Hier wird angesprochen was hinter der Technologie vom Carbon 3D Printer steckt um kontinuierlich drucken zu können mit mehr als 300mm/h:
Build your own SLA- Carbon 3D

Viele Grüße
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
24. October 2016 16:28
Hey Protoprinter,


finde ich sehr interessant, hoffe du schaffst es ! thumbs up und teilst alles mit uns zum nachbauen smiling bouncing smiley


1 Drucker: [forums.reprap.org]
2 Drucker: [forums.reprap.org]
3 Drucker: [forums.reprap.org]
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
24. October 2016 16:47
Danke Euch. Sicher werde ich teilen. Geben und nehmen! smileys with beer


Daeltabot - mein Deltadrucker Fotodocku meines Daeltabots, Bautagebuch und Delta-Kalibrieranleitung, TR by Toolson/Protoprinter,
Ashray - mein 445nm Lasercutter]
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 02:17
Ach, gerade erst gesehen, @sechsteelement
Schau Dir mal die Übersicht auf der Photocentric Seite an. Da steht alles zu Auflösung und Belichtungszeit
Konkret sind es 20-25 Sekunden für 0,1mm Schichten. Ich weiß worauf Du hinaus willst, Dir dauert der Druck zu lange. Etwa 2cm pro Stunde in Richtung Z.

Es gibt aber einige unschlagbare Vorteile:
1.) Die Druckdauer wird nur durch die Z-Höhe bestimmt und kann ganz einfach ausgerechnet werden. Das schöne: man packt das Bett voll, das höchste Teil bestimmt die Zeit
2.) Sicherheit. Keine Heizquellen etc. Den lässt man einfach nachts laufen
3.) Keine Kalibrierung! Die Teile sind ein 1:1 Abbild der LCD Maske. Wenn die Auflösung des Displays richtig eingestellt ist, sind auch die Teile maßhaltig. Keine Über- oder Unterextrusion. Die einzige Stellschraube ist die Belichtungszeit
4.) Die Haltbarlkeit des VAT (Druckfenster). Durch den geringen Energieeintrag und die damit verbundene geringe Wärmeentwicklung ist die Standzeit des VAT deutlich besser als mit den Laser/Projektor basierenden Systemen. Da muß man mal etwas im Kleingedruckten lesen, die halten selten mehr als 1kg durch. Von Phtocentric habe ich auch irgendwo mal ein Statement zu dem Thema gelesen - vielleicht finde ich das wieder

Natürlich kenne ich Carbon 3D. Die Idee mit der semipermeablen Membran im Bereich der Belichtung ist genial. Aber hast Du Dir mal die Preise für den Drucker, ein Ersatz VAT und die Harzpreise angesehen!? Willst Du ernsthaft dieses 10.000 Euro Objekt mit Druckkosten von mehreren hundert Euro pro kg mit dem diesem 150 Euro LCD Drucker vergleichen?

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.16 02:21.


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 02:24
Gibt es für solche Geräte denn schon eine frei verfügbare Slicing-Software? Im Grunde sollte das ja ziemlich einfach sein. Einfach ein 3D-Modell in entsprechende Schichten zerschneiden und ausfüllen.

Wird hier eigentlich auch mit Infill-Patterns gearbeitet oder immer komplett ausgefüllt? Patterns würden es natürlich wieder etwas schwieriger machen.

Und noch eine andere Frage: Um es noch günstiger zu haben, könnte ich doch einfach jedes beliebige Display verwenden, oder? Altes Tablet oder Raspi-LCD oder so? Klar ist die Auflösung da nicht so hoch, aber für erste Tests wäre das doch eine noch günstigere Möglichkeit, oder?


--
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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 03:34
Hallo

@ Protoprinter, ich will dir das ja keines Falls madig machen, ich habe mich selbst auch in die Thematik eingelesen und dachte auch dass das mit dem Ipad ne super Idee wäre.
Vor allem kann man so schön klein bauen. An anderer Stelle wurde aber auch erwähnt, dass beim Ipadbildschirm das Licht der Pixel nicht gerade herauskommt sondern als Kegel, was Kanteneffekte und die Auflösung negativ beeinflusst. Wie stark, kann ich dir aber nicht sagen, da ich mich da auch zu wenig auskenne. Vorteil ist natürlich der niedrigere Stromverbrauch und wenn für dich die Druckzeit kein Problem darstellt, dann hast du da natürlich recht mit dem über die Nacht laufen lassen.

Fand die Infos in dem Forenbeitrag einfach sehr interessant um kennen zu lernen, wodurch 3D Druck eigentlich beschränkt ist und was das Maximum sein kann. Der Preis für solche Drucker ist als Privatmann natürlich zu hoch, aber für Firmen kann die schnelle Druckzeit schon interessant sein. Vorallem das die Druckzeit nur von der Z-Richtung abhängig ist. In einem anderen Beitrag vom Autodesk Ember Team wurde das noch mal wissenschaftlich hinterleuchtet und eines der Ergebnisse war auch, dass die Software einen hohen Einfluss hat.

Für mich als Ziel wären 50mm/h bei einem Druckbett von ca. 130mm x 80mm und das wäre mit einem DLP-Beamer einfacher zu erreichen.

@ Glatzmann, suche mal nach Cration Workshop 1.0.0.75 ist die aktuellste Version der Open Sorce Software von Pacman, der hat das Forum gegründet und sich da richtig rein gehängt. Du findest irgendwo einen Dropboxlink, es gibt neuere Versionen, aber die kosten deutlich mehr. Demnächst soll irgendwann noch eine günstigere Version für ca. 100€ angeboten werden, entwickelt/ mitentwickelt von Pacman. Die Software kann ziemlich viel, nebem dem Slicen auch das einbinden von Shutter, Tilt-Funktion, weiteren Achsen, Heizern, eine Raftfunktion und eine automatische Kalibrierung. Füllstrukturen sind nicht so wie beim FDM-Druck, in der Regel wird voll gedruckt, oder man höhlt sein Modell mit Meshmixxer aus, was auch den Vorteil hat, dass man gleich den Support einfügen kann.

Ich habe mir mal alles zusammen gesucht, einen DLP-Beamer von Ebay, Ramps 1.4 und ein bisschen Kleinkram und mich mit der Software auseinander gesetzt für einen Top-Down. Elektronik läuft nun, ich muss nur noch mehr Arbeit in den Beamer stecken, da ich Probleme mit der Optik/ Fokusierung habe. An sich fehlt dann nur noch der Rahmen. Insgesammt belaufen sich meine Kosten auf ca. 80€ ohne Rahmen, wobei ich nur noch 100h Betriebsstunden für den Beamer habe und daher die Leistung niedriger sein wird. Lösung wäre eine neue Birne, die würde dann ca. 100€ kosten. Ansich sind die SLA-Printer einfacher und günstiger aufgebaut als die FDM-Drucker haben dafür aber andere Nachteile.

Viele Grüße

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.16 03:38.
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 03:40
Hallo,

einen guten Überblick über den Grundaufbau mit einem DLP-Beamer kann man hier finden:
60$ SLA PRinter

Vieles kann man wenn man sich einliest deutlich verbessern, aber als Überblick hat es mir sehr geholfen.
Wenn man einen Ipad-Bildschirm verwenden will kann man einiges davon übernehmen und es gibt dazu auch wieder verschiedene Anleitungen und Seiten im Netz.

Viele Grüße

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.16 03:41.
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 04:19
Creation Workshop habe ich mir unter einer VM in Windows schon angeschaut. In wie weit ich das in einer VM an meinem Mac zum drucken benutzen kann, muß ich noch herausfinden. Ansonsten bleibt halt Bootcamp oder ein billiges Windows tablet. Der Treiber den ich benutzen möchte ist dieser hier. Da gibt es eine custom Firmware für um über seriell USB Brightness und die Hintergrundbeleuchtung einzustellen (geht wohl auch über die Drucktasten). Ich denke das bleibt aber einfach dauerhaft auf "volle Pulle".
Ich hatte wie gesagt auch schon mal mit einem DLP Beamer geliebäugelt. Aber gerade in Bezug auf den kleinen Bauraum und Anschaffungskosten wieder verworfen.

@Glatzemann:
im Prinzip hast Du recht, eigentlich ist jeder Bildschirm nutzbar. Bei geringerer Auflösung sollte die Belichtungszeit auch sinken, weil mehr Lichtquanten durch die "Fenstergitter" kommen. Der wirkliche Vorteil dieses Druckers liegt in seiner Simplizität und der fehlenden Notwendigkeit Kalibrierorgien durchzuführen. In der Regel wird ohne Infill gedruckt, sonst gibt es Einschlüsse von flüssigem Harz...Ich bin froh dass Du hier mitliest. Ich sehe mich schon da sitzen: Ein Verzeichnis mit 2500 JPG Dateien für 25 Sekunden auf dem Sekundärbildschirm anzeigen, schwarzes Bild, Repetier 10mm anheben, Absenken bis 0,05mm über Grund, nächstes Bild. Vielleicht kannst Du mein Leben vereinfachen...

@sechsteelement: Interessante Info zum Kegel-Verzug an den Kanten des Pixels! Hast Du eine Quelle? Soll das nur das iPad Display betreffen? Ich bin gespannt was dabei raus kommt und in wie weit das sichtbar ist. Das Druckteil liegt nur durch eine 0,05mm dicke FEP Folie getrennt direkt auf dem Display. Ich hatte mir da eher Gedanken über diffuse Streung gemacht...Wenn es nicht klappt, habe ich nicht wirklich viel Geld verloren und nutze das iPad Display eben als Zweitbildschirm am Mac.

Wenn man sich die Daten bei Phtotcentric durchliest, haben die genau dieses Display bei ihren HQ Druckern verbaut. Druckbeispiele in der Gallery sehen schon verdammt gut aus, nur weiß ich nicht ob die mit dem HQ oder dem LC10" gemacht wurden.

Zur FEP Folie - die meisten setzen für ihr Flex-VAT 0,12mm Dicke ein. In DE finde ich nur 0,05 und >0,2mm. Ich werde versuchen über den deutschen Vertreiber die originalen FEP-Sheets und eine originale Build-Plattform aus Glas zu bekommen....für 24 Pfund kann ich die kaum selber bauen...Ein UK Kontakt wäre großartig, habe ich aber leider nicht...

Zum 60$ Drucker - da fehlt der Beamer grinning smiley Upside down bringt wohl viele Artefakte durch die Oberflächeneffekte zwischen gehärtetem/flüssigen Harz mit sich. So habe ich es in vielen Foren gelesen. Leider muß man auch viel Harz zur Verfügung stellen um koplett tauchen zu können. Ein Tüftler hat es tatsächlich hinbekommen, einen Top Down Drucker so zu bauen, dass ein Flex-VAT oben an der Oberfläche ist. Damit sind die Oberflächenartefakte weg - das Problem mit der großen Harzmenge bleibt... Ja, ich weiß. Es gibt die Möglichkeit Harz auf Salzwasser aufschwimmen zu lassen um die notwendige Harzmenge zu reduzieren...

Hier gibt es schon genau so ein Projekt auf Thingiverse - leider wenige Details...

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.16 04:37.


Daeltabot - mein Deltadrucker Fotodocku meines Daeltabots, Bautagebuch und Delta-Kalibrieranleitung, TR by Toolson/Protoprinter,
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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 04:55
Hallo,

@ Protoprinter, ich habe eine Diskusion zu den OLO bzw. jetzt ONO Gerät gefunden, hoffentlich haben die nicht schon wieder den Namen geändert. Da wurde das angesprochen, dass bei jedem Display solche Kanteneffekte auftreten, da das Pixel nicht direkt auf dem Druckboten "klebt" sondern mit einem Abstand dazu und sich dann der Kegel bildet. Als Lösung wurde ein Art Gitter angesprochen um das ganze mit Hilfr von Interferenzen zu lösen. So richtig habe ich das aber nicht mehr im Kopf und das ganze stellt sich auch schwierig dar, da man erstmal wissen muss welcher Abstand das Gitter haben muss und speziell für das OLO Gerät man für jedes Handy ein unterschiedliches Gitter benötigt. Naja vielleicht gibt es dazu bald ein paar mehr Infos, die sind ja glaube ich gerade dabei die erste Ladung zu verschicken. Ich denke es wäre für dich Hilfreich wenn du nochmal nach dem Thema suchen würdest, von mir wiedergegeben ist das mehr schwammig, da ich mich dann nicht mehr näher damit auseinander gesetzt habe.

Beim 60$ Projekt war meine ich der Beamer dabei mit irgendwas um 30-40$, dazu ein kleiner Arduinoclon, Schrittmotorentreiber und einem DVD-Brenner-Laufwerk. Das mit dem Laufwerk werde Ich auch erstmal so machen, da es günstig ist und ich nicht mehr als 38mm Höhe benötige.

Das mit dem Vet oben drauf wird wohl bei Industriemaschinen und dem Unica Printer verwendet. Ist relativ einfach nachzubauen und findet man auf thingiverse Beispiele.
Salzwasser möchte ich irgendwann mal ausprobieren, aber vorher brauche ich das nicht, da bei mir nur mit niedriger Höhe und den kleinen Abmessungen ca. 400-500ml Harz benötigt werden.
Bottom Up will ich mir später bauen, davor will ich aber etwas mehr Erfahrung sammeln mit Top-Down. Vor allem weiß ich nicht ob ich die Objetiv/ Fokusprobleme lösen kann, dass der Beamer überhaupt verwendbar ist.

Viele Grüße
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 04:58
Na wunderbar, ich habe gerade Post vom deutschen Vertrieb bekommen. Die stecken sich natürlich etwas in die Tasche, aber hier die Preise zur Info:

1kg Harz rot, hard 60,69 Euro
10 Blätter FEP VAT Film für LC10" 57,60 Euro

Wenn man es pfleglich behandelt, soll ein FEP Film für mehrere kg Harz reichen. Leider gibt es die nicht einzeln.
Ich finde die Preise gegenüber den Direktkauf in UK moderat, fürs erste werde ich in DE ordern...Es gibt also keinen Weg zurück...smoking smiley
Mein Delta ist noch für mindestens eine Woche mit Druckteilen für das Forum ausgelastet. Als erstes werde ich mir den VAT Rahmen drucken oder aus PC Platten lasern. Dann kann ich erste Belichtungsversuche und Schichtdickenmessungen machen...

Was mir zu dem ONO Printer noch einfällt: hier ist der "Harz - Pixel - Abstand" deutlich grösser! Da ist mindestens eine Scheibe mit Touchinterface mehr dazwischen! Wie gesagt, in meinem Falle liegt der Film direkt auf der Scheibe des eignetlichen Screens. Durch den geringen Abstand erhoffe ich mir eine bessere Schärfe.
Grüße
Manuel

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.16 05:17.


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 14:34
Hier gibt es noch einen Web basierten Slicer für SLA. Allerdings kann der keine Supportstrukturen...


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
25. October 2016 16:53
Ich habe die Z-Achse schon mal grob im CAD geplant. IGUS Linearführungen habe ich noch rumfliegen - so kommen die endlich zum Einsatz. Trapezgewindespindeln fertig abgedreht vom SC XL habe ich auch noch. Ich würde die Welle unten in ein Radiallager setzen um das Gewicht der Z-Achse vom Motor zu entkoppeln. Oder sollte ich lieber ein Axiallager nehmen? So groß werden die Kräfte ja nicht...



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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 05:30
Hey Manuel,

ich finde dein Projekt klasse und würde am liebsten auch gleich einen bauen, habe aber gerade noch ein paar andere Baustellen zur Zeit.
Die überschüssigen Folien wirst du sicher im schwarzen Brett los.

Du hast zwar Roland angesprochen wegen der Software, ich bin ebenfalls an freier und portabler Software interessiert und würde mich ggfs. gerne einbringen.

Es scheint (habs noch nicht genauer angeschaut) bereits ein paar Lösungen für Raspberry&Co zu geben:


Ich muss mir aber erstmal einen Überblick über die verfügbare Software verschaffen, Closed source kommt für mich eher nicht in Frage, auch wenn es nur 100 Euro sind.


Best regards / Viele Grüße
Till
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 07:05
Das klingt super! Software ist momentan die Sache die mir die grössten Kopfzerbrechen bereitet. Slicer die JPGs auswerfen gibt es, aber eine anständige Stapelverarbeitung mit Ausführung wiederholender G-Code Scripts ist auf Mac noch ein Problem... Ja, das mit den Folien habe ich mir auch schon gedacht.

Ja, es gibt eine Raspi Lösung, aber bedenke, daß man mit dem HDMI Port auf 1920x 1080 Auflösung begrenzt ist!

Mein CAD-Stand sieht zZt. so aus:

Da wird sich noch einiges ändern. Wie gesagt möchte ich die TR 10x2 noch mit einem Lager abstützen...

Die ersten Komponenten wie die Build Plattform, Harz und Folien erwarte ich morgen,, Display und Treiber innerhalb der nächsten Woche. Momentan gebe ich für meinen Geschmack etwas zu viel Gas - sollte eigentlich ein Winterprojekt werden

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.16 07:08.


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 07:18
Immer am Gas bleiben Manu...

Quote

Mac

sad smiley


Gruß aus dem Rheintal Tal Kochertal,
Tobias
E-Mail gibts hier

[www.thingiverse.com]

Drucker...
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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 07:28
Hey Tobias,
aber klar. Ich versuche es ein wenig zu genießen. Der Weg ist eigentlich das Ziel... Na klar Mac, was sonst? grinning smiley


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 08:40
Hey Manuel,

mit ein wenig Trickserei kannst du den Pi 3 zu [email protected] überreden.
Der OrangePi schafft wohl auch [email protected].

Die Bildwiederholrate sollte ja nicht so wichtig sein hier.
Bis so ein Drucker perfekt eingerichtet ist würde ich aber auch eine lokale Lösung bevorzugen.

Muss mich da aber erstmal einlesen was es alles schon gibt.
Was meinst du mit wiederholenden Scripts? So wie Start-, Stop-Script und Script 1..5 im Repetier-Host?


Best regards / Viele Grüße
Till
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 10:52
Quote
Protoprinter
Na wunderbar, ich habe gerade Post vom deutschen Vertrieb bekommen. Die stecken sich natürlich etwas in die Tasche, aber hier die Preise zur Info:

1kg Harz rot, hard 60,69 Euro
10 Blätter FEP VAT Film für LC10" 57,60 Euro

Wenn man es pfleglich behandelt, soll ein FEP Film für mehrere kg Harz reichen. Leider gibt es die nicht einzeln.
Ich finde die Preise gegenüber den Direktkauf in UK moderat, fürs erste werde ich in DE ordern...Es gibt also keinen Weg zurück...smoking smiley
Mein Delta ist noch für mindestens eine Woche mit Druckteilen für das Forum ausgelastet. Als erstes werde ich mir den VAT Rahmen drucken oder aus PC Platten lasern. Dann kann ich erste Belichtungsversuche und Schichtdickenmessungen machen...

Was mir zu dem ONO Printer noch einfällt: hier ist der "Harz - Pixel - Abstand" deutlich grösser! Da ist mindestens eine Scheibe mit Touchinterface mehr dazwischen! Wie gesagt, in meinem Falle liegt der Film direkt auf der Scheibe des eignetlichen Screens. Durch den geringen Abstand erhoffe ich mir eine bessere Schärfe.
Grüße
Manuel

Hi Manuel,

wolltest Du die Build-Platform nicht auch anfragen?

Den LC10" habe ich ich auch schon einige Zeit im Auge. Was mich bisher von einer Bestellung abgehalten hat ist die Software. Nur eine 1-Jahres Lizenz und keine Mac Unterstützung.

Falls ihr da was hinbekommt für dem Mac, würde ich sofort mit einsteigen. Materialkosten für so einen Drucker sind wirklich überschaubar und die Ergebnisse beeindruckend.

Gruß
Gerd
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 11:40
Hallo,

kann man das Ipad Display eigentlich mit einem Adapter einfach an einen VGA/ HDMI Anschluss am Computer anschließend?
Gibt es da was zu kaufen oder muss man da viel Entwicklungsarbeit reinstecken in ne Platine?
ICh verwende soweit Win10.

Wenn das einfach möglich wäre, dann kann man ja die bestehende Software wie Creation Workshop für den Anfang verwenden und Erfahrungen
mit dem Daylightresin sammeln. Ich kann mir halt gut vorstellen, dass zu Beginn weniger die Software ein Problem darstellt, sondern eher das Harz und die Parameter für den Druckprozess.

An sich hätte ich nämlich auch Interesse an einem solchen Drucker, nur macht mir der Bildschirm Sorgen, da ich davon einfach zu wenig Erfahrung in der Thematik habe.

Viele Grüße

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.16 11:54.
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 11:45
Adapter gibt's z.B. hier: [abusemark.com]
Du findest aber auch welche bei Aliexpress, Adafruit, etc.

Creation Workshop gibt es z.B. nicht für den Mac. Das nervt in diesem Thread schon mindestens drei Leute thumbs down


Best regards / Viele Grüße
Till
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 11:56
Hallo,

gibt es da keine Chance das zu "überbrücken"? Sprich nen virtuellen Win-PC aufmachen oder so?
Sorry, da bin ich voll raus bei der Thematik, aber ihr werde eucht da sicherlich noch etwas einfallen lassen.

Viele Grüße
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
26. October 2016 14:56
Quote
microfortnight
Was meinst du mit wiederholenden Scripts? So wie Start-, Stop-Script und Script 1..5 im Repetier-Host?
Genau. Nach dem Belichten wird in die Höhe gefahren bis das Teil sicher vom Film abgelöst ist, dann wieder runter minus dem Inkrement für den Z-Vorschub

@sechsteelement: Ich werde das zunächst in einer VM mit Windows 7 Versuchen. Creation Workshop läuft, ich hatte nur noch keine Zeit um zu schauen, ob ich USB für die Kommunikation mit dem ATMega und Displayport für das Bild durchschleifen kann. Bis dato ging das bei Teilen wie 3D Maus und Firmware Flasher immer problemlos

@nargos
Gut aufgepasst, Gerd. Ja, habe die Plattform angefragt und für 32,90 Euro mitbestellt -- ich bin nicht sicher ob die auf Glas oder PC drucken - bald wissen wir das. Ich erwarte die Teile morgen oder Freitag...

Es gibt auch den verlinkten Displayreiber für HDMI!

Derweil ist meine Anti Backlash Mutter angekommen (Gold Mechatronik). So simpel wie genial, die Mutter lässt sich spielfrei aber leichtläufig vorspannen!


Ach ja, vielleicht noch eine Bezugsquelle für die Teile von Photocentric. Hier ist der deutsche Vertrieb für Privatkunden. Leider sind da nur Harze und Drucker aufgeführt, ich habe die Teile per Email angefragt und ein Angebot eingeholt.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.16 15:01.


Daeltabot - mein Deltadrucker Fotodocku meines Daeltabots, Bautagebuch und Delta-Kalibrieranleitung, TR by Toolson/Protoprinter,
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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 04:55
Hier mal ein Testbericht des LC 10" mit der 0,2mm X/Y Auflösung. Die Bilder überzeugen mich mit diesem Projekt schnell weiter zu machen!

Hier mal ein Bild wie simpel der Drucker aufgebaut ist!

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.16 04:58.


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 05:57
Ok, ich bin über etws gestolpert. In den Specs auf der Photocentric Seite steht geschrieben, daß die ein 9,7" Display im HQ Drucker einsetzen, haben aber nur eine Druckfläche von 120x160mm bei 2048x1536 Pixel. Das kann nicht stimmen! Das Display hat eine Abmessung von etwa 200x150mm! Das ipad mini Display Retina hat auch 2048x1536 pixel aber 7,9"! Ist wohl ein Zahlendreher. Ich habe die mal angeschrieben - kann man ja nicht so stehen lassen. Damit komme ich mit meinem bestellten Display wohl nicht an die HQ Auflösung heran... Schade. Wird dann eben ein Wechseltisch. 9,7" fürs grobe, 7,9" für feine Sachen. Quasi wie Düsenwechsel ;-)

Vergleich der Auflösungen:
Photocentric Drucker
LC10" ist 117 PPI, XY Auflösung 220µm
LC HQ ist 324 PPI, XY Auflösung 97µm
LC Pro ist 185 PPI, XY Auflösung 137µm


Mein iPad Display liegt bei 264 PPI und scheint mir ein guter Kompromiss. Mir ist noch nicht klar wie ich die Pixelgröße/Abstand etc. und damit die XY Auflösung berechne...

Wenn ich PPI des LC10 und Auflösung als Basis nehme, komme ich bei meinem Display mit dem umgekehrten Dreisatz auf etwa 97µm Auflösung für XY. Nanu, den Wert kennen wir doch vom HQ! Haben die auch die Auflösung falsch berechnet? Wenn ich 324ppi statt 264 einsetze, käme der HQ Drucker auf eine Auflösung von 78µm. Alles etwas konfus...


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 07:32
Die Berechnung ist recht einfach, folgende Umrechnung vorrausgesetzt: 1 inch ~ 25.4mm ~ 25400µm
Dann hat man bei 185 dpi also 185 Punkte/Pixel pro inch bzw. pro 25.400µm.

Und damit kann ich dann die Größe eines Punktes berechnen:
185dpi => 25.400 µm / 185 Punkte = 137.297 ~ 137 µm pro Punkt
117dpi => 25.400 µm / 117 Punkte = 217.094 ~ 217 µm pro Punkt
324dpi => 25.400 µm / 324 Punkte = 78.395 ~ 78 µm pro Punkt

Die angegebenen Werte für den LC10'' und den LC Pro passen in etwa, beim LC HQ haben Sie wahrscheinlich 79µm berechnet und einen Zahlendreher eingebaut.
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 07:44
Quote
DLArts

Die angegebenen Werte für den LC10'' und den LC Pro passen in etwa, beim LC HQ haben Sie wahrscheinlich 79µm berechnet und einen Zahlendreher eingebaut.

Genau. Und bei der Diagonale auch! ist ein 7,9" statt 9,7"


Daeltabot - mein Deltadrucker Fotodocku meines Daeltabots, Bautagebuch und Delta-Kalibrieranleitung, TR by Toolson/Protoprinter,
Ashray - mein 445nm Lasercutter]
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 08:47
Hallo,

hat schon jemand Erfahrung mit der Haltbarkeit der gedruckten Objekte?

Gruß
Gerd
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