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Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker

geschrieben von Protoprinter 
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 08:53
Noch mal eben der letzte Stand am CAD.

Der Ausleger zur Aufnahme der Bauplatzform mittig vom Display kommt etwa 10cm gemessen ab Oberfläche der Fahrwagen der Linearführungen raus. Momentan kann ich die auftretenden Kräfte beim Ablösen großflächig belichteter Teile nicht abschätzen. Ich habe keine Ahnung wie solide die Z-Achse sein muss. Es fehlt noch das Festlager unten. Oft sieht man die Stepper an der Oberseite der Z-Achse. Das spart noch etwas Platz. Ich bin mir auch noch nicht sicher, aus welchem Material ich den Ausleger machen soll. Ich denke seitlich sollte man Verstärkungswinkel anbringen. Ist ein gewisses Eigengewicht der Z-Achse zuträglich weil diese in der Mutter dann immer in den Sitz gedrückt wird? Ein Blech Biegeteil? Drucken? Eine dicke PC Platte ohne Winkel ist bei LC10" zu sehen, beim HR haben die nachgebessert!


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Ashray - mein 445nm Lasercutter]

Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 09:12
Quote
Protoprinter
Der Treiber den ich benutzen möchte ist dieser hier. Da gibt es eine custom Firmware für um über seriell USB Brightness und die Hintergrundbeleuchtung einzustellen (geht wohl auch über die Drucktasten). Ich denke das bleibt aber einfach dauerhaft auf "volle Pulle".
...

Manu,

hast Du da den Controller bestellt, oder gibt es auch andere Bezugsquellen?

Gruß
Gerd
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 09:20
Halle Gerd,
ja, da habe ich auch bestellt. Kommt per EMS Shipping und sollte zügig gehen. Es gibt auch noch einen Displaytreibet von Adafruit - kostet aber gut 80 Euro und ist in DE momentan auch nicht verfügbar...

Gerade mal geschaut. Das Paket wurde am 24. abgeschickt und wurde heute in FRA vom Zoll freigegeben!

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.16 09:26.


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
27. October 2016 11:25
So, Stepper und das große Paket mit den Photocentric Sachen ist gekommen.
Der FEP Film ist grob mit der Schere geschnitten und hat etwa 25x35cm, Dicke ist 5 Mikrometer mit Schraube gemessen

Die Plattform ist Glas, leicht getönt. Ich stelle später Bilder ein...


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 00:41
Hier ein Bild der Plattform. Das Glas ist knapp 6mm dick. Mit 200x100mm passt das nicht ganz zu meinem Bildschirm, aber für den Anfang reicht mir das. Später baue ich mir das ganze nochmal in 200x150mm nach... Ist recht massiv, wiegt 470g!

Ein Bild der Folie und der Harzflasche erspare ich Euch - nicht wirklich aufregend.

Grüße
Manuel


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 03:37
@ Nargos Die Haltbarkeit würde ich als sehr hoch einschätzen... aber das ist natürlich vom eingesetzten Harz abhängig.

Das Konzept gefällt mir.
Preiswerter kann man ja, auch beim Einsatz hochwertiger Komponenten, kaum einen 3D-Drucker bauen.
Aber....

Ich fühle mich aber doch an die Tintenpisserdrucker erinnert.
Drucker gibts fast gratis, aber die Verbrauchsmaterialien sind teuerer als Chanel No.5.

Die Folien und die Harze sind noch nicht im Massenmarkt angekommen und somit sind die Betriebskosten z.Zt. doch recht heftig.
Nun gut dafür bietet dieses Verfahren eben eine exorbitant hohe Auflösung.

Bin aufs mitlesen aboniert


Die Dummheit ist rund. Niemand weiß, wo sie anfängt und wo sie aufhört.

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Luclass
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 03:47
Falls sich das alles wirklich so einfach ist, wie es sich Manuel momentan vorstellt, wird das Konzept sich hier ausbreiten wie ein Lauffeuer.
Da stehen dann auch ganz schnell die ganzen Filament Vertreiber auf dem Plan und schlagen nur noch 400% Marge auf das Harz als die jetzigen 2000%.
Somit wird das schnell bezahlbar und die Kassen auf Händler-Seite klingeln munter weiter. smiling smiley

Sehr interessantes Projekt btw. Bin überzeugt dass du es zum laufen bekommst und freue mich schon auf die Ergebnisse.


Gruß,
Steffen

Geetech Full-Acrylic Graber Air V3 SteBa Edition, v6 J-HEAD v5 E3D Custom Hotend, 230v Induktionskochfeldheizplatte mit Aceton Beschichtung, Rumpsbaradds 64-Bit AliExpress Edition, Softeisextruder
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 04:13
@Manuel:
Schade mit der Plattform, ist aber auch klein und irgendwie auch ein doofes Format (2:1).
Würde ich ggfs. einfach zurückschicken, scheint ja einfaches Grauglas zu sein.
Denke da an Grauglasplatte, U-Profil aus Alu und licht-härtenden Kleber, wie im Badezimmer.
Vielleicht übersehe ich ja auch was spinning smiley sticking its tongue out

Hast du schon eine Idee für das Gefäß mit dem Harz?


@luclass:
Ich kann das noch nicht so gut einschätzen mit dem Verbrauch, aber eine Rolle Green-Tec ist ja auch nicht so ganz billig.
Evtl. ist der Verbrauch geringer als man so denkt, in den Youtube-Videos schütten sie das unverbrauchte Harz einfach wieder zurück in die Flasche.


Best regards / Viele Grüße
Till
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 04:26
Hallo,

wichtig für den Verbrauch des Harzes ist ob und wie man sein Bauteil aushöhlen möchte oder kann.
Beim FDM Druck ist man da ja etwas verwöhnt mit dem "einfachen" Infill das mehr oder weniger automatisch generiert wird.
Für Design Bauteile reicht dann vielleicht auch eine 2-3mm Dicke Außenkontur bei dem SLA-Teilen.

Wenn man bei den Bildschirmen eine UV-Lichtquelle integrieren könnte würde das die Technologie noch unabhängiger von den Herstellern machen.
Ich meine bei den Lichthärtenden Harzen /Dayligth Resin ist Photocentric momentan die einzige Firma die das herstellen und vertreiben und ich meine auch,
dass bei den SLA Printern mit Display einiges in Sachen Patente am laufen ist und somit der Markt leider etwas beschränkter wird.
Bei den UV-Lichthärtenden Harzen hat sich ja schon einiges getan und es gibt so 3-5 Herstellern die in großen Mengen vertreiben und da sind die Preise relativ schnell gesunken.

Viele Grüße

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.16 04:27.
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 04:54
Fundstück...

[uniz3d.com]

Gruß
Gerd
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 05:15
@Microfortnight: genau so ist das aufgebaut! Wieso zurück schicken? Die Ware entspricht doch meiner Bestellung! Ich habe die Plattform bestellt um ein paar Variablen zu eliminieren. Im Prinzip mache ich ja hier eine Art reverse engeneering...
Daher mache ich das Harzgefäß ganz easy: einen Rahmen, gedruckt oder aus Makrolonplatten. Der wird wie im YT Video erklärt einfach mit FEP bespannt und auf das Display "gestellt". Wenn mir der Bauraum nach meinen Versuchen zu klein wird, baue ich halt eine neue Plattform komplett nach, oder ich zerschlage das alte Glas und klebe neues an...mit 200x150mm. Sieh die Infos über die Plattform als verfrühtes Weihnachtsgeschenk an Euch. Falls das hier ein Erfolg wird und jemand Blechbiegeteile o.ä. fertigt - bitte ein Teil mehr machen ;-)

@lucass: ich bin überzeugt, daß die Preise fallen werden. Ich habe oben irgendwo ein schweizer Startup verlinkt, da reden die schon über Harzpreise von 35$ für das kg.

@sechsteelement: ja, über den Einsatz eines möglichen UV LED Arrays habe ich ja auch schon geschrieben. Die Frage ist dann wieder die Haltbarkeit des IPS Displays. Ausserdem ist der Energieeintrag in die Folie höher. Lt. Photocentric ist der niedrige Energieeintrag genau der Schlüssel zum Erfolg in Bezug auf Langlebigkeit der Folie, diffuse einstrahlung bei Überhängen etc.

@Nargos: ja Gerd, den hatte ich damals vor Projektstart auch schon gesehen. Aber auch die wollen an dem Harz verdienen, das kommt in einem geschlossenen Kartuschen System...

Wenn man eine UK Adresse angibt, bekommt man aktuell das Harz für 50 Euro das kg. Da liegen wir noch nicht ganz bei FDM, aber das kommt noch. Der Aufwand dieses Harz zu produzieren setzt zumindest keinen Extruder mit gleichbleibender Extrusionsdicke voraus! Vielleicht entwickelt Vorwerk ja ein Rezept für den Thermomix grinning smiley
Ich komme aus der Chemie und werde mich mal ein wenig in die vernetzung monomolekularem Methacrylat einlesen. Ich denke der Preistreiber sind die Wellenlängespezifischen Aktivatoren. Was die Eigenschaft angeht. Ich habe das Harte Material bestellt. Ich vermute im ausgehärteten Zustand in etwa die Eigenschaft von Polymethymethacrylat PMMA sprich Plexiglas...

3-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.16 05:26.


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 06:26
Weihnachten ist dieses Jahr wohl früher grinning smiley

Ich habe einmal ein wenig rumprobiert mit Python und PyQt.
Ein Vollbild auf dem zweiten Monitor ist easy, das Bild zu wechseln ebenfalls, alles unproblematisch.
Allerdings zickt Exposé und Mission Control da rein.
Wenn du versuchst auf dem ersten Monitor zu arbeiten hat das mit Sicherheit Auswirkungen auf den zweiten und damit auf den Druck.
Da muss ich mir nochmal was besseres einfallen lassen.

Muss mir am Wochenende mal die anderen Programme ansehen. Ich würde wohl sonst auf eine RPi-Lösung umschwenken.


Best regards / Viele Grüße
Till
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 08:59
Hallo

@ Protoprinter, den Preis sehe ich noch etwas entspannt. Bei den Preisen von ca. 200-300€ für den Drucker und bei den kleinen Abmessungen könnte man sich auch 2 Drucker aufbauen.
Einen für spezial Sachen mit den UV-Lichtenden Harzen bei denen der "Verschleiß" höher ist und einen für Modelle mit dem Daylight-Resin.

Wenn man schaut was hier die Leute für ihre FDM Drucker ausgeben ist das denke ich noch überschaubar. (Soll keine Kritik sein, aber Kosten sind immer relativ, der eine Druck mit nem China I3 der andere baut sich sein CoreXY mit Linearschinen)

Was mich noch etwas wundert ist, dass das überschüssige Harz einfach mit warmem Wasser entfernt wird und dann in den Ausguss gekippt wird, auf dem Photocentric Video wurde aber wenigstens Handschuhe getragen.
Also ich hoffe ja, dass es nicht so aggresiv ist, aber in der Regel ist alles was mit Vernetzung zu tun nicht gerade umweltfreundlich.

Viele Grüße
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
28. October 2016 18:09
Ja, ich sehe den Preis auch nicht als Problem. Allerdings bin ich nicht sicher ob sich viel Konkurrenz ergeben wird, Photocentric hat ja einiges patentiert...
Der Displaytreiber ist gekommen! Damit liegt das Teil mit der weitesten Anreise aus Japan vor dem Mini Displaykabel aus DE bei mir auf dem Tisch! Ich lasse den Vorerst in der Tüte - ich habe ja eh noch kein Display...


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
29. October 2016 12:39
So, klasse. Das Display ist heute auch gekommen und ich habe kein Kabel zum testen!! Vor lauter Langeweile habe ich mir mal die Schneidparameter für meinen Laser für das schwarze 3mm Makrolon erarbeitet. Die Displayeinfassung und Verkleidung werde ich daraus machen!

Ich werde versuchen heute die CAD Arbeiten vorerst abzuschliessen, am Montag werde ich dann die Al-Profile schneiden und langsam aber sicher zusammenbauen...


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
29. October 2016 13:57
Hi Manu,

war beim Display ein Datenblatt o.ä. mit den Maßen dabei?

Welches Anschlusskabel hast Du bestellt?

Gruß
Gerd
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
29. October 2016 14:54
Hallo Gerd, schau mal hier! Da sind die Maße drin! Ich habe den Mini Display Port Treiber bestellt (gibt auch eine HDMI Version), somit ein Kabel Mini DP auf Mini DP für meine MB Pro Retina (Thunderbolt Anschluss). Ich werde das Display heute im CAD grob nachzeichnen, ich kann Dir eine STEP Datei schicken Gerd...

Ich habe gestern Antwort vom Photocentric Support bekommen, ich hatte angefragt ob die Diagonale bei den Specs nicht stimmt. Die Antwort will ich Euch nicht vorenthalten:

Quote
Per Email
Dear Manuel,

We are using the 9.7 but we can’t use all the screen area with the design, there is a step between the screen and the frame, so the printing area has been reduced. We are working on a new frame that helps using the full screen, this may be possible in the next month if the trial goes fine.

Best regards

Agustin Soriano
Sales Director

Damit ist klar, daß ich doch das selbe Display wie die gekauft habe.... Schon komisch daß die den Rahmen nicht im Vorfeld angepasst haben.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.10.16 14:56.


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
29. October 2016 15:57
Quote
Protoprinter
Ich habe den Mini Display Port Treiber bestellt (gibt auch eine HDMI Version), somit ein Kabel Mini DP auf Mini DP für meine MB Pro Retina (Thunderbolt Anschluss).

Falls ein RPi oder ähnlich vorgesehen ist lieber den HDMI nehmen. Die Rpis sprechen kein DisplayPort spinning smiley sticking its tongue out
Kompatibilität besteht nur in der anderen Richtung.
An Macs sollten beide Adapter funktionieren.

Edit:
Beim HDMI-Adapter wird allerdings die USB Serial Firmware nicht separat aufgeführt.
Habe die Verfügbarkeit beim Händler angefragt, diese Firmware ist ja einer der Hauptvorteile des Adapters.
Die Adapter von AliExpress haben nur Druckknöpfe für die Helligkeit.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.10.16 05:18.


Best regards / Viele Grüße
Till
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
30. October 2016 15:58
Hallo Zusammen,

kurz zu meinem Vorhaben, bevor ich meinen Tip für die Software nenne.
Ich habe vor zwei Jahren einen Delta Drucker mit Rumba Board auf RepRap Basis gebaut.
Jetzt werde ich den Drucker so erweitern dass ich mit Kunstharz Drucke.
Mein Plan ist eigentlich die Hintergrundbeleuchtung eins LCD Bildschirms durch UV LED's zu ersetzen und dann UV empfindliches Resin zu härten.
Dazu habe ich bereits Makerjuice G+ Resin Zuhause.
Protoprinters Vorhaben mit dem Tageslicht empfindlichen Resin reizt mich nun auch, deshalb möchte ich mich gerne an der Diskussion beteiligen.
Kann da vielleicht auch paar gute Ideen beisteuern.

Nun zur kostenlosen SW die ich verwende um den Drucker und die Bilder(Masken) auf den LCD Bildschirm zu spielen.

1. Zum Slicen nutze ich
download: http://slic3r.org
Im Menü File --> Slice to SVG --> .STL File welches gedruckt werden soll auswählen --> Dateiname und Speicherort für das SVG File auswählen.

2.Programm zum Steuern des Druckers und Abspielen der von Slice3r erzeugten Bilder(Masken) auf Basis von Pronterface
download: http://garyhodgson.com/reprap/projectlayer/
Pronterface Anwendung ausführen.
Verbindet über USB Euren 3D Drucker oder halt auch nur Aufbau mit Z-Achse mit dem PC und verbindet ihn im Programm Pronterface.
Wenn Ihr alles richtig eingestellt habt solltet Ihr die Achsen des Druckers Manuel verfahren können.
Die genaue Beschreibung zu Pronterface findet Ihr unter http://www.pronterface.com

In Pronterface --> File --> Projector --> es erscheinen zwei neue Fenster.
Im "ProjectLayer Control" Fenster unter Controls Load auswählen --> die unter 1. erzeugte SVG Datei auswählen.
Ihr könnt nun die Belichtungszeiten, Schichtdicke und andere Einstellungen vornehmen und auch ein Bild zum Kalibrieren anzeigen lassen.
Ebenfalls könnt Ihr auch Code hinzufügen, welcher vor oder nach der Belichtung ausgeführt werden soll.
Das zweite Fenster "ProjectLayer Display" müsst ihr dann auf dem Bildschirm oder DLP Projektor als zweiten Bildschirm anzeigen lassen.
Der Druck startet nach Drücken auf "Present". Pronterface übernimmt komplett die Steuerung deines Druckers und hebt nach jeder Belichtung die Druckplatte ein Stück an damit das Resin
unter den Druck laufen kann.

Hoffe ich konnte Euch mit der Beschreibung ein wenig helfen.

Gruß
Dr. Leo
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
31. October 2016 05:49
Mit Slic3r hatte ich auch schon etwas gespielt. Die extrem wichtigen Supportstrukturen sind aber eher etwas für FDM und nicht wirklich SLA tauglich. Da gefallen mir die Ergebnisse von Creation Workshop wesentlich besser. Die spezielle Version von Pronterface bekomme ich zZt. auf dem Mac nicht zum laufen, ich glaube mir fehl noch Parse oder so ähnlich...
Schön zu lesen daß das Interesse so groß ist. Ich hoffe diese Woche dazu zu kommen die Profile schneiden zu können, dann geht der Aufbau los...


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
31. October 2016 06:14
Wegen den speziellen Supportstrukturen... mußte mal in Netfabb gucken.
Meine das würde Support speziell für SLA Drcuker bieten.


Gruß
Gregor

SparkCube V1.1 | Azsmz-mini | TMC2100 | E3D V6 Clone | PEI DDP | 12V | Repetier-Server Pro auf RPi3
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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
31. October 2016 13:56
Quote
Protoprinter
Mit Slic3r hatte ich auch schon etwas gespielt. Die extrem wichtigen Supportstrukturen sind aber eher etwas für FDM und nicht wirklich SLA tauglich. Da gefallen mir die Ergebnisse von Creation Workshop wesentlich besser. Die spezielle Version von Pronterface bekomme ich zZt. auf dem Mac nicht zum laufen, ich glaube mir fehl noch Parse oder so ähnlich...
Schön zu lesen daß das Interesse so groß ist. Ich hoffe diese Woche dazu zu kommen die Profile schneiden zu können, dann geht der Aufbau los...

Schau dir mal Meshmixer an, der generiert einwandfreien SLA Support, diesen kannst du dann samt Modell wieder als stl exportieren und dann slicen. Nicht ganz elegant, aber wäre eine Lösung für den Anfang.

Habe auch noch ein Ipad3 Display hier liegen, woraus ich mal einen Beamer bauen wollte. Hatte auch mal mit dem Gedanken eines SLA Druckers gespielt und bin daher sehr gespannt auf dein Projekt!

Grüße,

Alexander
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
01. November 2016 04:24
Hallo,

@ Alex, mit Meshmixer kannst du vor allem auch dein Bauteil aushöhlen und sparst so Harz und das geht genauso schnell wie den Support zufügen

@ All, beim Photocentric Drucker wurde ja als Schutzhaube oranges Plexiglas verwendet. Hat jemand schon gefunden, bei welchen Wellenlängen das Harz aushärtet?
Wird ja sicherlich nicht der ganze sichtbare Bereich sein oder?

Bei Orange wäre ja die Komplementärfarbe zum filtern Blau also müsste das Harz ja bei ca 400-450nm aushärten. Das wäre dann auch nahe bei der UV-Strahlung und wäre stimmig.
Hat sich jemand darüber schon den Kopf zerbrochen oder hat dazu weitere Infos?

Viele Grüße
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
01. November 2016 04:36
Quote
sechsteelement
Hallo,

@ All, beim Photocentric Drucker wurde ja als Schutzhaube oranges Plexiglas verwendet. Hat jemand schon gefunden, bei welchen Wellenlängen das Harz aushärtet?
Wird ja sicherlich nicht der ganze sichtbare Bereich sein oder?

Bei Orange wäre ja die Komplementärfarbe zum filtern Blau also müsste das Harz ja bei ca 400-450nm aushärten. Das wäre dann auch nahe bei der UV-Strahlung und wäre stimmig.
Hat sich jemand darüber schon den Kopf zerbrochen oder hat dazu weitere Infos?

Viele Grüße

Hallo,

ohne Gewähr!

[www.buildyourownsla.com]

Gruß
Gerd
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
01. November 2016 05:14
Es freut mich das hier so viele mitlesen und das Interesse scheinbar so groß ist. Meshmixer werde ich mir mal anschauen. Was die Abdeckung angeht, die wollte ich auch aus orangenem Plexiglas machen. Ich habe ja vor kurzem meinen Lasercutter fertig gestellt, der hat hat einen Schutzschirm aus eben diesem orangenen Plexiglas. Das Licht des 445nm Lasers wird quasi komplett absorbiert. Mein Plan war einen kleine Harzmenge mal mit einem solchen Fenster dem Tageslicht auszusetzen und zu schauen, ob es flüssig bleibt. ich würde dann genau diese 3mm Platten bei dem Anbieter bestellen und mir eine Haube schneiden/kleben... Heute war der Startschuss für die Druckteile, die Profile warten auf die Entgratung


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
01. November 2016 05:35
Hallo,

doofe Frage, aber kann man dann das Orange Plexiglas gut mit dem Laser schneiden?

Bin mal gespannt was sich so bei den ersten versuche ergibt, ob z.B. Orange sich am besten Drucken lässt.

Viele Grüße
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
01. November 2016 08:38
Soll mit meinem Diodenlaser gehen. Ab nächste Woche habe ich allerdings eine 80W CO2 Anlage hier stehen. Und die ist farbenblind (IR-Bereich)


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
01. November 2016 10:21
Ich habe mir den Thread gerade zum ersten mal durchgelesen.

Erst mal ist es schön, dass hier wieder etwas abseits des FDM-Drucks erforscht bzw reverse-engineert wird.

Ich persönlich finde den Druck mit Flüssigharz nicht so prickelnd, trotz der schönen Ergebnisse:
Zum Einen ist, wie man im Video gesehen hat, selbst für kleine Drucke sehr viel Vor - und Nacharbeit nötig. Besonders das Entfernen der Stützstrukturen stelle ich mir schwer vor, dazu bleibt nach dem Entfernen immer noch ein Rest zurück, den man aufwändig abschleifen muss.
Zum Anderen ist das flüssige Resin gesundheitlich nicht ganz unbedenklich (Sieht man auch im Video, es wird nur mit Handschuhen gearbeitet), soweit ich weiß soll man mit dem Material nur in gut gelüfteten Räumen hantieren.
Größere gedruckte Teile aus Resin verziehen sich auch mal ganz gerne.

Ich bin allerdings bei deiner Z-Achse sehr skeptisch. Die Igus-Führungen einzeln zu verwenden könnte problematisch werden. Erst mal sind diese Gleitführungen nicht spielfrei, des Weiteren werden die bei einer über so weitem Hebelweg auftretenden Kraft sehr schnell verkanten.
Es gibt bei Igus einen Rechner für die Linearschienen. Wenn man hier von der Baureihe T Größe 15 ausgeht (ich weis nicht, welche du genau hast), dann würde der Wagen bei deiner Konfiguration schon bei einer Last von 1 N (das entspricht der Gewichtskraft einer Tafel Schokolade) blockieren. Du wirst mindestens 2 Laufwagen pro Schiene brauchen.
Wenn der Schwerpunkt der bewegten Platte nur 100 mm von der Führung entfernt ist, muss man die Laufwagen mindestens 110 mm voneinander entfernt laufen lassen, sonst blockieren sie laut Igus-Rechner.
Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
01. November 2016 11:23
Hi,
ich hatte mir auch schon Gedanken über den starken Hebel gemacht - guter Einwand. Ich habe 3 Wagen da, einen vierten TWE12-04 könnte ich sicher noch auftreiben. Aber 110mm Abstand? Ich dachte das relativiert sich weil die Spindel einen Teil der Last trägt..... Ich hätte noch einen ganzen Sack voll Gleitlager und ein paar Wellen hier - meinst Du das wäre in diesem Falle die bessere Wahl? Die Z-Achse muß einfach rennen...

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.11.16 11:27.


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Re: Machbarkeitsstudie: LCD Tageslicht Drucker
01. November 2016 14:23
Bei Gleitlagern ist das immer so eine Sache. Aufgrund des (im Vergleich zu Kugelumlaufführungen) sehr hohen Reibwertes kommt es ab einem bestimmten Hebelverhältnis immer zur Selbsthemmung. Das Verhältnis Abstand der Lagerstützpunkte zu Abstand des Kraftangriffspunktes muss abhängig vom Reibwert der Lagerung oberhalb eines gewissen Werts bleiben.

Das ist ganz schön auf Wikipedia beschrieben "Schubladeneffekt"

Du kannst im Igus-Rechner mal mit verschiedenen Werten spielen. Ich unterstelle denen erst mal, dass der Rechner einigermaßen korrekte Ergebnisse liefert, Igus macht schließlich fast ausschließlich Kunststofftechnik.

Du kannst ja mal probehalber einen längeren Hebel an deine Führungen schrauben und testen, wie sie reagieren.

Am besten wäre für dich wirklich eine spielfreie, vielleicht sogar leicht vorgespannte Kugelumlauf-Profilschienenführung. Wenn man bei Ebay nach "Linearschienen" sucht, findet man da schon so einiges. Vielleicht kannst du ein günstiges Paar schießen. Kugelumlaufführungen haben einen Reibwert nahe NULL und verkanten selbst einzeln verbaut daher quasi nie (außer, man legt´s wirklich drauf an).
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