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Tantillus R(eborn)

geschrieben von toolson 
Re: Tantillus R(eborn)
23. July 2019 07:25
Oh ich erinnere mich noch... Erst die Magneten mit falscher Polarität eingeklebt, danach die Schlitten verkehrt herum eingesetzt... dann Seiten vertauscht... Das war für mich ein riesen hick-hack... grinning smiley Aber am Ende hat alles gepasst und funktioniert.

Ich wollte immer mal Bilder reinschieben. Ich bind sie aber mal nicht ein, um den Fluss von Peters sehr schöner Doku nicht zu unterbrechen smiling smiley

Plexiglasgehäuse Klar von Lars, PETG Bauteile aus "Burnt Copper" von DasFilament. Da ich keine Rändelschrauben mehr hatte zum Bettleveln habe ich mir kurzerhand welche gedruckt. Die Angelschnur habe ich bis heute noch nicht gekürzt.. eye rolling smiley

Da ich im Folienbereich tätig bin, hab ich das gute Stück mit ein paar schönen Folien beklebt.
Schöne Sache dabei: Ich konnte den unteren Bereich mit dem Kabelsalat etwas kaschieren, während oben alles schön geführt wird. smiling smiley
Die Innenseite der Plexiteile mit einer Goldglänzende Folie mit Glitter-Effekt und die Außenseite mit einer gebürsteten Carbon Folie. Dabei außen den Schriftzug "Tantillus Reborn" rausgeplottert und entfernt, dass er von innen Gold durchscheint. An der Seite ist nur eine kleine Zierlinie, damit es nicht so nackt aussieht. Die Rückseite ist offen.

Leider ist der Schraubenanpressdruck teilweise so groß, dass die Folie an manchen Stellen sich ringsum wölbt. Stört aber fürs Auge nicht weiter.
Und auch den Poti-Knopf schieb ich bis heute vor mir her.


Alle Angaben ohne Gewähr grinning smiley
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Re: Tantillus R(eborn)
23. July 2019 08:50
@Protoprinter
Danke für die Blumen, Manuel.
Aber es ist auch etwas anderes wenn man eine Doku machen MUSS. Dann steht man unter einem gewissen Zeit- und Erfolgsdruck und der Spaß geht möglicherweise verloren.
Und den möchte ich weiterhin gerne haben.

@Terri
Ja, das mit den Magneten hat mich auch geärgert. Ich musste die Schlitten wieder ausbauen. Neue wollte ich aber nicht drucken.
Da die Magneten aber so fest saßen, habe ich von hinten ein dünnes Loch gebohrt und mit einem Dorn ausgeschlagen, die neuen Magnete in richtiger Polarität eingeklebt und wieder eingebaut. Die Löcher sieht man nicht mehr, da sie von den Sinterlagern verdeckt sind.

Schöne Bilder hast du da angehängt. Das mit der Folie ist eine schöne Idee.
Meine Angelschnüre sind auch noch nicht gekürzt. Ich habe sie aufgewickelt und in den großen Sacklöchern versteckt.


Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
23. July 2019 09:03
Ich hab die Schlitten nach dem Einbau der Lager zum Ausrichten auf der Achse kurz mit der Heißluftpistole erwärmt und hin und her geschoben. Die laufen nun wie eine Eins und sitzen schön stramm ein der Passung.
Re: Tantillus R(eborn)
23. July 2019 09:05
Hotendträger und Kreuzwellen

Um die Sinterlager in die beiden Teile des XY-Carriage zu drücken, zuerst die Lager auf eine Welle fädeln, das Carriage, wie bei den Schlitten, zwischen die beiden Lager setzen und mit beiden Händen kräftig eindrücken.
Die Lager zusammen mit der Welle einzudrücken sorgt dafür, dass sich die Lager beim Eindrücken nicht Verkanten können.
Eine feste Unterlage oder ein Stück Holz hilft dabei, die Lager bis zum Anschlag einzudrücken.
Anschließend wieder leicht klopfen oder vorsichtig kneten und drücken bis das Cariage leicht über die Welle gleitet. Beim zweiten Carriage genauso vorgehen.







Kreuzwellen mit Hotendträger einbauen

Ich bin mit der unteren Welle angefangen. Meine Vorgehensweise war dabei folgendermaßen:
Die Welle wird in den hinteren Schlitten soweit eingeschoben, bis das freie Wellenende an der vorderen Hauptwelle vorbeikommt.




Den vorderen Schlitten so vor das freie Wellenende schieben, dass die Welle ohne zu Verkanten ein Stück eingeschoben werden kann.
Jetzt wechselseitig die Welle ein Stück aus dem hinteren Schlitten ziehen und vorne weiter einschieben.
Das ganze so lange wiederholen, bis die Achse in beiden Schlitten gleich weit steckt.

Die Beschreibung klingt etwas komplizierter als es ist.
Möglicherweise hat auch jemand von Euch eine andere, vielleicht bessere Vorgehensweise. Dann bitte hier Posten.






Für die obere Welle analog vorgehen.









Beim anschließenden Zusammenbau des Hotendhalters die Schrauben nicht zu fest anziehen und den Spacer nicht vergessen.
Bei meinem ersten TR mußte ich den Spacer und die Hotendclamp noch in den Abmessungen (Dicke, Höhe)) verändern, damit die Achsen leicht gleiten konnten ohne zu klemmen.




Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
24. July 2019 04:25
Es ist so heiß draußen. Schnell mal die Kühlung montiert. cool smiley
Im Ernst, im Keller ist es angenehm kühl und so bin ich gestern wieder einmal kurz mal geflüchtet.

Zur Kühlung gibt es nicht so viel zu sagen.
Die Teile aus dem Git-Master passen einwandfrei für das Gehäuse mit der neuen PSU.
Es gibt eine linke und eine rechte Kühlung. Die Teile durcheinander zu bringen ist fast unmöglich denn dann passen die Schraublöcher nicht.

Für die Montage der rechten Kühlung empfiehlt es sich, vorher die PSU zu demontieren. Es reicht, den vorderen Halter zu demontieren um die PSU herauszuziehen.

Die oberen Schrauben für die rechte Kühlung zieht man am einfachsten mit einem Kugelkopf Inbusschlüssel an, da die Welle doch sehr im Weg ist.














Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
24. July 2019 08:39
Den Filamentabroller habe ich gestern auch noch zusammengebaut.



Die Magnetsitze habe ich vorsichtig aufgeweitet (Reibahle/Bohrer) und damit die, beim Einpressen der Magnete bestehende Gefahr des Reißens der Druckteile zu minimieren.
Sollten die Magnete zu leicht sitzen, dann unbedingt einkleben. Beim Einsetzen der Magnete die Polarität beachten.

Zum Weiten der Lagersitze habe ich wieder meinen Stufenbohrer bemüht. Dieser Bohrer ist dafür allerdings nicht optimal,
da der Lagersitz des Filamentabrollers etwas tiefer als die Stufe des Bohrers hoch ist. Hat aber dennoch gut funktioniert.
Die Lager sitzen stramm in ihren Sitzen.





Dann noch die M3-Gewinde für die Lagersicherung geschnitten und die Lager wieder entfernt.
Der Grund dafür ist, dass meine Lager nur als Presspassung auf die Wellen passen.
Das erspart mir dafür aber auch das Einkleben der Wellenenden.

Also zuerst auf beide Wellen je ein Lager gepresst.
Dann die Wellen mit dem Lager in den vorderen Teil des Filamentabrollers eingepresst, das Mittelteil aufgefädelt und dann die hinteren Lager auf die Wellen gepresst.
Den hinteren Teil des Filamentabrollers auf diese Lager gepresst und die Sicherungsschrauben eingedreht.

Ich werde Silikonfüße verwenden. Daher nun die dafür vorgesehenen Silikonfüße einsetzen und die Abdeckung (Laserteil) auf den vorderen Teil Schrauben.
Fertig ist der Filamentabroller.












Eingebaut habe ich ihn erst einmal noch nicht, da er bei den nächsten Einbauschritten für die Elektronik etwas hinderlich ist.


Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
25. July 2019 09:05
Display einbauen





Die Spacer sind, wie schon bei meinem ersten TR, etwas zu kurz.
Außerdem empfiehlt es sich, die Spacer für die linke Gehäuseseite abzuflachen.

Den Resetknopf (kein Bestandteil des Git-Masters) musste ich an der Basis verkürzen, also neu zeichnen und drucken,
da bei diesem Display wohl ein höherer Reset-Taster verbaut wurde.








Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
26. July 2019 09:19
MKS vorbereiten und einbauen

Die TMC2208 von Watterott habe ich, wie im Blog von Lars beschrieben, vorbereitet.
Mit einer kleinen Zange lassen sich die nicht benötigten Pins der Stiftleiste vor dem löten einfach herausziehen.



Ein Breadboard leistet mir gute Dienste als Löthilfe.
Dazu die Stitleisten in entsprechenden Abstand auf das Breadboard stecken, die TMC-Platine richtig herum aufstecken und mit einem kleinen Lötkolben verlöten.



Vor dem Aufkleben der Kühlkörper habe ich die Platine noch mit etwas Isopropanol gereinigt/entfettet.
Anschließend die Kühlkörper aufkleben, gut andrücken - fertig.






wird fortgesetzt


Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
26. July 2019 11:10
Das MKS Gen V1.4 hat, wie auch bei meinem ersten TR, die Steckerwannen für den Displayanschluß verdreht.
Ist sogar auch so auf der Platine angezeichnet und auch so in der Doku zu finden.
Warum das so ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Definitiv richtig ist es aber, dass der kleine Pfeil auf der Steckerwanne den Pin 1 markieren soll. Und das tut er eben nicht.
Die Wannen sind um 180° verdreht. Das erklärt auch, warum so viele Leute ein Problem beim Anschluss des Displays haben.

Das lässt sich aber verhältnismäßig einfach beheben.
Ein Messer oder ein geeignetes scharfes Werkzeug unter die Wanne schieben und vorsichtig mit Gefühl hochhebeln und abnehmen.







Der Pin 1 auf der Platine ist eckig markiert, wie man sehen kann.

Die Wannen in der richtigen Orientierung wieder aufdrücken und schon ist das Problem behoben.




Dann habe ich die TMCs aufgesteckt, das Board mit 24V versorgt und Vref auf zunächst 0,8V (0,9V für den Extruder) eingestellt.
Der Einbau des Boards ist unspektakulär. Den TR auf den Kopf stellen Schrauben von unten einfügen und mit etwas Klebeband sichern.



Die Abstandshülsen von oben aufsetzen und das Board einfädeln.
Muttern aufsetzen, etwas anziehen und nach dem Abziehen des Klebebands festziehen.










Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
30. July 2019 10:55
X- und Y-Stepper montieren





Wie schon beim Extruder-Stepper, musste ich hier die Schrauben etwas kürzen.
Laut Datenblatt von StepperOnline ist die Gewindetiefe mit 4,5mm angegeben.
Damit liegt man auf der sichern Seite, wenn man die M3x16 Schrauben um etwa 2mm kürzt.

Die Schrauben zunächst nur leicht anziehen.






Die Antriebspulleys habe ich mit einem kleinen Abstand zum Gehäuse montiert, damit garantiert nichts schleift.
Ein Stück Klinge eines Japanmessers dient mir dabei als Abstandshalter.



Beide Madenschrauben des Pulleys fest anziehen.
Dann die Pulleys auf die Hauptwellen montieren.
Um hier den korrekten Abstand zu finden, habe ich den Antriebsriemen aufgelegt.
Dann das motorseitige Pulley gedreht und dabei das Achspulley solange verschoben, bis der Riemen auf beiden Pulleys in der Mitte läuft.
Dann auch die Madenschrauben dieses Pulleys fest anziehen.






Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
30. July 2019 11:34
Step-Down Regler verdrahten



Die Zuleitung habe ich am StepDown fest angelötet, für den Ausgang (nur + Anschluss) habe ich einen Pin eingelötet.
Der Pin stammt übrigens von den, aus der Stiftleiste für die TMC2208 gezogenen Pins.

Die Zuleitung bekommt bei mir einen Stecker angecrimpt und wird am MKS auf J17 (24V), gleich neben dem Resetknopf, aufgesteckt.
So bleibt das Ganze ohne viel Aufwand demontierbar.






Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
30. July 2019 11:56
Lüfterverteiler

Wie auch bei meinem ersten TR kommt wieder ein Lüfterverteiler zum Einsatz.



Der Elektroniklüfter wird am gelben Anschluss angesteckt, die beiden Bauteil-Kühllüfter an den roten Anschlüssen.
Die 12V Versorgung hole ich vom Stepdown-Regler über eine einpolige Steckverbindung.








Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
30. July 2019 12:24
Flachbandleitung zum Display

Für das Zusammenhalten der Flachbandleitung habe ich mir Kabelclips entworfen und gedruckt.
Die Flachbandleitung habe ich so unter das MKS verlegt.








Mein P3Steel beim Drucken der Kabelclips.



Kabelclip mit 2mm lichter Weite verwendet für TR-gelb
Kabelclip_V2 mit 1,6mm lichter Weite verwendet für aktuellen TR-gruen


Gruß
Peter

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Öffnen | Download - FlachbandKabelKlammer_V2.stl (1.4 KB)
Öffnen | Download - FlachbandKabelKlammer.stl (1.4 KB)
pgr
Re: Tantillus R(eborn)
01. August 2019 04:30
Hallo Namensvetter smileys with beer

toll, dass du deinen Aufbau hier so fleißig dokumentierst. Danke dafür, schaut wirklich klasse aus!

LG
Peter
Re: Tantillus R(eborn)
01. August 2019 05:53
Ganz großen Respekt für die Dokumentation und den Einfallsreichtum. Die Kabelführung ist erste Sahne. Ich hab bei mir geflucht diese Flachbandkabel irgendwie zu verlegen. Hab sie am Ende auch nur unter das MKS "gestopft" ohne schicke Halter und hinten raus geführt. Ist trotz allem aber Fuddelarbeit...


Alle Angaben ohne Gewähr grinning smiley
Re: Tantillus R(eborn)
06. August 2019 09:22
So, weiter geht es mit der Verdrahtung.

Crimpen der JST-XH Stecker



Die von mir verwendete Crimpzange ist für die JST-XH Kontakte leider nicht optimal geeignet .
Der Crimpeinsatz ist 7mm breit und eher für die DuPont Stecker gedacht.
Es funktioniert aber leidlich gut, wenn man den Crimp-Kontakt am Terminal lässt.
Es geht aber auch mit etwas Fummelei ohne das Terminal-Stück.
Mit einem Stück der Terminal-Bar hält der Crimp-Kontakt aber in der Zange deutlich besser.



Den Kontakt so einlegen, dass der eigentliche Kontaktkopf nicht in der Zange liegt.
Die Rastnase dient dabei als Anschlag.
Dann die Zange ein Stück zudrücken, bis die erste oder zweite Raste erreicht ist.





Dann das auf maximal 2mm Länge abisolierte Kabelende von der Terminal-Seite her in den Kontakt schieben.

Hier die richtige Einschublänge zu erwischen, ist etwas schwierig. Nicht zu weit einschieben.
Die Litzenenden sollten nur bis an den Kontaktkopf heranreichen, aber nicht eintauchen.


Sinnbild

Dann die Zange komplett zudrücken, bis sie sich wieder von allein öffnet.










Das Terminalende durch Hin- und herbiegen abbrechen. Fertig.
Am besten vorher einige male üben.


Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
06. August 2019 10:53
Die Stecker der Achsen X, Y und Z sowie die Extruder-Achse sind gecrimpt und verdrahtet.
Z-Tisch mit Heizplatte und Endschalter fehlen noch, Sensoren für X und Y sind ebenfalls schon verdrahtet.

Die Stecker habe mit Schrumpfschlauch in den Farben der Achs- und Sensorbuchsen versehen.
Das hilft, die Stecker nicht zu vertauschen und dient gleichzeitig als Zugentlastung/Zughilfe für das Abstecken.
Die Stecker selbst sind ja so filigran, dass man sie sonst nicht richtig fassen kann.












Als nächstes werde ich wohl den Heiztisch vorbereiten.


Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
07. August 2019 12:31
Hi,
passt das Merlin V3 auch da rein oder nur das classic?
Re: Tantillus R(eborn)
07. August 2019 12:37
Hi Gummix,

ich habe das V2 drin, aber das V3 passt wohl auch. Siehe hier.


Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
07. August 2019 13:23
Heute ist meine neue Crimpzange angekommen.
Da habe ich gleich eine Probecrimpung vorgenommen.
Ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Der Crimpeinsatz dieser Zange ist nur 4mm breit und passt daher genau für die JST Kontakte.
Es gibt unter der gleichen Bezeichnung auch noch andere Modelle, ich glaube die waren blau, die aber genau sowenig passen da der Crimpeinsatz hier wieder 7mm breit ist.
Es ist gar nicht so leicht, die passende Zange zu finden ohne dabei ein Vermögen (300-400€) auszugeben.








Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
09. August 2019 05:14
Mensch Peter, wirklich umfassendes Bildmaterial mit klaren Zügen zum Perfektionismus! Man bekommt glatt Lust sich eine neue Crimp-Zange zu kaufen... Wenn ich den Drucker nicht schon hier stehen hätte, würde ich den glatt nochmal bauen grinning smiley Vielen Dank für Deine Arbeit. Sollte den Aufbau ungemein vereinfachen...jetzt noch ein Video vom Spannen der Riemen cool smiley

Grüße
Manuel


Deltadrucker, Tantillus Reborn by Toolson/Protoprinter, Ashray - (445nm Lasercutter), die Delta-Kalibrieranleitung
Re: Tantillus R(eborn)
09. August 2019 06:04
Hallo Manuel,

danke für die Blumen. Ob das jetzt wirklich Perfektionismus ist, sei dahingestellt. Aber ich mag klare, übersichtliche und ästhetische Konzepte und Arbeiten.
Das hat mich seinerzeit auch dazu bewogen, genau den P3Steel von Lars zu bauen. Nach dem zweiten P3Steel wollte ich eigentlich keinen weiteren Drucker mehr bauen.
Aber dann kamt ihr mit eurem Tantillus Reborn!
Der hat mich gleich so begeistert, dass ich gar nicht anders konnte.

Ja, die Crimpzange. Die hat mich wirklich geärgert. Aber damals habe ich offensichtlich keine besser passende gefunden.
Als ich die Doku zum Crimpen hier eingestellt habe, dachte ich mir, schau doch noch einmal nach einer passenden Zange.
Und ja, diese jetzt ist für ihre 21€ echt gut.

Zu deiner Anmerkung zu einem "Video vom Spannen der Riemen", meinst du da tatsächlich den Z-Riemen oder doch eher das Gefummel mit der Angelschnur?
Letzteres wäre sicherlich interessant.
Aber mir fehlt zu einem Video sowohl eine passende Handyhalterung und Beleuchtung als auch tatsächlich die Zeit und Lust, so etwas anzufertigen.

Ich hoffe, dass ich einigen auch so helfen kann.
Aber letztendlich mache ich diese Doku auch zu einem gewissen Grad aus Eigennutz.
So weiß ich immer, wo ich mal schnell und übersichtlich nachschauen kann wie ich das eine oder andere Problem angegangen bin.


Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
13. August 2019 03:54
So, nach einer kleinen Pause gehts nun weiter mit dem Aufbereiten der Heizplatte.


Heizplatte auf Ebenheit geprüft und die Ränder etwas entgratet.

Zunächst müssen die Bohrungen von der blanken Seite her eingesenkt werden, damit die M3 Senkschrauben nicht überstehen.
Ich verwende dazu einen 6mm 90° Senker und eine Ständerbohrmaschine.



Anschließend werden die Stehbolzen (Senkschrauben) montiert.
Ich musste auf der Seite für die Mutter eine Beilagscheibe unterlegen, damit ich die Muttern der M3x25mm Senkschrauben auch wirklich festziehen konnte.
Das liegt daran, dass die Heizplatte nur 2mm dick ist, genauso hoch wie der Schraubenkopf.





Nun habe ich die Zuleitung für das Heizbett angelötet.
Das funktioniert mit einem Lötkolben mit etwa 50W und einer dicken Lötspitze recht gut.
Die Temperatur habe ich dabei auf etwa 345° eingestellt.
Zusätzlich habe ich, zur thermischen Isolierung, die Heizplatte beim Löten auf einen leeren Pappkarton gelegt.
Die Litzen und die Lötpads vor verzinnen. Dann Litze auf das Pad, Lötkolben drauf halten und warten, bis das Zinn wieder schmilzt.












Fortsetzung folgt


Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
13. August 2019 04:06
Fortsetzung

Dann habe ich den Temperatursensor eingesetzt. Dabei bin ich zunächst genau wie im Blog von Toolson vorgegangen.
Zusätzlich habe ich auch auf der Rückseite temporär einen Klebestreifen angebracht und das Loch für den Sensor mit temperaturfester Wärmeleitpaste gefüllt.
Den Sensor, wie im Blog, eingesetzt und mit Kaptonklebeband fixiert.
Alle Leitungen zusammengeführt und mit einem Kabelbinder fixiert, genau wie im Blog von Lars beschrieben.
Ich habe leider versäumt, von diesem Zustand ein Detailbild zu machen.








Bei mir kommt die, ebenfalls im Blog beschriebene, Heizbettisolierung zum Einsatz.
Nur gieße ich die zuvor vorbereitete Platte mit den Leitungen komplett ein.
Dazu zuvor die mit zu vergießenden Silikondämpfer aufsetzen und eventuell mit einer Mutter fixieren.
Da die rosa Farbe des Silikons nicht gut passen würde, habe ich das Silikon beim Anrühren mit Kohlepulver gefärbt.
Die Farbe wird dabei zu einem dunklen Braun. Als Silikonmenge habe ich 62g angemischt und knapp 2g Kohlepulver zugegeben.
Diese Menge reicht aus, um keinen unnötigen Abfall zu erzeugen.






Nach dem Aushärten der Vergussmasse die Heizplatte vorsichtig aus der Form befreien und, wenn nötig, etwas versäubern.
Bei mir soll ein magnetisches Wechselbett zum Einsatz kommen. Daher folgt nun das aufbringen der Magnetfolie.
Dazu den zuvor aufgebrachten Klebestreifen über dem Sensor wieder entfernen und die Aluminiumfläche mit etwas Isopropanol entfetten.
Dann die Magnetfolie blasenfrei aufbringen und gut andrücken.
Zum Schluss noch die überstehenden Ränder mit einem scharfen Messer entfernen.








Fertig.




Gruß
Peter

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Re: Tantillus R(eborn)
13. August 2019 04:45
Weiter gehts mit dem

Zusammenbau Heiztisch



Hallsensor, wie in Toolsons Blog beschrieben, vorbereiten.
Dünne Schrumpfschläuche zum Kurzschlussschutz schaden nicht, machen das Ganze aber etwas eng.



Dann den so vorbereiteten Hallsensor einsetzen und den Tisch fertig montieren.
Mein Lasercut war in den Taschen für die Stopmuttern nicht so exakt.
Ich musste daher die Taschen mit einer kleinen Schlüsselfeile etwas aufweiten, damit die Muttern ohne Kraft eingesetzt werden konnten.






Für die endgültige Montage ist es angebracht, die Heizplatte vorher mit dem Tisch zu verschrauben.
Da die Stehbolzen mit dem Tisch fest verbunden sind, erfolgt die spätere Nivelierung des Heiztisches ausschließlich von unten über die Stopmuttern.
Zum Schutz des Plexiglastisches habe ich noch zusätzlich Unterlegscheiben mit größerem Außendurchmesser verwendet.
Die Muttern habe ich vorerst nur lose angezogen.









Die Kabelführung habe ich auch schon gleich festgelegt und fixiert.






Wird demnächst fortgesetzt


Gruß
Peter

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