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Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe

geschrieben von Protoprinter 
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
19. May 2015 13:45
Frage 2 =
Nein ca, 300000 Signale pro Sekunde ( 400 Vollschritte mal 128 miroshritte = 51200 Signale pro Umdrehung dieses durch die 300000 Signale pro sek -> 6-7 Umdrehungen pro Sekunde)
Angenome einen GT" mi 20 Zähnen -> 40mm im Umfang pro Umdrehung ergibt mal 6 Umdrehungen immerhin noch = 240 mm/s (im Cura hab ich Travel Move von 250 mm/ angegeben als schnellsten Wert :-) )
Kannst aber auch in 1/64 Microstep fahren dann bist du auf der sicheren Seite

Gruss
Angelo

Ps.: Ich hab hier noch ein getauschtes (RADDS v1.5 gegen RADDS v1.2) rumliegen.
Ist OK und kannst für 25 Euro haben


Mein Club: [hackerspace-ffm.de]
RADDS-Shield -> Commercial [max3dshop.de]
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
19. May 2015 14:10
Hey Angelo,

verstehe ich dich Richtig, 30000 Signale sind das was der Duo ausgeben kann. Von der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet, das die Geschwindigkeit auch eine Rolle spielt mein ich. Ich dachte, ich versuch die Positionierung so genau wie möglich zu machen, deshalb wollte ich auch GT2 Pulleys mit 16 Zähnen verwenden, würdest du dann auch von abraten oder?

Was den RADDS v1.5 angeht, für 25€ würde ich ihn nehmen. Schick mir dann mal deine Bankdaten für die Überweisung als PN. Dann hab ich auch schon das erste Teil gekauft und es gibt keinen weg zurück. winking smiley
Was ist bei dir der Grund für die Verwendung, des älteren RADDS?
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
19. May 2015 15:29
Hi,
meine Versuche mit dem 2004 Display sind fehlgeschlagen. Die Pinbelegung passt vorne und hinten nicht (hatte die irgendwo verlinkt) Abgesehen davon, dass pin 1 rot ist und nicht pin 10, zeigt das Display nur zwei Striche an. Das ist mir alles zu zeitaufwändig, es gibt wohl zu viele Versionen und Nachbauten. ich werde mich nach einem Radds Display umsehen...

Manu


Daeltabot - mein Deltadrucker Fotodocku meines Daeltabots, Bautagebuch und Delta-Kalibrieranleitung, TR by Toolson/Protoprinter,
Ashray - mein 445nm Lasercutter]
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
20. May 2015 01:58
Noch etwas zum meinen Igus Gleitschienen. Das minimale Spiel hat sich nicht vergrössert, allerding finde ich an den unteren Umkehrpunkten (da wo die Fahrwagen üblicherweise die Richtung wechseln) etwas weissen Abrieb. Es ist nur minimal, aber sichtbar. Vielleicht müssen die erst einlaufen, oder es ist Verschleiss. Bin gespannt wie sich die Schienen weiterhin schlagen werden. Es wird Zeit meinen alten Prusa i3 in Rente zu schicken....

@Keoma
Du musst Gerd "Nargos" nach den Original-Dateien fragen um diese zu modifizieren (30er Profile). Meiner Meinung nach sind die 20er Profile aber völlig ausreichend, selbst bei meiner Höhe. Da verwinden sich eher die Carbon-Rods... Ansonten kann ich Dir beim Druck der Teile behilflich sein.


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
20. May 2015 14:30
Hallo Manu,

Quote
Protoprinter
[...] Ansonten kann ich Dir beim Druck der Teile behilflich sein.

Das freut mich sehr, Danke!!

Die 30er Profilschienen will ich nur verwenden, da für 20er keine Nutensteine mit M6 Gewindebohrungen erhältlich sind. Denke mal die Nut ist zu schmal, oder irre ich mich? Auch sind die von mir ins Auge gefassten Linearführungen breiter als 20mm, würden also Überstehen, was aber wahrscheinlich nicht so schlimm sein dürfte.
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
20. May 2015 14:49
Quote
Keoma


Die 30er Profilschienen will ich nur verwenden, da für 20er keine Nutensteine mit M6 Gewindebohrungen erhältlich sind. Denke mal die Nut ist zu schmal, oder irre ich mich? .

Schau mal auf motedis.com. Da bekommst du alles was du brauchst.
Allerdings sind alle Kunststoffteile des Hexagon auf M5 ausgelegt. M6 bringt dir da keinen Vorteil.

Ich hab für meine Projekt den Hexagon in SketchUp nachgezeichnet. Lass dir gesagt sein, das alles auf 30er Profile und M6 zu ändern ist heftig viel Arbeit.

Da würde ich die Schienen doch lieber mit M5 festschrauben.

DIN 912 (Innensechkantschraube) M6 Kopfdurchmesser: 10mm
DIN 125 (Unterlegscheibe) M5 Aussendurchmesser: 10mm

Du hast also eigentlich überhaupt kein Problem.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.05.15 14:51.


Lars - Blog, Thingiverse, Git

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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
20. May 2015 16:50
Hey Lars,

danke für die Info/Warnung ja evtl. hast du recht. Und ich baue das ganze doch mit den 20er Profilen. Muss noch die „perfekten“ Linearführungen finden.
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
11. June 2015 02:57
Hi,
so, mal wieder eine kleine Rückmeldung von mir. Die Elektronik und das RADDS Display haben ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Mittlerweile habe ich Keoma (Jan) einen Teilesatz für den Hexagon V2 gedruckt und zugeschickt. Die Teile sehen besser aus als meine aktuell verbauten an meinem Hexagon V1...die kamen halt noch vom Prusa. Die 15 Teile liefen ohne auch nur einen Abbruch durch, kein Fehldruck, immer super Haftung, keine Verstopfungen...
Ich hatte es ja schonmal verlinkt, aber was ein meinem Fall den letzten Feinschliff Genauigkeit in meine Teile gebracht hat, ist dieses Kalibrierteil . Durch die Anpassung der einzelnen Rod Längen für A/B/C sind meine X/Y Dimensionen nochmals besser geworden.
Aber natürlich gibt es auch Probleme, wenn auch sehr kleine: ich kann das RADDS Display leider nicht an 70cm lange Kabel anschliessen - das zeigt dann nichts mehr an. Ich hatte extra längere Kabel gekauft um das Display vorne am Drucker zu montieren (die Elektronik sitzt hinten). Leider zeigt das Display mit den langen Kabeln nichts mehr an, mit den originalen klappts (aber zu kurz...) Gibt es Erfahrungen zur maximalen Kabellänge? Das 70cm LCD-Kabel habe ich soweit möglich auf Druchgang geprüft, das schein iO...Die SD-Karte funktioniert mit dem längeren Kabel.
Ich habe das grafische Sparkcube Display gesehen - da ist die Ansteuerung nicht so anfällig. Ich habe aber echt keine Lust mein viertes Display zu kaufen!

Lg,
Manu


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
25. August 2015 01:47
Ein paar Kleinigkeiten habe ich verändert. Nach meiner Pechsträne mit Displays, habe ich endlich eine solide Lösung im Einsatz

Ein Raspberry mit Octoprint. Der hat Touch, nutze ich aber zZt nicht. Den Drucker mit dem iPhone zu steuern ist schon ne feine Sache. Auch habe ich mittlerweile das Kameramodul integriert und spare mir so manchen Weg in den Keller. Beim Slicen im Wohnzimmer heize ich im Keller das Druckbett vor - das ist echt schön....
Um das Ganze auf Verlässlichkeit zu prüfen, habe ich dann mal meinen bisher längsten Druck über 14 Stunden laufen lassen - die Kinder lieben es!




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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
25. August 2015 03:20
Alles was ich hier lese schwebt mir auch vor (inkl. Spielzeug).

Wenn ich endlich zum Druck komme, werden Raspi2 mit Octoprint inkl. Touch (liegt hier rum) die erste Folgemaßnahme sein.
Danke für den Einblick.
Das Spielzeug ist toll


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau
Sparkcube: Komplett auf 24V - DDP 8mm + 1,5mm Carbonplatte - RADDS 1.5 + Erweiterungsplatine + RAPS128 - Nema 17/1,7A 0,9 Grad - ind. Sensor für Z-Probe (kein ABL) - FTS - Titan Booster Hotend - Sparklab Extruder - Firmware Repetier mit @ Glatzemanns G33 - Repetier Server pro - Simplify3D
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
17. October 2015 19:19
So, nach längerer Pause und SparkCube Fieber, endlich mal ein kleines Update hier. Da ich ja nun eine gewisse Redundanz besitze, habe ich mir in den nächsten Wochen eine gründliche Überholung meines Hexagons vorgenommen. Zunächst muss ich sagen, dass ich von den IGUS Linearführungen mittlerweile absolut enttäuscht bin. Sie haben merkliches Spiel entwickelt und fangen an zu kippen. Ich habe ständig Abrieb der sich auf den Motoren als Staub sammelt. Angeregt von Lars (Toolson), habe ich mir auch die generischen Hiwis in China bestellt. Seit gerade eben sind sie als versendet markiert.
Zeit genug meine Änderungen zu planen.
1.) Anpassungen an den Carriages. Die Schlitten sind etwas länger als die IGUS, die Bohrungen liegen etwas anders. Auch habe ich die Riemenspanner neu konstruiert:



Die Riemen werden diesmal a la SparkCube eingeklebt, gespannt wird über zwei M3x30. 8mm Luft erscheinen mir arg viel, muss ich ausprobieren. Hier kann ich eventuell noch kürzen. Mein Idler hat ja eine starre Achse, daher spanne ich an den Carriages. Das gefällt mir irgendwie besser.

Am Effektor möchte ich gerne eine symmetrische PLA Lüftung installieren - wenn ich eh schonmal alles auseinander habe. Da kümmere ich mich im CAD als nächstes drum. Möglicherweise steige ich bei der Hotendkühlung auch auf 40mm Lüfter um - der SC ist so schön leise... An den Rods und der gesamten Geometrie möchte ich nichts ändern - never change a running system. Der Extruder arbeitet super, habe den mittlerweile auf zwei weiteren Maschinen am laufen. Der Drucker bekommt noch einen Unterbau und soll am Ende etwas aufgeräumter aussehen, die Elektronik verschwindet dort ebenfalls. Beim Bett möchte ich auf 230V gehen und auf ein 24V Netzteil verzichten... Von Zeit zu Zeit werde ich meine Fortschritte dokumentieren. Ich gehe es diesmal aber eher gemütlich an, nachdem ich innerhalb von 2,5 Wochen zwei SC XL gebaut und eingerichtet habe...


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
18. October 2015 11:51
Hallo,

ich hätte da mal eine Frage zu dem Rasperry Pi mit dem Octoprint. Steuert der jetzt den Arduino mit dem Ramps oder wie?

Bin schon ziemlich interessiert daran, hab allerdings null Ahnung von der Materie. Mein Drucker hat den Arduino mit dem Ramps 1.4 Board und druckt recht ordentlich, nur das kleine Display ist nicht so prickelnd.

Wäre schön, wenn du das mal näher erläutern könntest.

Grüße
Michael
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
18. October 2015 14:06
Statt dem Rechner/Laptop mit einem Host-Programm (Repetier-Host oder Pronterface), kommt dann der Raspberry Pi mit Octoprint als Host zum Einsatz.

Octoprint ist quasi ein Host-Programm mit Webinterface.

Hierbei steuert Octoprint also die Arduino/Ramps-Kombination via USB.

Bis dann,
Jan
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
18. October 2015 14:46
Liest sich ja richtig gut, nur gibt es natürlich wie immer, zig Ausführungen von dem Ding. Tut es der mit 512 MB Ram?

Hätte wenn dann auch gerne den Touchscreen und die Wifi Lösung. Es gibt auch für Octo eine App für Android.

Grüße
Michael
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
18. October 2015 14:52
Du brauchst keine App, nur einen Browser... Ich würde das aktuelle Modell nehmen mit 1GB RAM...So, ich habe mal einen Probecarriage gedruckt:

Für den ersten Schuss nicht schlecht, wenn morgen Endfest 300 ausgehärtet ist, hänge ich mal ein paar kg dran...Sollte aber passen...

Edit: ja, eine Riemenseite ist verkehrt herum eingeklebt. War nur ein Rest...

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.10.15 14:53.


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
18. October 2015 14:57
Leider gibt es den mit 1GB nirgends im Bundle zumindest find ich nix, wo hast Du ihn her?

Ich hab schon ein bisschen recherchiert bei Youtube etc. Man kann den Browser nehmen aber auch eine App und Du schreibst ja selber, dass du es mittels IPhone steuerst.

Dein Drucker ist schon echt ein Hammerteil, es scheint mir allerdings bei dir so als sei der Weg das Ziel, find ich aber klasse wie du dich da rein hängst.

Grüße
Michael
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
18. October 2015 15:01
Ja,
ich bin noch nicht 100%ig zufrieden. Ich will den noch etwas aufräumen und vor allem will ich langlebige Linearführungen. Ich steuere den Drucker über den Browser - auch auf dem iPhone... Mir reicht das...


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
18. October 2015 16:14
So, hab mir den Rasberry Pi gekauft, hab auch die 1GB Variante mit Quad Core Prozessor genommen. Hoffentlich ist das nicht zu kompliziert einzurichten. Danke nochmal.

Grüße
Michael
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
18. October 2015 16:28
Schau dir mal OctoPian.
Für Wifi gibt es von Edimax einen mini-stick für knapp 10eur
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
19. October 2015 18:58
Hallo Manu,

da ich gerade lese das du dir neue Carriages baust, wollte ich auch mal wieder was von mir hören lassen. Hier ein Foto von meinen Carriages montiert. Wie du siehst hattest du recht, das Loch ist Nutzlos, da man nur eine zu kurze Schraube von dieser Seite einschrauben kann und somit gezwungen ist den Schraubenkopf auf der Seite mit den Kugelgelenke zu montieren (nicht weiter Tragisch).
Ansonsten bin ich mit der Montage der Carriages zufrieden, die Schraube für die Riemenhalterung ist noch etwas zu lang, habe noch keine M3x35 gefunden.
Auf der Software Seite, bin ich aber noch nicht ganz fertig mit dem Einstellen der Repetier Firmware. Hoffentlich komm ich am Wochenende dazu den Drucker trocken laufen zu lassen. Sorgen machen mir etwas die Schrittmotortreiber verwende da gerade DRV 8825. Die hören sich aber grässlich laut an wenn die Laufen, werde mir dann doch auch bald auch die Rapps128 holen.
Was die Linearführung angeht bin ich mit den generischen HAWIN soweit zufrieden, da macht man nichts falsch. Auch wenn eine davon nicht so leicht lauft, wie die Andern zwei.
Das sich die Nutensteine mit Steg einschwenken lassen kann ich bestätigen.



LG,
Jan
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
21. October 2015 16:53
Hallo Jan,
mit den DRV8825 hatte ich ja auch kein Glück! Ich habe heute nochmal einen Belastungstest der Riemenklebung vom Carriage gemacht. Ich habe mich mit dem Schuh in den zum Loop verbundenen Riemen gestellt und mit voller Kraft gezogen - das zieht man nicht auseinander, so fest werden die Riemen niemals gespannt. Das sollte Zoo funktionieren.
Ich habe dann meine unsymmetrische Kühlung am Effektor überarbeitet. Der Original E3D Lüfter mit Aufsatz bleibt erhalten, zusätzlich kommen 2x30mm Lüfter dazu, die selben die mich beim SC XL zufrieden stellen und gut regelbar sind:



Auch war ich extrem neidisch auf Svens Druckbett inklusive der Abdeckung. Ich werde mir also ein 1mm starkes Al-Blech fertigen (lassen), darauf kommt ein 5mm Al-Unterbau, die 8mm DDP PEI beschichtet mit einer 500W 220V Silikonheizmatte. Dazwischen klemme ich wieder die Mineralwolle vom SC XL. Dank der SC XL Druckbetten, könnte ich noch einen Zylinder Drucken den ich über den Unterbau stülpe und der bis zur DDP hoch reicht - dann gibts kein Gekrümelt..
Die Elektronik wird unter die Abdeckung verlagert


Oben auf den Drucker kommt auch noch eine Abdeckung. Aktuell überlege ich noch 3-5 der Säulen gegen 20x40mm Albprofile zu tauschen um mehr Stabilität zu erreichen..


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
21. October 2015 17:09
Das mit dem 1mm Al würde mich ganz schwer überlegen. Das guckst du ja nur an dann ist das schon krumm.
Wofür der 5mm Unterbau?

Wie willst du die Elektronik darunter bekommen?
60mm Profile sind schon zu knapp, ich wünschte ich hätte 10mm mehr.
Die Treiber von der Seite zu kühlen war eine Notlösung. Darüber ist einfach kein Platz mehr für einen Lüfter.

Denk dran da wird es mächtig warm drunter. Unterschätz das nicht.
Die 500W Heizmatte trägt trotz Dämmung einen guten Teil dazu bei.

Das mit den Senkschrauben in der DDP must du dir auch nochmal Überlegen. Die Platte kann sich darin nicht ausdehnen ohne die Höhe zu verändern.
Eine 8mm DDP ist dick genug für zylindrische Senkungen.

Noch ein Tipp versteife die Lüfterhalter. Bei hohen Geschwindigkeiten werden die anfangen zu schwingen.
Wie möchtest du die drucken? 2teilig?


psst: bin nicht sven.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.15 17:14.


Lars - Blog, Thingiverse, Git

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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
22. October 2015 02:40
Sorry Lars, ich weiß daß Du nicht Sven heisst. Bin etwas durcheinander geraten weil ich zwischendurch an Svens Bett gedacht habe... War wohl zu spät zum korrekturlesen. Aber ganz verkehrt war es nicht, ich denke darüber nach Svens Lösung für FSR vom SC XL übernehmen, und Deine Abdeckung/rundes Bett. Der Unterbau macht für mich die Montage wesentlich einfacher weil ich unter der Abdeckung nicht noch Querstreben bauen muss. Bei 300mm liegen die Verschraubungspunkte schon recht weit aussen. Sieh Dir mal meine alte Bettkonstruktion an, dann siehst Du was ich meine. Das verschwindet ja anschliessend hinter der zylindrischen Verkleidung.
Elektronik, damit meine ich nur das Arduino DUO/Radd (mein 12 Netzteil nicht) Das Radds wird:
- kopfüber eingehängt, der Lüfter saugt also von unten. (ich mache den Drucker unten nicht zu!) Ggf. gibt es noch Untersetzer für die unteren Kunststoffteile um den Drucker etwas höher zu bekommen und durch mehr Spalt für Frischluft zu sorgen.
- oder, alternativ könnte man das Abdeckblech so aussparen, dass man einen Lüfter oben auf die Abdeckung aufschrauben kann und dieser durch eine Öffnung im Blech auf das darunter liegende Radds bläst. (dieses würde ich dann wieder in Normallage montieren.) Hmmm gefällt mir eigentlich sogar besser, aber ich komme da wohl mit dem Platz nicht hin. Dafür ist zu viel Blech durch das Bett abgedeckt...

Jau, Lüfter sind zweiteilig. 5mm Halter und das Fan Shroud (meine erste ausgeformte Oberfläche mit Leitlinien - ich lerne dazu...). Du kennst ja meinme Tröte die ich aktuell montiert habe, da habe ich keine Probleme mit Schwingungen. Aber danke für die Anregung, das werde ich im Auge behalten. Ich denke aber mit 30mm Lüfterchen sollte das stabil genu sein. Bedenke das in den Zwischenraum noch das E3D Lüftergehäuse kommt. Das werde ich genau einpassen und ggf vergleben. Voraussetzung ist, dass ich dann das E3D noch nach unten herausziehen kann...

Ok, Blech muss also aus Edelstahl...dicker will ich eigentlich aus optischen Gründen nicht werden, max 2mm...

Zu den Senkschrauben. Ok, da hast Du recht.Sollte tatsächlich FSR kommen, dann fallen die weg weil die Peek Stempel von unten mit Gewindestiften in ein Sackloch eingeschraubt werden würden und die Stempel in den Al-Buchsen schwimmend gelagert sind. Puh, Ist ja noch nichts bestellt ;-)

Grüsse,
Manu

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.15 03:37.


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
22. October 2015 07:23
Mit diesen gedruckten Streben werde ich mal testen, ob sich der Rahmen noch etwas verwundungssteifer machen lässt, denke so 2-3 pro Seite. Die werde ich mit dem XL drucken... Kostet mich ja fast nichts ausser Zeit und ein paar Nutensteine...



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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
27. October 2015 04:54
So ich bin etwas weiter gekommen. Ich werde dem E3D einen 40er Lüfter spendieren, die Druckkühlung bleibt bei 2x30mm. Wie gesagt, beim SC bin ich damit super zufrieden. Die Lüfter lasse ich meist nur auf 50% laufen. Das reicht und man hört die kaum. Zum Druckbett. Ich habe auf die FSR-Variante umgeplant, die Frästeile und FSR Platine sind bestellt. Eine 300mm 500W 220V Heizmatte ist ebenfalls unterwegs. Ich hätte 2 Varianten des Heizbettes anzubieten und stelle das mal zur Diskussion:



Zunächst hatte ich sowohl Unterbau als auch DDP ganzflächig geplant.. Beim Unterbau gefällt mir die Anpassung an die FSR Drehteile optisch aber viel besser. Tja und bei der DDP bin ich mir nicht sicher im Bezug auf Spannungen Stabilität. Besser flächig fräsen lassen, oder? Was meint ihr? Wird schon arg groß die Platte. Es gab halt nur entweder 200er oder 300er Matten...

Manu

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.15 03:13.


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
27. October 2015 12:19
Die 300mm Matte ist genau richtig. Dein Hexagon ist je ebenso übermaßig wie meiner.
Streng genommen könnte ich sich sogar über die 304mm Buildtak drüber hinweg drucken.

Von daher würde ich zur runden Lösung tendieren. So lässt sich der letzte Millimeter Druckbett ausnutzen.
Irgendwie gefällt mir die runde Optik sowieso besser.

Hatte ursprünglich auch so Nasen geplant. Bin dann aber davon ab.

Ausserdem hast du dann noch was Rand über um die Dämmung anzukleben.


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
27. October 2015 12:49
Ich möchte noch eine Variante in den Raum werfen: eine sechseckige Platte, passend zum Rahmen.


--
Microsoft MVP in den Kategorien DirectX/XNA * Visual C++ * Visual Studio and Development Technologies seit 2011

  • Mein Erster (RAMPS 1.4, Selbstbau WolfStrap-Derivat mit Linearführungen, Wade Extruder und E3D lite6 Hotend)
  • Cub44 (Selbstbau Dual Wire Gantry Derivat mit Zahnriemen und Linearschienen, RADDS 1.5 und DUE, Custom Hotend - E3D like, Compact Bowden Extruder)
  • HexMax (sechseckiger Delta (eigenes Design) mit Druckraum 300mm Durchmesser und >=400mm Höhe, RADDS 1.5, 24V, Custom Hotend, Compact Bowden Extruder)

Andere Projekte: FSR Board (ABL-Sensor-Platine inkl. Firmware) * ThirtyTwo (32Bit RepRap-Firmware)
Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
27. October 2015 12:56
Uiui, einen Benzolring. Passt zum Beruf! Das schaue ich mir mal im CAD an! Super Idee, ich muss das aber vor meinen Augen sehen!
Lars, bedenke dass ich Vergleich zu Deinem das Aufmaß durch die FSR Teile bei gut 20mm im Radius liegt, die Platte liegt dadurch schon bei 345 im Durchmesser, das sieht irgendwie nach Torte aus. Du hast doch bestimmt nicht soviel Aufmaß, oder? Verschraubst Du von unten in Sackgewinde? Da reichen ja 10mm im Durchmesser mehr!?


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
27. October 2015 16:13
Et voila:


Auch nicht schlecht! Die FSR Aufnahmen liegen schön an den Ecken. Der runde Unterbau beißt jetzt vielleicht etwas...Den Radius der Verrundungen am Benzolring würde ich an den Durchmesser der Peek-Stempel anpassen. Das Druckbett hätte auf jeden Fall Seltenheitswert!

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.15 16:13.


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Re: Baubericht: Hexagon Delta vom Fablab Karlsruhe
27. October 2015 16:31
6-eckig hatte ich auch mal angedacht. Auch sehr schick.
Da nur eine runde Form bedruckbar ist, habe ich mich aber für die praxisnähere Form entschieden.

Meine Alugußplatte hat einen Durchmesser von 335 mm. Passt auch gut zum Printer_Radius von 167.32mm
Die Platte liegt auf Federpaketen auf. Diese drücken nach oben.
Durch Schrauben ziehe ich die Platte gegen die Federn Richtung 6-eckiger Grundplatte.
So kann ich exakt die Ausrichtung zu den Towern einstellen.

Das geht natürlich mit den FSR Stempeln nicht. Du kannst die Funktion ja aber im Unterbau unterbringen.
Oder ganz präzise aufbauen.

Wenn ich an die Elektronik muss, nehme ich die Grundplatte inkl. Druckplatte, als ganzes Paket runter.
Die Grundplatte liegt auf Winkeln, die mit den unteren Hexagon verschraubt sind, auf.


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