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Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"

geschrieben von Glatzemann 
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 06:20
Kommt drauf an....
In großen Anlagen hab ich auch schon beidseitig den Schirm aufgelegt. Da wurde aber die max mögliche Länge der Kupferleitungen genutzt. Auch waren dort nur Signalleitungen untergebracht.

Wenn andere Leitungen mit Netzspannungen oder Leitungen von Frequenzumrichtern parallel laufen, sollte man das tunlichst vermeiden. Signalfehler sind da fast schon vorprogrammiert.

Ich hatte das Problem an meiner Fräse. Der induktive Endschalter an der Z Achse hat manchmal ausgelöst. Aber immer nur mitten im Programm. Die Achse war nicht in der Nähe des Schalters. Der FU hat da irgendeine Schleife induziert.
Einseitig geschirmt wars weg und die Pegel stabil.

Gruß

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.15 06:21.


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Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 06:20
Quote
Boui3D
Signalleitungen werden überwiegend nur einseitig geerdet, wenn Du Probleme vermeiden möchtest. Und der Satz "Bitte beachte, dass geschirmte Kabel nur dann einen Vorteil bringen, wenn man den Schirm beidseitig abgreift und erdet" ist Unfug. Es gibt Situationen für zwingend einseitigen und welche für beidseitigen Anschluss.
Aber ich möchte keine Diskussion beginnen.

Das ist kein Unfug.

Quote

Leitungsschirme werden zur Schirmung gegen die magnetische Komponente elektromagnetischer Felder beidseitig angeschlossen, damit ein Ausgleichsstrom fließen kann, der dem einfallenden Feld entgegenwirkt. Leitungsschirme sollten also an beiden Enden mit dem jeweiligen Schirmgehäuse kontaktiert sein.


Der 3D-Druck ist tot, lang lebe der 3D-Druck!

Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 06:25
Quote
Stud54
Der FU hat da irgendeine Schleife induziert.
Einseitig geschirmt wars weg und die Pegel stabil.
Gruß

Was aber wahrscheinlich eher daran liegt, dass du irgendwo eine Masseschleife im System hast. Dann fließen über die Schirmung Ausgleichsströme und machen genau das Gegenteil von dem was man eigentlich mit der Abschirmung erreichen will.
Besonders bei großen Maschinen oder gar ganzen Industriehallen mit vielen Maschinen ist das Verhindern von Masseschleifen extrem aufwändig und man kann schnell was übersehen.

Das ist auch häufig der Grund, warum Schirme einseitig aufgelegt werden: Irgendwo in der Anlage "ist der Wurm" drin und man verhindert durch das einseitige Auflegen des Schirms, dass sich dieser unbekannte Fehler auf das entsprechende Kabel auswirkt. Die Abschirmung wird dadurch aber zu einem großen Teil ausgehebelt.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.15 06:29.


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Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 06:29
@Skimmy So langsam hab ich den Eindruck, dass Du mit Deinen Thesen die Physik neu erfinden willst. grinning smiley

Quote
Stud54
Kommt drauf an....
In großen Anlagen hab ich auch schon beidseitig den Schirm aufgelegt. Da wurde aber die max mögliche Länge der Kupferleitungen genutzt. Auch waren dort nur Signalleitungen untergebracht.

Sag ich ja, es kommt darauf an, daher ist die Pauschalaussage von Skimmy nicht haltbar.

2-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.15 06:32.


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau und einen Qidi Tech Q1 Pro.
Sparkcube: Komplett auf 24V - DDP 8mm + 1,5mm Carbonplatte - Octopus max EZ - BTT Pi2 - EZ2209 - Nema 17/1,7A 0,9 Grad - BL Touch - Filamentsensor - Titan Booster Hotend - Sparklab Extruder - Klipper/Mainsail - HDMI 7 V1.2 Touchscreen - Simplify3D
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 06:32
Nein, überhaupt nicht. Ich hatte früher eine ähnliche Auffassung von Leitungsschirmen. Das hat sich dann aber mit Weiterbildung zum staatlich geprüften Elektrotechniker und einem entsprechendem Abschlussprojekt, bei dem unter anderem exakt dieser Sachverhalt bis zum Extrem durchgekaut wurde, geändert. Zusätzlich habe ich doch hier entsprechende Quellen verlinkt, die bestätigen, was ich hier zusammengefasst wiedergebe.


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Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 06:42
Nichts gegen Elektrotechniker. Außerhalb der echten Probleme streiten sich bei uns die Techniker auch immer um die Auslegung der VDE aber wir machen hier echte hochkomplizierte Dinge in der Elektronik und noch nicht mal in meiner Erstausbildung als Elektroniker war das so pauschal. Und das ist schon ne ganze Weile her.
Egal, ich habe was anderes studiert und beauftrage nur Endergebnisse.
Es kommt ja niemand zu Schaden, wenn man das so oder so macht. grinning smiley

Schönes WE

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.15 06:42.


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau und einen Qidi Tech Q1 Pro.
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Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 06:49
Ein einseitiger Schirm, so erinnere ich mich, wirkt glaube ich der kapaz. Einkopplung entgegen. Beidseitige auch der indukt.

In dem extremen Fall des FUs, der extrem gestreut hat, hatte die beidseitige Schirmung keine Chance. Sicher spielte hier die Rückkopplung durch die Maschine ansich noch eine Rolle. Das Problem ist einfach das, dass man schlecht bewegende Achsen miteinander erden kann. Zumindestens nicht im Hobbybereich.

Aber grundlegend stimme ich Skimmy zu. Ich hab aber mehr mit LWL gearbeitet, bei dem das völlig egal war. winking smiley


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Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 07:13
Wir machen quer Beet in unterschiedlichsten Abteilungen und arbeiten mit den führenden Firmen zusammen. Wir fertigen alle Arten von Kabel und haben extra Werkstätten für Geräte in HF-Technik, NF-Technik, Digitaltechnik und so weiter. Von aktuell neu auf dem Markt bis zu lange eingeführt. Vielleicht frag ich nach dem Urlaub mal bei den Hardwareentwicklern nach, ob es da neue Erkenntnisse gibt und nun grundsätzlich Schirmungen beidseitig angeschlossen werden. Ich fürche, die Antwort kenne ich schon.

Aber egal, der Schrittmotor interessiert sich nicht wirklich dafür.

Schöne Zeit


Einen Sparkcube 1.1XL für größere Objekte, einen Trinus3D im Gehäuse und einen Tantillus R im Bau und einen Qidi Tech Q1 Pro.
Sparkcube: Komplett auf 24V - DDP 8mm + 1,5mm Carbonplatte - Octopus max EZ - BTT Pi2 - EZ2209 - Nema 17/1,7A 0,9 Grad - BL Touch - Filamentsensor - Titan Booster Hotend - Sparklab Extruder - Klipper/Mainsail - HDMI 7 V1.2 Touchscreen - Simplify3D
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 07:55
Quote
Boui3D
Vielleicht frag ich nach dem Urlaub mal bei den Hardwareentwicklern nach, ob es da neue Erkenntnisse gibt und nun grundsätzlich Schirmungen beidseitig angeschlossen werden. Ich fürche, die Antwort kenne ich schon.

Ja, frag da mal nach. Würde mich interessieren thumbs up

Sie werden dich nach der Frequenz fragen und du wirst ihnen dann sagen können:

fmax = 40kHz, sinusförmig

Ich fürche, die Antwort, die du erhältst, kenne ich schon. grinning smiley


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Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 08:08
Oha... Da habe ich ja mit einer kleinen Frage wieder mal was angerichtet :-)

Ich persönlich bin zwar Softwareentwickler, habe aber auch lange Zeit im technischen 3rd-Level-Support für DSL-, Richtfunk- und Fernmeldetechnik inkl. Router- und CPE-Support gearbeitet. Dort mussten auch öfters mal CAT-Netzwerkkabel aufgelegt werden. Bei diese werden jedenfalls die Schirme beidseitig geerdet und die Kabel führen ja auch hochfrequente Signale.

Aber ich gehe doch recht in der Annahme, daß geschirmte Kabel für die Motoren (und die Endstopps) grundsätzlich nicht verkehrt sind? Jedenfalls besser als die "nackten" Kabel (auch wenn diese verdreht werden).

Zur Frage ob einseitig oder beidseitig auflegen? Wie sinnvoll bzw. praktikabel ist es denn überhaupt auf beiden Seiten aufzulegen? Auf Seite der Elektronik ist das ja noch relativ einfach. Ich würde hier mal - naiv wie ich in solchen Sachen bin - einfach eine Schirmanschlussklemme verwenden (so wie in einem Patch-Panel für CAT-Kabel, falls ihr die kennt). Diese verbindet alle Schirme und verbindet die mit der Erdung. Aber wie soll ich das auf der anderen Seite machen? Dann müsste ich doch sicherstellen, daß alle ALU-Profile untereinander anständig verbunden und geerdet sind, damit ich überhaupt eine Möglichkeit habe auf der Motorseite zu erden. Macht das dann alles überhaupt noch Sinn mit der Schirmung, oder kann man sich das eigentlich komplett sparen?
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 08:10
Du wolltest doch ne 230V-Heizmatte einbauen, oder nicht? Da solltest du sowieso großzügig den Rahmen und andere leitende Teile erden. Da ist der größte Aufwand schon erledigt thumbs up

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.15 08:11.


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Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 08:17
Da hast du natürlich Recht. Und jetzt die alles entscheidende Frage: Wie erde ich den Alu-Rahmen, der aus Motedis-Profilen besteht großzügig?

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.15 08:17.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 08:19
Sehr einfache und günstige Methode wären Hammermuttern. Diese sind so konstruiert, dass bei der Montage eine ausreichend gut leitende Verbindung durch die schlecht leitende Oberfläche der Aluminiumprofile hindurch geschaffen wird.

In Kombination mit sowas:



Wärst du schon am Ziel. Du kannst diese Klemme aber auch am Motor selbst anschrauben.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.15 08:23.


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Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 08:23
Also an jedes einzelne Profil eine Hammermutter ran und dann alle Hammermuttern so verbinden, daß alles mit der Erde verbunden ist, bzw. ein bereits geerdetes Profil mit einem zu erdenden? In diesem Fall würde ich mir glaube ich den Aufwand sparen und dann doch eher keine 230V für die Heizmatte einsetzen ;-)

Dann wären wir wieder bei der Frage mit der beidseitigen Schirmung. Da ist dann im Grunde der gleiche Aufwand zu treiben und ich bin mir nicht sicher, ob das dann nicht zuviel des Guten ist. Dann doch eher einseitige Schirmung, damit es besser ist als nichts?
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 08:37
Moin moin aus HU.
Habe ich gerade gefunden.

"In einer Versuchsreihe wurden bei Dätwyler solche Einflüsse untersucht und ausgewertet. Die einzelnen Resultate zeigen deutlich auf, je besser die Schirmung, desto besser das Verhalten der Verbindung im gestörten Klima. Wichtig dabei ist, dass nach der Technik der Maschenerde verfahren wird. Das heisst, dass gegen hochfrequente Störer nur mit konsequenter Vermaschung der Erdführung vorgegangen werden kann, also beide Enden der Kabel auf Erde legen."

Dagegen:
In den Netzwerken, die ich geplant und gebaut habe, ist die Erdung des Schirmes an des Dosenseite nicht immer gewährleistet ( Kunststoffkanal, Kunststoffeinsätze im Metallkanal ).
In der Fernmeldetechnik besteht die Maschenregel, die aber auch zu Problemen führen kann. So hatte ich in meinem Telefonnetz der UNI BW Hamburg bis zum Umstellen von EMD auf Digitale TK-Anlage keine Probleme. Erst die digitalen Telefone stiegen ohne Grund sporadisch aus. Eine Messung der Ausgleichströme auf den Erdleitern brachten bis zu 5A zu Tage. Das einseitige Auftrennen der Erdleitungen ( Beidraht ) brachte etwas wehniger Störungen in den Digitalen Protokollen der TK-Anl zu den Telefonen.


Liebe Grüße aus Kaltenkirchen.
Frithjof
Meine Seite
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Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 09:08
Quote
Glatzemann
Also an jedes einzelne Profil eine Hammermutter ran und dann alle Hammermuttern so verbinden, daß alles mit der Erde verbunden ist, bzw. ein bereits geerdetes Profil mit einem zu erdenden? In diesem Fall würde ich mir glaube ich den Aufwand sparen und dann doch eher keine 230V für die Heizmatte einsetzen ;-)

Dann wären wir wieder bei der Frage mit der beidseitigen Schirmung. Da ist dann im Grunde der gleiche Aufwand zu treiben und ich bin mir nicht sicher, ob das dann nicht zuviel des Guten ist. Dann doch eher einseitige Schirmung, damit es besser ist als nichts?

Meine persönliche Meinung:
  • Wenn du nicht beidseitig den Schirm sinnvoll auflegen willst, lass es direkt mit der Abschirmung. Klappt bei tausend anderen 3D-Druckern auch ohne.
  • Schaff dir bei einem Druckbett von >20x20cm eine Silikonheizmatte mit 230V an.
  • wenn du eine 230V-Heizmatte benutzt, erde (alles) was leitet.


Der 3D-Druck ist tot, lang lebe der 3D-Druck!

Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 09:12
Quote
Fridi
Moin moin aus HU.
Habe ich gerade gefunden.

"In einer Versuchsreihe wurden bei Dätwyler solche Einflüsse untersucht und ausgewertet. Die einzelnen Resultate zeigen deutlich auf, je besser die Schirmung, desto besser das Verhalten der Verbindung im gestörten Klima. Wichtig dabei ist, dass nach der Technik der Maschenerde verfahren wird. Das heisst, dass gegen hochfrequente Störer nur mit konsequenter Vermaschung der Erdführung vorgegangen werden kann, also beide Enden der Kabel auf Erde legen."

Dagegen:
In den Netzwerken, die ich geplant und gebaut habe, ist die Erdung des Schirmes an des Dosenseite nicht immer gewährleistet ( Kunststoffkanal, Kunststoffeinsätze im Metallkanal ).
In der Fernmeldetechnik besteht die Maschenregel, die aber auch zu Problemen führen kann. So hatte ich in meinem Telefonnetz der UNI BW Hamburg bis zum Umstellen von EMD auf Digitale TK-Anlage keine Probleme. Erst die digitalen Telefone stiegen ohne Grund sporadisch aus. Eine Messung der Ausgleichströme auf den Erdleitern brachten bis zu 5A zu Tage. Das einseitige Auftrennen der Erdleitungen ( Beidraht ) brachte etwas wehniger Störungen in den Digitalen Protokollen der TK-Anl zu den Telefonen.

Genau, sag ich ja. Und bei so großen (flächigen) Anlagen, wie die von dir genannte Telefonanlage eines Uni-Geländes kann man zumeist schlecht und nur mit extremen Aufwand das ganze Unigelände mit Erdungsmaschen von 5m x 5m versehen. Da ist es einfach sinniger, günstiger und schneller, einseitig die Abschirmung zu entfernen oder großflächig die Potenzialausgleichsschienen der Gebäude zu verbinden. thumbs up Und auch da kommt es immer auf den Einzelfall an. Gottseidank ist unser Drucker überschaubar kleiner und deutlich einfacher zu vermaschen smiling smiley


Der 3D-Druck ist tot, lang lebe der 3D-Druck!

Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 14:22
Puh... Noch eine Baustelle, die ich mir erstmal durch den Kopf gehen lassen muss... Ich denke, ich werde erstmal was provisorisches machen und die Kabel verwenden, die ich noch hier habe...

Im dritten Anlauf konnte ich nun endlich diese Halterung weitestgehend erfolgreich für das RADDS drucken. Danke an toolson für dieses Thing. Ist zwar nicht perfekt für meinen Drucker, aber als provisorische Halterung bis der Drucker fertig ist sehr gut geeignet.



Aus irgendeinem Grund habe ich bei Objekten dieser Größe das Problem das sich immer die gleiche Ecke vom Druckbett ablöst (vorne links). Bei kleineren Objekten kein Problem. Bei den ersten zwei, drei Lagen ist kein Problem zu sehen. Beim fertigen Druck hat sich die Ecke dann abgelöst und ca. 5-6mm gehoben. Kantenlänge ist ca. 10x10mm. Ich hoffe, daß ich erstmal keine weiteren Objekte in der Größe drucken muss, bis der Neue in der Lage ist, seine eigenen Teile zu drucken :-)

Weiterhin habe ich mal ein paar Spielereien im Modell angestellt (und im bisherigen Rahmen gemessen). Momentan hat der Drucker Außenmaße von 440x440x440mm. Die beiden X-Achsen bereiten momentan am wenigsten Probleme. Hier erreiche ich problemlos die gewünschte Druckbreite von 300mm. Einziges Problem ist, daß die Y-Linearschienen etwas über den Drucker hinausragen (ca. 5mm auf jeder Seite). Dies hängt mit der Einbaulage zusammen, wie ich bereits geschrieben hatte. Ich muss hier den Drucker verbreitern, wenn dieser eingehaust werden soll. Ich denke, daß ich dies dadurch erreichen werde, daß ich die vertikalen Profile von 20x20mm auf 20x40mm verbreitern werde, also "Doppelprofile". Damit habe ich auf jeder Seite zwei Zentimeter zusätzlichen Platz, also mehr als genug, auch wenn innen noch eine Wärmedämmung angebracht werden muss. Neue Breite des Druckers wären dann also 480mm (plus Einhausung).

Bei der Druckerhöhe bin ich mir noch nicht ganz sicher. Zum einen hängt es etwas davon ab, wo und wie ich die Elektronik unterbringen kann. Ich hoffe, daß diese im hinteren Teil Platz findet, evtl. bekomme ich da aber mit dem Standard-RADDS-Display Probleme mit der Kabellänge. 70cm habe ich hier im Forum gelesen ist zu lang. Mal sehen. Zum anderen benötige ich oben noch Platz für die Bowden. Wenn ich dort einen Deckel anbringe muss genug Platz für die Bowden sein, damit diese nicht zu stark geknickt werden. Momentan komme ich dort auf höchstens 60mm. Das wird zu wenig sein. Irgendwo hier im Forum habe ich gelesen, daß jemand mit 100mm ganz gute Ergebnisse erreicht hat. Evtl. muss ich auch noch Motoren im Boden unterbringen, je nachdem wie ich das Druckbett lagern kann/muss. Ich denke, daß ich bei einer Breite von 300mm und einer Tiefe von mehr als 200mm nicht mit einer einzigen Gewindestange/Trapezgewindestange/Kugelumlaufspindel für die Z-Achse auskomme. Vermutlich werde ich eher zwei bis drei benötigen. Dies würde aber dazu führen, daß ich den einen Z-Motor aus dem hinteren, oberen Bereich entfernen muss und diese nach unten setzen muss. Dies würde dazu führen, daß ich unten einen doppelten Boden hätte in dem sich die Motoren befinden und ca. 60mm zusätzliche Druckerhöhe. Cool wäre daran, daß ich in diesem Boden ausreichend Platz für die gesamte Elektronik und das Netzteil des Druckers hätte. Auch das Problem mit den Kabellängen für das Display wären dann ein deutlich kleineres Problem. Mit den oberen 40mm (für den Bowden) würde die Höhe des Druckers also von 440mm auf 540mm (zuzüglich verstellbare Füße und Einhausung) steigen. Die Höhe macht mir persönlich aber die wenigsten Bauchschmerzen.

Bei der Tiefe habe ich momentan die meisten Bauchschmerzen. Beim aktuellen Aufbau habe ich einen Verfahrweg von 310mm. Diesen könnte ich mit ein paar Optimierungen noch auf ca. 330mm bekommen. Zur Erinnerung: Die Linearschiene der Y-Achse hat 400mm. Der Druckbereich läge - je nach Einbaurichtung der X-Linearschiene bei 250-300mm. Ziel waren ja hier 300mm. Mit einer zweiten X-Achse verringert sich der Druckbereich beim momentanen Aufbau dramatisch. Dieser läge nur noch bei ca. 180-200mm. Das ist deutlich unter den angepeilten 250-300mm. Durch eine Erhöhung der Tiefe des Druckers um 100mm, wäre ich in der Lage den vollen, möglichen Verfahrweg der Linearschiene von 400mm auszunutzen. Dadurch wäre es vermutlich möglich, den Druckbereich auf der Y-Achse auf die angepeilten 250-300mm zu bringen. Das hängt dann ein wenig von den Hotends und den dafür notwendigen Trägern ab. Die Tiefe des Druckers läge dann also auch bei 540mm.

Die Kosten für die neuen Alu-Profile würden sich im Rahmen halten. Unter 20 Euro würden die liegen. Für ca. 50€ wären direkt noch die Profile für einen Delta-Drucker (evtl. das nächste Projekt) drin, wenn ich direkt die 6m Profile nehme. Überschaubar...

Ich werde aber zunächst den Drucker wie geplant zum Drucken bringen und schauen ob sich das Konzept bewährt. Abhängig von den Ergebnissen werde ich dann entscheiden, ob ich die Version 2.0 Vergößerung vornehmen werde. Ich werde allerdings zunächst die Z-Achse etwas einfacher aufbauen und mich dann langsam hocharbeiten, damit ich dort besser Erfahrung sammeln kann. Da die Z-Achse meines ersten vollkommen anders arbeitet, habe ich hier noch keine Erfahrung und muss auf Berichte anderer zurückgreifen. Aber - ich hoffe das wird dich beruhigen Skimmy - ich werde diese Änderung erstmal sehr genau planen, damit dann nicht nochmal angepasst werden muss. Ich hatte aber mit genau diesen Problemen von Anfang an gerechnet...

In den nächsten Tage wird es jetzt erstmal mit der Elektronik und der X1-Achse weitergehen...

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.15 14:41.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 14:31
Quote
Skimmy
Quote
Boui3D
Signalleitungen werden überwiegend nur einseitig geerdet, wenn Du Probleme vermeiden möchtest. Und der Satz "Bitte beachte, dass geschirmte Kabel nur dann einen Vorteil bringen, wenn man den Schirm beidseitig abgreift und erdet" ist Unfug. Es gibt Situationen für zwingend einseitigen und welche für beidseitigen Anschluss.
Aber ich möchte keine Diskussion beginnen.

Das ist kein Unfug.
doch, pauschal zu sagen das es immer beidseitig geerdet werden muss ist und bleibt unfug egal wie oft du dich staatlich prüfen lässt winking smiley
Das kann man eben nicht Pauschal sagen.
Gibt genug Doktorarbeiten die sich mit dem Thema beschäftigen.

wenn sich immer vorne links abhebt ... wie schaut mit dem bed leveling aus?
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 14:40
Quote
mantus
wenn sich immer vorne links abhebt ... wie schaut mit dem bed leveling aus?

Ich werde das noch mal überprüfen. Danke jedenfalls für den Hinweis, ich hatte auch schon den Verdacht, daß es daran liegen könnte. Dank deiner Meinung habe ich aber nun etwas mehr Sicherheit. Ich glaube es wird mal wieder eine Justier-Session notwendig sein :-(
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
26. July 2015 16:03
Quote
mantus

Belege deine Aussagen. thumbs down


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Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
27. July 2015 00:17
Quote
Skimmy
Quote
mantus

Belege deine Aussagen. thumbs down
du meinst so wie du
Quote

blabla text bla bla ohne quelle bla bla der meine aussage deckt bla bla
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
27. July 2015 05:32
Kinder ihr seid doch lustig... das Board ist nicht mal in einem Gehäuse geschweige denn in einem geschirmten Gehäuse. Da ist es doch wirklich völlig wurscht ob die Schirmung einseitig oder zweiseitig angeschlossen wird, vorausgesetzt man hat überhaupt eine.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
27. July 2015 13:09
Da frag ich mich mal wie das Makerbot, Ultimaker und co machen schirmen die einseitig, beidseitig oder gar nicht ???


Gruß

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.15 13:10.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
27. July 2015 16:08
Heute habe ich mal die Motoren provisorisch angeschlossen und die Treiber grob eingestellt. RADDS schnell an ein altes PC-Netzteil angeklemmt und schon konnte ich die Y-Achse hin und her fahren. Morgen werde ich da mal Tests in Sachen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit machen.

Leider musste ich feststellen, daß die optischen Endstopps nicht richtig mit dem RADDS funktionieren. Diese schalten zwar zuverlässig, aber leider liefern diese nur einen Signalpegel von ca. 1V. Das scheint dem DUE nicht zu reichen um zu schalten... Also habe ich die "originalen" Hall-E bei Angelo bestellt. Die sollten die beste Lösung sein...
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
27. July 2015 17:23
Sicher, dass du die mit 5V versorgt hast?


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Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
28. July 2015 00:26
Die wurden nur mit 3.3V versorgt. Der DUE hat da ja leider eine kleine Änderung herbeigeführt. Die Logiklevel sind nicht mehr bei 5V, sondern bei 3.3V. Und es wird extra überall davor gewarnt 5V an die Pins zu führen, da der Arduino dann den Geist aufgibt/aufgeben kann. Ich habe aber auch keine Lust, da groß was an der Verkabelung zu ändern und dann auch noch Gefahren einzugehen. Ich halte die optischen Sensoren eigentlich eh für etwas problematisch. Die können schließlich verstauben und dann falsch auslösen.

Die Hall-Sensoren haben in meinen Augen (fast) nur Vorteile: Berührungslos und daher keine mechanische Belastung. Auslöse-Entfernung ist per Poti justierbar. Funktionieren mit 3.3V und 5V Logiklevel. Natürlich sind die ein wenig teurer, aber gut 25€ für drei Stück ist ja noch überschaubar.

Ich bin übrigens bei der Inbetriebnahme der DRV8825-Treiber in eine kleine Falle gelaufen. Die Motoren haben nur geruckelt und nach ein paar Sekunden nichts mehr gemacht. Zuerst dachte ich, daß der Chip überhitz und den Treiber abschaltet, aber der Chip wurde kaum warm. Nach einiger Recherche habe ich mehr durch Zufall herausgefunden, daß die DRV8825 ein langsameres Timing haben als die anderen Treiber. Daher muss man in Repetier den STEPPER_HIGH_DELAY von 0 auf 2 Mikrosekunden hoch stellen. Wenn man das Config-Tool verwendet, versteckt sich das in den Experteneinstellungen. Danach hat alles wunderbar funktioniert.

Jetzt muss ich nur noch die Kühlkörper auf die DRV8825 installieren. Ich habe ein paar in unterschiedlichen Größen (alle Alu). Ich denke ich werde hier direkt mit Wärmeleitpaste "kleben". Die muss ich aber noch besorgen.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
28. July 2015 02:40
Eben habe ich noch provisorisch die Umlenkrollen für die X-Achse befestigt und das Konzept mal am Drucker ausprobiert. Funktioniert ganz gut. Die beiden äußeren Teile (die mit den vier Umlenkrollen auf drei Achsen) werde ich heute Abend drucken. Beim "mittleren" Teil, also der Aufnahme für das Hotend muss ich noch ein wenig improvisieren. Bisher hatte ich den Plan, daß ich dort erstmal nur ein Teil mit Umlenkrollen, aber ohne weitere Funktion anbringe. Damit hätte ich dann einfach die Verfahrwege und die Riemenführung testen können. Ich werde dieses Teil aber nun direkt etwas modifizieren, so daß ich dort "optionales Zubehör" anbringen kann (Sensor für Auto Bed Leveling, PLA-Kühler) und ich werde einen Groove-Mount inkl. Befestigungsvorrichtung für einen Wade-Extruder vorsehen. Ich möchte zwar final auf ein Bowden-System setzen, aber da habe ich momentan noch ein paar Fragen bei denen ich mir noch nicht sicher bin, wie die Antwort lautet:

  • Welches Hotend setze ich ein?
  • Welchen Extruder setze ich ein?

Ich möchte hier erstmal die Kosten möglichst gering halten. Ich habe ein Hotend, welches sich aber nicht auf Bowden umrüsten lässt. Ein neues Hotend muss also auf jeden Fall her, aber ich bin mir noch nicht sicher, welches. Mit dem E3D 6lite das ich bisher habe bin ich sehr zufrieden. Ich hatte bisher geplant, daß ich ein E3D V6 Bowden einsetze, aber da ich jetzt zunehmend über PLA-Probleme damit lese, stelle ich das noch mal zur Disposition. Hexagon gibt es glaube ich nicht als Bowden, oder? Dann wäre da noch JHead, aber da gefällt mir die Kleberei mit dem Kaptonband nicht so wirklich. Merlin finde ich eigentlich ganz schick. Hat noch jemand eine günstige und gute Variante?

Beim Extruder bin ich mir auch noch nicht so wirklich sicher. Was relativ einfach ist, ist ein Umbau meines Wade. Da kann man einfach einen Adapter mit einem Push Fit anschrauben und schon hat man einen Bowden-Extruder. Das der Wade mit Adapter nicht die beste Wahl ist, ist mir schon klar. Ich hatte hier an einen Airtipper oder so gedacht. Was schlankes halt. Ich hoffe, daß ich hier einfach mehrere Varianten selbst drucken und ausprobieren kann.

Hier mal ein neueres Rendering in dem bereits fast alles zu sehen ist. Die Riemen und die Umlenkrollen sind nicht komplett ausmodelliert und nur Platzhalter mit der richtigen Größe.


Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
28. July 2015 04:07
Ich finde, du solltest vllt darüber nachdenken, die Umlenkrollen auf den 2 Y-Schlitten auch noch von oben fest zu machen. Da du die ja in gedruckte Teile schraubst, werden die bestimmt "flexen", wenn die nur unten festgemacht werden.


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Schreibt mich nicht mehr an, ich hab das drucken an den Nagel gehängt.
Re: Mein Zweiter / "Linearschienen Dualwire Gantry Cube"
28. July 2015 06:34
Guter Einwand und das ist auch definitiv so geplant. Ich hab jetzt teilweise die einfache Variante gewählt um die Druckzeiten niedrig zu halten und erstmal zu testen, da ich bei diesen Teilen sicher bin, daß ich diese noch mehrfach drucken muss. Das hat unterscheidliche Gründe:

Ich habe mit dem ersten Drucker immer noch Genauigkeitsprobleme und es ist teilweise sehr schwierig exakte Maße über ein gesamtes Bauteil zu bekommen. Die Außenmaße stimmen mittlerweile auf den Zehntel Millimeter genau. Bohrungen z.B. klappen aber fast nie. Eine M4-Schraube passt nicht in ein 4mm Loch. Wenn ich das mit 4.5mm (im Modell) drucke, dann kann ich die Schraube da bombenfest reinschrauben, auch mehrfach. Mit 4.75-5.0mm klappt es erst, daß die Schraube da locker rein passt. Auch stimmen ein paar Winkel nicht hunderprozentig, aber wenn man ein wenig "drumherum" designed, dann bekommt man anständige Funktionsteile, die dann so funktionieren wie ein richtiges :-) Natürlich werde ich später alle Teile nochmal "anständig" und richtig maßhaltig drucken, damit das alles anständig passt.

Und einige Teile sind von vorne herein als Provisorium ausgelegt. Die Träger für die X-Achse haben z.B. noch keine Justierbare Riemenaufnahme, sondern funktionieren momentan mit Kabelbindern. Die X-Achse wird erstmal mit dem Wade ausgerüstet etc.

Und einige Teile sind einfach so besser zugänglich. Bei den Motorträgern könnte ich natürlich nochmal deutlich stabiler bauen, wenn über dem Zahnrad und den Umlenkrollen z.B. noch eine Ebene eingezogen wird. Das Teil wäre doppelt so stabil, allerdings sieht man dann nicht mehr so gut, ob der Riemen anständig geführt wird und es ist auch deutlich fummeliger den Riemen einzufädeln. Da ich das mindestens schon 10-20 mal gemacht habe zum testen und das sicherlich auch noch ziemlich oft machen werde, ist es so einfach praktischer. Ich komme ganz problemlos an die Riemen ran.

Ich habe mich bisher noch nicht wirklich an aus mehreren Bestandteilen zusammengesetzte Teile getraut. Das ist ja schon etwas schwieriger, aber oft sehr hilfreich, wenn man keine Überhänge drucken will.




Gibt es eigentlich eine (realisierbare) "mechanische" Testprozedur, mit der ich messen kann, wie das Schwingungsverhalten bestimmter Bauteile ist? Ich habe z.B. heute morgen die X-Achse mit steigender Geschwindigkeit hin und her gefahren und dann gemessen, ob diese noch an der richtigen Stelle steht. Gleichzeitig habe ich die Temperaturentwicklung der Motoren und Treiber beobachtet und ich habe "gelauscht" ob es Schrittverluste gibt. Begrenzender Faktor hier war, daß irgendwann der Zahnriemen "übergesprungen" ist. Das kann ich vermutlich durch eine etwas höhere Spannung lösen. Dafür müssten aber vermutlich die Halter der Umlenkrollen und Motorhalter weiter verstärkt werden.

Man könnte natürlich auch noch mit einer Messuhr messen, wie stark sich das gesamte Gehäuse aufschaukelt, wenn man die Achsen beschleunigt und abbremst.

Gibt es hier noch weitere gute Messmethoden?
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